Archiv der Kategorie: Spaziergänge

2:0 für Ruppert&Petra

Nachdem wir heute an der kalten Ruhr und danach noch mit Bill – einem 9 Monate alten Hovawart – und seinen Menschen auf dem sehr windigen Scharpenacken spazieren waren, hat Frauchen sich und mich belohnt:
die Rückfahrt führte uns über die Wichlinghauser Straße und was ist da???
Unsere EIS-Bude, die wir auch heute wieder finanziell unterstützt haben:
Spaghetti-Eis und 1 Kugel Vanilleeis.
Dementsprechend führt unser Team mit 2:0 gegen das Hundejungs-Team.
Wollt ihr dieses Jahr kein Eis mehr????

Hundeausflug zum Rhein

Ruppert hat es ja schon erzählt und die vielen schönen Fotos eingestellt: wir sind gestern am Rhein gewesen. Das war ja für Linus und mich eine echte Premiere (wie alt man werden muss…) Ein  bisschen komisch fanden wir die sehr großen, ebenen Wiesen, wir kennen ja eigentlich nur hügeliges Gelände und Wiesen, die viel kleiner sind. Und dann haben wir, nein, eigentlich hat Claudia unsere Igel vergessen. Stellt Euch vor: so große Wiesen und wir haben keine Spielzeuge dabei! Ruppert, Du musst beim nächsten Mal mit aufpassen, dass statt der Kamreas die Igel eingepackt werden! Wir haben uns dann mit Stöcken geholfen, so dass wir dann schon auf genug Spielspaß gekommen sind.

Und ich habe auch gleich mal meinen ersten Film gedreht: 129 MB Hin- und Hergerenne und ziemliches Gechechel von mir, dass einem beim Gucken übel wird. Aber, ganz ehrlich, da könnt Ihr alle mal sehen, was für ein flinker Hund ich bin, pfeilschnell sozusagen. Und kein Stöckchen entgeht mir, zur Not trage ich auch zwei herum. Und Linus bellt so schön laut, toll, was die Kamera alles aufnimmt.

Und dann sind wir zum Rhein gewandert und haben natürlich, wie Ruppert schon erzählt hat, nicht widerstehen können: Wasser ist einfach zum Spielen da, egal in welcher Jahreszeit. Und beim Anleger von der Autofähre hätte ich ja auch ganz gerne noch ein paar Vögel vertrieben. Durfte ich leider nicht.

Das war auf jeden Fall ein toller Ausflug und Linus und ich haben schon beschlossen, dass wir demnächst mal häufiger zum Rhein fahren müssen, ist ja fast wie Urlaub. Zur Not dürfen die Menschen auch etwas trinken gehen oder auch ein Eis essen, auch wenn wir dann immer furchtbar langweilig warten müssen. Bist Du doch auch dabei, Ruppert, oder?

Die Hundejungs am Rhein mit Bine (G.)

Die Hundejungs wollten in diesem Urlaub einmal etwas anderes sehen als den Rentnerweg, Berger Hof oder Deilbachtal. Also dachte sich Frauchen am Samstag: back to the roots → ab an den Rhein.
Und wenn wir schon nach Ddorf fahren, muss die Schwester von Frauchen, meine Tante Bine, mitlaufen. Dementsprechend wurde sie während der Hinfahrt angerufen und zum Treffpunkt eingeladen. Sie sagte zu.
Das war ein toller, eisekalter Spaziergang: in Ddorf war es sogar noch kälter als in Wtal. Egal, wir haben Pelz und spielen hält warm: uns und die Menschen.
Zwischendurch haben die Frauchen immer wieder versucht, Felix Hundefilmkamera zu aktivieren. Wir hoffen, es hat funktioniert: das wird superpeinlich ;-). Weiteres wird in einem Bericht von Felix und Linus stehen….
Als wir dann an diesen großen Fluss kamen, gab es kein Halten mehr. Die Worte von Claudia: „Nicht ins Wasser. Das gibt ’ne Lungenentzündung!!!“ würden überhört und ignoriert. War das toll… und kalt, aber echte Kerle haut nix um. Bine hat uns dann kräftig bespielt, somit konnte uns die Kälte nichts anhaben.
An der Fähre haben die Menschen dann ein Päusken gemacht und etwas Heißes zu sich genommen. Die Kellnerin hat uns ziemlich toll gefunden…
Der Rückweg war dann auch noch spassig und die Kleenen haben nochmal so richtig aufgedreht. Aber als wir und von Bine verabschiedet haben und im Auo saßen, fielen uns die Augen zu.
Ein toller und anstrengender Tag geht zu Ende und das warme Sofa umfing mich….. Schnarch……

