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Mein Freund Steini ist über den Regenbogen gegangen

IMG_3166Heute morgen hat mein Frauchen eine sehr traurige Mitteilung bekommen:
mein ältester Freund EINSTEIN ist für immer eingeschlafen. Er war wohl krank und hat heute aufgegeben.
Eigenschaften von Einstein, an die ich mich immer erinnern werde: LAUT, dick, manchmal nervig, süß, mein Ziehsohn, bester + geschicktester Kumpel, um große Rüden zu überfallen, verfressen, langhaarig, fordernd, schlau, schokonasig, „Schmalidünnbein“, KannMitVollemMundBellen, Stöckchenfan, Schreihals, Buddelprinz (-König bin ich), Plüschohr, WillNichtGebürstetWerdenDaEsZiept, und noch ganz viel mehr.

Mein Freund, ich vermisse dich jetzt schon.

Wir fahren gleich zu seinen Menschen, damit ich mich noch von Steini verabschieden kann und dann werden die Menschen und ich, Steini in seinem Garten den Start über den Regenbogen ermöglichen….

Jens hat ihm in seiner Lieblings-Buddel-Ecke im Garten ein Grab geschaufelt. Er hat ihn auch dorthin getragen, was ihm sehr schwer gefallen ist. Die letzten Meter haben ihm Martina und mein Frauchen geholfen. Dann haben sie ihn in seiner rosa Futterdecke in das Grab gelegt. Ich habe es nicht verstanden und habe laut rumgebellt, damit sie ihn wieder rausholen; aber er blieb wo er war und dann haben sie ihn mit Erde zugedeckt und ich habe ihnen tatkräftig geholfen.

Die Menschen waren sehr traurig und so habe ich alle getröstet.

Ich bin auch traurig, aber Steini, wir werden uns wiedersehen und dann werden wir wieder „große Vollrüden überfallen“…..

(Fast der) 3. Hundejungs-Wandertag

Was für ein Tag…
eigentlich waren Frauchen und ich „nur“ mit Rakete, Sally, Toni und Moni verabredet. Wir wollten das schöne Wetter nutzen und eine nette Runde am Herbringhauser Bachweg drehen. Zuerst musste Frauchen noch Fine bespaßen, deswegen hatten wir 11.30 Uhr gesagt. Also kam Frauchen schnell nach dem Training nach Hause, packe mich ein und fuhr los … in die falsche Richtung, he???? Ach so … wir holten noch Rasmus und Renate ab, die sich noch kurzfristig anschließen wollten.
Da wir mal wieder zu spät waren, musste Frauchen Gas geben und so waren wir nur ein wenig zu spät da.  Das große blaue Auto stand schon auf dem Parkplatz, aber von den 4en war nichts zu sehen; die waren bestimmt schon unterwegs. Also raus aus dem Auto und hinterher. Aber nach ein paar Metern kamen uns die 5(?) schon entgegen. Rakete, unser Super-Oldie, konnte nicht mehr. Moni brachte den 15-jährigen Herrn zurück ins Auto, wo er ausruhen konnte. Adonis, einer der nettesten Hunde, nahm seinen Platz ein, da er mal wieder bei Toni und Moni zu Besuch ist. Und als Moni wieder zu uns aufschloss, kamen auch noch Einstein und Jens daher; das nenne ich Timing und Schicksal.
Nun lasst mich zählen:

  • Einstein mit Jens
  • Rasmus mit Renate
  • Sally, Adonis (+Rakete) mit Toni und Moni
  • ich mit Frauchen

=> 20 Pfoten (+4 im Auto) und 10 Beine. Sag ich doch: fast der 3. Hundejungs-Wandertag ohne die 2 Hundejungs Felix und Linus, die wahrscheinlich pampig werden, wenn ihr Frauchen ihnen das vorliest…

Für Adonis war es ein „Kindergeburtstag“: so was hat der große Kerl noch nicht erlebt. Mit seinen Hundekumpels Spaß im Wald und im Wasser ist doch das Größte und der Kerl strahlte über das ganze Gesicht. Die Quaktasche Steini sorgte als Stellvertreter Felix‘ dafür, dass alle Rehlein und Hasen beim Ohrenarzt saßen und so liefen wir nicht Gefahr, einem Waldbewohner zu begegnen. Renate und Toni hätten gerne auch einen Termin bekommen. Steini hat echt Ausdauer…
Zurück zum Spaß: es flogen Bälle und Stöcke, wir rannten alle hinter allem her; wir verloren fast die Igel im Wasser, weil wir vor guter Laune völlig durchdrehten. Selbst Sally fing an zu singen. Und so spielten wir uns bis zum Teich vor, in dem Rassi und ich direkt schwimmen gingen. Steini versuchte durch Bellen, den Stock ins Maul zu bekommen und Sally und Adonis waren sich nicht sicher, ob sie schwimmen können und plantschten deswegen im „Kinderbecken“ am Rand herum.
Irgendwann geht auch jeder „Kindergeburtstag“ zu Ende: so mussten wir uns vom See verabschieden und uns wieder auf den Rückweg machen. Steini, der sich fast ins Koma gekläfft hatte, schlich als Nachhut mit einem dicken Stock im Maul hinter uns her. Der Rest von uns war noch gut drauf und das glückliche Grinsen ging gar nicht mehr weg.

