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Die Hundejungs treffen Connor

Da Connor zu einem Teil meines Lebens geworden ist, müssen auch meine liebsten Hundekumpels ihn endlich kennenlernen.
Also wurde Connor auf unseren heiligen Freitagsspaziergang mitgenommen. Frauchen hat ihn direkt nach ihrer Arbeit abgeholt, also konnte ich kein Veto einlegen: die beiden haben mich abgeholt und so sind wir nach Fichthorn geeilt. Auf dem Parkplatz angekommen, habe ich schon gesehen, dass die Hundejungs und Claudia vor uns angekommen sind. Also drängele ich Frauchen zu Eile. Connor hat gar nicht begriffen, was los war; war ja sein erster Freitag-Walk…
Als Frauchen endlich die Türe öffnete, erwartete ich eigentlich die sich lauthals freuenden Hundejungs ums Auto springen zu sehen: nichts…Connor wurde auch raus gelassen; immer noch kein Geschrei…. Ein älterer Herr kam uns entgegen und fragte Frauchen, ob ICH die Mutter der kleinen Hunde sei, denn die wären soooo schnell zum Auto gerannt… ICH!!!! MUTTER!!!! Hat der Typ einen an der Waffel??? Frauchen lachte sich kaputt und antwortete dem Herrn, dass er mich nun tödlichst beleidigt hätte, da wir alle Jungs seien. Daraufhin sprach der alte Mann, er hätte keine Ahnung von Hunden. Habe ich gemerkt, Trottel!!!! Also mussten die Kleinen ja doch zu uns gerannt sein, aber als wir in den Weg einbogen, war Linus gar nicht zu sehen und Felix blieb sehr kritisch sitzen: da stimmt was nicht, Petra, Ruppert und wer ist da noch bei??? Erst nachdem wir aufgeschlossen hatten, ließ er sich laut pöbelnd dazu herab, uns zu begrüßen, aber immer noch mit Zweifeln im Gesicht. Ok, nach einer Weile ging das schon ganz gut mit uns Vieren. Linus und Connor fanden sich auf Anhieb sympathisch. Muss an den gemeinsamen Genen liegen. Ich hatte endlich frei, denn Connor fing an, sich für Felix zu interessieren: solange Felix KEIN Stöckchen im Maul hatte, war alles toll. Also Felix ein Stöckchen aufnahm. fing Connor sofort an, Felix bzw. das Stöckchen zu hüten. Felix fand das super Sch**** und ließ das Stöckchen fallen. Er hat aber leider nicht mit dem Talent zur Manipulation von  Border Collies gerechnet. Dum di dum rannte Connor den Weg entlang, immer den Blick in den Wald und ins Gestrüpp: wusch, weg war er und raschelte abseits des Weges im Gestrüpp herum…. und kam mit einem „kleinen“ Zweig wieder auf den Weg zurück. Er hampelte so rum, dass Felix nicht wieder stehen konnte: er biss in den Stock und fing das Zergeln mit Connor an, Der  – gar nicht blöd – ließ sofort den Baumstamm los und hütete Felix, der vor Wut schäumte, Linus fand das toll, dass dieses mal Felix dran war; mich ließen alle in Ruhe, wie schön. Zwischendurch hat Frauchen 2 – 3 mal Connor an die Leine genommen, damit Felix Luft holen konnte.

Dann kam uns noch ein Laster auf dem Weg zum Berger Hof entgegen, um irgendwo Holz abzuholen. Der musste den ganzen engen Weg wieder rückwärts zurück fahren. Der Fahrer hatte wirklich einen sehr dicken Hals, denn die Rückfahrt war echt schwer und so kamen wir sehr langsam vorwärts. Nach gefühlten 2 Stunden kamen wir endlich am Berger Hof an. Dort konnten sich die 2 Hüter ein wenig ausruhen. Connor und ich legten uns Hintern an Hintern hin. Frauchen sagt nur „Geht doch“. Als der Spaziergang endlich weiterging, verzichteten wir  – auf Geheiß unserer Frauchen – auf Stöckchen und kamen bei dem Dreckswetter störungsfrei voran.

Am Auto angekommen, hat Claudia dann gesagt, dass Connor öfter mit darf; ich glaube Felix sieht das anders….

Am nächsten Tag haben wir 6 uns am Renternweg getroffen: die Stimmung zwischen uns Hundejungs war sehr gut. Also marschierten wir los. Unterwegs haben wir noch Rasmus samt Herrchen und Frauchen getroffen. Ich glaube, Connor und Rasmus finden sich gut, denn sie haben ganz lange miteinander geschnäuzelt… Am Liebelingsspielpaltz am Bach hat Connor dann wieder auf Felix und sein Stöckchen aufgepasst… man hat Felix weiße Zähne, die man im Dunkel des Waldes aufblitzen sah, als er Connor klar machen wollte „Mein Stöckchen!!!!!!!!“ Nutze es was? Nein!!! Aber das kennt Felix ja selber, gell???