Der Künstlerhund hat wieder zugeschlagen

„Tot gesagte“ leben länger: unsere Dog Cam hat sich entschlossen, doch noch zu leben.
Und so hat Frauchen zwischen ihren Putz- und Aufräumeskapaden – ich bin schon ein Nervenbündel durch den Stress, den sie verbreitet, und beobachte sie lieber vom Sofa aus sicherer Entfernung – die Dog Cam aufgeladen. Beim mittäglichen Spaziergang war es noch grau und schneite alles weiß: die Bäume sahen aus, als ob jemand eine Menge Puderzucker über ihnen ausgeleert hätte. Als wir heute nachmittag losfuhren, um Mia und Hanne zu treffen, klarte es ein wenig auf…
Aus dem Auto ausgestiegen, kitzelte uns – man mag es kaum glauben – die Sonne. Frauchen sah sehr zufrieden aus; ich glaube, sie braucht ganz viel Sonne, aber dazu ein anderesmal…
Frauchen aktivierte die Dog Cam und legte sie mir an: nun bin ich er Fotograph, also erfreut euch an meinen kunstvollen Bildern:


Und nun bin ich auf Kommentare gespannt!!!

Rupperts Bilder

So, heute hat Frauchen den Fotoapparat abgegeben. Sie hat nach einer langen Pause unsere DogCam reaktiviert und hat mir diese ans Halsband geheftet.

Unterwegs haben wir auf dem Rentnerweg noch Bele samt Frauchen getroffen. Auf einigen Bildern sind sie auch zu sehen.

Und nächstes mal werden auch noch andere Hundefotografen ihre Kunstwerke hier veröffentlichen, gell Claudia???
Bye the way: happy birthday, Claudia!

PS: Nachtrag am 20.03.13
Claudias Cam ist endlich angekommen und hoffenlich schon aufgeladen, da unsere Cam – nach einem letzten Aufbäumen – in das Land der vergänglichen Kameras gegangen ist.
Mal schauen, ob wir eine Nachfolgerin auf die Schnelle organisieren können.

Und es schneit….

… und schneit und schneit. Gestern hat es fieselig angefangen und hört gar nicht mehr auf. Mir gefällt es, aber Frauchen sieht nicht mehr glücklich aus. Ich glaube, sie mag ihre Gummistiefel nicht mehr tragen. Aber heute waren sie gut, denn in der Mählersbeck waren richtig hohe Schneeverwehungen durch die wir gestapft sind.
Unterwegs haben wir noch Rakete, Sally und Toni getroffen und sind mit ihnen durch die Kleingärten gewandert: superschön im Schnee und soviel neue Gerüche.
Nach 2 Stunden schleppte sich Frauchen hinter mir her, Richtung nach Hause. Ich habe auch gut Hunger bekommen und bin jetzt froh im Warmen auf dem Sofa zu liegen.
Wer wettet mit, wie lange es noch winterlich ist?
Ich tippe auf 1 Woche…

Wir eröffnen den Sommer…

… an so einem fiesen Tag. Es schneit schon wieder. Also muss Frauchen wieder in die dicken Gummistiefel und die dicke Jacke. Sie hatte sich so gefreut, aus diesen Sachen rauszukommen. Mir macht das Wetter ja nix; ich finde es toll.
Ab ins nicht mehr trocken werdende Auto. Worauf hat Frauchen Lust? Stück Kuchen auf dem Berger Hof??? Ne, es wird kalorienreduzierte Rentnerweg im Schneeregen.

