Schlagwort-Archive: Herbringhausen

(Fast der) 5. Hundejungs-(Schnee-)Wandertag

Ende Januar beschlossen wir, dass wir mal wieder mit Vielen spazieren gehen wollten; besonders bei diesem Super-Duper-Schnee-Wetter: kalt und sonnig und viiiieeelll Schneeeeeee…..

Also wurden Telefon-, E-Mail- und WhatsApp-Ketten gebildet, um einen Termin für alle zu finden. Leider konnten Claudia und ihre Hundemädels und Andi und Aragon nicht, aber der Rest traf pünktlich auf dem Wanderparkplatz bei der Gärtnerei Uellendahl ein. Oh, was für ein Geschrei und Gebelle von uns Hundekindern: „Da seid ihr ja“, „Wie toll euch zu sehen“, „Können wir endlich los?“….

Ich denke, die Anwohner waren froh, als sich unsere Karawane endlich in Bewegung setzte. Und ab ging es… Wir haben eine schöne große Runde gedreht, wobei pielen, zergeln, bellen, wühlen, schurigeln, an einem Stöckchen ziehen, hinter Schneebällen herlaufen, etc. wirklich nicht zu kurz kamen, obwohl unsere Menschen viel miteinander getöttert haben. Nein, wir wollen uns nicht beschweren. aber am besten lasse ich die Bilder selber sprechen:

Noch liegt Schnee – wann machen wir das wieder? Macht Vorschläge….

WuffWuff Rupi

Die Hundejungs treffen Connor

Da Connor zu einem Teil meines Lebens geworden ist, müssen auch meine liebsten Hundekumpels ihn endlich kennenlernen.
Also wurde Connor auf unseren heiligen Freitagsspaziergang mitgenommen. Frauchen hat ihn direkt nach ihrer Arbeit abgeholt, also konnte ich kein Veto einlegen: die beiden haben mich abgeholt und so sind wir nach Fichthorn geeilt. Auf dem Parkplatz angekommen, habe ich schon gesehen, dass die Hundejungs und Claudia vor uns angekommen sind. Also drängele ich Frauchen zu Eile. Connor hat gar nicht begriffen, was los war; war ja sein erster Freitag-Walk…
Als Frauchen endlich die Türe öffnete, erwartete ich eigentlich die sich lauthals freuenden Hundejungs ums Auto springen zu sehen: nichts…Connor wurde auch raus gelassen; immer noch kein Geschrei…. Ein älterer Herr kam uns entgegen und fragte Frauchen, ob ICH die Mutter der kleinen Hunde sei, denn die wären soooo schnell zum Auto gerannt… ICH!!!! MUTTER!!!! Hat der Typ einen an der Waffel??? Frauchen lachte sich kaputt und antwortete dem Herrn, dass er mich nun tödlichst beleidigt hätte, da wir alle Jungs seien. Daraufhin sprach der alte Mann, er hätte keine Ahnung von Hunden. Habe ich gemerkt, Trottel!!!! Also mussten die Kleinen ja doch zu uns gerannt sein, aber als wir in den Weg einbogen, war Linus gar nicht zu sehen und Felix blieb sehr kritisch sitzen: da stimmt was nicht, Petra, Ruppert und wer ist da noch bei??? Erst nachdem wir aufgeschlossen hatten, ließ er sich laut pöbelnd dazu herab, uns zu begrüßen, aber immer noch mit Zweifeln im Gesicht. Ok, nach einer Weile ging das schon ganz gut mit uns Vieren. Linus und Connor fanden sich auf Anhieb sympathisch. Muss an den gemeinsamen Genen liegen. Ich hatte endlich frei, denn Connor fing an, sich für Felix zu interessieren: solange Felix KEIN Stöckchen im Maul hatte, war alles toll. Also Felix ein Stöckchen aufnahm. fing Connor sofort an, Felix bzw. das Stöckchen zu hüten. Felix fand das super Sch**** und ließ das Stöckchen fallen. Er hat aber leider nicht mit dem Talent zur Manipulation von  Border Collies gerechnet. Dum di dum rannte Connor den Weg entlang, immer den Blick in den Wald und ins Gestrüpp: wusch, weg war er und raschelte abseits des Weges im Gestrüpp herum…. und kam mit einem „kleinen“ Zweig wieder auf den Weg zurück. Er hampelte so rum, dass Felix nicht wieder stehen konnte: er biss in den Stock und fing das Zergeln mit Connor an, Der  – gar nicht blöd – ließ sofort den Baumstamm los und hütete Felix, der vor Wut schäumte, Linus fand das toll, dass dieses mal Felix dran war; mich ließen alle in Ruhe, wie schön. Zwischendurch hat Frauchen 2 – 3 mal Connor an die Leine genommen, damit Felix Luft holen konnte.

