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Rakete ist über die Regenbogenbrücke gegangen

P1020811Eigentlich wollten wir am 28.06.2015 seinen 17.Geburtstag mit einer großen Hundeparty feiern.

Gestern abend hat Toni, eines von Raketes Frauchen, mein Frauchen angerufen und weinte. Es ist soweit: Rakete kann nicht mehr. Der Tierarzt ist zu ihm nach Hause gekommen und hat ihn erlöst. Seine Frauchen haben ihm die Pfote gehalten.

Ach alter Freund, weißt du nochm wie wir uns in der Anfangszeit bei jedem Treffen in der Mählersbeck angefacuht, geknurrt und so getan haben, als würden wir uns gleich umbringen? Was haben wir unsere Frauchen auf Trab gehalten (hahahaha). Was haben wir noch letztes Jahr Spaß in Holland am und im Meer gehabt. Wir beide sind auf unseren alten Pfoten in den Wellen dahergewackelt, derweil die kleine Sally wie der Wind über den Strand gesaust ist. Weiß du noch, wie wir hinter der für Sally bestimmten Reizangel her waren, wir Rentner?

Du fehlst mir jetzt schon, ich weiß aber, dass wir uns hinter der Regenbogenbrücke wiedersehen und dann wieder viel Spaß haben werden, ohne Athrose und sonstige Wehwehchen. Fühl dich am Öhrchen geleckt.

Dein alter Freund Ruppert

PS: Connor und meine beiden Menschen Petra und Micha wünschen dir auch eine gute Reise

Urlaub am Meer

IMG_4436Frauchen und ich haben ein paar nette Tage mit Rakete, Sally, Moni und Toni in Nieuwvliet in Holland verbracht. Da meine Pfoten weh tun und ich heute nicht so viel tippen möchte, partizipiere ich von Frauchens Urlaubsbericht und verlinke ihn nur HIERHIN….
Achtet bei den Bildern mal auf meinen 16 Jahre alten Kumpel Rakete, wie viel Spaß der alte Herr am Wasser hat. Hoffentlich bin ich auch ncoh so fit, wenn ich 16 bin….

Und nun werdet neidisch auf so einen tollen Hundeurlaub….

(Fast der) 3. Hundejungs-Wandertag

Was für ein Tag…
eigentlich waren Frauchen und ich „nur“ mit Rakete, Sally, Toni und Moni verabredet. Wir wollten das schöne Wetter nutzen und eine nette Runde am Herbringhauser Bachweg drehen. Zuerst musste Frauchen noch Fine bespaßen, deswegen hatten wir 11.30 Uhr gesagt. Also kam Frauchen schnell nach dem Training nach Hause, packe mich ein und fuhr los … in die falsche Richtung, he???? Ach so … wir holten noch Rasmus und Renate ab, die sich noch kurzfristig anschließen wollten.
Da wir mal wieder zu spät waren, musste Frauchen Gas geben und so waren wir nur ein wenig zu spät da.  Das große blaue Auto stand schon auf dem Parkplatz, aber von den 4en war nichts zu sehen; die waren bestimmt schon unterwegs. Also raus aus dem Auto und hinterher. Aber nach ein paar Metern kamen uns die 5(?) schon entgegen. Rakete, unser Super-Oldie, konnte nicht mehr. Moni brachte den 15-jährigen Herrn zurück ins Auto, wo er ausruhen konnte. Adonis, einer der nettesten Hunde, nahm seinen Platz ein, da er mal wieder bei Toni und Moni zu Besuch ist. Und als Moni wieder zu uns aufschloss, kamen auch noch Einstein und Jens daher; das nenne ich Timing und Schicksal.
Nun lasst mich zählen:

  • Einstein mit Jens
  • Rasmus mit Renate
  • Sally, Adonis (+Rakete) mit Toni und Moni
  • ich mit Frauchen

=> 20 Pfoten (+4 im Auto) und 10 Beine. Sag ich doch: fast der 3. Hundejungs-Wandertag ohne die 2 Hundejungs Felix und Linus, die wahrscheinlich pampig werden, wenn ihr Frauchen ihnen das vorliest…

