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Das erste Eis für die Hundejungs 2017

Rupi ist das ja schon gewohnt: immer wenn Claudia und ich mit unseren Hundejungs an unserem kleinen Italiener am Wichlinghauser Markt vorbeigekommen sind, gab es:
2 x Spaghetti-Eis für Claudia und mich
1 x 3 Zitronenbällchen  mit Sahne für Jörg und
3 x 1 Kugel Vanille-Eis MIT Waffel für Rupi, Felix und Linus
Als Connor mit von der Partie war 1 x Vanilleeis mehr.
Wir machten einen Wettbewerb daraus, wer als erste im Jahr ein Spaghetti-Eis und ein Vanille-Eis vorweisen konnte 🙂
Unser kleiner Ire hat das ja noch nie mitgemacht: also ist Micha losgefahren und hat an diesem warmen – Entschuldigung – heißen Tag für uns alle Eis geholt:
Rupi wusste sofort, wie Hund das Eis anständig ißt, Schmitti musste ein wenig angeleitet werden: jetzt hat er es raus 😉

Die Rache folgt auf die Pfote….

… lästere du ruhig über meine zarten Gefühle: die machen nur Herzklopfen, keine dicke Zunge….
Rupi ist ja nun mal der Älteste von uns; da kommen schon die alterbedingten Marotten durch: Starrsinn, Schwerhörigkeit…. und Verfressenheit.
Gehen wir an Menschen vorbei, die die Hände in den Taschen haben – kommt bei dem kalten Wetter „nur sehr selten“ vor – denkt Rupi, dass es Leckerchen für ihn gibt. Kommen uns keine Menschen entgegen, wir überall nach leckeren Sachen gesucht und der Bub hat immer noch eine gute Nase. Besonders hoch auf der Speisekarte stehen unter Fastfood Kuhkacke und Pferdeäpfel. Nachdem mein Herrchen uns mit Nachdruck erklärt hat, dass besonders im Frühjahr viele Hottehühs Wurmkuren bekommen und die dann als Geschmacksverstärker in den Äpfelchen sind, achten unsere Menschen schon darauf, dass wir da nicht mehr zulangen.

Letztes Wochenende sind wir auf dem Rentnerweg spaziern gewesen. Für mich flogen Stöckchen, Rupi trödelte hinter uns her. Auf einmal erhob sich Petras Stimme: „AUS! Lass das, du Ferkel!!!!!!“ Aber Rupi tat wieder einmal so, als ob er nichts hören würde (wir wissen es beser…) Also spurtete Petra los… Rupi hatte sich an einem Klumpen – wie würden die Menschen sagen – BÄHHHH gütig getan: der Güllelaster fährt mehrmals am Tag diesen Weg und verliert so einige Klümpchen. Petra konnte gerade noch einen vollgegüllten Strohhalm Ruppert entreissen. Ein entschuldigender Blick Rupis reichte heute nicht und so erhielt er noch ein Strafpredigt, die links ins Ohr hineinging und rechts wieder raus…

Der Spaziergang danach wurde noch sehr nett. Auf dem Rückweg suchte der alte Herr doch tatsächlich nochmal nach dem Gülleklümpchen… Würde ich NIE machen!!!!! Petra war schneller und bugsierte den Herrn an dem Mist vorbei.

WP_20150329_17_24_20_Pro WP_20150329_17_25_14_Pro Auf dem Rückweg fuhren wir noch bei unserem Lieblingseisladen vorbei und bekamen unseren ersten Vanilleeis-Becher (Tut mir leid, Linus und Felix – schon wieder gewonnen!!! ), den wir zu Hasue genussvoll schleckten.

Sagte ich wir? WP_20150329_17_25_53_ProRupi wollte geradeaus lecken, die Zunge kam aber nur ein kleines Stückchen rechts aus dem Maul raus. Irgendwie hat er es doch geschafft, den Becher leer zu machen. Danach ging fressens- und saufmäßig so gut, wie nichts mehr: Fressen war unmöglich und Saufen war mehr so „Wasser schnappen“. Petra bekam eine Krise nach der anderen. Der alte Herr war sehr ruhig, ließ sich ohne Wiederworte von mir anknurren – macht auch keinen Spaß – und schlief seit langer Zeit eingekringelt auf der Decke und nicht im Bett zu Petras Füssen. Sehr schlechtes Zeichen.

