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Kurzurlaub im Norden

Menschen machen, was sie wollen – ohne uns zu fragen. Und so packten sie Sachen zusammen, hoben uns ins Auto und fuhren los… Nicht zum Rentnerweg oder zum Bachweg, denn da wären wir ja ruckezucke gewesen… Nein, sie unterhielten sich über Hamburg. Wo ist das denn? War ich noch nicht, kenne ich nicht, muss ich dahin?

Ja, wir mussten dahin, denn unsere Freundin Janina, die mit Frauchen damals die Ausbildung zur Hundetrainerin gemacht hat, hatte einen Standesamttermin gemacht, damit sie ihren Thorsten heiraten konnte und wir waren alle eingeladen. Also ertrugen Connor und ich die lange Fahrt. In Hamburg angekommen haben wir dann Maricka kennengelernt: was für ein süßes Mädchen. Connor fand sie seeeehr nett…. Typisch, dass Frauchen kein einziges Bild von ihr gemacht hat; bedeutet, dass wir wohl nochmal nach Hamburg müssen ;-).

Und dann kam die Hochzeit und ich habe die Braut zum Standesamt geführt, wie ihr auf dem Bild sehen könnt. Ne, ist ein Scherz, aber ich habe mich in Schale geschmissen. Der Bräutigam Thorsten war schon ganz neidisch auf mein schickes Outfit: schwarzer Anzug und tolle Krawatte steht nicht jedem…  selbst Connor hatte eine Fliege an.

Nach dem ganzen Hochzeitstress sind wir 4 dann ans Meer gefahren: Laboe. Dort haben wir Hundejungs am Hundestrand im Wasser getobt: Stöckchen holen, nette Hundedamen kennenlernen, im Seetang und im Sand wälzen, Drachen ausbellen, rumhüpfen, wie ein Welpe und alles was Spaß macht… das war schön. Unsere Menschen sahen auch sehr entspannt aus. Dann sind wir 4 durch Laboe gebummelt: war das voll da. Frauchen und Herrchen haben was gegessen, wir haben Leckerchen bekommen.


Danach durften wir Jungs uns ins Auto legen, derweil die beiden sich das U-Boot und das Marinedenkmal angeschaut haben. Was haben wir gut geruht.

Eigentlich wollten wir noch einen Tag bleiben, aber Frauchen hat geschwächelt und so sind wir wieder den langen Weg nach Hause gefahren. Was waren wir alle kaputt…

Liebe Hundefreunde: ein Tag am Meer ist toll… müssen wir dringendst wiederholen…

WuffWuff Ruppert

Schon mal vorab ne lange Nase machen

6PfotenTeamDa Frauchen und ich demnächst wieder auf unsere schöne Insel fahren – und ihr nicht – will ich euch schon mal zeigen, wie schön es in GB ist. Dazu haben nette Menschen Webseiten erstellt mit vielen Sachen für uns Hundekinder:
dog friendly britain
best dog walks uk
dogs love cornwall

Ach und Spunky kommt ind er 2. Woche hinterher; der hat’s gut, gell???
Spunky und ich – ja, auch unsere Menschen – werden VIEL Spaß haben…

Urlaub am Meer

IMG_4436Frauchen und ich haben ein paar nette Tage mit Rakete, Sally, Moni und Toni in Nieuwvliet in Holland verbracht. Da meine Pfoten weh tun und ich heute nicht so viel tippen möchte, partizipiere ich von Frauchens Urlaubsbericht und verlinke ihn nur HIERHIN….
Achtet bei den Bildern mal auf meinen 16 Jahre alten Kumpel Rakete, wie viel Spaß der alte Herr am Wasser hat. Hoffentlich bin ich auch ncoh so fit, wenn ich 16 bin….

Und nun werdet neidisch auf so einen tollen Hundeurlaub….

Sentiero Lino Pederiva – endlich mein eigener Weg

Nachdem hier schon Felix über seinen eigenen Weiher berichtet hat und Rupi uns ausgeklärt hat, dass nach ihm sogar eine Klamm benannt worden ist, möchte ich Euch nun endlich und voller Stolz darüber berichten, dass ich ja einen eigenen Klettersteig habe! Da staunt ihr, nicht wahr.

Da gibt es nämlich den Klettersteig (auch „via ferrata“ genannt) Lino Pederiva. Und ich habe es extra recherchiert, Lino ist die italienische Kurzform von Linus. Die Namensbedeutung von Linus ist nicht so schön (irgendetwas mit Klagen, das passt ja gar nicht zu mir, aber immerhin gibt es ja den Heiligen Linus, Bischof in Rom). Aber ich wollte ja von meinem Weg erzählen.