Dann kam uns noch ein Laster auf dem Weg zum Berger Hof entgegen, um irgendwo Holz abzuholen. Der musste den ganzen engen Weg wieder rückwärts zurück fahren. Der Fahrer hatte wirklich einen sehr dicken Hals, denn die Rückfahrt war echt schwer und so kamen wir sehr langsam vorwärts. Nach gefühlten 2 Stunden kamen wir endlich am Berger Hof an. Dort konnten sich die 2 Hüter ein wenig ausruhen. Connor und ich legten uns Hintern an Hintern hin. Frauchen sagt nur „Geht doch“. Als der Spaziergang endlich weiterging, verzichteten wir  – auf Geheiß unserer Frauchen – auf Stöckchen und kamen bei dem Dreckswetter störungsfrei voran.

Am Auto angekommen, hat Claudia dann gesagt, dass Connor öfter mit darf; ich glaube Felix sieht das anders….

Am nächsten Tag haben wir 6 uns am Renternweg getroffen: die Stimmung zwischen uns Hundejungs war sehr gut. Also marschierten wir los. Unterwegs haben wir noch Rasmus samt Herrchen und Frauchen getroffen. Ich glaube, Connor und Rasmus finden sich gut, denn sie haben ganz lange miteinander geschnäuzelt… Am Liebelingsspielpaltz am Bach hat Connor dann wieder auf Felix und sein Stöckchen aufgepasst… man hat Felix weiße Zähne, die man im Dunkel des Waldes aufblitzen sah, als er Connor klar machen wollte „Mein Stöckchen!!!!!!!!“ Nutze es was? Nein!!! Aber das kennt Felix ja selber, gell???

Nach diesen beiden Spaziergängen waren alle seeeeehr platt.

Also Connor, wenn du Lust und Zeit hast, darfst du jederzeit wieder mit Spazieren gehen…

Wuff wuff Ruppert

Spunky lernt Connor kennen

Spunkys Menschen wollten unbedingt wieder mal mit uns spazieren gehen; kann ich verstehen, denn auf unseren Spaziergängen ist ja immer was los, also trafen wir uns am Herbringhauser Bachweg…

Dieses mal war es aber ein wenig anders, denn mein Bruder Connor und sein Herrchen Micha kamen mit. Gewöhnt euch dran: uns gibt es nur noch im 4er Pack (sagt Frauchen; aber wenn ihr uns Hundeherren fragt, könnten wir zwischendurch getrost eine Auszeit nehmen). Ich war gespannt, wie Connor auf Spunky reagiert, denn Spunky ist eine kleine Wibbelfot und Connor der typische Hütehund: alles hört auf mein Kommando; das konnte interessant werden, denn der kleine Bengel bringt selbst mich in sich ruhenden alten Herrn (Frauchen lacht mich aus…) manchmal sehr auf die Palme., so dass ich erzieherisch eingreifen muss. Also konnte dies ein spannender Nachmittag werden…

Aber Pustekuchen: die beiden sahen sich, fanden sich sehr sympathisch und hatten viel Spaß miteinander. Es ging sogar soweit, dass die beiden sich liebevoll die Schnuten leckten. Ich war baff. Der Niedlichkeitsfaktor des kleinen Lumpen macht also selbst vor einem gestandenen Hütehund nicht halt.

