Schlagwort-Archive: Rudel

2. Hundejungs-Wandertag mit Hundemädels

IMG_5064(Nun sehe ich gerade, dass mein Kumpel Rupi schon wieder schneller war als ich… Jedenfalls: das hier ist mein Bericht und ganz unten seht Ihr auch die Bilder)

Heute war es wieder soweit: um 10.30 Uhr haben wir uns zu unserem zweiten Hundejungswandertag getroffen. Das war eine Aufregung – ach, eigentlich haben wir uns schon seit dem Aufstehen heute morgen aufgeregt. Denn: ein gutes, ein für Hundejungs sehr gutes Zeichen istv es immer, wenn unser Mensch sich morgens schon die Wnaderhose anzieht und sich gar nicht erst lange aufhält mit Hose und Blazer. Und so konnten wir schon kaum ruhig beim Frühstücken abwarten, bis die Menschen endlich fertig sind. Dann ging es aber endlichzusammen mit Kali und Lara los.

Im Wald waren dann bald alle Hunde zusammen: Ruppert hatte Fine mitgebracht, dann kam der große Bill, Einstein hörten wir schon zehn Minuten bevor er da war und als Sally und Rakete ankamen, waren wir vollzählig – ich muss ja immer alle zählen und schauen, dass niemand abhanden kommt. Aber während ich noch zählte und schaute und bellte und hin- und herlief und kaum etwas anderes mitbekam, gab es aber schon ein großes Geschrei: Lara stürzte sich auf ihre Lieblingsfeindin Sally! Selbst im tiefsten Herbringhauser Wald und dazu noch an einem Sonntag konnte sie ihrer Abneigung nicht Herr werden!  Das ist schade – und dabei ist Lara doch meine beste Freundin (ganz traurig guckend).

Wir gingen dann los und für einige von uns entspannte sich die Situation dann auch, als wir endlich an den Bach kamen, Jens ganz viele Stöcke suchte und wir endlich ins Wasser konnten und etwas Sinnvolles zu tun hatten. War das schön. Und später sind einige von uns auch nochrichtig  schwimmen gewesen. Das war ganz nach unserem Geschmack.

Wir sind dann schon ziemlich zurückgeschlichen, so viele Hunde, so viel Durcheinandergewusel, so viel Bellerei, ist ja doch alles ziemlich anstrengend. Fine, Petras Ausbildungshündin, hatte auch gar keinen Nerv mehr, sie wollte nur noch nach Hause. Aber wir fuhren noch gar nicht nach Hause, wir fuhren erst noch zum Eulenhof, wo die Menschen Kaffee trinken konnten und Kuchen essen. Das haben sie auch gerne gemacht – ich glaube, sie waren auch etwas erschöpft von unserem Gewusel, Gebelle und unseren Streitereien (schaut mal die Bilder an, alle gucken irgendwie müde). Und Linus und ich haben uns natürlich überhaupt nicht anmerken lassen, dass wir eigentlich auch schon müde sind, und haben noch wunderbar Fußball gespielt. Am besten war es, als Leo mit uns gespielt hat, der kann wenigstens richtig vor den Ball treten.

Dann haben wir noch die Schafe angeschaut und die Alpakas (jetzt wissen wir, wo die feine Wolle herkommt), haben Fine ins Auto geschoben und sind dann alle nach Hause gefahren. Also, ich fands schön – Linus war es, glaube ich, ein bisschen viel (er liegt in seinem Körbchen und bellt im Schlaf, hihihi, ist der kaputt!).

Vielen Dank an Euch alle, vor allem die lieben Menschen vom Eulenhof, die eine soooo schööööne Kaffeetafel gedeckt haben, und nun abmit Euch ins Körbchen und erholt euch! Bis zum nächsten Mal!

Euer Felix (der zweitlauteste nach Einstein :-))

 

 

2.Hundejungs-Wandertag (mit Film)…

am 29.09.2013 entlang des Herbringhauser Bachwegs mit ganz vielen Hundekumpels- und kumpelinen und ihren Menschen:

  • Sally + Rakete mit Toni + Moni,
  • Bill mit Erika,
  • Lara+Kali mit Martina,
  • Einstein mit Martina + Jens,
  • Felix + Linus mit Claudia und
  • Fine + mir mit Frauchen

10.30 Uhr war Startzeit und alle waren (fast) pünktlich da. Frauchen und ich sind noch einen kleinen Umweg gefahren: wir haben Finchen mitgenommen, damit sie auch mal kennenlernt, dass nicht alle Hunde und Menschen doof sind. Ganz lieb ist sie in den Kofferraum gesprungen und verhielt sich ganz ruhig; wir haben gar nicht gemerkt, dass sie mitfuhr

Also waren wir 10 Hunde und 8 Menschen, wow….