Am nächsten Morgen packte Petra uns ins Auto uns fuhr zu rupis Tierarzt. Wir mussten zwar noch etwas warten; ich hatte aber Spaß mit einem andern Hütetier und wie lieferten uns interesante Blickgefechte, die ich meistenteils gewann. Dann wurden wir aufgerufen. Da mein Hundekumpel es nicht mag, von Fremden angefasst zu werden und vor allen Dingen nicht ins Maul geschaut zu bekommen, musste der Doc Rupi sedieren. Was kann mein Hundekumpel ruhig sein.

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Ich schaute mir das Drama in Ruhe an:

 

 

erst rutschte er ins Platz, Augen immer noch auf, Augen dann zu… Alles WP_20150330_002WP_20150330_09_34_25_Prodachten er schläft, da steht der wieder auf, kotzt in die Ecke, um sich dann hinzulegen und endlich wirklich einzuschlafen. Der Doc hat versucht, ihm ins Maul zu schauen, war aber schon ziemlich schockiert: Rupi hat sich die Zunge durch das Gülleplätzchen verätzt. Ein riesiges rosa Etwas mit dicken Aften steckte in seinem Maul; von kleinem zarten rosa Zünglein war nichts mehr zu sehen. Antobiotika und Cortison und Tabletten…

Tja Rupi, ganze Arbeit geleistet, was??? Da bin ich lieber verliebt….

WP_20150331_16_06_26_ProAber wie dichtete schon Wilhelm Busch (bin ja schließlich Border Collie und gebildet) freie Interpretation: 2 Tage war der Rupi krank! Jetzt säuft er wieder. Gott sei Dank!

 

Mirakel: 45.Geburtstag von…

Eis_4 … dem Lieblingeis unserer Frauchen: dem SPAGHETTIEIS!!!!
Als Frauchen und ich am Sonntag vom Gassi wieder heim fuhren, kam im Radio ein Bericht, der an die Erfindung des Spaghettieises durch den Mannheimer Eisfabrikanten Dario Fontanella vor 45 Jahren erinnerte.

Was Spaghettieis ist??? Ich merke, ihr seid keine Gurmehtz so wie ich und so kommt die Beschreibung pronto…:

Spaghettieis besteht in der Regel aus:
1. Sahne = Butter
2. Vanilleeis durch eine kalte Spätzlepresse gepresst = Spaghetti
3. Erdbeersoße = Tomatensoße
4. weiße Schokoladenraspeln= Parmesankäse

Dabei muss es im Anfang öfter zu Tränenausbrüchen bei Kindern gekommen sein, die ja einen Eisbecher wollten und keine Nudeln mit Tomatensauce (so ein Blödsinn: ich hätte das auch püriert gelutscht….)

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Da unsere Frauchen das Eis sehr ungern teilen – wie die Raubtiere – bekommen wir Hundejungs jeder eine Vanillekugel im eigenen Becher; schöner leckerer Trost…

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Schleck schleck… Rupi

Und so sieht es aus, wenn wir uns dann endlich über unser köstliches Vanilleeis hermachen können:

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Wir haben immer Lust auf Eis. Nur von Zitroneneis, da bekommen wir auch ein Zitronengesicht – das mögen wir nicht so gerne!

2014 wieder gewonnen…

… ich habe heute mein erstes Eis bekommen…. war das lecker und viel!!!

Aber fangen wir morgens an: um 8 Uhr waren wir auf dem Rentnerweg unterwegs: kalt und super sonnig, genau das richtige Wetter für meine alten Knochen.


Auf dem Rückweg holte Frauchen noch Brötchen. Nach dem Frühstück beschlossen wir – da wir immer noch müde waren – wieder in die Heia zu gehen.
Gerade als Frauchen es sich unter den muckeligen Decken bequem gemacht hatte, klingelte das Telefon: die Düsseldorfer fragten an, ob wir kommen wollten. Wir schauten uns müde an und sagten zu, hatten aber noch ein wenig Zeit, doch noch einmal die Äugelein zu zu machen. Aber dann ging es los…
In Düsseldorf angekommen, starteten wir dann durch: ab Richtung Rhein. Also auf zum Haus Bürgel und von dort Richtung Campingplatz, den wir noch überqueren durften, da die Saison erst nächste Woche beginnt.