Frauchen ist in letzter Zeit etwas „bildlahm“, dementsprechend kann ich leider keine Beweisfotos liefern, aber das wird sich hoffentlich demnächst wieder geben und dann liefere ich die „Knutschbilder“ der beiden nach…

Spaß, Spaß, Spaß am Wochenende

Toll, wenn unsere Frauchen auf Seminare gehen, wo sie viele lustige Sachen über uns Hundekinder lernen. Und wir müssen sagen, es wirkt: sie machen immer tolle Sachen während unserer Gassi-Gänge. Wie ihr an den folgenden Bildern erkennen könnt, können die beiden aber auch überall Training mit uns machen; nichts ist vor ihnen sicher. Tut uns gut und hält Körper und Geist zusammen (obwohl ich etwas langsamer machen muss – als 13 jähriger Rentner…)
Aber seht selbst, wie viel Spaß wir (alle) hatten…
 

By the way: Frauchen hat noch alle Finger – wir haben nachgezählt…

Lieber Spunky, da ich Frauchens Fotoapparat mit dem Spieli verwechselt habe, sind leider keine Bilder von unserem Sonntagsurlaubstag dabei; aber dafür fahren wir zusammen in Urlaub, toll, ne????

Bespassung am Wochenende

Na das nenne ich Service: letzten Samstag sind wir im großen Rudel spazieren gegangen. zuerst sah es so aus, als ob wir einen sonnigen Spaßtag verbringen würden, aber nachmittags wurde es immer dunkler und nasser. Aber unsere Devise ist ja die der Mopedfahrer: es gibt kein falsches Wetter, es gibt nur falsche Kleidung…

Also sammelte Frauchen „fast“ alle im grünen Spielmobil ein: ich hinten im Kofferraum, Linus und Felix auf der Rücksitzbank und Claudia und Sally auf bzw. vor dem Beifahrersitz… Zuerst fand Linus das gar nicht witzig, das sein Frauchen sich um Sally kümmerte und wollte von hinten auf Frauchens Schoß klettern. Sally stecke ihre dicke Nase Linus entgegen und die Menschen hielten kurz die Luft an, denn die beiden hatten in der Vergangenheit öfter Meinungsverschiedenheiten. Aber die beiden näselten nur ganz lieb und nachdem mein Frauchen endlich Herrn Linus vom Fahrersitz, den er dann erobert hatte, wieder auf die Rückbank manövriert hatte ging es endlich los.
Es regnete mittlerweile dicke Tropfen. Als wir in Beyenburg auf dem „Kopf“ ankamen, bog gerade das Spunky-Mobil hinter uns auf die Hauptstraße und als wir in der Senke auf den Parkplatz fuhren, standen Rassi und sein Frauchen schon im Regen und warteten auf uns… Ja was war das für ein Hallo unter uns Hunden – und natürlich auch Menschen – denn einige von uns – und den Menschen – hatten sich schon länger bzw. noch nie gesehen. Spunky war sehr von Sally und Rasmus begeistert. Und dann haben wir Hunde nur noch Spiel, Spaß und Spannung im Hirn gehabt, was von unseren nassen Menschen sehr unterstützt wurde, wie man gleich auf den Bildern sieht. Wie nennen unsere Menschen diesen Zustand? Kugelrunde Augen und total durchgeknallt… Ja, das trifft es sehr genau. Selbst Sally, die die Nacht vorher 11 (!) epileptische Anfälle gehabt hatte, hatte viel Spaß mit uns und vor allem mit Claudia, die der kleenen Maus viele Such- und Kletteraufgaben stellte. Als Rassi und Spunky dann zusammen losrasten, konnte der Herr „Alle hören auf mein Kommando“ Felix nicht an sich halten und so ließ er seinen Hüte-Genen freien Lauf, er rannte wütend hinter dem armen Rassi her und schurigelte ihn nach Strich und Faden, weil er sich erdreistet hat, ohne ihn Spaß mit Spunky zu haben. So ist er eben, der Herr Nerd…
So kamen wir pitschenass und superdreckig wieder an den Autos an, wo wir verfrachtet wurden und die Menschen noch einen Neujahrsumtrunk vornahmen. Ich glaube, die hatten auch Spaß….

Alle wieder da…

… ach was war das gestern schön:
morgens haben Spunky, Felix, Linus und ich – natürlich auch unsere Menschen – den Bachweg unsicher gemacht. Mann, was waren wir laut … und frech: unsere Menschen sahen alle super-dreckig aus, da wir all ihren Anziehsachen den JW-Pfoten-Stempel aufgedrückt haben. Party, Party, Party war die Devise. Spunky spielte uns alle schwindelig. Der Kleene ist aber auch eine Wibbelfutt. Wir „Alten“ haben aber auch kräftig mitgemischt und so wurde es ein super-toller Morgenspaziergang….