Für Adonis war es ein „Kindergeburtstag“: so was hat der große Kerl noch nicht erlebt. Mit seinen Hundekumpels Spaß im Wald und im Wasser ist doch das Größte und der Kerl strahlte über das ganze Gesicht. Die Quaktasche Steini sorgte als Stellvertreter Felix‘ dafür, dass alle Rehlein und Hasen beim Ohrenarzt saßen und so liefen wir nicht Gefahr, einem Waldbewohner zu begegnen. Renate und Toni hätten gerne auch einen Termin bekommen. Steini hat echt Ausdauer…
Zurück zum Spaß: es flogen Bälle und Stöcke, wir rannten alle hinter allem her; wir verloren fast die Igel im Wasser, weil wir vor guter Laune völlig durchdrehten. Selbst Sally fing an zu singen. Und so spielten wir uns bis zum Teich vor, in dem Rassi und ich direkt schwimmen gingen. Steini versuchte durch Bellen, den Stock ins Maul zu bekommen und Sally und Adonis waren sich nicht sicher, ob sie schwimmen können und plantschten deswegen im „Kinderbecken“ am Rand herum.
Irgendwann geht auch jeder „Kindergeburtstag“ zu Ende: so mussten wir uns vom See verabschieden und uns wieder auf den Rückweg machen. Steini, der sich fast ins Koma gekläfft hatte, schlich als Nachhut mit einem dicken Stock im Maul hinter uns her. Der Rest von uns war noch gut drauf und das glückliche Grinsen ging gar nicht mehr weg.

Danke ihr lieben Frauchen und Herrchen für den schönen Tag.
Wuff, wuff Ruppert

2. Hundejungs-Wandertag mit Hundemädels

IMG_5064(Nun sehe ich gerade, dass mein Kumpel Rupi schon wieder schneller war als ich… Jedenfalls: das hier ist mein Bericht und ganz unten seht Ihr auch die Bilder)

Heute war es wieder soweit: um 10.30 Uhr haben wir uns zu unserem zweiten Hundejungswandertag getroffen. Das war eine Aufregung – ach, eigentlich haben wir uns schon seit dem Aufstehen heute morgen aufgeregt. Denn: ein gutes, ein für Hundejungs sehr gutes Zeichen istv es immer, wenn unser Mensch sich morgens schon die Wnaderhose anzieht und sich gar nicht erst lange aufhält mit Hose und Blazer. Und so konnten wir schon kaum ruhig beim Frühstücken abwarten, bis die Menschen endlich fertig sind. Dann ging es aber endlichzusammen mit Kali und Lara los.

Im Wald waren dann bald alle Hunde zusammen: Ruppert hatte Fine mitgebracht, dann kam der große Bill, Einstein hörten wir schon zehn Minuten bevor er da war und als Sally und Rakete ankamen, waren wir vollzählig – ich muss ja immer alle zählen und schauen, dass niemand abhanden kommt. Aber während ich noch zählte und schaute und bellte und hin- und herlief und kaum etwas anderes mitbekam, gab es aber schon ein großes Geschrei: Lara stürzte sich auf ihre Lieblingsfeindin Sally! Selbst im tiefsten Herbringhauser Wald und dazu noch an einem Sonntag konnte sie ihrer Abneigung nicht Herr werden!  Das ist schade – und dabei ist Lara doch meine beste Freundin (ganz traurig guckend).

Wir gingen dann los und für einige von uns entspannte sich die Situation dann auch, als wir endlich an den Bach kamen, Jens ganz viele Stöcke suchte und wir endlich ins Wasser konnten und etwas Sinnvolles zu tun hatten. War das schön. Und später sind einige von uns auch nochrichtig  schwimmen gewesen. Das war ganz nach unserem Geschmack.

Wir sind dann schon ziemlich zurückgeschlichen, so viele Hunde, so viel Durcheinandergewusel, so viel Bellerei, ist ja doch alles ziemlich anstrengend. Fine, Petras Ausbildungshündin, hatte auch gar keinen Nerv mehr, sie wollte nur noch nach Hause. Aber wir fuhren noch gar nicht nach Hause, wir fuhren erst noch zum Eulenhof, wo die Menschen Kaffee trinken konnten und Kuchen essen. Das haben sie auch gerne gemacht – ich glaube, sie waren auch etwas erschöpft von unserem Gewusel, Gebelle und unseren Streitereien (schaut mal die Bilder an, alle gucken irgendwie müde). Und Linus und ich haben uns natürlich überhaupt nicht anmerken lassen, dass wir eigentlich auch schon müde sind, und haben noch wunderbar Fußball gespielt. Am besten war es, als Leo mit uns gespielt hat, der kann wenigstens richtig vor den Ball treten.