Zuerst sind wir mit einer großen Seilbahn gefahren. Die Frau am Ticketverkauf war mal wieder garstig zu uns Hundjungs und bestand auf das Anlegen des Maulkorbs (ist ja manchmal in Italien Pflicht, manchmal kümmert sich kein Mensch). Naja, wir sind so schnell in der Kabine verschwunden und dann führ die Seilbahn  auch schon los, sodass gar keine Gelegenheit war, die Maulkörbe, die ja schon am Hals hingen, auch wirklich um die Schnauze zu legen. Und die Menschen in der Seilbahn waren auch sehr nett und haben alle aufgepasst, dass sie uns nicht ständig auf Pfoten oder Schwänze treten.

Nach der Seibahnfahrt mussten wir dann noch 400 Meter breite Skipisten nach oben steigen, dann kam endlich mein Sentiero: Zuerst über den Berggrat, so dass ich nach rechts und links schnuppern konnte – die Menschen schauten sich wohl die Berge rechts und links an – zum Teil über wiesiges Gelände, aber auch über so trockene Steine, dass selbst ich auf dem Staub wegrutschte, und später dann mehr am Hang entlang. Und hier gab es dann ein paar Stellen, an denen Seile am Fels (deshalb auch „via ferrata“)gespannt waren, so dass die Menschen sich dort festhalten konnten. Das brauchen wir Hundejungs ja wirklich nicht, mit vier Pfoten sind wir super geländegängig und bewältigen auch größere Steine locker durch Hinuntergleiten und -hüpfen.

In diesem Jahr war das Wetter ja so gut, dass es uns schon ziemlich warm geworden ist. Wenn keine Wolken auftauchen, ist es auch in 2500 m Höhe warm, zumal unser dunkles Fell ja schön die Wärme speichert. Also haben die Menschen immer viel zu trinken mit und wir finden natürlich auch selbst das kleinste Wasserrinnsal und die schönsten Kuhtränken. Aber wir haben dann zum Abkühlen doch eine längere Pause im Schatten einer Hütte gemacht.

Also mir gefällt mein Klettersteig wirklich gut, für Hunde ist er kein Problem zu gehen, zumal wir ja auch schwindelfrei sind. Und eigentlich ist es auch mehr ein sentiero als ein via ferrata (das sind ja eigentlich auch „schöne Worte“).  Und hier sind die Bilder:

 

Felix`eigener Weiher

Bisher habe ich es ja ganz versäumt, Euch zu erzählen, dass es einen kleinen See gibt, der nach mir benannt worden ist: der Felixer Weiher! Ich bin immer mächtig stolz, wenn wir dorthin fahren, um zu schauen, ob am See alles in Ordnung ist.

Nebenan gibt es auch einen Ort, der St. Felix heißt, da sind wir aber noch nicht gewesen, weil wir Hundejungs Orte nicht so mögen. Mir ist es meistens so fad in Orten, dass ich keine Lust habe, die Pfoten richtig hoch zu nehmen und dann schlurfe ich mit den Krallen so laut über den Asphalt, dass meine Menschen gleich merken, dass wir besser woanders hin gehen. Wald und Wiese und Seen und Bäche und lustige Wurzelstiege sind mir einfach viel, viel lieber. Was es da alles zu entdecken und beschnuppern gibt! Und irgendwo im Wald liegt auch meistens super tolles Spielzeug für uns herum, Stöcke und Tannenzapfen, und dann können wirimmer wieder unsere Menschen zu einem Spiel motivieren. Das ist ganz wichtig, weil denen die weiten Wege im Wald sonst auch schnell langweilig werden. Oder, und das ist das allerbeste, es gibt ein selbstgeschmiertes Brot aus dem Rucksack mit Leberwurstaufstrich oder Salami. Das bekommen wir immer, wenn wir ganz lange unterwegs sind.

So wie am Felixer Weiher. Zuerst haben wir nur am See geschaut, aber dann sind wir seitlich vorbeiggangen, berghoch und bergab, über Bäche geklettert und durch sie hindurchgegangen und dann waren wir am Gantkofel und haben ein Gipfelkreuzbild gemacht. Da durften wir dann aber überhaupt nicht so herumlaufen, wie wir wollten, angeblich, weil es hinter dem Gipfelkreuz ganz, ganz steil bergab geht. Weil wir so klein sind, konnten wir nichtmals auf Bozern gucken, aberl das ist ja auch gar nicht so interessiert für uns. Sind wir eben an den Bäumen und Sträuchern schnuppern gegangen.