Nachmittags sind Frauchen und ich – nach einem kurzen Mittagsnickerchen – ins grüne Spielmobil gehüpft und haben Sally und ihr Frauchen Toni eingesackt. Dann wurde bei einem kurzen Stopp noch Adonis ins Auto geholt und dann ging es ab zum Rentnerweg, nochmal spielen und laufen. Der Rentnerweg war bei diesem schönen Wetter echt voll, aber wir wohlerzogenen Hundis machten Keinem das Leben schwer. Als wir endlich zur großen Kuhwiese kamen, latschten unsere Menschen mit uns Igel – und Bälle schmeißend über die matschige Weide; was hatten wir für einen Spaß. Frauchen hat dann für mich wieder das Baywatch-Spiel gestartet: sie wirft den Igel oben in den reißenden Bach und ich muss den Igel aus den Fluten retten. Tolles Spiel, bloß beim 5 mal war ich eine Sekunde zu langsam und weg war der Igel: er hatte sich im Bachgebüsch verfangen. Adonis und ich haben versucht ihn zu finden, aber es war sehr schwierig. Frauchen fing dann an mit Dreckklumpen dorthin zu werfen, wo sie den Igel vermutete. Plötzlich schwamm der Igel wieder im Bach und ich rettete ihn glorreich. Adonis, Frauchen und ich waren pitschnass und völlig verdreckt, Toni hat sich kaputt gelacht.

So ging dieser supertolle „alle Freunde (bis auf Rasmus) sind wieder da“-Tag zu Ende und ich sank frisch geduscht und völlig fertig auf Frauchens neues Sofa.

Frauchens Devise „2014 ist ein tolles Jahr“ scheint wahr zu sein…

Spunky’s erster Hundejungs-Ausflug

Na das war ein Spaß: der erste Spaziergang fand Sonntag auf einer unserer Lieblingsstrecken satt: der Herbringhauser Bachweg. Und Linus, Felix und Claudia waren auch dabei.

Wir kamen an und da sanden die 3 schon: Spunky mit aufmerksamen Ohren und Frauchen und Herrchen mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. Also alle aus dem Auto und erst einmal den neuen Hundebub auf unserem Weg kennenlernen: alles lief super; es war, als ob der Bub immer schon dazugehören würde. Er lief zwar noch an der Schleppe, aber er machte keine Anstalten abzuhauen; bei uns war es eben sehr lustig und spannend. Claudia hat mit ihm Fangen gespielt, Stöckchen wurden interessant und Stöckchen im Wasser waren der Hit. Der Kleene ist en Wirbelwind und springt aus dem Stand sehr hoch… War das alles aufregend, für uns alle. Aber seht selbst, wie viel Spaß wir alle hatten…

(Fast der) 3. Hundejungs-Wandertag

Was für ein Tag…
eigentlich waren Frauchen und ich „nur“ mit Rakete, Sally, Toni und Moni verabredet. Wir wollten das schöne Wetter nutzen und eine nette Runde am Herbringhauser Bachweg drehen. Zuerst musste Frauchen noch Fine bespaßen, deswegen hatten wir 11.30 Uhr gesagt. Also kam Frauchen schnell nach dem Training nach Hause, packe mich ein und fuhr los … in die falsche Richtung, he???? Ach so … wir holten noch Rasmus und Renate ab, die sich noch kurzfristig anschließen wollten.
Da wir mal wieder zu spät waren, musste Frauchen Gas geben und so waren wir nur ein wenig zu spät da.  Das große blaue Auto stand schon auf dem Parkplatz, aber von den 4en war nichts zu sehen; die waren bestimmt schon unterwegs. Also raus aus dem Auto und hinterher. Aber nach ein paar Metern kamen uns die 5(?) schon entgegen. Rakete, unser Super-Oldie, konnte nicht mehr. Moni brachte den 15-jährigen Herrn zurück ins Auto, wo er ausruhen konnte. Adonis, einer der nettesten Hunde, nahm seinen Platz ein, da er mal wieder bei Toni und Moni zu Besuch ist. Und als Moni wieder zu uns aufschloss, kamen auch noch Einstein und Jens daher; das nenne ich Timing und Schicksal.
Nun lasst mich zählen:

  • Einstein mit Jens
  • Rasmus mit Renate
  • Sally, Adonis (+Rakete) mit Toni und Moni
  • ich mit Frauchen