Dann haben wir noch die Schafe angeschaut und die Alpakas (jetzt wissen wir, wo die feine Wolle herkommt), haben Fine ins Auto geschoben und sind dann alle nach Hause gefahren. Also, ich fands schön – Linus war es, glaube ich, ein bisschen viel (er liegt in seinem Körbchen und bellt im Schlaf, hihihi, ist der kaputt!).

Vielen Dank an Euch alle, vor allem die lieben Menschen vom Eulenhof, die eine soooo schööööne Kaffeetafel gedeckt haben, und nun abmit Euch ins Körbchen und erholt euch! Bis zum nächsten Mal!

Euer Felix (der zweitlauteste nach Einstein :-))

 

 

Sonntagsgestaltung aus dem Bilderbuch

Gott sei Dank war das Wetter heute erträglich: bedeckt und im Gegensatz zu gestern NICHT heiß. Trotzdem hat Frauchen beschlossen, dass kaltes Wasser genau das Richtige für mich ist, da „kalte Güsse“ meinen Knochen gut tun. Rasmus kam mit und so fuhr das grüne Spielmobil gen Herbringhauser Bachweg, einen der schönsten Wege für Mensch und Hund bei Wind und Wetter. Gut gelaunt sind wir die Runde gegangen, wobei die meiste Zeit am Teich verbracht wurde.

Irgendwann ist auch der schönste Augenblick vorbei. Frauchen sagte, Rasmus und ich hätten schon blaue Lippen und so verließen wir unseren Teich und machten uns auf in die Mählersbeck, denn Toni&Moni haben uns zum Kaffee trinken eingeladen und im Büro liegen immer irgendwelche Stofftiere rum, auf denen man wunderbar rum kauen kann. Hach, war das schön mit meinen Hundekumpels Rakete, Sally und Rasmus zusammen auf der Terrasse zu liegen. Unsere Menschen wurden mit Kaffee und einer Erdbeer-Torte – von Moni kreiert – versorgt; also waren alle versorgt und es wurde ein schöner langer Nachmittag.


Nun sind wir wieder zu Hause, das Hühnerbein ist schon inhaliert worden und gleich gehen Frauchen und ich noch einmal in den Garten plantschen. Hoffentlich ist es heute Nacht kühler, damit Frauchen und ich endlich mal wieder gut schlafen können…

Urlaub am Meer in Nieuwvliet

Frauchen packte Klamotten und ich wurde sehr aufgeregt. Was tut sie da? Vergisst sie mich auch nicht? Bitte, lass mich auch mit? Wohin geht’s denn? Wann geht es denn los??? Ich fing schon an zu stottern, so dolle hatte mich das Reisefieber gepackt.

Komisch, am nächsten Tag verlief alles, wie immer:
Aufstehen, Frühstücken, Gassi, Frauchen geht… Sollte ich mich   haben? Ich ging schlafen und wartete auf den Feierabend von Frauchen… Aber da, viel zu früh… Ein Geräusch im Flur, ein Schlüssel in der Tür und Frauchen stand vor mir: „Na, bereit zur Abfahrt?“ Oh ja, das war ich. Reisegeschirr an, Pass in die Tasche, einmal Bachweg-Gassi, Frauchens Tusnelda programmieren, damit wir uns nicht verfahren und ab ging es. Sie sagte mir aber immer noch nicht, wohin es gehen sollte. Ich nahm an, wieder nach England. Also rollte ich mich zusammen und schlief. Frauchen macht das schon…

3,5 Stunden später fuhren wir in einen kleinen Ort und hielten vor einem kleinen Haus: das war NICHT England; viel zu kurz gefahren. Die Tür öffnete sich und siehe da:
Rakete und Sally, meine Freunde aus Wuppertal, kamen herausgestürmt und Toni und Moni standen vor Frauchen und herzten sie: wir waren in Nieuwvliet in Holland angekommen. Und mir wurde mitgeteilt, dass wir nun 4 Tage hier Urlaub machen wollten.