Als wir ankamen, parkte Erikas Autochen schon, von den Beiden haben wir erst einmal nichts gesehen, aber ich denke, dass sie erst einmal auf der anderen Wegseite unterwegs waren. Frauchen holte erst Finchen und dann mich aus dem Auto; dann marschierten wir Drei schon mal los, um den anderen Platz und Individualabstand zur Verfügung zu stellen. Die nächsten, die lossprinteten, waren Felix und Linus, gefolgt von den Hundemädels Kali und Lara, die aller von Frauchen runtergebremst wurden, damit Fine nicht direkt total überfordert wurde. Dann kamen Bill und Steini und last but not least Rakete und Sally mit ihren Menschen. Fine hat sich wacker geschlagen: sie knurrte zwar alles leise an, weil ihr das Gewusel, Gekläffe, die Lautstärke, die fremden Menschen, die sie anschauten  und alles, was sonst noch unbekannt war, unheimlich war. Aber Frauchen war ihr Fels in der Brandung (meiner auch) und sie wendete sich sehr häufig an sie, um Sicherheit zu bekommen.
Direkt zu Anfang hatten sich schon die beiden Lieblingsfeindinnen Sally und Lara lieb. Da Frauchen sich wegen Fine ein wenig abseits hielt, müssen Felix oder Linus heute genauer auf die Feinheiten des Spaziergangs eingehen. Ich hielt mich immer in Frauchens Nähe auf, da sie ja evtl. auf meine Hilfe angewiesen sein könnte.; hat sie aber auch ohne mich hinbekommen. Bill himmelte wieder Lara an. Wenn die beiden können, würden die mit ihren langen Beinen den Wald aufmischen und Lara würde Bill allen Unsinn beibringen. Steini habe ich irgendwann nur noch kilometerweit vor uns bellen gehört – sein Frauchen war bei ihm. Dann hat Bill (15 Monate) sich Rakete (15 Jahre) als Best Buddie ausgesucht und versuchte ihn „Hovawart-mäßig“ zu bespielen. Rakete war so süß, konnte sich aber irgendwann nicht mehr gegen die geballte Ladung der jungend erwehren und so musste Jens, Steinis Herrchen beherzt eingreifen und den „den Abhang hinunter geflüchteten“- Rakete vom „ich will jetzt mit dir spielen“-Bill befreien. alles gut ausgegangen; ist halt ein großes Baby… Dann hat Lara wieder „Hunger“ bekommen und mischte noch einmal Sally auf und der „Wingcommander“ Kali mischte auch mit. Das ist halt Rudelverhalten. Danach war dann endgültig Leinenknast für Lara angesagt… wie immer: „Wer nicht hört, kommt an die Leine!“ Unser Truppe zog sich daraufhin etwas auseinander.
Erika drehte kurz bevor wir an den Bach kamen um. Schade, aber Frauchen hat es mir so erklärt, dass Erika und Bill noch die Schulbank zusammen drücken und man/Hund weiß ja, dass man/Hund konzentriert und in Ruhe arbeiten sollte…. Ok, wir Alten haben heute (nur heute?) echt Rambazamba gemacht. Ich glaube Bill wäre noch mitgekommen, aber wir arbeiten halt nur in Teams… bis Donnerstag in Ruhe, ihr Beiden.
Endlich kamen wir an den Bach ran  und Jens bespielte uns; was war das schön; der kann das auch so toll. Als wir an die Furt kamen, legte Rakete sich so richtig ins Zeug und hatte urplötzlich schlammbraune Stiefel an. Der alte Mann hatte so richtig Spaß. Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt waren die anderen schon am See und badeten bereits. Egal, schwimmen und baden wird überbewertet (nenn mich Pinocchio…).
Am See angekommen, drehten Rakete und Sally um, um langsam zurück zu gehen. Wir anderen  – Fine mit den Pfoten – gingen ins Wasser. Ich habe es wieder übertrieben: ein großer Baumstamm lag im Wasser, bewegte sich und ich wollte ihn retten. Frauchen sagte mir, dass das ziemlich dämlich ausgesehen hat.