Dann beschlossen die Menschen den Hintergrund zur Findung der aktuellen Überschrift aufzusuchen: eine Eisdiele… Auf dem Weg dorthin, wurden wir an die Sesamstrasse erinnert:

Aber dann: Eis für alle; die erste Bestellung für mich: viel, kalt und superlecker…

Das Eis der Menschen war der Hammer: das war echt die doppelte Menge, von dem was es sonst als Portion gibt. Frauchen war total innerlich durchgefroren nachdem die Schüssel leer war. Leider hat sie kein Bild von den 3 Eisbergen gemacht, aber sie hat sich mit Claudia schon zum Schlemmen in Monheim verabredet. Und dann gibt es auch große Eis für Linus und Felix.
Der Rückweg ging noch über den MonBerg: 105 Stufen hoch und ein toller Blick über Monheim…

Immer wieder Pause machen ist echt nichts für mich und so war ich froh, als es endlich ohne große Umwege zurück ging. Die Menschen brachen zwischendurch immer wieder in „Ahs“ und „Ohs“ bzgl. des Sonnenunterganges aus.

Zu Hause habe ich lauthals Fressen gefordert und Frauchen rückte das Hühnerbein schnell raus. Jetzt kann ich nicht mehr und will nur noch dahin, wo wir heute gestartet sind: in die Heia…

Aber egal, wie müde ich auch bin: G E W O N N E N ! ! !

Ereignisreicher Sonntag für die Hundejungs

Heute – Sonntag, den 01.09.2013 – haben unsere Frauchen uns echt gefordert. Um 9.30 Uhr haben wir die Hundejungs und Claudia abgeholt, um auf die Düsseldorfer Rennbahn zu fahren, denn da fand heute der DOG EVENT DÜSSELDORF statt. Ich bin ja schon einiges gewöhnt, da ich Frauchen ja immer begleite, aber wie würden sich Felix und Linus verhalten? Jede Menge fremde Hunde… Claudia war ein wenig skeptisch, aber mein Frauchen war sehr gelassen: das Aufregen wird schnell langweilig; kennt sie von mir.

So stiegen wir aus dem Auto aus und schon bekamen wir gaaaaaanz viel Hunde zu sehen, riechen. Felix startete direkt durch und blökte rum, Linus – ich kann mich gar nicht mehr erinnern, ihn gehört zu haben… Claudia hielt uns 3 Buben fest, Frauchen organisierte die Karten. Da noch kein Einlass war und um uns herum auch viele andere Hunde blökten, pöbelten, sich unterhielten, machten wir noch eine Gassirunde, die von den Hundejungs gerne angenommen wurde. Für Claudia war es sehr beruhigend zu sehen und zu hören, dass ganz viele andere Hunde auch sehr laut und geschwätzig sind. Dann kam die Durchsage, dass endlich die Türen geöffnet wurden: ab durchs Tor und rein ins Vergnügen: Kaufrausch pur und was da alles feil geboten wird. Frauchen fand Gott sei Dank auch „Brauchbares“: meine Lieblingsleckerchen von Panys und Schuhe (für sie), damit im Herbst und Winter kräftig marschiert werden kann. Hat Claudia etwas gekauft??? Ich glaube nicht. Claudia genoss es, dass die  Hundebuben sich SUPER benahmen: wir saßen in der Sonne auf der Rennbahnwiese und schauten uns die Vorführungen an. Überall Hunde um uns herum; einige wurden von Felix angeknurrt, der hörte aber auch ganz schnell wieder auf. Hinter uns waren Verkaufsbuden, die auch Quietschespielzeug anboten, was von den doofen Menschen auch unbedingt ausprobieren mussten; da flippte Linus ein wenig aus (siehe seinen etwas früheren Beitrag) Aber alles in Allem saßen wir sehr lange friedlich da und genossen den Trubel.