Kurz darauf sind wir im Nieselregen zum ersten Mal seit Jahren am Meer spazieren gegangen. Ich wollte sofort ins schäumende Meer, aber Frauchen hielt mich zurück und fing an, meinen Igel zu wässern, den ich natürlich retten musste. Sally und Rakete machten mit. Von oben, unten und innen nass; was tut das dem Fell und der Haut gut. Und immer traf man nette Hundekollegen, die genau, wie wir vom Alltag ausspannten. Einige fand Sally doof, aber Rakete und ich hatten sehr nette Kontakte.
Abends fielen Frauchen und ich nach einem leckeren Essen tot ins Bett, welches sich als viel zu schmal für uns beide herausstellte. Ich glaube, Frauchen hat so gut wie gar nicht geschlafen; ich auch nicht. Die nächsten Nächte machte ich mich auf meiner Decke breit und überließ großzügig Frauchen das Bett; bin halt Gentleman…

Morgens waren wir, wie immer früh wach. Toni, Moni, Rakete und Sally schliefen noch. Frauchen sah eigentlich auch nicht soooo frisch aus, also öffnete sie die Gartentür, ich hob ein paar mal mein Bein, ließ laufen und dann ging es wieder ins Bett. War echt gut und wir beiden nahmen noch einmal ein Mützchen Schlaf. Bei zweiten wach werden musste aber dann doch einmal überprüfen, ob die beiden Menschen wirklich noch nicht wach waren. Bewegt sich einer? Ah, Toni. Also sprach ich sie an und forderte sie auf, aufzusehen, was von Frauchen mit einem „Pssssssssst“ quittiert wurde, von mir aber geflissentlich überhört wurde. Toni hatte auch Spaß an meinem Weckdienst und so erzählte ich weiter. Das behielt ich auch das ganze Wochenende über bei. Halt Gentleman…

Jeden Tag ging es mehrmals ans Meer, wo wir tobten, rumrannten, andere Hunde kennenlernten, den Igel retteten, uns im Sand panierten, unsere Frauchen nass machten, viel Salzwasser ab bekamen (Fell und Hals), viele Gerüche aufnahmen und einfach nur gut gelaunt waren. Die Frauchen waren auch sehr gut drauf und belohnten sich morgens mit einem langen Frühstück und abends mit einem tollen selbstgemachten Essen und einem Gläschen Wein. Wir Wuffels suchten uns dann ein heimeliges Plätzchen, rollen uns ein und chillten. Was kann das Leben schön sein.

Sonntag war dann leider unser Abreisetag und das war ein Tag aus dem Reisekatalog: strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und warm. Das Meer war so schön, dass Frauchen die Schuhe auszog und endlich mit mir ins Wasser ging; ok, nur bis zu den Waden, aber immerhin… Aber einmal ist sie tiefer ins Wasser gelaufen:
Toni warf für Sally das Bällchen. Plötzlich rief sie „Oh, eine Mörderwelle!“ und warf den Ball in die Welle. Sally wollte nicht in die Welle, also musste ich ran… und Frauchen auch. immer tiefer ging sie in die Wellen, um mir den Igel zu zeigen, der auf und nieder auf den Wellen tanzte. Ich bin gut und rettete den Igel, aber Frauchen war klatschnass, hatte aber ganz viel Spaß. Nachdem Frauchen Toni das Versprechen abgerungen hat „Keine Mörderwellen mehr“ spielten wir weiter.

Aber leider geht auch das schönste Spiel einmal dem Ende zu und so mussten wir zurück zum Auto, wo wir uns von den Mädels und meinen Hundefreunden verabschiedeten und die Rückreise antraten, die Frauchen wieder souverän absolvierte. Wir waren so früh wieder zu Hause, dass wir noch mit Claudia und den Hundejungs ne Runde drehen konnten.

Aber dann: abends, als Bettzeit war, krabbelte ich in Frauchens Bett, versuchte zuerst ihren Platz zu bekommen, legte mich dann aber zufrieden auf meine Ecke, grunzte glücklich und schlief schnarchend ein…..

Das wiederholen wir….

Und nun eine kleine Auswahl von Bildern; der Film wird noch folgen…