=> 20 Pfoten (+4 im Auto) und 10 Beine. Sag ich doch: fast der 3. Hundejungs-Wandertag ohne die 2 Hundejungs Felix und Linus, die wahrscheinlich pampig werden, wenn ihr Frauchen ihnen das vorliest…

Für Adonis war es ein „Kindergeburtstag“: so was hat der große Kerl noch nicht erlebt. Mit seinen Hundekumpels Spaß im Wald und im Wasser ist doch das Größte und der Kerl strahlte über das ganze Gesicht. Die Quaktasche Steini sorgte als Stellvertreter Felix‘ dafür, dass alle Rehlein und Hasen beim Ohrenarzt saßen und so liefen wir nicht Gefahr, einem Waldbewohner zu begegnen. Renate und Toni hätten gerne auch einen Termin bekommen. Steini hat echt Ausdauer…
Zurück zum Spaß: es flogen Bälle und Stöcke, wir rannten alle hinter allem her; wir verloren fast die Igel im Wasser, weil wir vor guter Laune völlig durchdrehten. Selbst Sally fing an zu singen. Und so spielten wir uns bis zum Teich vor, in dem Rassi und ich direkt schwimmen gingen. Steini versuchte durch Bellen, den Stock ins Maul zu bekommen und Sally und Adonis waren sich nicht sicher, ob sie schwimmen können und plantschten deswegen im „Kinderbecken“ am Rand herum.
Irgendwann geht auch jeder „Kindergeburtstag“ zu Ende: so mussten wir uns vom See verabschieden und uns wieder auf den Rückweg machen. Steini, der sich fast ins Koma gekläfft hatte, schlich als Nachhut mit einem dicken Stock im Maul hinter uns her. Der Rest von uns war noch gut drauf und das glückliche Grinsen ging gar nicht mehr weg.

Danke ihr lieben Frauchen und Herrchen für den schönen Tag.
Wuff, wuff Ruppert

2. Hundejungs-Wandertag mit Hundemädels

IMG_5064(Nun sehe ich gerade, dass mein Kumpel Rupi schon wieder schneller war als ich… Jedenfalls: das hier ist mein Bericht und ganz unten seht Ihr auch die Bilder)

Heute war es wieder soweit: um 10.30 Uhr haben wir uns zu unserem zweiten Hundejungswandertag getroffen. Das war eine Aufregung – ach, eigentlich haben wir uns schon seit dem Aufstehen heute morgen aufgeregt. Denn: ein gutes, ein für Hundejungs sehr gutes Zeichen istv es immer, wenn unser Mensch sich morgens schon die Wnaderhose anzieht und sich gar nicht erst lange aufhält mit Hose und Blazer. Und so konnten wir schon kaum ruhig beim Frühstücken abwarten, bis die Menschen endlich fertig sind. Dann ging es aber endlichzusammen mit Kali und Lara los.

Im Wald waren dann bald alle Hunde zusammen: Ruppert hatte Fine mitgebracht, dann kam der große Bill, Einstein hörten wir schon zehn Minuten bevor er da war und als Sally und Rakete ankamen, waren wir vollzählig – ich muss ja immer alle zählen und schauen, dass niemand abhanden kommt. Aber während ich noch zählte und schaute und bellte und hin- und herlief und kaum etwas anderes mitbekam, gab es aber schon ein großes Geschrei: Lara stürzte sich auf ihre Lieblingsfeindin Sally! Selbst im tiefsten Herbringhauser Wald und dazu noch an einem Sonntag konnte sie ihrer Abneigung nicht Herr werden!  Das ist schade – und dabei ist Lara doch meine beste Freundin (ganz traurig guckend).

Wir gingen dann los und für einige von uns entspannte sich die Situation dann auch, als wir endlich an den Bach kamen, Jens ganz viele Stöcke suchte und wir endlich ins Wasser konnten und etwas Sinnvolles zu tun hatten. War das schön. Und später sind einige von uns auch nochrichtig  schwimmen gewesen. Das war ganz nach unserem Geschmack.