Die erste Vorstellung bot der Polzeisportverein mit Agility. War das ein blöder Mensch, der da seiner Meinung nach tolle schlaue Sachen von sich gab. Auf die Frage, ob das den auch alte Hunde machen können, erzählt der von seinem 6 jährigen Border, der nun in der Seniorentruppe startet, denn da würden die Hürden niedriger hängen. Außerdem müsste man ja mit alten Hunden ab 6 Jahren lauter sprechen, da die ja nicht mehr so gut hören würden….. Ich bin über 12, springe noch über Frauchen (s. vorherigen Beitrag) und höre alles, was ich hören will; sogar manchmal das Gras wachsen. Wat fürn Blödmann!!!!!

Neben der Agilityfläche fand schon der Wettlauf statt: der Hund wurde an der Startlinie abgegeben und der Mensch musste dann schnell zur Ziellinie kommen. Was war das manchmal für ein herzergreifendes Gejaule, dafür war der Run dann aber schneller… Claudia wollte mit ihren ALTEN Hunden nicht teilnehmen. Nach Agility kamen die Filmhunde, aber das ist ja Kikikram, können wir auch… Danach eine Frisbee-Show, die gut war, aber diese superlaute Musik hätte echt nicht sein müssen; und die komischen Piratenkostüme auch nicht.

Dann brachen wir auf, die letzten Buden besichtigen. Die Hundejungs waren so entspannt und wurden von Frauchen in den Himmel gelobt; ich bekam kein Lob – ich fange wieder an zu pöbeln…

Auf dem Rückweg haben wir dann endlich den „Spring-weit-ins-Wasser“-Pool entdeckt. Gerade als wir zusahen, wollte unbedingt ein Mensch seinen Windhund dazu animieren, ins Wasser zu springen. Der Arme stand am Rand mit zitternden Knien und kein Erbarmen beim Menschen. So was finden wir ziemlich daneben… Haben wir uns auch nicht lange angeschaut. Ach ja, da gab es ja noch die Lose: 5 Stück hat Frauchen ausgeben und was sage ich: die Lose von uns Hundejungs waren super, die der Frauchen Nieten. Für die Treffer gab es einen Gummiball für mich und 2 Quietscheknochen für Felix und Linus.

Und dann verließen wir das Event, denn man soll ja Übungen IMMER positiv abschließen. Für die beiden Frauchen (und uns) gab es auch etwas Positives: einen dicken Becher Eis von Unbehaun (für uns jeweils 1 Becher zu 70 Cent Vanilleeis). Das zauberte ein dickes Lächeln in alle Gesichter.

Und weil wir so toll gewesen waren sind wir noch in die Urdenbacher Kämpen zum Spielen gefahren. Letztes mal war alles überflutet, heute war kaum Wasser im Bach, aber für einen kühlen Drink hat es gelangt. Was rannen da viele komische „Städter“ rum. Kommentare wie „Die sind ja alle gleich“ (sie meinte uns Hundejungs) von einem Mädchen bis zu „Guck mal, ne Hundeschule“ von einem Radfahrer taten schon in den Ohren weh. Hoffentlich regnet es bald wieder, dass solche Menschen in ihren Wohnungen bleiben…

Habt ihr was bemerkt? Nicht?!? Seltsam, wir haben es gleich bemerkt: beide Frauchen haben ihre Kameras vergessen und so kommt ihr heute in den Genuss, endlich mal wieder einen literarischen Beitrag zu lesen und keinen Komik….

So, nun bin ich müde, denn der Tag – so super er war – war echt anstrengend für so einen ALTEN HUND (Blödmann…)

Wuff, wuff Ruppert

(Un-)Schöne Wörter: Affenhitze – oder auch: Bullenhitze

Felix_bloggtNun ist es ja gerade mal ein bisschen angenehmer geworden und ich kann wieder besser nachdenken, recherchieren und schreiben. Während der Affenhitze habe ich ja nur faul herumgelegen und war völlig undönig (auch ein schönes Wort), weil ich mich bewegen wollte, aber gar nicht konnte. Und da bin ich auch schon beim Thema: Woher kommt wohl das Wort „Affenhitze“? Ich finde, es ist wirklich ein schönes Wort, jeder weiß sofort, dass es ganz besonders heiß ist, wenn man es nennt. Der „Affe“ scheint eine Steigerung zu „Hitze“ zu sein. Ähnlich ist es wohl auch mit dem Wort „Bullenhitze“, das ich auch schon mal gehört habe. Auch hier dient das Tier, ein großes, imposantes noch dazu, ganz klar der Steigerung der Hitze.