Endlich waren wir alle „durch“ und unsere Menschen freuten sich schon insgeheim, auf den „Nachspann“: Kaffee und Kuchen auf dem Eulenhof; mein Frauchen hat extra Pflaumen/Kirschkuchen gebacken. Auf dem Rückweg haben wir noch Sally und Rakete wieder eingeholt und sind mit ihnen zusammen zum Auto zurückgeschlendert. Fine war jetzt schon am Ende, sprang aber in den Kofferraum.  Auf dem Eulenhof trafen wir dann noch kurz Erika und Bill – der wollte noch bleiben 😉 –  die dann aber nach Hause fuhren. Unsere Menschen haben es dann genossen, sich an den gedeckten Tisch oder in die Sonne  zu setzen und lecker Kuchen und Kaffee zu sich zu nehmen. Danke Martina, für den tollen Service.

Irgendwann, nachdem Fine und ich mich immer häufiger in die Haare bekamen – ja… ich habe provoziert… – wollte Frauchen nur noch nach Hause aufs Sofa. muss wohl anstrengend gewesen sein, denn während ich hier leise tippe, schnorchelt sie neben mir auf dem Sofa, sie zuckt mit den Pfoten, ich glaube sie träumt. Wenn sie jetzt noch anfängt zu fiepen, mache ich mir doch Sorgen…

Wir erstellen gerade den Film – der aus gegeben Anlass sehr Rupi und Fine lastig ist – und ich hoffe, dass es morgen hier zu sehen ist, aber ohne Ton: das Gebell war ja toll, aber das Gelaber der Menschen… muss nicht sein. Linus und Felix Frauchen Claudia hat heute Paparazzi-Bilder gemacht und ist wahrscheinlich noch dabei, allen Lebewesen einen schwarzen Balken über die Augen zu montieren ;-), gell Moni???

HIER NUN DER FILM:
Der 2.Hundejungs-Wandertag-Film!!!

Ich hoffe, ihr hatte auch alle so viel Spaß wie ich und liegt nun ermattet im Körbchen…
Dann bedanke ich mich bei euch Wuffeln, euren Menschen und besonders bei den Bewohnern des Eulenhofs – wie haben euch lieb – und hoffe auf ein nächstes mal – evtl. im Schnee…..

Ereignisreicher Sonntag für die Hundejungs

Heute – Sonntag, den 01.09.2013 – haben unsere Frauchen uns echt gefordert. Um 9.30 Uhr haben wir die Hundejungs und Claudia abgeholt, um auf die Düsseldorfer Rennbahn zu fahren, denn da fand heute der DOG EVENT DÜSSELDORF statt. Ich bin ja schon einiges gewöhnt, da ich Frauchen ja immer begleite, aber wie würden sich Felix und Linus verhalten? Jede Menge fremde Hunde… Claudia war ein wenig skeptisch, aber mein Frauchen war sehr gelassen: das Aufregen wird schnell langweilig; kennt sie von mir.

So stiegen wir aus dem Auto aus und schon bekamen wir gaaaaaanz viel Hunde zu sehen, riechen. Felix startete direkt durch und blökte rum, Linus – ich kann mich gar nicht mehr erinnern, ihn gehört zu haben… Claudia hielt uns 3 Buben fest, Frauchen organisierte die Karten. Da noch kein Einlass war und um uns herum auch viele andere Hunde blökten, pöbelten, sich unterhielten, machten wir noch eine Gassirunde, die von den Hundejungs gerne angenommen wurde. Für Claudia war es sehr beruhigend zu sehen und zu hören, dass ganz viele andere Hunde auch sehr laut und geschwätzig sind. Dann kam die Durchsage, dass endlich die Türen geöffnet wurden: ab durchs Tor und rein ins Vergnügen: Kaufrausch pur und was da alles feil geboten wird. Frauchen fand Gott sei Dank auch „Brauchbares“: meine Lieblingsleckerchen von Panys und Schuhe (für sie), damit im Herbst und Winter kräftig marschiert werden kann. Hat Claudia etwas gekauft??? Ich glaube nicht. Claudia genoss es, dass die  Hundebuben sich SUPER benahmen: wir saßen in der Sonne auf der Rennbahnwiese und schauten uns die Vorführungen an. Überall Hunde um uns herum; einige wurden von Felix angeknurrt, der hörte aber auch ganz schnell wieder auf. Hinter uns waren Verkaufsbuden, die auch Quietschespielzeug anboten, was von den doofen Menschen auch unbedingt ausprobieren mussten; da flippte Linus ein wenig aus (siehe seinen etwas früheren Beitrag) Aber alles in Allem saßen wir sehr lange friedlich da und genossen den Trubel.