Danke ihr lieben Frauchen und Herrchen für den schönen Tag.
Wuff, wuff Ruppert

Es ist heiß…

… und die Nacht war kurz: irgendein spinnerte(r) Nachbar(in) hat heute Nacht um 3 Uhr bei allen Nachbarn geklingelt, um ins Haus zu kommen. Trixie, Lucy und ich haben unsere Arbeit gemacht und furchtbar angefangen zu bellen, um unsere Besitzer zu warnen. Frauchen hatte dieses mal wirklich keinen Bock, aus dem Bett zu klettern; erst nach dem 2. Anschellen pellte sie sich aus dem Laken. Vielen Dank an Lucys Herrchen, der meinem Frauchen zuvor kam und den, die, das Ruhestörer auch nett, aber bestimmt zurecht wies.

Danach wieder Einschlafen kostete uns eine Stunde; dementsprechend sahen wir Beide heute morgen sehr zerknittert aus. Aber wir hatten ja was vor und das treibt auch die dicksten Falten aus dem Gesicht.

Um halb 11 waren wir mit Steini und seinen Menschen am Bachweg verabredet. Da wir schon früher ankamen, genossen wir den wunderschönen Morgen im Wald. Aber dann wurde ich doch ungeduldig: „Wo bleiben die denn???“ Endlich hörte ich Steinis Stimme und kurz darauf kamen sie um die Ecke: „Endlich!“ Und dann ging es ab zum Wasser, aber bitte im Eiltempo. Aber seht euch die Bilder an, dann versteht ihr, warum wir es so eilig hatten… Frauchen und Jens standen mit uns im Wasser, da die beiden auch eine Abkühlung brauchten.

Danach sind wir noch zu Steini Kaffee trinken gefahren. Frauchen hat Steinis Menschen die Nummer meiner Friseurin gegeben, da Steini unter seiner Matte echt leidet. Da er sich genauso anstellt, wie ich, habe ich ihm meinen Schnautzenschoner geliehen.

Jetzt liege ich ermattet auf dem Sofa und geniesse mit Frauchen den warmen Abend. Heute  Nacht bitte KEIN Schellemänchen….

Bill trifft Einstein

Pfingstsonntag war wunderschönes Wetter und was will der Hund dann tun? Richtig, schwimmen, laufen und Kumpels treffen. Und wo kann Hund das alles und die Örtlichkeit gefällt auch den Menschen? Richtig, Herbringhauser Bachweg.

Es sollte eine Premiere stattfinden: eigentlich waren wir nur mit Bill verabredet, aber da Steini da wohnt, hat Frauchen bei Einstein angefragt, ob er und seine Menschen auch Lust hätten, zu kommen. Sie hatten…

Wir trafen als Erste ein und gingen schon einmal ein paar Meter. Die Nächsten waren Bill und seine Menschen Jürgen, Martina und Leo. Der Bub musste 3 mal hinschauen, um mich mit der Kurzhaarfrisur wieder zu erkennen. Aber wozu hat er seine dicke Nase…

Und dann kam Einstein… Er ist und bleibt ein Chauvi, wie er im Bilderbuch steht: er furzte die ganze Zeit den Kleenen an. Warte es ab, wenn der Kleene mitbekommt, dass er Klötzchen hat und größer ist… Trotz allem fand Bill Einstein sehr spannend und versuchte immer wieder mal Kontakt aufzunehmen, was mit Zähne fletschen, Geknurre und Geblöke beantwortet wurde. Einstein war ein guter Ersatz für Felix, in allen Belangen…

Am Wasser gab es dann kein Halten mehr: Bill ist wieder geschwommen: zuerst freiwillig und dann hat Jürgen den Igel zu nah am Ufer ins Wasser geschmissen: Bill wollte Papa gefallen und den Ball holen. Da kein Platz zum Reinspringen da war, ließ sich der große Wuff mit einem ‚Platsch‘ ins Wasser fallen. Mei, hat des g’spritzt… Und dann wollte der Kleene wieder da aus dem Wasser kommen, wo er hineingefallen ist… der Rand ist da echt hoch. Also hing Jürgen am Rand, rettete erst den Igel und dann seinen Bill. Frauchen sah schon beide zusammen im Wasser liegen 😉 , aber Jürgen hat es geschafft.

So plantschen, bellten und schwammen wir noch mehrere Runden, bis das Wasser wieder ins Hirn diffundierte und unsere Menschen für uns entschieden, dass wassertechnisch Schluss ist… Noch ein paar mal und Bill wird schwimmen, wie ein Großer.

Auf dem Rückweg wurde der Kleene dann noch mit Pferden, Fahrradfahrern, Joggern und Spaziergängern konfrontiert. Was ist der neugierig! Hat er aber gut gemacht und den Rückweg ist er brav neben Jürgen gelaufen: die Synapsen sortieren sich….