Und am nächsten Tag sind wir auf einen anderen Berg gegangen, über einen tollen Wurzelsteig nach oben. Linus ist auf solchen Wegen immer ganz lustig, er geht dann langsam Pfote für Pfote und die Menschen sagen, dass sei wohl sein Berggang. Jedenfalls sind wir so hoch gekommen, dass da noch Schnee lag. Da mussten wir direkt rein und uns wälzen. Super. Und dann noch ein paar Hundert Meter durch richtig dicken Schnee stapfen, der aber an der Oberfläche schon so weich war, dass wir mit unseren schmalen Pfoten immer wieder eingesunken sind. Das war toll – aber auch anstrengend.

Nach so einem Tag ruhen wir uns immer aus und schlafen ein wenig – bis irgendwo in der Nachbarschaft die Kinder von ihren Ausflügen zurück sind. Dann spielen wir nochmal und fallen spät am Abend ganz, ganz müde in unsere Körbchen.

So ist das am felixer Weiher. Bin mal gespannt, wann wir da wieder hinfahren. Vielleicht suchen wir ja auch mal einen Berg aus, der nach Linus benannt ist: Monte Linus zum Beispiel oder noch besser: Cima Linus. Oder eine Hütte, in der es leckere Würstchen gibt, das würde auch noch besser zu Linus, dem Allesfresser passen. Genau: eine Linus Alm oder eine Malga di Linus mit extra dicken leckeren Würstchen mit Brot, aber ohne Senf, für alle Hunde. Bin ich gespannt, wann wir da mal hingehen.

Hundeausflug zum Rhein

Ruppert hat es ja schon erzählt und die vielen schönen Fotos eingestellt: wir sind gestern am Rhein gewesen. Das war ja für Linus und mich eine echte Premiere (wie alt man werden muss…) Ein  bisschen komisch fanden wir die sehr großen, ebenen Wiesen, wir kennen ja eigentlich nur hügeliges Gelände und Wiesen, die viel kleiner sind. Und dann haben wir, nein, eigentlich hat Claudia unsere Igel vergessen. Stellt Euch vor: so große Wiesen und wir haben keine Spielzeuge dabei! Ruppert, Du musst beim nächsten Mal mit aufpassen, dass statt der Kamreas die Igel eingepackt werden! Wir haben uns dann mit Stöcken geholfen, so dass wir dann schon auf genug Spielspaß gekommen sind.

Und ich habe auch gleich mal meinen ersten Film gedreht: 129 MB Hin- und Hergerenne und ziemliches Gechechel von mir, dass einem beim Gucken übel wird. Aber, ganz ehrlich, da könnt Ihr alle mal sehen, was für ein flinker Hund ich bin, pfeilschnell sozusagen. Und kein Stöckchen entgeht mir, zur Not trage ich auch zwei herum. Und Linus bellt so schön laut, toll, was die Kamera alles aufnimmt.

Und dann sind wir zum Rhein gewandert und haben natürlich, wie Ruppert schon erzählt hat, nicht widerstehen können: Wasser ist einfach zum Spielen da, egal in welcher Jahreszeit. Und beim Anleger von der Autofähre hätte ich ja auch ganz gerne noch ein paar Vögel vertrieben. Durfte ich leider nicht.

Das war auf jeden Fall ein toller Ausflug und Linus und ich haben schon beschlossen, dass wir demnächst mal häufiger zum Rhein fahren müssen, ist ja fast wie Urlaub. Zur Not dürfen die Menschen auch etwas trinken gehen oder auch ein Eis essen, auch wenn wir dann immer furchtbar langweilig warten müssen. Bist Du doch auch dabei, Ruppert, oder?

Wie im Urlaub

Am Samstag haben wir schon wieder einen Rudelspaziergang gemacht, dieses Mal in Richtung Deilbacht. So weit sind wir aber gar nicht gekommen, weil wir zuerst den Wettbewerb „Wer hat das schönste Brillengesicht? veranstaltet haben:

Ruppert mit SonnenbrilleFelix mit Sonnenbrille

Ich habe so meine Meinung über den Ausgangs des Wettbewerbs, aber: entscheidet selbst!

Wir sind dann doch ohne Brillen losgegangen, obwohl es schon sehr hell war mit der Sonne auf dem Schnee, aber so eine Brille im Hundegesicht ist schon ziemlich lästig.  Wir haben die Augen ein bisschen zusammengekniffen, dann gings. Natürlich mussten wir wieder ganz viel spielen und den vielen Schnee genießen:

Rupi paniert sich mit Schnee
Linus ohne Geduld

Felix mit Spielzeug

Und dann haben wir noch Landschaftsbilder gemacht: Sieht es nicht aus wie im Urlaub in den Bergen?

Und erst mal das Panorama:

Und dann sind wir schon müde und die Menschen hungrig 🙂 gewesen und wieder nach Hause gefahren, noch bevor wir überhaupt am Deilbach angekommen sind. Aber spielen und Fotos machen ist ja auch schön.