Die erste Vorstellung bot der Polzeisportverein mit Agility. War das ein blöder Mensch, der da seiner Meinung nach tolle schlaue Sachen von sich gab. Auf die Frage, ob das den auch alte Hunde machen können, erzählt der von seinem 6 jährigen Border, der nun in der Seniorentruppe startet, denn da würden die Hürden niedriger hängen. Außerdem müsste man ja mit alten Hunden ab 6 Jahren lauter sprechen, da die ja nicht mehr so gut hören würden….. Ich bin über 12, springe noch über Frauchen (s. vorherigen Beitrag) und höre alles, was ich hören will; sogar manchmal das Gras wachsen. Wat fürn Blödmann!!!!!

Neben der Agilityfläche fand schon der Wettlauf statt: der Hund wurde an der Startlinie abgegeben und der Mensch musste dann schnell zur Ziellinie kommen. Was war das manchmal für ein herzergreifendes Gejaule, dafür war der Run dann aber schneller… Claudia wollte mit ihren ALTEN Hunden nicht teilnehmen. Nach Agility kamen die Filmhunde, aber das ist ja Kikikram, können wir auch… Danach eine Frisbee-Show, die gut war, aber diese superlaute Musik hätte echt nicht sein müssen; und die komischen Piratenkostüme auch nicht.

Dann brachen wir auf, die letzten Buden besichtigen. Die Hundejungs waren so entspannt und wurden von Frauchen in den Himmel gelobt; ich bekam kein Lob – ich fange wieder an zu pöbeln…

Auf dem Rückweg haben wir dann endlich den „Spring-weit-ins-Wasser“-Pool entdeckt. Gerade als wir zusahen, wollte unbedingt ein Mensch seinen Windhund dazu animieren, ins Wasser zu springen. Der Arme stand am Rand mit zitternden Knien und kein Erbarmen beim Menschen. So was finden wir ziemlich daneben… Haben wir uns auch nicht lange angeschaut. Ach ja, da gab es ja noch die Lose: 5 Stück hat Frauchen ausgeben und was sage ich: die Lose von uns Hundejungs waren super, die der Frauchen Nieten. Für die Treffer gab es einen Gummiball für mich und 2 Quietscheknochen für Felix und Linus.

Und dann verließen wir das Event, denn man soll ja Übungen IMMER positiv abschließen. Für die beiden Frauchen (und uns) gab es auch etwas Positives: einen dicken Becher Eis von Unbehaun (für uns jeweils 1 Becher zu 70 Cent Vanilleeis). Das zauberte ein dickes Lächeln in alle Gesichter.

Und weil wir so toll gewesen waren sind wir noch in die Urdenbacher Kämpen zum Spielen gefahren. Letztes mal war alles überflutet, heute war kaum Wasser im Bach, aber für einen kühlen Drink hat es gelangt. Was rannen da viele komische „Städter“ rum. Kommentare wie „Die sind ja alle gleich“ (sie meinte uns Hundejungs) von einem Mädchen bis zu „Guck mal, ne Hundeschule“ von einem Radfahrer taten schon in den Ohren weh. Hoffentlich regnet es bald wieder, dass solche Menschen in ihren Wohnungen bleiben…

Habt ihr was bemerkt? Nicht?!? Seltsam, wir haben es gleich bemerkt: beide Frauchen haben ihre Kameras vergessen und so kommt ihr heute in den Genuss, endlich mal wieder einen literarischen Beitrag zu lesen und keinen Komik….