Wir sind dann schon ziemlich zurückgeschlichen, so viele Hunde, so viel Durcheinandergewusel, so viel Bellerei, ist ja doch alles ziemlich anstrengend. Fine, Petras Ausbildungshündin, hatte auch gar keinen Nerv mehr, sie wollte nur noch nach Hause. Aber wir fuhren noch gar nicht nach Hause, wir fuhren erst noch zum Eulenhof, wo die Menschen Kaffee trinken konnten und Kuchen essen. Das haben sie auch gerne gemacht – ich glaube, sie waren auch etwas erschöpft von unserem Gewusel, Gebelle und unseren Streitereien (schaut mal die Bilder an, alle gucken irgendwie müde). Und Linus und ich haben uns natürlich überhaupt nicht anmerken lassen, dass wir eigentlich auch schon müde sind, und haben noch wunderbar Fußball gespielt. Am besten war es, als Leo mit uns gespielt hat, der kann wenigstens richtig vor den Ball treten.

Dann haben wir noch die Schafe angeschaut und die Alpakas (jetzt wissen wir, wo die feine Wolle herkommt), haben Fine ins Auto geschoben und sind dann alle nach Hause gefahren. Also, ich fands schön – Linus war es, glaube ich, ein bisschen viel (er liegt in seinem Körbchen und bellt im Schlaf, hihihi, ist der kaputt!).

Vielen Dank an Euch alle, vor allem die lieben Menschen vom Eulenhof, die eine soooo schööööne Kaffeetafel gedeckt haben, und nun abmit Euch ins Körbchen und erholt euch! Bis zum nächsten Mal!

Euer Felix (der zweitlauteste nach Einstein :-))

 

 

2.Hundejungs-Wandertag (mit Film)…

am 29.09.2013 entlang des Herbringhauser Bachwegs mit ganz vielen Hundekumpels- und kumpelinen und ihren Menschen:

  • Sally + Rakete mit Toni + Moni,
  • Bill mit Erika,
  • Lara+Kali mit Martina,
  • Einstein mit Martina + Jens,
  • Felix + Linus mit Claudia und
  • Fine + mir mit Frauchen

10.30 Uhr war Startzeit und alle waren (fast) pünktlich da. Frauchen und ich sind noch einen kleinen Umweg gefahren: wir haben Finchen mitgenommen, damit sie auch mal kennenlernt, dass nicht alle Hunde und Menschen doof sind. Ganz lieb ist sie in den Kofferraum gesprungen und verhielt sich ganz ruhig; wir haben gar nicht gemerkt, dass sie mitfuhr

Also waren wir 10 Hunde und 8 Menschen, wow….

