Schlagwort-Archive: Rudel

(Fast der) 5. Hundejungs-(Schnee-)Wandertag

Ende Januar beschlossen wir, dass wir mal wieder mit Vielen spazieren gehen wollten; besonders bei diesem Super-Duper-Schnee-Wetter: kalt und sonnig und viiiieeelll Schneeeeeee…..

Also wurden Telefon-, E-Mail- und WhatsApp-Ketten gebildet, um einen Termin für alle zu finden. Leider konnten Claudia und ihre Hundemädels und Andi und Aragon nicht, aber der Rest traf pünktlich auf dem Wanderparkplatz bei der Gärtnerei Uellendahl ein. Oh, was für ein Geschrei und Gebelle von uns Hundekindern: „Da seid ihr ja“, „Wie toll euch zu sehen“, „Können wir endlich los?“….

Ich denke, die Anwohner waren froh, als sich unsere Karawane endlich in Bewegung setzte. Und ab ging es… Wir haben eine schöne große Runde gedreht, wobei pielen, zergeln, bellen, wühlen, schurigeln, an einem Stöckchen ziehen, hinter Schneebällen herlaufen, etc. wirklich nicht zu kurz kamen, obwohl unsere Menschen viel miteinander getöttert haben. Nein, wir wollen uns nicht beschweren. aber am besten lasse ich die Bilder selber sprechen:

Noch liegt Schnee – wann machen wir das wieder? Macht Vorschläge….

WuffWuff Rupi

(Fast der) 4. Hundejungs-Wandertag

Freitag nach unserer Hunderunde sagte Claudia, dass Sonntag die Hundemädchen zu Besuch kommen und ob wir zusammen spazieren gehen sollen. Samstag fragte Spunkys Herrchen Jens: „Sollen wir mal wieder zusammen spazieren gehen?“

So blöde Fragen können nur Menschen stellen, denn die Antwort lautet immer : JA!!!!!!

Also nahm Frauchen am Sonntag das Telefon in die Hand und koordinierte:
14 Uhr Wanderparkplatz Marscheider Wald

Teilnehmerliste
Spunky mit seinen Menschen Martina und Jens
Karli, Lara (die Hundemädchen), Felix und Linus mit Claudia
Connor und meine Wenigkeit mit unseren Menschen Petra und Michael

Reiseleitung: Jens

Die Parkplatzsuche gestaltete sich schon etwas schwierig, da bei diesem Superwetter alles, was Beine hat, draußen unterwegs war. Egal, Frauchen bekam einen… Kurz nach uns kamen auch schon der „Schwertransporter Hundejungs und -mädchen“ und das Hundetaxi „Spunky“ an. Also waren wir vollzählig und Jens konnte den Weg vorgeben. Ein paar Meter mussten wir noch an der Leine bleiben, da es vor Menschen und anderen Hunden nur so wimmelte. Dementsprechend war das empörte Geschrei von uns kilometerweit zu hören. Aber dann hieß es endlich „Leinen los“ und ab ging die Post.
Jens hat sich einen sehr netten abwechslungsreichen Weg ausgesucht: Wasser, Moos, Matsche, Bäume, jede Menge Stöckchen, bergauf, bergab und zwischendurch immer mal wieder Leckerchen . Die Leute, die mit und ohne Hund, uns entgegen kamen, waren manchmal ein klein wenig mit uns überfordert, aber das war uns total egal. Spaß, Spaß, Spaß! Gelegentlich machten wir mal kleine Päuschen, vor allen dingen als Lara sich „sehr schwer“ an der Pfote verletzt hat und nur Pusten half…

Als wir dann nach Stunden wieder zu Hause ankamen, waren wir alle ganz schön platt. Wir sind uns aber einig: Rudel-Spazwandern ist das allerbeste und wir werden es wiederholen, gell Reiseleitung? Fang schon mal an und plane ne neue Runde für uns!!!