So, nun bin ich müde, denn der Tag – so super er war – war echt anstrengend für so einen ALTEN HUND (Blödmann…)

Wuff, wuff Ruppert

Hundejungs (und mädels)-Wandertag Teil II

Bevor der Sommer sich verabschiedet und es wieder anfängt zu schneien, wünsche ich mir noch ein mal mit euch ALLEN spazieren zu gehen. Ich habe auch 2 Ideen, die ihr bewerten könnt und müsst:

1. Es besteht die Möglichkeit, den (Hunde-)Badeteich im Großensiepen inkl. des Häuschens (mit WC) und Grill zu mieten. Treffpunkt könnte der Wanderparkplatz Großensiepen sein. Von dort kann hund/man/frau eine wunderschöne Runde durch den Golfplatz drehen, die dann am Teich enden würde, wo (hoffentlich) schon jemand den Grill angeworfen, Kaffee gekocht hat und wo Würstchen – oder sonst etwas Leckeres – auf uns Hundekinder warten…

2. Wenn Martina – die mit den Schäfchen – wieder aus Korsika zurück ist, könnten wir eine schöne Runde in und um Herbringhausen drehen (evtl. den Bachweg unsicher machen) und hinterher bei Martina in Windgassen irgendwas Leckeres für Hund und Mensch darbieten, ABER: es ist ein Hof und da laufen Hühnis rum, die NICHT beschädigt werden dürfen. Wie Monis T-Shirt aussagt: „Wer nicht hört, kommt/bleibt an der Leine“

So, und nun votet bitte, damit wir dieses Jahr ohne Schnee ncoh zusammen Spaß haben können:
(1) Schwimmteich Großensiepen
(2) Rund um Herbringhausen

Ihr dürft aber auch Alternativen nennen, also ran an die Buletten… Mmmmmmhhhhh, sabber… ‚tschuldigung

Wuff, wuff Ruppert

Endlich wieder Spaß im Rudel…

… endlich sind die doofen Ferien vorbei und die Hundejungs sind wieder da. Also musste das direkt ausgenutzt werden und so sind wir losgezogen, um das Motto „Spiel & Spaß“ zu leben; ok, unsere Menschen auch.
Also ging es zum Rentnerweg und wir machten die große Runde. Zuerst sah es so aus, als ob das eine Langeweiler-Runde werden würde, den unsere Frauchen rückten die Igel nicht raus, liefen an unseren Lieblingsstellen vorbei, obwohl wir sie wirklich auf alles aufmerksam gemacht haben, aber die beiden ließen sich nicht erweichen…
Aber dann…. als wir den Scheitel unseres Spaziergangs erreicht haben, flogen die Igel und unsere Menschen gaben sich wirklich alle Mühe, die verpassten Gelegenheiten auszubügeln.
Wie heißt es so schön: lasst die Bilder für sich sprechen; die sagen mehr als das viele Gebelle….


Noch Fragen? Es war toll und trotz der alten Knochen, habe ich tapfer mitgemacht und im „Über Frauchen springen“ bin ich noch der Meister, wenn Linus mir nicht unbedingt die „Vorfahrt“ nimmt, aber Felix wird immer besser und Linus wird das auch noch begreifen…
Bis zum nächsten Spaßtag, wuff, wuff!

Sonntagsgestaltung aus dem Bilderbuch

Gott sei Dank war das Wetter heute erträglich: bedeckt und im Gegensatz zu gestern NICHT heiß. Trotzdem hat Frauchen beschlossen, dass kaltes Wasser genau das Richtige für mich ist, da „kalte Güsse“ meinen Knochen gut tun. Rasmus kam mit und so fuhr das grüne Spielmobil gen Herbringhauser Bachweg, einen der schönsten Wege für Mensch und Hund bei Wind und Wetter. Gut gelaunt sind wir die Runde gegangen, wobei die meiste Zeit am Teich verbracht wurde.

Irgendwann ist auch der schönste Augenblick vorbei. Frauchen sagte, Rasmus und ich hätten schon blaue Lippen und so verließen wir unseren Teich und machten uns auf in die Mählersbeck, denn Toni&Moni haben uns zum Kaffee trinken eingeladen und im Büro liegen immer irgendwelche Stofftiere rum, auf denen man wunderbar rum kauen kann. Hach, war das schön mit meinen Hundekumpels Rakete, Sally und Rasmus zusammen auf der Terrasse zu liegen. Unsere Menschen wurden mit Kaffee und einer Erdbeer-Torte – von Moni kreiert – versorgt; also waren alle versorgt und es wurde ein schöner langer Nachmittag.