Als wir ankamen, parkte Erikas Autochen schon, von den Beiden haben wir erst einmal nichts gesehen, aber ich denke, dass sie erst einmal auf der anderen Wegseite unterwegs waren. Frauchen holte erst Finchen und dann mich aus dem Auto; dann marschierten wir Drei schon mal los, um den anderen Platz und Individualabstand zur Verfügung zu stellen. Die nächsten, die lossprinteten, waren Felix und Linus, gefolgt von den Hundemädels Kali und Lara, die aller von Frauchen runtergebremst wurden, damit Fine nicht direkt total überfordert wurde. Dann kamen Bill und Steini und last but not least Rakete und Sally mit ihren Menschen. Fine hat sich wacker geschlagen: sie knurrte zwar alles leise an, weil ihr das Gewusel, Gekläffe, die Lautstärke, die fremden Menschen, die sie anschauten  und alles, was sonst noch unbekannt war, unheimlich war. Aber Frauchen war ihr Fels in der Brandung (meiner auch) und sie wendete sich sehr häufig an sie, um Sicherheit zu bekommen.
Direkt zu Anfang hatten sich schon die beiden Lieblingsfeindinnen Sally und Lara lieb. Da Frauchen sich wegen Fine ein wenig abseits hielt, müssen Felix oder Linus heute genauer auf die Feinheiten des Spaziergangs eingehen. Ich hielt mich immer in Frauchens Nähe auf, da sie ja evtl. auf meine Hilfe angewiesen sein könnte.; hat sie aber auch ohne mich hinbekommen. Bill himmelte wieder Lara an. Wenn die beiden können, würden die mit ihren langen Beinen den Wald aufmischen und Lara würde Bill allen Unsinn beibringen. Steini habe ich irgendwann nur noch kilometerweit vor uns bellen gehört – sein Frauchen war bei ihm. Dann hat Bill (15 Monate) sich Rakete (15 Jahre) als Best Buddie ausgesucht und versuchte ihn „Hovawart-mäßig“ zu bespielen. Rakete war so süß, konnte sich aber irgendwann nicht mehr gegen die geballte Ladung der jungend erwehren und so musste Jens, Steinis Herrchen beherzt eingreifen und den „den Abhang hinunter geflüchteten“- Rakete vom „ich will jetzt mit dir spielen“-Bill befreien. alles gut ausgegangen; ist halt ein großes Baby… Dann hat Lara wieder „Hunger“ bekommen und mischte noch einmal Sally auf und der „Wingcommander“ Kali mischte auch mit. Das ist halt Rudelverhalten. Danach war dann endgültig Leinenknast für Lara angesagt… wie immer: „Wer nicht hört, kommt an die Leine!“ Unser Truppe zog sich daraufhin etwas auseinander.
Erika drehte kurz bevor wir an den Bach kamen um. Schade, aber Frauchen hat es mir so erklärt, dass Erika und Bill noch die Schulbank zusammen drücken und man/Hund weiß ja, dass man/Hund konzentriert und in Ruhe arbeiten sollte…. Ok, wir Alten haben heute (nur heute?) echt Rambazamba gemacht. Ich glaube Bill wäre noch mitgekommen, aber wir arbeiten halt nur in Teams… bis Donnerstag in Ruhe, ihr Beiden.
Endlich kamen wir an den Bach ran  und Jens bespielte uns; was war das schön; der kann das auch so toll. Als wir an die Furt kamen, legte Rakete sich so richtig ins Zeug und hatte urplötzlich schlammbraune Stiefel an. Der alte Mann hatte so richtig Spaß. Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt waren die anderen schon am See und badeten bereits. Egal, schwimmen und baden wird überbewertet (nenn mich Pinocchio…).
Am See angekommen, drehten Rakete und Sally um, um langsam zurück zu gehen. Wir anderen  – Fine mit den Pfoten – gingen ins Wasser. Ich habe es wieder übertrieben: ein großer Baumstamm lag im Wasser, bewegte sich und ich wollte ihn retten. Frauchen sagte mir, dass das ziemlich dämlich ausgesehen hat.

Endlich waren wir alle „durch“ und unsere Menschen freuten sich schon insgeheim, auf den „Nachspann“: Kaffee und Kuchen auf dem Eulenhof; mein Frauchen hat extra Pflaumen/Kirschkuchen gebacken. Auf dem Rückweg haben wir noch Sally und Rakete wieder eingeholt und sind mit ihnen zusammen zum Auto zurückgeschlendert. Fine war jetzt schon am Ende, sprang aber in den Kofferraum.  Auf dem Eulenhof trafen wir dann noch kurz Erika und Bill – der wollte noch bleiben 😉 –  die dann aber nach Hause fuhren. Unsere Menschen haben es dann genossen, sich an den gedeckten Tisch oder in die Sonne  zu setzen und lecker Kuchen und Kaffee zu sich zu nehmen. Danke Martina, für den tollen Service.

Irgendwann, nachdem Fine und ich mich immer häufiger in die Haare bekamen – ja… ich habe provoziert… – wollte Frauchen nur noch nach Hause aufs Sofa. muss wohl anstrengend gewesen sein, denn während ich hier leise tippe, schnorchelt sie neben mir auf dem Sofa, sie zuckt mit den Pfoten, ich glaube sie träumt. Wenn sie jetzt noch anfängt zu fiepen, mache ich mir doch Sorgen…

Wir erstellen gerade den Film – der aus gegeben Anlass sehr Rupi und Fine lastig ist – und ich hoffe, dass es morgen hier zu sehen ist, aber ohne Ton: das Gebell war ja toll, aber das Gelaber der Menschen… muss nicht sein. Linus und Felix Frauchen Claudia hat heute Paparazzi-Bilder gemacht und ist wahrscheinlich noch dabei, allen Lebewesen einen schwarzen Balken über die Augen zu montieren ;-), gell Moni???

HIER NUN DER FILM:
Der 2.Hundejungs-Wandertag-Film!!!

Ich hoffe, ihr hatte auch alle so viel Spaß wie ich und liegt nun ermattet im Körbchen…
Dann bedanke ich mich bei euch Wuffeln, euren Menschen und besonders bei den Bewohnern des Eulenhofs – wie haben euch lieb – und hoffe auf ein nächstes mal – evtl. im Schnee…..