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Hundeausflug zum Rhein

Ruppert hat es ja schon erzählt und die vielen schönen Fotos eingestellt: wir sind gestern am Rhein gewesen. Das war ja für Linus und mich eine echte Premiere (wie alt man werden muss…) Ein  bisschen komisch fanden wir die sehr großen, ebenen Wiesen, wir kennen ja eigentlich nur hügeliges Gelände und Wiesen, die viel kleiner sind. Und dann haben wir, nein, eigentlich hat Claudia unsere Igel vergessen. Stellt Euch vor: so große Wiesen und wir haben keine Spielzeuge dabei! Ruppert, Du musst beim nächsten Mal mit aufpassen, dass statt der Kamreas die Igel eingepackt werden! Wir haben uns dann mit Stöcken geholfen, so dass wir dann schon auf genug Spielspaß gekommen sind.

Und ich habe auch gleich mal meinen ersten Film gedreht: 129 MB Hin- und Hergerenne und ziemliches Gechechel von mir, dass einem beim Gucken übel wird. Aber, ganz ehrlich, da könnt Ihr alle mal sehen, was für ein flinker Hund ich bin, pfeilschnell sozusagen. Und kein Stöckchen entgeht mir, zur Not trage ich auch zwei herum. Und Linus bellt so schön laut, toll, was die Kamera alles aufnimmt.

Und dann sind wir zum Rhein gewandert und haben natürlich, wie Ruppert schon erzählt hat, nicht widerstehen können: Wasser ist einfach zum Spielen da, egal in welcher Jahreszeit. Und beim Anleger von der Autofähre hätte ich ja auch ganz gerne noch ein paar Vögel vertrieben. Durfte ich leider nicht.

Das war auf jeden Fall ein toller Ausflug und Linus und ich haben schon beschlossen, dass wir demnächst mal häufiger zum Rhein fahren müssen, ist ja fast wie Urlaub. Zur Not dürfen die Menschen auch etwas trinken gehen oder auch ein Eis essen, auch wenn wir dann immer furchtbar langweilig warten müssen. Bist Du doch auch dabei, Ruppert, oder?

Felix´ fantastischer Sprung

Jetzt hat Petra den Link zur Filmbearbeitung geschickt und ich musste mich mit dem neuen Programm auseinandersetzen, um das kleine Filmchen mit viel weniger Bits abzuspeichern. Das ist für einen Hund, selbst für so einen schlauen wie mich, doch immer wieder eine ziemliche Herausforderung. Vor lauter Aufregung über die vielen Arbeitsschritte muss ich nicht nur furchtbar hecheln, habe nicht nur Schweißfüße (die habe ich zum ersten Mal bei Linus gesehen, als der beim Arzt war und überall auf dem Behandlungstisch nasse Fußspuren hinterlassen hat), sondern auch noch Schweißperlen auf der Stirn stehen. Nun bin ich aber mal gespannt, ob das mit dem Hochladen klappt. Und wundert Euch nicht: Das längste an dem Film ist Claudias Weg in die richtige Position, ich bin ja wesentlich schneller beim Sprung zum Ball.

P1000455 (als ogv)

Felix´Sprung (als m4v)

 

Der Künstlerhund hat wieder zugeschlagen

„Tot gesagte“ leben länger: unsere Dog Cam hat sich entschlossen, doch noch zu leben.
Und so hat Frauchen zwischen ihren Putz- und Aufräumeskapaden – ich bin schon ein Nervenbündel durch den Stress, den sie verbreitet, und beobachte sie lieber vom Sofa aus sicherer Entfernung – die Dog Cam aufgeladen. Beim mittäglichen Spaziergang war es noch grau und schneite alles weiß: die Bäume sahen aus, als ob jemand eine Menge Puderzucker über ihnen ausgeleert hätte. Als wir heute nachmittag losfuhren, um Mia und Hanne zu treffen, klarte es ein wenig auf…
Aus dem Auto ausgestiegen, kitzelte uns – man mag es kaum glauben – die Sonne. Frauchen sah sehr zufrieden aus; ich glaube, sie braucht ganz viel Sonne, aber dazu ein anderesmal…
Frauchen aktivierte die Dog Cam und legte sie mir an: nun bin ich er Fotograph, also erfreut euch an meinen kunstvollen Bildern:


Und nun bin ich auf Kommentare gespannt!!!

Mirakel der Woche: Kameras für Tiere

Beim Surfen bin  ich auf einen tollen Artikel über Mr Lee gestoßen. Mr Lee ist ein Kater, und da ich ja auch mit der merkwürdigen Spezies der Katzen zusammen wohne, hat mich der Artikel sehr interessiert. Dort wurde nämlich darüber berichtet, dass die Menschen von Mr  Lee sich sehr wunderten, wo er sich tags und nachts so herumtreibt. Dieses Wundern konnte ich sofort verstehen, denn ich frage mich auch schon seit langem, warum unser Kater Oscar immer ausgerechnet abends, wenn es stockdunkel und eiskalt ist, noch herausgehen möchte und meistens auch erst wiederkommt, wenn wir morgens zu unserer ersten Spazierrunde starten. Wie kann man die Nacht nur draußen verbringen, man sieht nichts und es ist auch gar nichts los, statt gemütlich im Körbchen zu schlafen? Die Menschen von Mr Lee wunderten sich eben auch und so ersann das Herrchen eine Kamera, die Mr Lee nun an einem Halsband mit sich herumträgt. Zuerst machte die Kamera nur Fotos, aber mittlerweile gibt es auch Filme zu sehen. Schaut Euch das mal an! Interessant ist es ja schon, was Katzen so treiben, und gar nicht so unähnlich wie das, was wir gerne machen: Sie treffen sich nämlich an bestimmten Orten (bilden also ein Rudel!) und wenn sie eine andere Katze nicht leiden können, gibts Ärger (das gibts bei uns ja auch).
Und dann fiel mir ein, dass Ruppert doch auch so eine Kamera hat. Hm, warum gibts über ihn keinen Artikel bei derZEIT? Warum ist seine Homepage nicht in aller Munde und in allen möglichen internationalen Zeitungen? Warum hat er noch keinen Preis bekommen aus dem er Shrimps essen kann?
Jetzt kündigt Ruppert an, dass wir auch so eine Kamera kriegen sollen. Da weiß ich noch gar nicht, ob ich das so gut fiunde. Denn dann können die Menschen ja sehen, was ich im Wald so alles zu essen finde… 🙂
Ich glaube, ich finde die Kamera für Katzen doch besser als für Hunde. Wir Hunde brauchen doch auch mal ein bisschen Privatspäre, oder?

 

Rupperts Bilder

So, heute hat Frauchen den Fotoapparat abgegeben. Sie hat nach einer langen Pause unsere DogCam reaktiviert und hat mir diese ans Halsband geheftet.

Unterwegs haben wir auf dem Rentnerweg noch Bele samt Frauchen getroffen. Auf einigen Bildern sind sie auch zu sehen.

Und nächstes mal werden auch noch andere Hundefotografen ihre Kunstwerke hier veröffentlichen, gell Claudia???
Bye the way: happy birthday, Claudia!

PS: Nachtrag am 20.03.13
Claudias Cam ist endlich angekommen und hoffenlich schon aufgeladen, da unsere Cam – nach einem letzten Aufbäumen – in das Land der vergänglichen Kameras gegangen ist.
Mal schauen, ob wir eine Nachfolgerin auf die Schnelle organisieren können.