Nun sind wir wieder zu Hause, das Hühnerbein ist schon inhaliert worden und gleich gehen Frauchen und ich noch einmal in den Garten plantschen. Hoffentlich ist es heute Nacht kühler, damit Frauchen und ich endlich mal wieder gut schlafen können…

Viel unterwegs…

bin ich in den letzten Tagen gewesen.
Mit Mia habe ich mich auf dem Friedhof verabredet; ne, nicht direkt auf, mehr am Friedhof, denn da gibt es eine große tolle Wiese. Und da gibt es Wasserkräne, um die Gießkannen aufzufüllen und aus Gießkannen schmeckt das Wasser nochmal so gut. Als Mia endlich kam, sind wir auf den Rentnerweg gefahren, wo Rasmus schon auf uns wartete. Und was sage ich euch; wir haben noch nicht einmal die Runde geschafft; wir sind am Bach hängen geblieben, wo wir Drei alle unseren Hobbies frönen konnten:
Rasmus lag mit seinem Bällchen im Wasser, Mia zergelte mit ihrem Frauchen und ich saß im Dreck und wühlte. Das war schön…


Am nächsten Tag hat Frauchen mit dem grünen Spielmobil Rasmus und sein Frauchen eingesackt und dann sind wir zum Herbringhauser Bachweg gefahren; woanders hätte man auch nicht spazieren gehen können, denn  hier ist es schattig und „kühl“ und uns Hunden steht viel Wasser zur Verfügung. Das tat gut…

Und nun liege ich am (bisher) heißesten Tag des Jahres nach einer Abkühlung in meinem Planschbecken neben Frauchens Sofa, diktiere ihr die Worte und schlafe gleich total ermattet ein.

Hundefrisör – schon wieder

Ne, is klar… Wenn Frauchen meint, „ich trete mir demnächst wieder aufs Fell“, dann macht sie einen Termin.
Ok, war anders: Claudia meinte, Felix Matte muss ab und da hat sie direkt einen Familientermin organisiert; der fand dann heute ab 16 Uhr in Gevelsberg bei Frau Weinmeister statt:
als wir ankamen, mussten wir erst einmal warten: ein großer Berni bekam noch den letzten Schliff der Sommerfrisur verpasst. Unsere Frauchen machten es sich auf den Gartenstühlen in der Sonne bequem und wollten uns überreden, alleine in den Salon zu gehen; sie würden draußen auf uns warten… Muss ich noch irgendetwas sagen?????
Als erster war Felix dran. Linus und ich legten uns gemütlich zu Frauchens Füßen und schauten das Schauspiel gemütlich an. Zwischenzeitlich wollte Linus es noch bequemer haben und kletterte zu meinem Frauchen aufs Sofa und quetsche sich auf ihren Schoß; der kleine Lump darf das von mir aus, aber Frauchen schmiss ihn nett wieder runter. Felix war sooooo müde, dass er die ganze Schnibbelei geduldig über sich ergehen ließ. Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob er einschlafen würde… Als es an seine 4 Gräten ging, wurde er wieder wach und pampig – ich kann ihn verstehen: Beine und Füße sind heilig, der Schniepel und der hl. Schweif sind unantastbar, oder besser sollten es sein, den die Frau Weinmeister kennt da nix: ruck zuck sind die Haare an (fast) allen Stellen ab (zum „fast“ komme ich später).
Nach über einer Stunde war Felix fertig. Draußen wartete ein uns unbekannter Hund artig (ohne Begleitung) darauf, dass wir alle endlich fertig würden, aber nun kam ich ja auf die „Schlachtbank“. Der arme Kerl schaute zu Anfang noch mutig und freundlich von draußen in den Raum. Nach Felix Gequake war der Blick schon nicht mehr so mutig.
Und dann habe ich angefangen zu kämpfen: knurrend, fauchend, bellend, mit den Pfoten alles krallen, was mir in die Quere kommt, geifernd, quakend, schwer atmend, sabbernd, buckelnd, irre guckend, irre sein,….. etc.
Der kleine Hund war während meiner Schur nicht mehr in der Tür zu sehen. Felix versuchte mich aufzuheitern, schaute aber während meiner Fauch-Attacken etwas betreten aus dem kurzen Fell: „Alles in Ordnung Großer? Du bist so anders…“
Nach ungefähr einer Stunde definierten Frauchen und Frau Weinmeister meine Schur als vollbracht: 5mm
Und nun zum „fast“: durch den Maulkorb konnte die nette Frisörin nicht überall an meinen Kopf dran; demensprechend sieht der nun etwas „unegal“ aus, aber Frauchen hat sich vorgenommen, das Werk zu Hause zu vollenden. Mal gucken, was das gibt….
Nun liege ich – nachdem ich ein Stück vom Ochsenschwanz verspeist habe – satt und zufrieden zu Frauchens Füssen und genieße meine Kurzhaarfrisur und den Abend. Wuff, wuff!