Nach diesen beiden Spaziergängen waren alle seeeeehr platt.

Also Connor, wenn du Lust und Zeit hast, darfst du jederzeit wieder mit Spazieren gehen…

Wuff wuff Ruppert

Mätensingen (verspätet)

Mätensingen? Was das ist? Ich sehe schon, du kommst nicht von hier wech…

Ok, hier die Übersetzung: Das Mätensingen ist ein vor allem im Bergischen Land verbreiteter Brauch, bei anlässlich des Martinstages, der am 11.11. begangen wird, Kinder durch die Straßen ziehen und in den Häusern Martinslieder singen. “Entlohnt” werden sie dann mit Süßigkeiten. Der regional verbreitete Brauch, der andernorts auch als “Schnörzen”, “Gripschen”, “Dotzen” oder einfach als “Martinssingen” bekannt  ist, hat eine lange Tradition.

WIR haben das nun auch für uns Hundejungs eingeführt und gesungen haben wir auch:

„Bin ein kleiner (plüschiger) König
gibt mir nicht sooooo wenig…
Leere deine Taschen aus
werf die ganzen Leckerchen raus
Lass mich nicht soooo lange warten
denn ich muss erneut durchstarten
um Igel und Stöcke zu suchen.
Gibt es denn noch Hundekuchen???“

Die Bilder sind leider unscharf, dafür sind die Hauptdarsteller scharf auf die Kekse 😉

Nur im Wasser ist es auszuhalten

Heiß am Tag, warm in der Nacht. Nur morgens früh ist es nett temperiert. Tagsüber ist es echt nicht mehr auszuhalten, außer im Wasser. Und mein Frauchen sorgt dafür, dass ich mindestens immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel vorfinde:

gestern waren wir im Fichthorn-Teich. Der war so aufgewühlt und braun, da Hundehorden darin planschen waren. Als wir ankamen, hatten wir den Teich aber nur für uns; diese Ruhe, diese Kühle: wunderbar.

Ach, apropos wunderbar: liebe Claudia, du stehst doch so auf Wäller; wir haben gestern einen 7 Monate alten Wäller Aljosch getroffen. Der war süß. Kommt gebürtig aus Lüdinghausen: Wäller von der Stever 

Heute sind wir zum Bachweg, aber vom Tennisplatz aus; ging schneller. Unterwegs musste Frauchen derbe an sich halten: uns kam eine Frau mit 2 russischen Terriern entgegen. Einer musste sein Bällchen suchen und wurde dabei von der Frau angefeuert. Festhalten…: „Los, Chekov, such!“ Erinnert ihr euch noch an Pavel Chekov?

Fähnrich Pavel Andreievich Chekov, Dienstnummer 656-5827B, ist Navigator auf der Enterprise.

Zurück zum Schwimmen: als wir am Teich ankamen, rannten da schon 3 Hunde und ganz viele Menschen rum. Einer der Hunde hieß NEIN; sooft, wie sein Mensch diesen Namen nannte, musste es der Name sein. Selbst als der Mensch seinen Hund auf die Seite drehte und festhielt (ich hoffe, um ihn zu puscheln????), wiederholte der Mensch immer wieder NEIN, NEIN, NEIN. Ich sah Frauchens Gesicht und fing an, meiner Theorie nicht mehr zu trauen. Man, kann die die Augen verdrehen… Ein paar mal bin ich schwimmen gegangen und dann haben wir den Hort des Grauens verlassen, um eine „umgekehrte“ Bachweg-Runde zu drehen. Es wurde immer dunkler und dann – kurz bevor wir wendeten – fingen die großen Hunde im Himmel an zu grollen. Nicht nur Frauchen kann schnell gehen – ich auch. Der Rückweg war für uns beide Trim-Dich. Als wir fast aus dem Wald wieder raus waren, kam die Sonne wieder raus und röstete uns bis zum Auto.

Oh, ist das schön zu Hause in der „Kühle“ zu liegen. Mal sehen wo ich morgen schwimmen gehen darf.

Eröffnung der Fichthorn-Saison

Gestern haben wir „notgedrungen“ die Badesaison Fichthorn gestartet:
als Frauchen mich ins Auto packte, um zu unserem Freitags-Spaziergang zu starten, war das Wetter noch „gut“: es regnete und schneite nicht.
Aber als wir am Parkplatz ankamen, war der Himmel dunkelgrau…. Claudias Laune sank… Eröffnung der Fichthorn-Saison weiterlesen