Der schwarze Block gut gelaunt unterwegs

Gestern nachmittag sind wir Claudia, Felix und Linus abholen gefahren, um bei herbstlich schönem Wetter einen netten Spazier- und Spass-Gang auf dem Renterweg zu machen. Felix war schon von Anfang an super drauf und kaute uns allen – besonders dem armen Linus – ein Ohr ab: „Oh, schau mal da…“, „Ist das nicht toll hier?“, „Was für ein tolles Stöckchen…“ und all so einen Pillepallekram blökte er uns entgegen…
Aber egal, seine gute Laune war sehr ansteckend und so trabten wir Jungs breit lächelnd durch das Grünzeug Richtung spiel- und Spaßplatz am Felderbach.
Als wir am DLRG-Bach ankamen, trafen wir Lotta – niedliche kleine schwarze Labradordame – samt Frauchen. Normalerweise steht Felix wahnsinnig auf das Mädchen und vollführt mit ihr immer einen lustigen Balztanz, aber heute ließ sich Lotta nicht animieren. Lottas Frauchen schloß sich unserer Wandertruppe an und so schlugen wir zu 3 Menschen und 4 Hunden den Weg zu unserem Spielplatz ein.
Als wir dort ankamen, war der Platz schon besetzt: eine junge Frau und 2 Rottis: Motte und Achilles. Zuerst waren wir ein wenig skeptisch: unser Platz besetzt? Von 2 fremden Hunden??? Aber Lotta sorgte dafür, dass das Eis schnell brach, denn sie kannte die beiden Großen. Und so brauchte es nicht lange und wir 5 – denn Linus suchte schnell das Weite – rannten zusammen hinter Stöckchen her. Claudia spielte mit Achilles, der furchtbaren Spass daran hatte, wenn sie hinter ihm herrannte und mit ihm „kriegen“ spielte. Er grummelte voller Glück, was zwischen durch von Motte falsch interpretiert wurde, so dass sie immer gucken kam, ob auch alles mit Achilles in Ordnung ist. Felix fletschte die Großen an, was das Zeug hielt, denn Motte gehört auch zum Diebsgesindel.


Unsere Menschen waren sich einig, dass das doch eine wunderschöne Werbung für „Kampfschmuser“ sei, was wir 6 da abzogen, denn zwischendurch mussten wir immer wieder gepuschelt werden – auch die Großen!!!

Irgendwann geht auch die schönste Spielstunde zu Ende und so machen wir uns alle zusammen auf den Rückweg, ABER: es gab noch Gruppenbilder, die im Nachhinein aussehen, als ob Claudia uns nette Geschichten erzählen würde…

Ich würde sagen, dann bis zm nächsten mal: der schwarze block wird sich bestimmt  wieder zum Toben treffen…

Wuff,wuff Ruppert

Spunky lernt Connor kennen

Spunkys Menschen wollten unbedingt wieder mal mit uns spazieren gehen; kann ich verstehen, denn auf unseren Spaziergängen ist ja immer was los, also trafen wir uns am Herbringhauser Bachweg…

Dieses mal war es aber ein wenig anders, denn mein Bruder Connor und sein Herrchen Micha kamen mit. Gewöhnt euch dran: uns gibt es nur noch im 4er Pack (sagt Frauchen; aber wenn ihr uns Hundeherren fragt, könnten wir zwischendurch getrost eine Auszeit nehmen). Ich war gespannt, wie Connor auf Spunky reagiert, denn Spunky ist eine kleine Wibbelfot und Connor der typische Hütehund: alles hört auf mein Kommando; das konnte interessant werden, denn der kleine Bengel bringt selbst mich in sich ruhenden alten Herrn (Frauchen lacht mich aus…) manchmal sehr auf die Palme., so dass ich erzieherisch eingreifen muss. Also konnte dies ein spannender Nachmittag werden…

Aber Pustekuchen: die beiden sahen sich, fanden sich sehr sympathisch und hatten viel Spaß miteinander. Es ging sogar soweit, dass die beiden sich liebevoll die Schnuten leckten. Ich war baff. Der Niedlichkeitsfaktor des kleinen Lumpen macht also selbst vor einem gestandenen Hütehund nicht halt.

Frauchen ist in letzter Zeit etwas „bildlahm“, dementsprechend kann ich leider keine Beweisfotos liefern, aber das wird sich hoffentlich demnächst wieder geben und dann liefere ich die „Knutschbilder“ der beiden nach…

Mirakel: Schlöngelweg

P1050995 Was ist das denn schon wieder für ein frei erfundenes, nicht im menschlichen Duden stehendes Wort??? Ein Schönes…. Denn es verspricht IMMER Spiel, Spaß, Spannung.

Ich versuche das Wort einmal aus meiner Hundesicht zu erläutern:

P1000064ihr kennt alle die „normalen“ Wege: entweder die Fußwege, die asphaltierten Wege, auf denen Hund sich die Pfoten im heißen Sommer verglüht. Die sogenannten Waldwege, auf denen der Mensch, weiß der Kuckuck warum, immer öfter kleine Steine – Splitt – verteilt, die für unsere Pfoten auch nicht toll sind. Aber eigentlich sind die auch schon schön…

Aber dann komme ich zum Schlöngelweg: kleine Wege, die wahrscheinlich in der Entstehungszeit von Rehlein und Wildschweinis benutzt wurden, um nicht unbedingt dem Menschen im Wald zu begegnen. Irgendwann kamen dann doch die Menschen – bestimmt mit unseren 4-pfotigen Kollegen, um auch den „normalen“ Spaziergängern aus dem Weg zu gehen.