Aber, ich habe recherchiert und herausgefunden, woher das Wort Affenhitze stammt. Es gibt da wohl eine ganz reale Geschichte zu. Und zwar schient das Wort Ende des 19. Jahrhunderts im Berliner Zoo aufgekommen zu sein. Dort wurde es im Affenhaus immer so schnell sehr warm, so dass der Begriff „Hitze wie im Affenhaus“ auch außerhalb des Zoos genutzt wurde. Und daraus hat sich dann die „Affenhitze“ verselbstständigt und ist durch ganz Deutschland gewandert. Leider gibt es keine ähnlich schöne Geschichte zur Bullenhitze. Übrigens könnt ihr ganz lustige Bilder anschauen, wenn ihr den Begriff „Affenhitze“ bei den Bildern googelt. Selbst Linus musste grinsen.

Wahrscheinlich kommt ja Ende der Woche die nächste Affenhitze. Dafür haben wir uns mal ein paar Ratschläge überlegt, wie Hunde sich gut schützen können:

  1. Gehe nie draußen in der prallen Sonne herum, sondern nehme immer eine Wolke, gerne auch eine Regenwolke mit, unter der es sich viel besser aushalten lässt.
  2. Bleibe stets in der Nähe eines stehenden oder fließenden Gewässers, damit Du Dir mindestens die Pfoten nass machen kannst, am besten aber den ganzen Körper – am besten solange, bis es zu den schon beschriebenen blauen Lippen kommt.
  3. Am besten führst Du auch stets ein mittelgroßes altes Schneefeld mit dir, dann kannst Du Dich zur Not darauf wälzen und Dich so von außen abkühlen; Du kannst aber auch immer etwas vom Schnee essen und sorgst dann für innere Abkühlung.
  4. Wenn nichts davon zur Hand ist, dann wälze Dich ausführlich in einem frischen Kuhfladen, denn der bleibt lange frisch und feucht auf der Haut und sorgt so für eine langanhaltende gleichmäßige Kühlung.
  5. Da einiges von den Vorschlägen nicht immer funktioniert, haben sich die Menschen eine besonders bescheuerte Lösung einfallen lassen. Erst haben sie ewig im Internet herumgesucht und tatsächlich einen „Kühlmantel“ gefunden. Bei der Familienkonferenz, ob ein solches Teil angeschafft werden soll, haben wir deutlich interveniert: Welcher Hund läuft denn schon im Sommer mit einem Mantel herum? Das ist ja schon im Winter eine Zumutung! Also haben die Menschen Abstand genommen und wir waren erst einmal ganz froh – wir haben ja die Hitzevarianten 1-4 parat. Aber, die Menschen haben nicht nachgelassen in ihrem Bemühen um Kühlung und bei der schlimmsten Hitze, als wir ganz doll hechelnd überhaupt gar keinen kühlen Platz mehr gefunden haben, da haben sie ihre T-Shirts nass gemacht, ausgewrungen und uns angezogen. Schön kühl war es ja, wir konnten uns sofort entspannt ins Körbchen legen. Aber wie das aussah! Wir stolzen Hunde im roten T-Shirt! Und dann noch mit einem Knoten an der Seite, weil sie uns zu weit sind. Wir haben uns geweigert, aufgenommen zu werden, ein Bild hier im Blog wäre uns wirklich zu peinlich! DAS IST DOCH NICHT HUNDEGERECHT! Steht aber als Tipp in der Süddeutschen-Zeitung. Na dann doch lieber den Kuhfladen.

Was für ein schönes Wochenende

Frauchen hat ein tolles Wochenende für mich gestaltet:
der Freitag war nett, denn da haben wir in Düsseldorf Geburtstag gefeiert: Martin, Frauchens Bruder, ist das Geburtstagskind. Leider konnte er nicht mit uns feiern, aber ich habe ihn in der Nase gehabt und habe ihm gratuliert, indem ich mich kräftig „auf ihm“ geschubbelt habe. Damit habe ich alle Menschen zum Lachen gebracht und das war gut so.

Am Samstag hat sich Frauchen bei Einsteins Menschen mit mir unbekannten Menschen und einer netten Hündin getroffen: Elke, Georg und Lotta, ein Briard-Mix-Mädchen. Wir sind auf dem Herbringhauser Bachweg spazieren gegangen. Lotta musste zwar an der langen Leine bleiben – die Dame hat Jagdtrieb – aber wir hatten alle viel Spaß UND wir haben uns super verstanden. Lotta ist zwar ein wenig unsicher und hat einen großen Individualabstand, aber da stehe ich drüber: sie knurrte mich auf die süßeste Art und Weise an, dass ich ihr alles verzieh 😉 Die Menschen haben danach gegrillt und wir haben Putenhälse schnabuliert. War das schön….

Sonntag vormittag haben Frauchen und ich das grüne Spielmobil gestartet und haben die Hundejungs und Claudia eingesackt. Unser Weg führte uns wohin???? Klaro, auf den Bachweg. Die Stimmung war von Anfang an super. Wir konnten gar nicht schnell genug zum See und ins Wasser kommen. Nach einiger Zeit sackte das Wasser ins Hirn und wir drehen immer mehr auf. Dementsprechend wurden die Igel eingepackt und wir gingen weiter. Wir drehten eine schöne Runde über die Staumauer und merkten schon wieder, dass wir dringend Wasser unter die Pfoten bekommen mussten… Durch Hunde-Hypnose gelang es uns, unsere Menschen dazu zu bewegen, wieder die Igel raus zu rücken und mit uns in einer Furt zu spielen. Danach humpelte mal ausnahmsweise nicht ich, sondern Frauchen: sie hat sich eine dicke Blase an der Pfote geholt, lief aber tapfer weiter. Danach liefen unsere Frauchen an allen Wasserstellen vorbei und Claudia wurde immer ungeduldiger: Menschen nennen das Unterzuckerung – was für ein Wort für die Ausrede, ein Eis zu kaufen…. Das taten wir aber auch wieder: 2 x Spaghetti-Eis für die Frauchen, 1 x Zitrone mit doppelt Sahne für Jörg – Herrchen der Hundejungs – und last but not least: 3 x 1 Vanillekugel MIT Keks OHNE Löffel für uns….

Ach, was für ein schönes Wochenende, aber seht selbst:

Nachtrag zum schönen Spaziergang

Ich habe noch zwei Nachträge zu dem, was einen richtig schönen Spaziergang ausmacht:

Erstens gab es nämlich neue Spielzeuge für alle: einen sonnengelben Dummyball am langen Seil, der so weit fliegt, das das Hundeherz höher schlägt. Er kam Anfang der Woche in einer großen Kiste an, in der ganz viele neue Spielzeuge für Hundejungs auf ihre Entdeckung warteten. Es ist mit Hunden ja so wie mit Menschen: das Spielzeug, das tagein, tagaus bespielt wird, ist doch irgendwann ziemlich langweilig. Wir wissen genau, wie weit es fliegt, ob es beim Aufprallen nach rechts oder links springt und den Geruch kennen wir auch in- und auswendig. Da ist so ein neues Spielzeug doch mal wieder eine echte Motivation. Die Menschen lesen ja auch ständig neue Bücher und wünschen sich eine abwechslungsreiche Speisekarte. Und natürlich sah man nach dem Spaziergang nicht mehr, dass der neue Ball ursprünglich mal sonnengelb war. Nein, nun ist er schmutzigbraun und richtig schön dreckig.

Und zweitens haben wir dann endlich unser Eis zusammen gegessen. Mmmmhhh war das lecker! Schon als Petra  mit dem dicken Packet auf der Hand zur Türe hereinkam, mussten wir alle ein riesengroßes Schleck machen. Hier die Dokumentation unseres Vanille-Himmels: