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Mein erster Beitrag

Oh, jetzt bin ich endlich in den erlesenen Kreis der Hundejungs-Redakteure aufgenommen worden.

Mein Name ist Schmitti und ich bin ein irischer Border-Collie, der bei Petra und Micha ein neues zuhause gefunden hat, da mich in Irland keiner mehr wollte. Seit ich „eingedeutscht“ wurde, habe ich viel gelernt. Geholfen hat mir vor allem Connor, mein großer Bruder, der leider letztes Jahr über die regenbogenbrücke gelaufen ist. Vorher hat er aber noch mit mir am Stöckchen gezergelt, was wohl einem Ritterschlag gleich kommt (muss ich nachher mal Felix befragen). Natürlich ist auch noch Papa Ruppert da, aber der ist meistens muffelig, aber wenn es drauf ankommt, ist er immer für mich da.

Klar und dann meine Menschen: Petra und Micha, die mich lieb haben, vor allem beschützen und mir das normale 1×1 des Lebens beibringen. Sie haben mir auch wieder den Spaß am Hüten gegeben, denn das fand ich zu Anfang gar nicht lustig: ich wusste nicht so richtig, was ich mit den mäh  machenden Pelzknäulen anfangen sollte,; deswegen habe ich die immer „in die Ecke gestellt“ und dort festgesetzt. Jetzt läuft es schon besser und James – der Border Collie meines Hütelehrers Frank – hilft mir auch sehr.

Außerdem habe ich schon viele Hundekumpels und -kumpelinen: Tyco, Hugo, Hotte, Bungee, Naia, Kira aus Heiligenhaus, Kira aus Kleinsporkert, uva.

Und nun habe ich keine Lust mehr zu tippen, denn die Pfoten tun schon weh. Viel lieber würde ich mir meinen Igel schnappen und draußen mit Herrchen toben gehen, aber wir fahren nachher nach Hattingen auf die Hundeinsel.

Ich freue mich schon: WuffKläff euer Schmitti

Nächster Hüteversuch

Da das Wetter sich nach den heißen Tagen ein wenig verschlechterte – die Temperaturen wurden erträglich und es fieselte etwas – hat Claudia uns für heute zum Hüten eingeladen: 11 Uhr, also kurz nach dem Frühstück 😉

Morgens hat es noch geregnet, klarte dann aber kurz auf und die Sonne traute sich hervor: tolles Wetter um Schafe zu schubsen, gell Schmitti? Als wir dann (ohne die alten Herren, ABER mit Herrchen) losfuhren, zog es sich immer mehr zu, egal: wir wollen ja was lernen.

Claudia, Jürgen und Tyco waren schon da, Frank – unser Lehrer – fehlte noch, kam aber 5 Minuten später an; der Regen wurde mehr…

Zuerst durfte James ein wenig „spielen“ und dann pferchten Frank und er die Schafe gekonnt für die kleinen Anfänger im Roundpen ein. Tyco fing an und war wie immer Feuer und Flamme, so dass er Claudia überhaupt nicht mehr wahrnahm – schauten wahrscheinlich viel zu viele Leute zu …

Schmitti machte seine Sache gut, Frauchen muss halt noch viel lernen. Was man aber merkte, war, dass der Bub (aussen) an Schafen (im Roundpen), die sich nur mäßig bewegen, wenig Interesse hat und Frust aufbaut. Anders sah es aus, als der Kleene IN den Roundpen durfte: viiiieell mehr Aufmerksamkeit. Und ganz stolz hat er mich gemacht, als er sich von mir von den Schafen abrufen ließ und sehr zügig zu mir kam. Zu diesem Zeitpunkt standen wir im strömenden Regen – nachdem wir schon eine Gewitterpause eingelegt hatten – waren pitschipatschi nass und beendeten das Training mit einem guten Gefühl – für Hund und Mensch

Der erste Kontakt

Das kommt davon, wenn ein Border Collie einzieht: frau macht sich Gedanken darüber, ob der Bub evtl. doch sein eigentliches Lebenselixier ‚Schafe hüten‘ verinnerlicht hat…

Wie gut, wenn die Nachbarin Schafe und einen schnöseligen Borderbub besitzt und nichts dagegen hat, wenn Schmitti einmal in seine eigentliche Daseinsberechtigung hineinschnuppern darf. Also haben wir uns um 13 Uhr an ihrer Schafswiese getroffen: zur Unterstützung der Anfänger waren noch Frank mit James dabei. James durfte die Schafe warm hüten und einpferchen. Dann durften die Jungspunde dran: Tyco hat ja schon ein wenig Ahnung, Schmitti ist da absoluter Neuling.

Wir haben gaaanz langsam angefangen: erst einmal an der Leine mit Frauchen um den Roundpen gehen, damit man eine Idee bekommt, was man nachher alleine machen könnte. Und dann sagte Frank „Lass den mal rein“ Oh, da hat Schmitti dann endlich begriffen, warum wir heute hier sind. War zwar ein wenig wild, hat aber nicht geschnappt und ließ sich auch korrigieren.

Das mit 12 Uhr klappt zwar noch nicht soooo ganz, aber das hat der Kleene echt gut gemacht – für’s erste mal… wir werden es wiederholen 🙂

Spielen auf der Schafswiese

Damit so ein kleiner Border-Wicht irgendwann einmal so etwas wie Müdigkeit zeigen kann, muss er laufen, laufen und nochmals laufen.

Der Spaziergang gestern mit den Hundejungs hat schon einiges dazu beigetragen: Schmitti ging freiwillig OHNE Abendbrot ins Bettchen. Er war so platt… Wunderschön!!!

Damit das heute auch wieder so wundervoll klappt, sind wir Tyco besuchen gegangen. Dort kann Hund supertoll auf einer der Schafwiesen (eingezäunt!)rennen, laufen und toben…

Und das haben die beiden Kleenen dann auch superschön gemacht.

Leider sind die Handybilder von schlecher Qualität, aber ich denke, da haben sich 2 gesucht und gefunden:

Und jetzt noch als Film ;-):

Toben auf der Schafswiese: Schmitti und Tyco

Juhu – das Rudel wieder unterwegs mit Schmitti

So, nun ist es endlich soweit:
unsere besten und ältesten Freunde haben Schmitti kennengelernt…

Was war das heute schön. Wir sind alle auf unserem Rentnerweg unterwegs gewesen. Zwar hat Schmittis Leine ein wenig genervt, aber so konnte der Kleene sich endlich mal auspowern und das hat er gemacht.

Er liegt, wie wir auch im Körbchen und ist fix und ferig. OK, er hat noch Fäden ziehen hinter ich gebracht, aber egal. Wir sind fertig..

Deswegen soll Frauchen jetzt nur noch die Bilder hochladen und basta für heute: