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Und nochmals Toben

Wir haben und vorgenommen, Freitags wieder zum Hundjungs-Spaßtag zu machen, also haben wir uns heute wieder in Hattingen getroffen.  Und was sage ich: die Jungs haben sich sooo gefreut.

 
Ehrenwort: das machen wir wieder und dann evtl. mit einer Portion Mensch mehr 😉

Bilder meines Rupi-Bärs

Leider ist das Leben auf dieser Seite durch meinen Wegzug aus Wichlinghausen echt zum Erliegen gekommen.
Damit aber zwischendurch doch ein wenig Leben in die Bude kommt, stelle ich heute Bilder meines Rupi-Bären ein.
Ihm geht es – den Umständen entsprechend – gut und er strahlt eine Lebensfreude aus, die mich jeden Tag, der uns bleibt, glücklich macht.
Also bitte: Opa Ruppert, 16 Jahre!!!

(Fast der) 3. Hundejungs-Wandertag

Was für ein Tag…
eigentlich waren Frauchen und ich „nur“ mit Rakete, Sally, Toni und Moni verabredet. Wir wollten das schöne Wetter nutzen und eine nette Runde am Herbringhauser Bachweg drehen. Zuerst musste Frauchen noch Fine bespaßen, deswegen hatten wir 11.30 Uhr gesagt. Also kam Frauchen schnell nach dem Training nach Hause, packe mich ein und fuhr los … in die falsche Richtung, he???? Ach so … wir holten noch Rasmus und Renate ab, die sich noch kurzfristig anschließen wollten.
Da wir mal wieder zu spät waren, musste Frauchen Gas geben und so waren wir nur ein wenig zu spät da.  Das große blaue Auto stand schon auf dem Parkplatz, aber von den 4en war nichts zu sehen; die waren bestimmt schon unterwegs. Also raus aus dem Auto und hinterher. Aber nach ein paar Metern kamen uns die 5(?) schon entgegen. Rakete, unser Super-Oldie, konnte nicht mehr. Moni brachte den 15-jährigen Herrn zurück ins Auto, wo er ausruhen konnte. Adonis, einer der nettesten Hunde, nahm seinen Platz ein, da er mal wieder bei Toni und Moni zu Besuch ist. Und als Moni wieder zu uns aufschloss, kamen auch noch Einstein und Jens daher; das nenne ich Timing und Schicksal.
Nun lasst mich zählen:

  • Einstein mit Jens
  • Rasmus mit Renate
  • Sally, Adonis (+Rakete) mit Toni und Moni
  • ich mit Frauchen

=> 20 Pfoten (+4 im Auto) und 10 Beine. Sag ich doch: fast der 3. Hundejungs-Wandertag ohne die 2 Hundejungs Felix und Linus, die wahrscheinlich pampig werden, wenn ihr Frauchen ihnen das vorliest…

Für Adonis war es ein „Kindergeburtstag“: so was hat der große Kerl noch nicht erlebt. Mit seinen Hundekumpels Spaß im Wald und im Wasser ist doch das Größte und der Kerl strahlte über das ganze Gesicht. Die Quaktasche Steini sorgte als Stellvertreter Felix‘ dafür, dass alle Rehlein und Hasen beim Ohrenarzt saßen und so liefen wir nicht Gefahr, einem Waldbewohner zu begegnen. Renate und Toni hätten gerne auch einen Termin bekommen. Steini hat echt Ausdauer…
Zurück zum Spaß: es flogen Bälle und Stöcke, wir rannten alle hinter allem her; wir verloren fast die Igel im Wasser, weil wir vor guter Laune völlig durchdrehten. Selbst Sally fing an zu singen. Und so spielten wir uns bis zum Teich vor, in dem Rassi und ich direkt schwimmen gingen. Steini versuchte durch Bellen, den Stock ins Maul zu bekommen und Sally und Adonis waren sich nicht sicher, ob sie schwimmen können und plantschten deswegen im „Kinderbecken“ am Rand herum.
Irgendwann geht auch jeder „Kindergeburtstag“ zu Ende: so mussten wir uns vom See verabschieden und uns wieder auf den Rückweg machen. Steini, der sich fast ins Koma gekläfft hatte, schlich als Nachhut mit einem dicken Stock im Maul hinter uns her. Der Rest von uns war noch gut drauf und das glückliche Grinsen ging gar nicht mehr weg.

Danke ihr lieben Frauchen und Herrchen für den schönen Tag.
Wuff, wuff Ruppert

Fotosession aus der Hüfte

Na das war ein bequemes Fotoshooting:
Frauchen genoss den Tag, in dem sie in der Wiese saß, in den Himmel starrte, den Vögelein zuhörte, den Kühen lauschte und mir den Igel schmiss. Während dessen mache sie noch ein paar lustige Schnappschüsse von mir:
manchmal ein Komplettbild, manchmal nur die Pfoten, aber Hauptsache ICH bin das süße Objekt….

Die Hundejungs am Rhein

Gestern sind wir zum Rhein gefahren. Der Frosch wurde mit uns und unseren Menschen gefüllt und los ging es. Auf dem Parkplatz in Urdenbach war schon viel los; das gute Wetter forderte halt seinen Tribut. Was waren wir aufgeregt: „Los ihr Menschen, schneller. Wir wollen auf unsere Spielwiesen.“ Wir drängelten und quengelten um die Wette, um die Menschen zu motivieren, schneller zu machen; aber die hatten die Ruhe weg. Endlich kamen wir auf der Wiese an und das Toben begann. Igel rein in die Wiese, wir hinterher, Schubbeln auf dem Ball, Zergeln mit den Menschen, Zergeln untereinander, Wühlen, Gras fressen, glücklich sein…

Dann ging es weiter, damit wir auf die nächste Spielwiese gelangen konnten. Wie herrlich: zwischen den Wiesen waren riesige Pfützen, durch wie wir rennen konnten. Die gingen uns auch nur bis zur Brust; tiefer waren die nicht. Unsere Menschen plienzten ein wenig und weigerten sich, durch die Pfützen zu gehen. Konnten wir wirklich nicht verstehen, aber sie blieben hart. Sie versuchten sich zwar noch sich durchs Gebüsch zu schlagen, aber die Überreste des Hochwassers waren überall… Und so mussten wir über den „normalen Rückweg“ zum Rhein; der war „trocken“. Auf den Weiden standen Muhkuhs und Hottehühs und rundeten das Idyll ab: Menschen und Hunde zu 100% entspannt. Wir Hundejungs wurden erst immer schneller, als der Rheingeruch immer stärker wurde. Und dann gab es kein Halten mehr: ab ins Wasser. Meine kaputten Knochen atmeten auf: kalte Güsse tun gut. Was war das toll! Rein ins Wasser, raus zum Schubbeln und Schütteln und wieder rein in den Rhein… Schaut selbst: Hundejungs im Rhein

An der Fähre angekommen, machten unsere Menschen erst einmal Pause: Claudia mit Apfelschorle, Frauchen mit grüner Berliner Weisse. Wir machten auch Pause, denn das Toben war echt anstrengend.

Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg, denn wir waren schon wieder über 2 Stunden unterwegs. Wieder am Auto stiegen wir ohne zu Murren ein, rollten uns sofort zusammen und fingen an zu schnarchten. Die Menschen mussten uns ja leider zurückfahren und somit wach bleiben. Schade für die Beiden, gut für uns…

Wann fahren wir wieder?

Urlaub am Meer in Nieuwvliet

Frauchen packte Klamotten und ich wurde sehr aufgeregt. Was tut sie da? Vergisst sie mich auch nicht? Bitte, lass mich auch mit? Wohin geht’s denn? Wann geht es denn los??? Ich fing schon an zu stottern, so dolle hatte mich das Reisefieber gepackt.

Komisch, am nächsten Tag verlief alles, wie immer:
Aufstehen, Frühstücken, Gassi, Frauchen geht… Sollte ich mich   haben? Ich ging schlafen und wartete auf den Feierabend von Frauchen… Aber da, viel zu früh… Ein Geräusch im Flur, ein Schlüssel in der Tür und Frauchen stand vor mir: „Na, bereit zur Abfahrt?“ Oh ja, das war ich. Reisegeschirr an, Pass in die Tasche, einmal Bachweg-Gassi, Frauchens Tusnelda programmieren, damit wir uns nicht verfahren und ab ging es. Sie sagte mir aber immer noch nicht, wohin es gehen sollte. Ich nahm an, wieder nach England. Also rollte ich mich zusammen und schlief. Frauchen macht das schon…

3,5 Stunden später fuhren wir in einen kleinen Ort und hielten vor einem kleinen Haus: das war NICHT England; viel zu kurz gefahren. Die Tür öffnete sich und siehe da:
Rakete und Sally, meine Freunde aus Wuppertal, kamen herausgestürmt und Toni und Moni standen vor Frauchen und herzten sie: wir waren in Nieuwvliet in Holland angekommen. Und mir wurde mitgeteilt, dass wir nun 4 Tage hier Urlaub machen wollten.

Kurz darauf sind wir im Nieselregen zum ersten Mal seit Jahren am Meer spazieren gegangen. Ich wollte sofort ins schäumende Meer, aber Frauchen hielt mich zurück und fing an, meinen Igel zu wässern, den ich natürlich retten musste. Sally und Rakete machten mit. Von oben, unten und innen nass; was tut das dem Fell und der Haut gut. Und immer traf man nette Hundekollegen, die genau, wie wir vom Alltag ausspannten. Einige fand Sally doof, aber Rakete und ich hatten sehr nette Kontakte.
Abends fielen Frauchen und ich nach einem leckeren Essen tot ins Bett, welches sich als viel zu schmal für uns beide herausstellte. Ich glaube, Frauchen hat so gut wie gar nicht geschlafen; ich auch nicht. Die nächsten Nächte machte ich mich auf meiner Decke breit und überließ großzügig Frauchen das Bett; bin halt Gentleman…

Morgens waren wir, wie immer früh wach. Toni, Moni, Rakete und Sally schliefen noch. Frauchen sah eigentlich auch nicht soooo frisch aus, also öffnete sie die Gartentür, ich hob ein paar mal mein Bein, ließ laufen und dann ging es wieder ins Bett. War echt gut und wir beiden nahmen noch einmal ein Mützchen Schlaf. Bei zweiten wach werden musste aber dann doch einmal überprüfen, ob die beiden Menschen wirklich noch nicht wach waren. Bewegt sich einer? Ah, Toni. Also sprach ich sie an und forderte sie auf, aufzusehen, was von Frauchen mit einem „Pssssssssst“ quittiert wurde, von mir aber geflissentlich überhört wurde. Toni hatte auch Spaß an meinem Weckdienst und so erzählte ich weiter. Das behielt ich auch das ganze Wochenende über bei. Halt Gentleman…

Jeden Tag ging es mehrmals ans Meer, wo wir tobten, rumrannten, andere Hunde kennenlernten, den Igel retteten, uns im Sand panierten, unsere Frauchen nass machten, viel Salzwasser ab bekamen (Fell und Hals), viele Gerüche aufnahmen und einfach nur gut gelaunt waren. Die Frauchen waren auch sehr gut drauf und belohnten sich morgens mit einem langen Frühstück und abends mit einem tollen selbstgemachten Essen und einem Gläschen Wein. Wir Wuffels suchten uns dann ein heimeliges Plätzchen, rollen uns ein und chillten. Was kann das Leben schön sein.

Sonntag war dann leider unser Abreisetag und das war ein Tag aus dem Reisekatalog: strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und warm. Das Meer war so schön, dass Frauchen die Schuhe auszog und endlich mit mir ins Wasser ging; ok, nur bis zu den Waden, aber immerhin… Aber einmal ist sie tiefer ins Wasser gelaufen:
Toni warf für Sally das Bällchen. Plötzlich rief sie „Oh, eine Mörderwelle!“ und warf den Ball in die Welle. Sally wollte nicht in die Welle, also musste ich ran… und Frauchen auch. immer tiefer ging sie in die Wellen, um mir den Igel zu zeigen, der auf und nieder auf den Wellen tanzte. Ich bin gut und rettete den Igel, aber Frauchen war klatschnass, hatte aber ganz viel Spaß. Nachdem Frauchen Toni das Versprechen abgerungen hat „Keine Mörderwellen mehr“ spielten wir weiter.

Aber leider geht auch das schönste Spiel einmal dem Ende zu und so mussten wir zurück zum Auto, wo wir uns von den Mädels und meinen Hundefreunden verabschiedeten und die Rückreise antraten, die Frauchen wieder souverän absolvierte. Wir waren so früh wieder zu Hause, dass wir noch mit Claudia und den Hundejungs ne Runde drehen konnten.

Aber dann: abends, als Bettzeit war, krabbelte ich in Frauchens Bett, versuchte zuerst ihren Platz zu bekommen, legte mich dann aber zufrieden auf meine Ecke, grunzte glücklich und schlief schnarchend ein…..

Das wiederholen wir….

Und nun eine kleine Auswahl von Bildern; der Film wird noch folgen…

Heiratsantrag…

Antrag mit Zeugin Mimi
den ich Hanne auf dem Rentnerweg gemacht habe…
Ihre Anwort:
„Ja, ich will unter einer Bedingung, wenn meine Mimmi mit einziehen darf, du mich nicht immer nass machst und ich deinen Ball so oft haben kann wie ich will…“

Mimi zieht mit ein??? Na ok. Ich darf sie nicht nass machen???? Den Ball, meinen Igel, immer abgeben???
Ich glaube, ich überlege es mir noch mal….

Was für ein schönes Wochenende

Frauchen hat ein tolles Wochenende für mich gestaltet:
der Freitag war nett, denn da haben wir in Düsseldorf Geburtstag gefeiert: Martin, Frauchens Bruder, ist das Geburtstagskind. Leider konnte er nicht mit uns feiern, aber ich habe ihn in der Nase gehabt und habe ihm gratuliert, indem ich mich kräftig „auf ihm“ geschubbelt habe. Damit habe ich alle Menschen zum Lachen gebracht und das war gut so.

Am Samstag hat sich Frauchen bei Einsteins Menschen mit mir unbekannten Menschen und einer netten Hündin getroffen: Elke, Georg und Lotta, ein Briard-Mix-Mädchen. Wir sind auf dem Herbringhauser Bachweg spazieren gegangen. Lotta musste zwar an der langen Leine bleiben – die Dame hat Jagdtrieb – aber wir hatten alle viel Spaß UND wir haben uns super verstanden. Lotta ist zwar ein wenig unsicher und hat einen großen Individualabstand, aber da stehe ich drüber: sie knurrte mich auf die süßeste Art und Weise an, dass ich ihr alles verzieh 😉 Die Menschen haben danach gegrillt und wir haben Putenhälse schnabuliert. War das schön….

Sonntag vormittag haben Frauchen und ich das grüne Spielmobil gestartet und haben die Hundejungs und Claudia eingesackt. Unser Weg führte uns wohin???? Klaro, auf den Bachweg. Die Stimmung war von Anfang an super. Wir konnten gar nicht schnell genug zum See und ins Wasser kommen. Nach einiger Zeit sackte das Wasser ins Hirn und wir drehen immer mehr auf. Dementsprechend wurden die Igel eingepackt und wir gingen weiter. Wir drehten eine schöne Runde über die Staumauer und merkten schon wieder, dass wir dringend Wasser unter die Pfoten bekommen mussten… Durch Hunde-Hypnose gelang es uns, unsere Menschen dazu zu bewegen, wieder die Igel raus zu rücken und mit uns in einer Furt zu spielen. Danach humpelte mal ausnahmsweise nicht ich, sondern Frauchen: sie hat sich eine dicke Blase an der Pfote geholt, lief aber tapfer weiter. Danach liefen unsere Frauchen an allen Wasserstellen vorbei und Claudia wurde immer ungeduldiger: Menschen nennen das Unterzuckerung – was für ein Wort für die Ausrede, ein Eis zu kaufen…. Das taten wir aber auch wieder: 2 x Spaghetti-Eis für die Frauchen, 1 x Zitrone mit doppelt Sahne für Jörg – Herrchen der Hundejungs – und last but not least: 3 x 1 Vanillekugel MIT Keks OHNE Löffel für uns….

Ach, was für ein schönes Wochenende, aber seht selbst:

Eröffnung der Fichthorn-Saison

Gestern haben wir „notgedrungen“ die Badesaison Fichthorn gestartet:
als Frauchen mich ins Auto packte, um zu unserem Freitags-Spaziergang zu starten, war das Wetter noch „gut“: es regnete und schneite nicht.
Aber als wir am Parkplatz ankamen, war der Himmel dunkelgrau…. Claudias Laune sank… Eröffnung der Fichthorn-Saison weiterlesen

Meine Heldin Petra rettet Igel

Ich nehme alle neg. Aussagen von gestern zurück: mein Frauchen ist eine Igel-Heldin.
Aber beginnen wir am Anfang:  alles fing ganz normal, aber toll an:
der Sniffer – ein Suchröhrchen – ging mit auf den Spaziergang und natürlich ein (Ersatz-) Igel. Der Igel flog – dieses mal NICHT in den Baum – und der Sniffer wurde von Petra gut versteckt, damit ich Supernase arbeiten konnte. Machte das Spaß…

 

 

 

Langsam trödelten wir uns so den Rentnerweg entlang, bis wir schließlich zum „Igelbaum“ kamen: der Igel hing immer noch leuchtend im Baum und winkte uns von oben herab zu.

Frauchen hatte unterwegs Stöckchen gesammelt; die Dickköpfin hatte sich vorgenommen den Igel vom Baum zu holen.

Also macht sie ein Spiel daraus: sie warf (daneben) und ich holte ihr das Stöckchen wieder. Nachdem sie 2 weiter Stöcke im Baum versenkt hatte, traf sie ins „Orange“ und holte den Igel vom Baum. Als Dank für meine Hilfe durfte ich das Siegerstöckchen auseinandernehmen.
Danach war die Welt für uns beide wieder in Ordnung: der Igel kehrte heim in die Jackentasche…




Danach machte Frauchen wieder Nasen-Spass und ließ mich richtig schuften:

Was war das ein erfolgreicher Tag: ich glücklich, Frauchen glücklich und Igel wieder zu Hause…