Und so entwickelten sich die Schlöngelwege, die meist versteckt liegen, leicht zugewachsen, mit umgestürzten Bäumen gespickt sind, sind verdeckt unter dem Blätterdach der alten tollen Bäume – einige sind Limonadenbäume (s. vorheriges Mirakel…) – und bieten an heißen und auch an regnerischen Tagen alle, was das Hundeherz begehrt: Stöckchen, Buddelstellen, Versteckstellen für Spielzeug und für unsere Menschen, Ruhestellen auf und unter alten Bäumen und diese Stille – wenn wir nichts einfordern ;-). An manchen Tagen gehen Frauchen und ich stundenlang auf solchen Wegen spazieren und genießen die Zweisamkeit, aber speziell im Rudel haben wir IMMER Spaß, auch wenn unsere Menschen ihre Ruhe haben wollen, denn wir finden immer etwas zum Spielen.

Und jetzt zum Wort selber: ihr wisst nicht was schlöngeln ist??? Ein Fluss schlöngelt sich durch die Auen, eine Landstrasse schlöngelt sich durch die Landschaft…

Und übrigens: Schlöngelwege gibt es nicht nur im Bergischen, sondern auch im Gebirgigen – wahrscheinlich sogar weltweit.

Also: viel Spaß beim nächsten Abenteuerspaziergang auf einem Schlöngelweg

Und hier noch ein paar Schlöngelweg-Ansichten:

Schlöngel_1

Schlängel_2

Schlöngel_3

Schlöngel_4

Schlöngel_5

Schlöngel_6

Urlaub am Meer

IMG_4436Frauchen und ich haben ein paar nette Tage mit Rakete, Sally, Moni und Toni in Nieuwvliet in Holland verbracht. Da meine Pfoten weh tun und ich heute nicht so viel tippen möchte, partizipiere ich von Frauchens Urlaubsbericht und verlinke ihn nur HIERHIN….
Achtet bei den Bildern mal auf meinen 16 Jahre alten Kumpel Rakete, wie viel Spaß der alte Herr am Wasser hat. Hoffentlich bin ich auch ncoh so fit, wenn ich 16 bin….

Und nun werdet neidisch auf so einen tollen Hundeurlaub….

Spaß, Spaß, Spaß am Wochenende

Toll, wenn unsere Frauchen auf Seminare gehen, wo sie viele lustige Sachen über uns Hundekinder lernen. Und wir müssen sagen, es wirkt: sie machen immer tolle Sachen während unserer Gassi-Gänge. Wie ihr an den folgenden Bildern erkennen könnt, können die beiden aber auch überall Training mit uns machen; nichts ist vor ihnen sicher. Tut uns gut und hält Körper und Geist zusammen (obwohl ich etwas langsamer machen muss – als 13 jähriger Rentner…)
Aber seht selbst, wie viel Spaß wir (alle) hatten…
 

By the way: Frauchen hat noch alle Finger – wir haben nachgezählt…

Lieber Spunky, da ich Frauchens Fotoapparat mit dem Spieli verwechselt habe, sind leider keine Bilder von unserem Sonntagsurlaubstag dabei; aber dafür fahren wir zusammen in Urlaub, toll, ne????

Bilder-Nachtrag zu „5-Hunde-Spaziergang am Berger Hof“

Tut mir leid, aber nun kommen sie endlich: die lang herbeigesehnten „total verwackelten“ Bilder vom Spaziergang am 29.03.14. Das müssen wir dringendst wiederholen, denn das war toll ….

5-Hunde-Spaziergang am Berger Hof

„Berger Hof? Bist du verrückt? Weißt du, wie voll es da am Samstag bei schönem Wetter ist???“ So ungefähr war Claudias Reaktion auf Frauchens Vorschlag… Spunky und Lotta hatte – wohl wider besseren Wissens – freudig zugesagt… Also blieb Claudia nix anderes übrig: Linus und Felix kamen auch, denn sie mussten nun endlich einmal Lotta kennenlernen.

Als Frauchen und ich am Berger Hof ankamen, tobte schon der (Ruhrgebiets-) Mob über den Biergarten, die Wiesen und das Ponyreiten. Wo kommen all diese Menschen her und was machen die an Schlechtwettertagen? Egal… Claudia, Felix, Linus, Jens, Martina und Spunky standen schon auf der Wiese und das 4-pfotige Empfangskomitee kam im fliegenden Galopp angerannt, um uns abzuholen. Was sieht mittlerweile Spunky flauschig aus, die olle Blondine… Wir hatten schon Angst, dass wir Lotta und ihre Menschen in dem Tohuwabohu nicht entdecken würden, aber was haben wir für tolle Hütehundmenschen, die alles mitbekommen und alles regeln und so waren wir endlich komplett: 6 Menschen und 5 Hunde. Kurz wurde besprochen, wie wir schnellstmöglich, dem Mob entkommen konnten und schon ging es los: Juchhu!!!!

Wir haben einen super-duper-tollen Spiel-Schäker-Schnüffel-Puschel-Renn-Schwimm-Plansch-Tob-etc-Spaziergang gemacht. Über 2 Stunden hatten wir, aber auch unsere Menschen, viel Spaß. Frauchen sagte, dass es wie ein kleiner Urlaub war: total entspannend. Die menschlichen Herren haben zwischendurch immer mal wieder Rentnerpause gemacht – wie gut, dass überall Bänke rumstehen:

Nun rannten wir schon mindestens 1 Stunde zusammen durch die Gegend und Linus verhielt sich „ganz normal“. Aber als wir an unserem Teich anfingen zu toben und Linus seine Stöckchen oben auf dem Hügel in Sicherheit brachte, fing Lotta an, sich für den schüchternen Linus zu interessieren und folgte ihm auf seinen Feldherrenhügel. „Oh, sie interessiert sich für mich“; danach war es um Linus geschehen: mit verliebten, verdrehten Augen rannte Linus nur noch hinter Lotta her und wollte eigentlich sofort mit der Familienplanung anfangen. Ich denke, Linus wird tolle Träume gehabt haben…..

Als wir dann wieder am Berger Hof ankamen, sind Felix, der verliebte Linus und Claudia nach Hause gefahren: es war ihnen zu voll, aber wir anderen haben noch ein Kaltgetränk – auf Olis Wohl – getrunken.

Was war das schön und ich bin jetzt noch platt: lasst uns das zeitnah wiederholen…

PS: Georg hat noch ein paar Bilder/Filme gemacht und vielleicht, wenn wir ganz lieb BITTE, BITTE machen, schickt er uns diese zu, damit wir noch mehr Spaß zeigen können…

Frühling an der Ruhr

Neue freche Frühlings-Kurzhaar-Frisur, neue Badehosen (das sind die Halsbänder, im Unterschied zum Ausgehfrack, das ist nämlich das Geschirr – und Ihr könnt darüber denken, was Ihr wollt, aber ich kann das auseinanderhalten und hole je nach Ansage vor dem Spaziergang die richtige Kleidung), Sonnenschein und warmes Wetter: da mussten wir heute die Badesaison 2014 an der Ruhr einläuten.

Aber natürlich haben nicht nur wir die tolle Idee gehabt, sonden auch alle anderen Hunde aus Bochum, Witten, Hattingen und Wuppertal und so war es mächtig voll auf der Wiese. Wir haben ziemlich herumgefaucht, denn es lief jede Menge vierbeiniges Diebsgesindel herum, alle mit einem Auge auf unseren Igeln, immer auf dem Sprung, ob sie uns nicht einen Igel abluchsen können. Neee, Hunde, da müsst ihr viel früher aufstehen, das könnt ihr bei uns, den Hundejungs, vergessen. Wir lassen keinen Igel liegen, wir wollen ja damit spielen!

Und so sind wir geschwommen, gerannt, gesprungen, haben gesucht, die Igel aus Bäumen herausgeholt, vor unseren Menschen versteckt, bei unseren Menschen vom Rücken oder aus der Kapuze geklaut (wir machen ja immer noch unsere Ausbildung zum Taschendieb, vielleicht kommen wir ja in diesem Winter auf dem Weihnachtsmarkt zum Einsatz, im Moment sind wir noch etwas plump). Ach, was haben wir einen Spaß gehabt.

Leider mussten wir zwischendurch immer mal wieder ruhig sitzen, damit wir alle drei aufs Foto gebannt werden konnten. Das ist immer lästig. Ruhig sitzen fällt ja soooo schwer, wenn man mit Igeln an der Ruhr ist. Insgesamt war es aber ein sehr schöner Ausflug. Seht selbst: