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Spielen auf der Schafswiese

Damit so ein kleiner Border-Wicht irgendwann einmal so etwas wie Müdigkeit zeigen kann, muss er laufen, laufen und nochmals laufen.

Der Spaziergang gestern mit den Hundejungs hat schon einiges dazu beigetragen: Schmitti ging freiwillig OHNE Abendbrot ins Bettchen. Er war so platt… Wunderschön!!!

Damit das heute auch wieder so wundervoll klappt, sind wir Tyco besuchen gegangen. Dort kann Hund supertoll auf einer der Schafwiesen (eingezäunt!)rennen, laufen und toben…

Und das haben die beiden Kleenen dann auch superschön gemacht.

Leider sind die Handybilder von schlecher Qualität, aber ich denke, da haben sich 2 gesucht und gefunden:

Und jetzt noch als Film ;-):

Toben auf der Schafswiese: Schmitti und Tyco

Lieblingshobby: Baywatch am Rentnerweg

Habt ihr auch Hobbies? Oder anders ausgedrückt: Lieblingsbeschäftigungen??? Ja? Ok, dann lasst uns darüber reden.

Eines meiner Lieblingshobbies ist es, am Rentnerweg Baywatch zu spielen: dort fließt der Felderbach, der leider den Nachteil hat, dass er im Sommer, wenn wir Hundekinder ihn dringendst benötigen, um uns abzukühlen, beizeiten fast leer ist. Aber zur Winterzeit ist er immer gut gefüllt. An einer Stelle plätschert der Bach nicht nur, sondern ist – durch eine Einengung in sein Bachbett neben der Straße – schon als reißerisch zu bezeichnen. Wunderbar!

Frauchen schmeißt den armen Igel oben in den reißenden Bach und ich muss ihn retten; aber nicht so plump, wie es meine Hundekumpels machen: direkt in den Bach springen und sofort hinterher. Ich bin halt mathemaisch bewandert: immer den kürzesten Weg.
Aber sehr selbst… Baywatch am Rentnerweg

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Beim Filmeschauen

Felix_bloggtMit ist ja gerade was passiert: Ich liege so ganz entspannt und gemütlich auf meiner Decke im Arbeitszimmer, schaue von hinten, was mein Mensch da so treibt und döse auch schon einmal ein bisschen ein (wahrscheinlich schaut sie doch nur wieder arbeitsrechtliche Subsumtionen an), da fahre ich höchst aufgeschreckt aus meinem sanften Dämmern, höre ich da doch das so vertraute Bellen meines Kumpels Rupi. Sofort muss ich vor lauter Freude noch lauter bellen: Wo ist er, holt er uns schon wieder ab zum Spielen? Linus lässt sich natürlich sofort anstcken vom Bellen, beide sausen wir ans Fenster: Wo steht das grüne Spielmobil? Wo ist Ruppert? Sollen wir sofort zur Türe rennen, um ihm aufzumachen? – Was für eine große Aufregung!

Aber, Rupi steht gar nicht auf der Straße. Auch das große grüne Spielmobil ist gar nicht da. Und auch aus dem anderen Fenster ist kein Rupi zu sehen. Dabei höre ich ihn doch, ganz laut, so wie er immer bellt. Was ist da bloß passiert???

Mein Mensch schaut Hundejungs-Videos! Erst die von Rhein von letzter Woche, auf dem wir alle so richtig schön lossausen auf dem Weg zu unseren Igeln. Und dann eines vom Reizangeln mit Rentern. Und da bellt Ruppert, wie er nun mal immer bellt, wenn er meint „Lass mich mal, ich kann das!“ Und das habe ich gehört. Er steht gar nicht vor der Tür, er bellt auf dem Video. So kann man sich vertun. Schade!

Ich leg mich gleich wider zum Dösen auf die Decke. Ist ja gar nichts los hier.

Spunkys erster Rhein-Urlaub

Um 10 Uhr wurden wir von Claudia abgeholt: die Hundejungs begrüßten uns lautstark aus dem Auto heraus, meine Hundedecke wurde im Kofferraum ausgebreitet, ich sprang hinein, Frauchen kuschele sich auf dem Beifahrersitz – frauchen sollte am Vorabend nicht so lange Mahjong spielen und Rotwein trinken – und ab ging es. Unterwegs trafen wir uns noch mit dem Spunkymobil, das uns dann bis zum Spaß-Parkplatz verfolgte….

Und dann gab es kein Halten mehr: 4 Menschen und 4 Hunde mussten sich alle gegenseitig  begrüßen, was für ein lautes Gewusel. Nachdem das Begrüßungsritual zu aller Zufriedenheit durchgeführt worden war, ging es ENDLICH los: unsere geliebte Rheinrunde mit Toben, Spielen, Bellen, Rennen, Wasser, Spaß, Spaß und nochmals Spaß. Das Tolle am Rhein ist das Treibgut, was man überall findet: ob alter Baumstamm oder oller Einer; aus allem machen unsere Menschen spannende Spiele, so dass die Spaziergänge immer aufregend sind und immer wieder anders….

Und was sagte Spunky zu der Runde??? Der ganze Hund strahlte „SUPER“ aus; was kann der Kleene rennen – deswegen sind die Filme in Slow-Motion – und was hat er über alle Ohren gestrahlt. Aber schaut euch die Bilder an und entscheidet selber, wie toll es war:

2.Hundejungs-Wandertag (mit Film)…

am 29.09.2013 entlang des Herbringhauser Bachwegs mit ganz vielen Hundekumpels- und kumpelinen und ihren Menschen:

  • Sally + Rakete mit Toni + Moni,
  • Bill mit Erika,
  • Lara+Kali mit Martina,
  • Einstein mit Martina + Jens,
  • Felix + Linus mit Claudia und
  • Fine + mir mit Frauchen

10.30 Uhr war Startzeit und alle waren (fast) pünktlich da. Frauchen und ich sind noch einen kleinen Umweg gefahren: wir haben Finchen mitgenommen, damit sie auch mal kennenlernt, dass nicht alle Hunde und Menschen doof sind. Ganz lieb ist sie in den Kofferraum gesprungen und verhielt sich ganz ruhig; wir haben gar nicht gemerkt, dass sie mitfuhr

Also waren wir 10 Hunde und 8 Menschen, wow….

Als wir ankamen, parkte Erikas Autochen schon, von den Beiden haben wir erst einmal nichts gesehen, aber ich denke, dass sie erst einmal auf der anderen Wegseite unterwegs waren. Frauchen holte erst Finchen und dann mich aus dem Auto; dann marschierten wir Drei schon mal los, um den anderen Platz und Individualabstand zur Verfügung zu stellen. Die nächsten, die lossprinteten, waren Felix und Linus, gefolgt von den Hundemädels Kali und Lara, die aller von Frauchen runtergebremst wurden, damit Fine nicht direkt total überfordert wurde. Dann kamen Bill und Steini und last but not least Rakete und Sally mit ihren Menschen. Fine hat sich wacker geschlagen: sie knurrte zwar alles leise an, weil ihr das Gewusel, Gekläffe, die Lautstärke, die fremden Menschen, die sie anschauten  und alles, was sonst noch unbekannt war, unheimlich war. Aber Frauchen war ihr Fels in der Brandung (meiner auch) und sie wendete sich sehr häufig an sie, um Sicherheit zu bekommen.
Direkt zu Anfang hatten sich schon die beiden Lieblingsfeindinnen Sally und Lara lieb. Da Frauchen sich wegen Fine ein wenig abseits hielt, müssen Felix oder Linus heute genauer auf die Feinheiten des Spaziergangs eingehen. Ich hielt mich immer in Frauchens Nähe auf, da sie ja evtl. auf meine Hilfe angewiesen sein könnte.; hat sie aber auch ohne mich hinbekommen. Bill himmelte wieder Lara an. Wenn die beiden können, würden die mit ihren langen Beinen den Wald aufmischen und Lara würde Bill allen Unsinn beibringen. Steini habe ich irgendwann nur noch kilometerweit vor uns bellen gehört – sein Frauchen war bei ihm. Dann hat Bill (15 Monate) sich Rakete (15 Jahre) als Best Buddie ausgesucht und versuchte ihn „Hovawart-mäßig“ zu bespielen. Rakete war so süß, konnte sich aber irgendwann nicht mehr gegen die geballte Ladung der jungend erwehren und so musste Jens, Steinis Herrchen beherzt eingreifen und den „den Abhang hinunter geflüchteten“- Rakete vom „ich will jetzt mit dir spielen“-Bill befreien. alles gut ausgegangen; ist halt ein großes Baby… Dann hat Lara wieder „Hunger“ bekommen und mischte noch einmal Sally auf und der „Wingcommander“ Kali mischte auch mit. Das ist halt Rudelverhalten. Danach war dann endgültig Leinenknast für Lara angesagt… wie immer: „Wer nicht hört, kommt an die Leine!“ Unser Truppe zog sich daraufhin etwas auseinander.
Erika drehte kurz bevor wir an den Bach kamen um. Schade, aber Frauchen hat es mir so erklärt, dass Erika und Bill noch die Schulbank zusammen drücken und man/Hund weiß ja, dass man/Hund konzentriert und in Ruhe arbeiten sollte…. Ok, wir Alten haben heute (nur heute?) echt Rambazamba gemacht. Ich glaube Bill wäre noch mitgekommen, aber wir arbeiten halt nur in Teams… bis Donnerstag in Ruhe, ihr Beiden.
Endlich kamen wir an den Bach ran  und Jens bespielte uns; was war das schön; der kann das auch so toll. Als wir an die Furt kamen, legte Rakete sich so richtig ins Zeug und hatte urplötzlich schlammbraune Stiefel an. Der alte Mann hatte so richtig Spaß. Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt waren die anderen schon am See und badeten bereits. Egal, schwimmen und baden wird überbewertet (nenn mich Pinocchio…).
Am See angekommen, drehten Rakete und Sally um, um langsam zurück zu gehen. Wir anderen  – Fine mit den Pfoten – gingen ins Wasser. Ich habe es wieder übertrieben: ein großer Baumstamm lag im Wasser, bewegte sich und ich wollte ihn retten. Frauchen sagte mir, dass das ziemlich dämlich ausgesehen hat.

Endlich waren wir alle „durch“ und unsere Menschen freuten sich schon insgeheim, auf den „Nachspann“: Kaffee und Kuchen auf dem Eulenhof; mein Frauchen hat extra Pflaumen/Kirschkuchen gebacken. Auf dem Rückweg haben wir noch Sally und Rakete wieder eingeholt und sind mit ihnen zusammen zum Auto zurückgeschlendert. Fine war jetzt schon am Ende, sprang aber in den Kofferraum.  Auf dem Eulenhof trafen wir dann noch kurz Erika und Bill – der wollte noch bleiben 😉 –  die dann aber nach Hause fuhren. Unsere Menschen haben es dann genossen, sich an den gedeckten Tisch oder in die Sonne  zu setzen und lecker Kuchen und Kaffee zu sich zu nehmen. Danke Martina, für den tollen Service.

Irgendwann, nachdem Fine und ich mich immer häufiger in die Haare bekamen – ja… ich habe provoziert… – wollte Frauchen nur noch nach Hause aufs Sofa. muss wohl anstrengend gewesen sein, denn während ich hier leise tippe, schnorchelt sie neben mir auf dem Sofa, sie zuckt mit den Pfoten, ich glaube sie träumt. Wenn sie jetzt noch anfängt zu fiepen, mache ich mir doch Sorgen…

Wir erstellen gerade den Film – der aus gegeben Anlass sehr Rupi und Fine lastig ist – und ich hoffe, dass es morgen hier zu sehen ist, aber ohne Ton: das Gebell war ja toll, aber das Gelaber der Menschen… muss nicht sein. Linus und Felix Frauchen Claudia hat heute Paparazzi-Bilder gemacht und ist wahrscheinlich noch dabei, allen Lebewesen einen schwarzen Balken über die Augen zu montieren ;-), gell Moni???

HIER NUN DER FILM:
Der 2.Hundejungs-Wandertag-Film!!!

Ich hoffe, ihr hatte auch alle so viel Spaß wie ich und liegt nun ermattet im Körbchen…
Dann bedanke ich mich bei euch Wuffeln, euren Menschen und besonders bei den Bewohnern des Eulenhofs – wie haben euch lieb – und hoffe auf ein nächstes mal – evtl. im Schnee…..

Die Hundejungs am Rhein

Gestern sind wir zum Rhein gefahren. Der Frosch wurde mit uns und unseren Menschen gefüllt und los ging es. Auf dem Parkplatz in Urdenbach war schon viel los; das gute Wetter forderte halt seinen Tribut. Was waren wir aufgeregt: „Los ihr Menschen, schneller. Wir wollen auf unsere Spielwiesen.“ Wir drängelten und quengelten um die Wette, um die Menschen zu motivieren, schneller zu machen; aber die hatten die Ruhe weg. Endlich kamen wir auf der Wiese an und das Toben begann. Igel rein in die Wiese, wir hinterher, Schubbeln auf dem Ball, Zergeln mit den Menschen, Zergeln untereinander, Wühlen, Gras fressen, glücklich sein…

Dann ging es weiter, damit wir auf die nächste Spielwiese gelangen konnten. Wie herrlich: zwischen den Wiesen waren riesige Pfützen, durch wie wir rennen konnten. Die gingen uns auch nur bis zur Brust; tiefer waren die nicht. Unsere Menschen plienzten ein wenig und weigerten sich, durch die Pfützen zu gehen. Konnten wir wirklich nicht verstehen, aber sie blieben hart. Sie versuchten sich zwar noch sich durchs Gebüsch zu schlagen, aber die Überreste des Hochwassers waren überall… Und so mussten wir über den „normalen Rückweg“ zum Rhein; der war „trocken“. Auf den Weiden standen Muhkuhs und Hottehühs und rundeten das Idyll ab: Menschen und Hunde zu 100% entspannt. Wir Hundejungs wurden erst immer schneller, als der Rheingeruch immer stärker wurde. Und dann gab es kein Halten mehr: ab ins Wasser. Meine kaputten Knochen atmeten auf: kalte Güsse tun gut. Was war das toll! Rein ins Wasser, raus zum Schubbeln und Schütteln und wieder rein in den Rhein… Schaut selbst: Hundejungs im Rhein

An der Fähre angekommen, machten unsere Menschen erst einmal Pause: Claudia mit Apfelschorle, Frauchen mit grüner Berliner Weisse. Wir machten auch Pause, denn das Toben war echt anstrengend.

Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg, denn wir waren schon wieder über 2 Stunden unterwegs. Wieder am Auto stiegen wir ohne zu Murren ein, rollten uns sofort zusammen und fingen an zu schnarchten. Die Menschen mussten uns ja leider zurückfahren und somit wach bleiben. Schade für die Beiden, gut für uns…

Wann fahren wir wieder?

1. Hundejungs-Wandertag

Wir haben heute einen schönen Tag vor uns: den ersten Hundejungs-Wandertag!
Vor Wochen haben wir schon unseren Freunden und Freundinnen (und deren Menschen) eine Einladung geschickt und hofften, dass alle mitkommen würden. Leider haben einige absagen müssen und so bildeten wir heute eine überschaubare Gruppe, bestehend aus:

  • Linus, Felix und Claudia
  • Kali, Lara und Martina
  • Bill und Erika
  • mir und Frauchen

Claudia fuhr mit dem Bagage-Wagen, der die Leckerchen für die Menschen enthielt, bis ins Wäldchen vor; Frauchen und ich haben auf dem Parkplatz auf Bill und Erika gewartet, die sich ein wenig verfahren hatten. Man hörte Felix bis auf den Parkplatz rummeckern, wann es denn nun endlich losgeht; tat es dann ja auch, als wie endlich alle im Wäldchen standen.

Leider hatten sich unsere Menschen darauf geeinigt, KEIN Spielzeug mitzunehmen. Wir versuchten zwar immer wieder, sie zu animieren, doch irgendetwas zu schmeißen, aber sie blieben hart (wie unfair). Lara, die die Führung der jungen Spunde übernommen hatte, hatte fast die ganze Zeit einen Schatten namens Bill: der fand Lara total spannend. Kali ließ die Rentnerin raushängen, obwohl doch jeder weiß, dass die Dame von 0 auf 100 nur wenige Sekunden benötigt (dafür danach aber das Sauerstoffzelt und eine Trage). Linus hielt sich aus allem raus, lauschte wieder den Menschengesprächen und nutzte jede Gelegenheit zum Buddeln. Felix versuchte alle – Menschen und Hunde – zu koordinieren und zwischendurch warf er den Menschen klitzikleine Stöckchen vor die Füße, um evtl. doch noch zum Ziel zu gelangen, von ihnen bespaßt zu werden. Nur ich war die Ruhe selber, genoss es mit den anderen durch das Felderbachtal zu wandern, im Felderbach zu stehen und die alten Füße zu kühlen, auf Frauchens Mütze aufzupassen und zwischendurch lustige Geschichten zum Besten zu bellen.

Aber leider geht jeder schöne Spaziergang zu Ende. So kamen wir wieder am Bagage-Wagen an und die Menschen machten Picknick mit Kaffee, Kuchen (von Claudia gebacken), Brötchen und Kaltgetränken. Wir Hundekinder bekamen auch noch Super-Leckerchen von Erika. Dann packten die Menschen alles wieder ein, umarmten sich und sagten TSCHÜß, das ich  nun wiederhole und „Bis zum 2. Hundejungs-Wandertag!“ (oder auch vorher…) sage…

Und nun folgt noch die bildliche und die filmische Dokumentation. Viel Spaß dabei!

1.Hundejungs-Wandertag 23.06.2013

Die bebilderte Geschichte:

 

Bills Wochenende Teil III

Erinnert ihr euch an meinen gestrigen Wunsch, Bills Synapsen mögen sich schnell neubilden/neusortieren? Mein Wunsch wurde erhört. Was der Kleene von Freitag bis heute im Rudel gelernt hat: sagenhaft…

Aber ich fange am Anfang an: der heutige Tag fing ziemlich nass und hagelig an. Frauchen musste mich heute morgen schon kräftig trocken rubbeln; aber auf dem Sofa in der warmen Decke trocknete ich sehr gemütlich vor mich hin, obwohl ich eigentlich die ganze Zeit versuchte, Frauchen zu überzeugen, wieder ins Bett zu gehen. Klappte nicht… Irgendwann sprang sie vom Sofa auf und rief : „Los gehts!“ Was geht los? Ich hatte gerade wunderschön geschlafen. Aber Frauchens Wort ist Gesetz, also ließ ich mich anziehen, sparang ins Auto – hinen rein? – und ab ging es… zu den Hundejungs. Die wurden auch eingesackt samt Claudia und die Tour ging weiter. Die beiden Menschen schauten etwas betreten in den Himmerl, der ziemlich grau war, aber egal: wir Hundejungs wollten nun laufen und toben. Nächster Halt: Herbringhauser Bachweg. Da stand schon ein Auto und eine Person wuselte davor herum: es war Erika, Bills Menschenmama. Der Bub saß noch im Auto. Wir waren schon ganz aufgeregt und unterhielten uns lautstark über den bevorstehenden Spaß. Endlich durften wir raus und Felix mußte dann unbedingt alles den Menschen verraten, aber die wollten das gar nicht hören. Endlich kam Bill aus dem Auto. Da der Kleene noch in der Lernphase ist, bekam er die Schleppleine angelegt.

ab da gab es kein Halten mehr: zuerst mußte Bill erst eimal alle begrüßen. Bei Felix stieß er wieder auf das Haifisch-Grinsen, aber er steht auf Felix… Er benahm sich nach dem Begrüßungsritual, als wenn er schon immer zu uns gehört hätte: er blieb in Reichweite, schaute sich immer wieder um, ließ sich von Erika abrufen – mal mehr, mal weniger – und lernte auch, dass Nichthören Konsequenzen hat. Er spielte mit dem Stöckchen, versuchte immer wieder näher an Felix zu gelangen, aber Felix brauchte nur zu gucken – oller Hütehund – und schon ließ Bill entäuscht von ihm ab. Dann brachte Frauchen die Beißwurst ins Spiel: da konnte keiner von uns an sich halten. Das Tollste ist, wenn man darein beißt und von Frauchen durch die Gegend gezogen wird. Noch besser ist nur, wenn ein Hundekumpel ins andere Ende beißt und man sich gegenseitig herumschleift. Zwischendurch sprangen wir in den See, Bill plantschte im seichten Wasser, aber den bekommen wir auch noch in den Baywatch-Kader…

Das Highlight des heutigen Tages fand fast am Ende des „Spaß“iergangs statt: Linus zergelte mit Bill zusammen mit der Beißwurst. Das hätte er vor 1 Jahr noch nicht gemacht. Er lernt auch noch. Das einzige, was die Beiden echt nervte, waren Felix Anfeuerungsversuche. Linus verdrehte die Augen und Bill sah so aus, als wenn er sich Gedanken über seine Sicherheit machen würde.

Erst die Bilder….

… und dann den Film:

Bill lernt von seinen Onkeln zergeln

Das war supertoll und ich trockne gerade mal wieder vor mich hin, bevor wir gleich zu meiner Menschenoma fahren, Muttertag feiern.
Allen Menschenmamas meiner Hundekumpels und -kumpelinen einen schönen Muttertag…

Eröffnung der Fichthorn-Saison

Gestern haben wir „notgedrungen“ die Badesaison Fichthorn gestartet:
als Frauchen mich ins Auto packte, um zu unserem Freitags-Spaziergang zu starten, war das Wetter noch „gut“: es regnete und schneite nicht.
Aber als wir am Parkplatz ankamen, war der Himmel dunkelgrau…. Claudias Laune sank… Eröffnung der Fichthorn-Saison weiterlesen