Frauchen macht gute Mine zu blödem Wetter und gestaltet den Spaziergang sehr interessant.  Der Igel fliegt und wird versteckt. Kein Problem für einen Profi wie mich. Dann packt Frauchen den Sniffer aus. Ich muss warten, während sie den Sniffer im tiefen Laub versteckt. Aber meine dicke Supernase findet alles – auch wenn es dauert; ich arbeite eben sehr genau…

Auf dem Rückweg bemerke ich Frauchens Grinsen im Gesicht. Was hat sie wohl? Auf dem Heimweg biegt sie plötzlich falsch ab… Wohin will sie denn jetzt? Sie parkt und verläßt das Auto. Nach einiger Zeit ist sie wieder da und hat ein kleines Päckchen dabei. Ich betätige meine Nase und bin entzückt:
es riecht nach Sommer – es ist Eis.

Zu Hause bin ich schon ganz zappelig, aber ich muss das Abtrocknen über mich ergehen lassen. Pack es aus und gib es mir, belle ich Petra an, aber die macht ganz in Ruhe weiter. Dann ist es endlich soweit: es knistert und raschelt – das Eis steht ausgepackt auf dem Tisch. Das große Eis ist für Frauchen, das kleine Eis für mich. Oh mit Keks, wie toll. Also her damit… jetzt!!!!!

Oh, was lecker!!!
Danke Frauchen – der Sommer hat heute angefangen.

Na Hundejungs und Claudia,
sabbert ihr schon?????

Meine Heldin Petra rettet Igel

Ich nehme alle neg. Aussagen von gestern zurück: mein Frauchen ist eine Igel-Heldin.
Aber beginnen wir am Anfang:  alles fing ganz normal, aber toll an:
der Sniffer – ein Suchröhrchen – ging mit auf den Spaziergang und natürlich ein (Ersatz-) Igel. Der Igel flog – dieses mal NICHT in den Baum – und der Sniffer wurde von Petra gut versteckt, damit ich Supernase arbeiten konnte. Machte das Spaß…

 

 

 

Langsam trödelten wir uns so den Rentnerweg entlang, bis wir schließlich zum „Igelbaum“ kamen: der Igel hing immer noch leuchtend im Baum und winkte uns von oben herab zu.

Frauchen hatte unterwegs Stöckchen gesammelt; die Dickköpfin hatte sich vorgenommen den Igel vom Baum zu holen.

Also macht sie ein Spiel daraus: sie warf (daneben) und ich holte ihr das Stöckchen wieder. Nachdem sie 2 weiter Stöcke im Baum versenkt hatte, traf sie ins „Orange“ und holte den Igel vom Baum. Als Dank für meine Hilfe durfte ich das Siegerstöckchen auseinandernehmen.
Danach war die Welt für uns beide wieder in Ordnung: der Igel kehrte heim in die Jackentasche…




Danach machte Frauchen wieder Nasen-Spass und ließ mich richtig schuften:

Was war das ein erfolgreicher Tag: ich glücklich, Frauchen glücklich und Igel wieder zu Hause…

Eine stille Woche

Da meine Mit-Dogger in der letzten Woche durch das kranke Frauchen keine Berichte schreiben konnten, muss ich wohl dafür Sorge tragen, der Hunde- und Menschehit meine Gedanken mitzuteilen, um die Leere zu füllen.
Wo fange ich an?

  • Letzte Woche Freitag sind wir Hundejungs mit Rassi UND Hannes Meier im Schneesturm am Berger Hof lustwandelt. Frauchen erzählte mir später, dass es seehr kalt und fies gewesen sein soll; ich hatte nur Augen für Hannes. Leider hatte Frauchen keinen Fotofix dabei, so muss ich euch ein Bild von ihm schulden.
  • Am Samstag waren Frauchen und ich 2 mal auf dem Rentnerweg. Nachdem die kleene Fine abgesagt hatte, hatten wir viiiiel Zeit. Also sind wir in diesem Mistwetter erst einmal losmaschiert. Dabei haben wir den Aussie Hobbs kennengelernt: ein junger „Vollkerl“, der den ganzen Weg über versuchte, wie weit er bei mir gehen kann. Aber so ein weiser Hund wie ich, weiß, wie hund sich durchsetzt. War ganz schön stressig. Dementsprechend haben wir danach zu Hause das Sofa okkupiert und es uns gemütlich gemacht. Nachmittags sind wir dann nochmal zum Spielen auf dem Renterweg eingekehrt und haben Bele getroffen, die – wie (fast) immer – nichts von uns wissen wollte.
  • Sonntag war es immer noch fies und grau. Aber wenn es total blöd ist, muss man halt was das Tolles machen: ab zum Scharpenacken.
    Das war vielleicht ein Geruchsurlaub: lauter unbekannte Hunde… Und dann noch „tiefen“ Schnee zum Schubbeln. Ach, was herrlich. Und es war so wenig los; wahrscheinlich lagen alle anderen Hunde noch auf dem Sofa und warteten auf ihre vom Mittagessen ermüdeten Menschen. Schade für sie – gut für mich…

    Scharpenacken am 24.02.2013

    Als wir auf dem „nach Hause“ Weg waren, sahen wir noch Kallis Auto, aber wir waren zu platt, um umzudrehen; aber 10 min. später klingelte das Handy: Mimi, ob wir noch ein Stück mit-„klingeln“ wollten. Ok, was tut hund nicht für eine Freundin. Also sind wir noch was mitgelaufen.
    Danach ging dann bei Frauchen und mir nichts mehr: hopp aufs Sofa uns nicht mehr bewegen…

  • Montag war wieder Rentnerweg mit den Hundejungs angesagt. Die beiden Frauchen haben uns schön bespasst und Linus hat in seiner Hektik, den Igel im Wald vergraben. Selbst Felix und meine gute Nase haben total versagt, da haben wir dann diesen Frühling wenigstens etwas zu tun…

Ein Blindenhund für eine (noch nicht ganz) blinde Hündin

Meine Freundin Mia hat Diabetes. Sie hat letztes Jahr soooo viel abgenommen, dass viele Menschen Mias Frauchen Hanne ansprechen, ob sie einen neuen Hund hat. Eine zeitlang ging es ihr überhaupt nicht gut, aber dank Insulin läuft sie wieder prima mit mir den Rentnerweg entlang.

Eigentlich langweilig immer den selben Weg zu laufen, für Mimi aber wichtig, da sie durch die doofe Krankheit auch immer schlechter sehen kann. Aber die Frauchen Hanne und Petra haben sich was tolles einfallen lassen (bzw. haben sie im Internet gefunden):

Glöckchen!!!!!
Sie bekommen kleine Glöckchen angeheftet und ich werde nachher einmal eine Bärenglocke ausprobieren. Die bekomme ich ans Geschirr gehängt, damit Mimi hört, wo ich gerade herumschnüffele. Dann kann meine gute Freundin sich nach dem Geräusch orientieren und findet mich. Wenn ich keinen Bock mehr auf das Gebimmel habe, kann Petra die Glocke auch „ausschalten“.

Ich werde euch heute abend berichtern, wie wir alle mit dem Almauftrieb zurecht gekommen sind. Drückt mal alle Pfoten, dass es klappt!

So nun liege ich gut gelüftet und vollgefressen auf dem Sofa und diktiere:

Der Spaziergang war echt lutig: Hanne und ich klingelten um die Wette, aber meine Glocke ist viiiiiiieeeeeel besser (soll ja auch Bären vertreiben…). Mimi hat sich gut an uns beiden orientiert, obwohl Hanne mit ihren Leckerchen natürlich interessanter ist als ich. Die Glocke wird also Pflichtprogramm für gemeinsame Spaziergänge: muh muh muh…

War ich nicht gut als Leitkuh?
Leitkuh Ruppert