Endlich wieder nach Hattingen

Unsere Menschen haben gestern eine weise Entscheidung getroffen:
Wir fahren nach Hattingen auf die Hundeinsel….
Das letzte Mal waren wir im März hier – dem einzigen schönen Tag im Frühling

Und nun geht es endlich wieder auf unseren Spielplatz. Was hatten wir spaß, besonders da Claudia das angewendet hat, was sie auf dem Seminar „Spielverhalten und Risiken des objektbezogenen Spiels“ von Dr. Udo Gansloßer und Mechthild Käufer gelernt hat:

sie setzte ihr Spielgesicht auf, machte Luxusbewegung und ging in die Verbeugung – die sogenannte Spielaufforderung. Danach ging sie noch ins Selbsthandikap und warf sich auf den Boden…

Das hat sooooooo Spaß gemacht, das wir Drei gar nicht genug bekamen (Ich habe heute noch Muskelkater)..

 
Bitte auch einen Blick darauf werfen, wie gut ich unser Rudel vor einem fliegenden Etwas geschützt habe: ich habe es verscheucht!!!! Ich bin ein Held!!!

Und nun überzeugt euch selbst, anhand der Bilder, wie toll es war:

Die Hundejungs am Rhein

Gestern sind wir zum Rhein gefahren. Der Frosch wurde mit uns und unseren Menschen gefüllt und los ging es. Auf dem Parkplatz in Urdenbach war schon viel los; das gute Wetter forderte halt seinen Tribut. Was waren wir aufgeregt: „Los ihr Menschen, schneller. Wir wollen auf unsere Spielwiesen.“ Wir drängelten und quengelten um die Wette, um die Menschen zu motivieren, schneller zu machen; aber die hatten die Ruhe weg. Endlich kamen wir auf der Wiese an und das Toben begann. Igel rein in die Wiese, wir hinterher, Schubbeln auf dem Ball, Zergeln mit den Menschen, Zergeln untereinander, Wühlen, Gras fressen, glücklich sein…

Dann ging es weiter, damit wir auf die nächste Spielwiese gelangen konnten. Wie herrlich: zwischen den Wiesen waren riesige Pfützen, durch wie wir rennen konnten. Die gingen uns auch nur bis zur Brust; tiefer waren die nicht. Unsere Menschen plienzten ein wenig und weigerten sich, durch die Pfützen zu gehen. Konnten wir wirklich nicht verstehen, aber sie blieben hart. Sie versuchten sich zwar noch sich durchs Gebüsch zu schlagen, aber die Überreste des Hochwassers waren überall… Und so mussten wir über den „normalen Rückweg“ zum Rhein; der war „trocken“. Auf den Weiden standen Muhkuhs und Hottehühs und rundeten das Idyll ab: Menschen und Hunde zu 100% entspannt. Wir Hundejungs wurden erst immer schneller, als der Rheingeruch immer stärker wurde. Und dann gab es kein Halten mehr: ab ins Wasser. Meine kaputten Knochen atmeten auf: kalte Güsse tun gut. Was war das toll! Rein ins Wasser, raus zum Schubbeln und Schütteln und wieder rein in den Rhein… Schaut selbst: Hundejungs im Rhein

An der Fähre angekommen, machten unsere Menschen erst einmal Pause: Claudia mit Apfelschorle, Frauchen mit grüner Berliner Weisse. Wir machten auch Pause, denn das Toben war echt anstrengend.

Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg, denn wir waren schon wieder über 2 Stunden unterwegs. Wieder am Auto stiegen wir ohne zu Murren ein, rollten uns sofort zusammen und fingen an zu schnarchten. Die Menschen mussten uns ja leider zurückfahren und somit wach bleiben. Schade für die Beiden, gut für uns…

Wann fahren wir wieder?