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Bill trifft Einstein

Pfingstsonntag war wunderschönes Wetter und was will der Hund dann tun? Richtig, schwimmen, laufen und Kumpels treffen. Und wo kann Hund das alles und die Örtlichkeit gefällt auch den Menschen? Richtig, Herbringhauser Bachweg.

Es sollte eine Premiere stattfinden: eigentlich waren wir nur mit Bill verabredet, aber da Steini da wohnt, hat Frauchen bei Einstein angefragt, ob er und seine Menschen auch Lust hätten, zu kommen. Sie hatten…

Wir trafen als Erste ein und gingen schon einmal ein paar Meter. Die Nächsten waren Bill und seine Menschen Jürgen, Martina und Leo. Der Bub musste 3 mal hinschauen, um mich mit der Kurzhaarfrisur wieder zu erkennen. Aber wozu hat er seine dicke Nase…

Und dann kam Einstein… Er ist und bleibt ein Chauvi, wie er im Bilderbuch steht: er furzte die ganze Zeit den Kleenen an. Warte es ab, wenn der Kleene mitbekommt, dass er Klötzchen hat und größer ist… Trotz allem fand Bill Einstein sehr spannend und versuchte immer wieder mal Kontakt aufzunehmen, was mit Zähne fletschen, Geknurre und Geblöke beantwortet wurde. Einstein war ein guter Ersatz für Felix, in allen Belangen…

Am Wasser gab es dann kein Halten mehr: Bill ist wieder geschwommen: zuerst freiwillig und dann hat Jürgen den Igel zu nah am Ufer ins Wasser geschmissen: Bill wollte Papa gefallen und den Ball holen. Da kein Platz zum Reinspringen da war, ließ sich der große Wuff mit einem ‚Platsch‘ ins Wasser fallen. Mei, hat des g’spritzt… Und dann wollte der Kleene wieder da aus dem Wasser kommen, wo er hineingefallen ist… der Rand ist da echt hoch. Also hing Jürgen am Rand, rettete erst den Igel und dann seinen Bill. Frauchen sah schon beide zusammen im Wasser liegen 😉 , aber Jürgen hat es geschafft.

So plantschen, bellten und schwammen wir noch mehrere Runden, bis das Wasser wieder ins Hirn diffundierte und unsere Menschen für uns entschieden, dass wassertechnisch Schluss ist… Noch ein paar mal und Bill wird schwimmen, wie ein Großer.

Auf dem Rückweg wurde der Kleene dann noch mit Pferden, Fahrradfahrern, Joggern und Spaziergängern konfrontiert. Was ist der neugierig! Hat er aber gut gemacht und den Rückweg ist er brav neben Jürgen gelaufen: die Synapsen sortieren sich….

Bills Wochenende Teil III

Erinnert ihr euch an meinen gestrigen Wunsch, Bills Synapsen mögen sich schnell neubilden/neusortieren? Mein Wunsch wurde erhört. Was der Kleene von Freitag bis heute im Rudel gelernt hat: sagenhaft…

Aber ich fange am Anfang an: der heutige Tag fing ziemlich nass und hagelig an. Frauchen musste mich heute morgen schon kräftig trocken rubbeln; aber auf dem Sofa in der warmen Decke trocknete ich sehr gemütlich vor mich hin, obwohl ich eigentlich die ganze Zeit versuchte, Frauchen zu überzeugen, wieder ins Bett zu gehen. Klappte nicht… Irgendwann sprang sie vom Sofa auf und rief : „Los gehts!“ Was geht los? Ich hatte gerade wunderschön geschlafen. Aber Frauchens Wort ist Gesetz, also ließ ich mich anziehen, sparang ins Auto – hinen rein? – und ab ging es… zu den Hundejungs. Die wurden auch eingesackt samt Claudia und die Tour ging weiter. Die beiden Menschen schauten etwas betreten in den Himmerl, der ziemlich grau war, aber egal: wir Hundejungs wollten nun laufen und toben. Nächster Halt: Herbringhauser Bachweg. Da stand schon ein Auto und eine Person wuselte davor herum: es war Erika, Bills Menschenmama. Der Bub saß noch im Auto. Wir waren schon ganz aufgeregt und unterhielten uns lautstark über den bevorstehenden Spaß. Endlich durften wir raus und Felix mußte dann unbedingt alles den Menschen verraten, aber die wollten das gar nicht hören. Endlich kam Bill aus dem Auto. Da der Kleene noch in der Lernphase ist, bekam er die Schleppleine angelegt.

ab da gab es kein Halten mehr: zuerst mußte Bill erst eimal alle begrüßen. Bei Felix stieß er wieder auf das Haifisch-Grinsen, aber er steht auf Felix… Er benahm sich nach dem Begrüßungsritual, als wenn er schon immer zu uns gehört hätte: er blieb in Reichweite, schaute sich immer wieder um, ließ sich von Erika abrufen – mal mehr, mal weniger – und lernte auch, dass Nichthören Konsequenzen hat. Er spielte mit dem Stöckchen, versuchte immer wieder näher an Felix zu gelangen, aber Felix brauchte nur zu gucken – oller Hütehund – und schon ließ Bill entäuscht von ihm ab. Dann brachte Frauchen die Beißwurst ins Spiel: da konnte keiner von uns an sich halten. Das Tollste ist, wenn man darein beißt und von Frauchen durch die Gegend gezogen wird. Noch besser ist nur, wenn ein Hundekumpel ins andere Ende beißt und man sich gegenseitig herumschleift. Zwischendurch sprangen wir in den See, Bill plantschte im seichten Wasser, aber den bekommen wir auch noch in den Baywatch-Kader…

Das Highlight des heutigen Tages fand fast am Ende des „Spaß“iergangs statt: Linus zergelte mit Bill zusammen mit der Beißwurst. Das hätte er vor 1 Jahr noch nicht gemacht. Er lernt auch noch. Das einzige, was die Beiden echt nervte, waren Felix Anfeuerungsversuche. Linus verdrehte die Augen und Bill sah so aus, als wenn er sich Gedanken über seine Sicherheit machen würde.

Erst die Bilder….

… und dann den Film:

Bill lernt von seinen Onkeln zergeln

Das war supertoll und ich trockne gerade mal wieder vor mich hin, bevor wir gleich zu meiner Menschenoma fahren, Muttertag feiern.
Allen Menschenmamas meiner Hundekumpels und -kumpelinen einen schönen Muttertag…

Bills Wochenende Teil I +II

Erinnerte ihr euch noch an Bill? Hovawart, jetzt ca. 10 Monate alt. Wenn ich Felix Huckepack nehmen würde, wären wir ungefähr gleichgroß. Er ist ein großes Baby, welches noch die ganze Welt kennenlernen möchte, nein falsches Wort: will.
Nachdem der letzte gemeinsame Spaziergang aus Menschensicht desaströs geendet ist – wie gesagt aus menschlicher Sicht; aus Hundesicht wollte Bill nur mit Leo spielen, auf Hoviart; wirklich… – haben Frauchen und ich uns Verstärkung mitgenommen: Claudia und die Hundejungs. Bills Wochenende Teil I +II weiterlesen