Archiv der Kategorie: Hundealltag

Heute lernen wir APOLLO kennen…

… und sind schon ganz gespannt…

Da Frauchen an einem sooooo tollen Tag NICHT ihren Fotofix mit hatte, musste das dösige Handy herhalten.

Und da wir soooooo schnell sind, sind halt einige (viele) Bilder verwackelt.  Aber DAS ist ein Garant dafür, dass wir alle viel Spaß hatten.

Willkommen im Club, Apollo!!!!

Wir (unsere Menschen) werden langsam fertig

Das wird auch Zeit: die Anzahl der Kisten wird weniger, wir haben wieder freie Sprungzone aufs Sofa, der Kühlschrank geht und es hält sich das Gerücht, dass schon unser Essen in seiner angestammten Schublade im Eisfach liegen soll.
Was waren das für sehr zähe Wochen und Monate: kein richtige Zeit für uns und schon gar keine Zeit, um mit unseren Freunden spazieren zu gehen. Gott sein Dank wohnen Ivy, Yuna und der kleene Tyco um die Ecke; so bekamen wir wenigsten ein paar Freunde zu Gesicht.
Nun sind auch Felix und Linus wieder aus ihrem Urlaub zurück. Frauchen hat sie schon besucht – wir haben es gerochen – und wenn alles gut geht und nix dazwischen kommt, werden wir Samstag einen tollen Spaziergang mit ihnen unternehmen. Connor und ich freuen uns schon gaaaaaaaanz dolle darauf.
Also Pfoten und Daumen drücken, das es klappt….
WuffWuff Ruppert

Hallo Ruppert,

hast Du die Kommentarfunktion bei Dir abgestellt? Ich kann gar nichts mehr zu Deinem Bericht schreiben :(. Ich freue mich auch schon darauf, wieder öfter mit Euch spazieren zu gehen… Ja, ich weiß, dass Du mir jetzt ganz eifersüchtig kommst, weil ich mich ja vor allem darauf freue, wieder mit Petra spazieren zu gehen :-)! Hihihi…

Apollo macht sein Seepferdchen

Was werder Ihr Euch wundern, Ruppert und Connor, wenn Ihr endlich mal Euer Malerhütchen ablegt, Eure Renovierungsklamotten ablegt und mal wieder mit uns in den Wald kommt! Wir haben nämlich einen neuen Hundekumpel, der super in unser schwarzes Rudel passtApollo_1: Apollo.

 

 

 

 

 

 

 

Apollos Frauchen geht zur selben Schule wie Claudia, manchmal sehen sie sich sogar abends (wer geht schon abends in die Schule ? :-)) und so kam es, dass wir uns mal zum Spaziergnag getroffen haben. Apollo ist ein Jahr alt, total ungeduldig, total (spiel-)lernbegierig, total unerzogen, rüpelig und rumpelig – passt also ganz hervorragend zu uns! Außer, dass er überhaupt noch nicht geschnallt hat, dass hier die Älteren das Sagen haben und eben nicht das junge Gemüse. Das bring´ ich ihm aber grad auch noch bei, er wird das schon lernen mit dem Respekt vor dem Alter!

Und überhaupt hat er schon alle möglichen Spiele glernt, die wir auch so lieben:

– Stöckchen ziehen natürlich (der ist verdammt stark und lässt sich so schnell nicht einschüchtern; ich fürchte, das geht demnächst schlecht aus für mich. Connor, ich überlasse ihn dann Dir :-),

Stöckchen suchen (da kapiert er manchmal nicht, dass er das einbe auch wiederinden muss, er geht ganz pragmatisch an die Sache und sagt sich: Sind soch genug Stöckchen da, warum soll ich nun dieses EINE suchen?),

– hinter Stöckchen herjagen (der ist verdammt schnell mit seinen langen, jungen Beinen, manchmal bin ich tatsächlich mein einziges und heiliges Stöckchen los und er lacht sich kaputt, weil er es mir abgejagt hat) UND VOR ALLEM:

– Schwimmen. Ach, war der glücklich, als er nach den ersten tollpatischigen Paddelbewegungen raus hatte, wie es wirklich geht. Dann wollte er immer wieder rein ins Wasser, wollte alle Stöckchen rausholen (meins natürlich auch, ts, ts, ts)

Und am Ende sprang er schon wie ein alter Hase vom Rand, sofort mit der richtigen Flugkurve, das Nase und Ohren nicht unter Wasser geraten (päh, da kriegt man dann Wasser rein, das ist ekelig). Schaut mal hier:

Da haben wir ihm als die Schwimmoberprüfer direkt das Seepferdchen verliehen. Besser geht es ja wohl nicht. Und dann will er schon wieder zerren:

Ganz schön anstregend, solche jungen Kerle. Ihr werdet ihn ja demnächst bestimmt auch mal kennenlernen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir vermissen unsere Freunde…

as ist eine offene Beschwerde an Frauchen und Herrchen, die momentan nur noch mit irgendwelchen lauten Sachen beschäftigt sind.
Jeden Tag gehen wir – mehr oder weniger – schön spazieren, landen aber immer wieder in einem schönen Tal, an einem schönen Bach, müssen aber nach kurzer Zeit in ein Haus, in dem es dann – jeden Tag woanders – laut wird.
Ich habe schon versucht, durch die Katzenklappe dem Lärm zu entfleuchen, passe aber leider nicht durch das Loch. Auch mein schärfster lauter Protest wird nicht Ernst genommen: ich soll mich nicht so anstellen… ich soll ruhig sein…. ich soll mich hinlegen und brav sein…

Früher sind wir mit Felix, Linus, Rasmus und manchmal auch mit Sally und Rakete schön und lange spazieren gegangen. Wir hatten viel Spaß und waren immer gut gelaunt und auf dem Rückweg super ausgepowert. Stöckchen und Igel flogen und den Frauchen fiel immer was Tolles für uns ein. Wir waren der Schrecken der Elfringhauser Schweiz und unsere Frauchen erst: ihr Gegacker hat das ganze Tal beschallt.

Wir wollen wieder Spaß haben!!!! Mit unseren Freunden!!!!

Wir setzen euch ein Ultimatum: wenn ihr in 1 Monat immer noch nur rumwerkelt und keinen Spaß mit uns macht, ziehen Connor und ich aus; egal wohin!!!!!!

Rupperts Stöckchen fliegt….

Da ich ein alter Mann bin, brauchte ich halt etwas länger, um in die Tasten zu hauen…
Ich werde die Fragen nun – eine nach der anderen – langsam beantworten, in meinem Alt-Herren-Galopp. Fangen wir an:

1. Wenn du die Wahl hättest: Lieber Zweibeiner oder Vierbeiner? – Bitte begründe deine Entscheidung.

BlickHmmmm…. Mit Vierbeinern ist es schon sehr lustig. Unsere Gang ist mir seeeehr lieb und heilig und auch wenn wir so tun, als ob wir nichts miteinander zu tun haben, passen wir alle aufeinander auf. Besonders, wenn grosse „Vollrüden“ mit ihren „Vollbesitzern“ ankommen und angeben, wie toll sie sind. Da habe ich mir angewöhnt, den Vollrüden zu besteigen (früher hat mein Feund Steini noch geholfen, in dem er sich vor den Vollrüden gestellt und sein schönstes „Lächeln“ aufgesetzt hat) Ok ist nicht nett, aber lustig. Und es macht Spaß zwischendurch „furchtbar böse“ zu spielen, besonders mit Connor zusammen.

Aber ehrlich: ich bevorzuge doch mein Frauchen. Sie hat viel für mich und mit mir gemacht. Mit ihr auf dem Sofa/im Bett zu liegen, ist toll und gibt mir die Sicherheit und Wärme, die ich brauche. Wenn Frauchen nicht da ist, ist Micha da. Der geht auch; nur nicht, wenn er Frauchen umarmt. Da muss ich dann aufpassen…

2. Stöckchen oder Bällchen? Käse oder Leberwurst?

Früher war mein Igel mein EIN UND ALLES. Ob auf Land und im Wasser, bei BayWatch-Spielchen am reissenden Bach…, das orange Ding war immer dabei. Da ich nun ein wenig zur Tüddeligkeit neige, reicht auch ein Stöckchen, dass ich überall liegen lassen kann. Ausserdem kann man mit dem Stöckchen „hölzerne Leine“ spielen und sich von Frauchen, Claudia oder sonst wem durch die Gegend ziehen lassen. Herrlich!!!

Muss ich mit echt zwischen Käse und Leberwurst entscheiden??? Ich nehme beide. Im Alter ist man nicht mehr so wählerisch, da nimmt hund was er bekommen kann…

3. Würdest du das Geheimnis um das ultimative Rezept für Hundekekse hier öffentlich lüften?

Auf unseren Spaziergängen habe wir viele lustige Hunde und Menschen kennengelernt,  u.a. das Herrchen von Rodney. Diesesr Mann hatte IMMER die leckersten selbstgemachten Hundekekse Geschmacksrichtung Leberwurst dabei und gab immer mehrer Runden – ohne, dass ich was dafür machen musste, einfach so – aus…

Leider ist das Herrchen über die Regenbogenbrücke gegangen und seitdem habe ich keinen Spender mehr gefunden.

Ich glaube ich würde mich IMMER für Leberwurstkekse entscheiden, wie die gemacht sind, ist mir „Wurscht“, Hauptsache viiiiieeeeel Wurst …

Nachtrag: Frauchen hat für ihre brüllende Küchenmaschine ein Hundebackbuch bekommen. Wenn sie keksmässig loslegt, werde ich hier berichten…

4. Was hältst du von Hundekumpels, die tolle Tricks drauf haben?

SpringenEs ist schon verwunderlich, was manche Hunde alles tun, wenn Mensch das will/möchte. In jungen Jahren war ich auch trickmäßig gut drauf; es steckt halt doch ein Schlauberger in mir. Heute tun mir die Knochen weh und ich bin froh, dass ich nur noch zugucken darf.

Da ich von Schlaubergern umgeben bin (Felix & Connor), selber Zerrensolche Ansätze habe und es liebe mit meinem Frauchen lustige Dinge zu machen, finde ich perönlich Tricks toll. Felix und Connor sind aber Angeber und ich nenne sie sehr gerne Nerds, Hornbrillenträger und in der Schule hätte sie in der ersten Reihe gesessen und „Herr Lehrer, Herr Lehrer, ich weiß was..“ gebrüllt. Bei denen sind Tricks einfach überbewertet…

WolfimSchafspelzIch mache eine strikte Unterscheidung zwischen Tricks, die mir Spaß machen und Tricks, die nur die Menschen toll finden. Wenn es den Hundejungs und -mädchen Spaß macht, mit ihren Menschen zusammen lustige Dinge zu machen, bin ich der Erste der hier bejahend bellt; ist Zwang dahinter, setze ich mein schönstes „Lächeln“ auf….

5. Was tust du, um dein Frauchen/Herrchen aus der Reserve zu locken?

BellenBellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen, bellen…. in allen Ton- und Gefühlslagen!!!!

6. Wie stehst Du dazu, dass Dein Halter über Dich bloggt?

Frauchen bloggt auch?? Is ein Ding. Nein, wir Hundejungs bloggen selber.

7. Ist dir im real life schon einmal ein Hundekumpel begegnet, den du in der Virtualität kennengelernt hast?

Nein.

8. Hast du schon einmal versucht, deinen Menschen zu erklären, wie dein Vomeronasalorgan funktioniert?

Gesundheit!!! Bin nur Grundschüler und kenne mich mit komischen Worten nicht aus…

9. Wenn die Hundesteuer an ihren eigentlichen Zweck gebunden wäre, wofür würdest du das viele Geld ausgeben?

LimonadenbaumAufforstung der Städte mit Leberwurst- und „Limonaden“-bäumen (s. Pipi Langstrumpf), Wiesen und Seen und Bächen und Matsch und Wühlhalden und Schubbelflächen und hohe Gräsern und umgefallenen Bäumen und Pfützen und allem was mir Spaß macht…..

10. Das Gerücht hält sich hartnäckig, dass der Hund der beste Freund des Menschen ist. Wie siehst du das?

Bei Frauchen und mir trifft das schon zu, wie das bei anderen ist, weiß ich nicht. wir haben viel zusammen erlebt und das hat uns schon sehr zusammen geschweißt. Gut, jetzt ist Micha da, aber ich denke, dass ich gaaaaanz kurz nach ihm komme…..

11. Und umgekehrt? Wird dann ein Schuh daraus: Ist der Mensch des Hundes bester Freund?

Wie schon unter 10. gesagt: ich denke bei Frauchen und mir ist das schon was Besonderes….

Ups…. schon am Ende??? Gut hat etwas gedauert, aber ich bin fertig geworden…

Wir wollen es kühl…

cha_6Was für eine Hitze! Nun ist es überall so heiß, dass wir gar nicht mehr wissen wohin. Zum Spielen haben wir keine Lust, nicht einmal zum Spazierengehen. Höchstens, wenn dann irgendwann – am besten schnell – ein großer Teich oder ein toller Bach kommen, aus dem wir Stöckchen holen können. Dabei spritzen wir uns ja richtig schön nass, oder wir werden gleich komplett nass, weil wir schwimmen können.

Aber zu Hause ist es ja schon mühsam. Selbst im Körbchen müssen wir hecheln. In der Vergangenheit haben wir dann oft Claudias T-Shirts nassgemacht und die angezogen. Sah doof aus, weil wir auch noch einen Knoten über der Hüfte hatten, dort wurde alles Material zusammengefasst, das für unseren schlankne Körper zu viel war. Und getropft haben wir auch, wo wir gingen und lagen zogen wir eine Wasser-Tropfspur hinter uns her.

Da haben wir in diesem Jahr mal etwas Anderes ausprobiert: Ein Cool-Mäntelchen. Das lassen wir von innen von unseren Menschen nass machen. Wenn es nicht klitschnass ist, dann tropft nichts. Aber wir haben immer ein kühles, kein nasses!, Fell und müssen gar nicht mehr so doll hecheln. Und auf der Oberseite soll es auch ein Material haben, dass die Sonne vom Körper wegreflektiert, wie Jalousien vor den Fenstern. Aber wer ist schon so bescheuert, jetzt auch noch in die Sonne zu gehen?!

Wir sehen zwar nicht toll aus, haben es aber angenehm (linus hat natürlich auch so ein schickes Teil, wollte aber nicht vor die Kamera, hat nur gebellt, wie verrückt.). Herrchen fragt schon, ob es diesen Mantel nicht auch in ganz Groß gibt… 🙂

Felix_kühl3

 

 

 

Pogin – 4 Monate altes Mädchen…

… sucht ein tolles neues Zuhause…
Frauchen und Herrchen wollen – wenn überhaupt – uns einen kleinen Bruder vor die Nase setzen. Aber dann kam Ostern….
Unsere Freundin Claudia erzählte beim Osterfeuer Frauchen von einem kleinen süßen Mädchen namens Pogin, Irin, 4 Monate alt: „Guck mal, wie süß die ist !!!“
Frauchen hat dann, in der Hoffnung, dass Herrchen sofort NEIN sagt, Pogins Bild an Herrchen gesendet… Und der antwortete: „Willst du das Hundemädchen haben??“

Wir haben die Kleene dann Ostermontag auf einem wunderschönen Spaziergang auf Scharpenacken kennengelernt: die ist echt nett und weiß, wie man sich älteren Hundeherren gegenüber verhält. Connor und ich bekamen oft die Schnauze geleckt und sie hat mit Wonne Felix vertreten und hat mit Connor gemeinsam am Stöckchen gezogen.
Sie hat noch viel zu lange Beine, ist super aufmerksam, aber gleichzeitig muss sie noch gaaaanz viel kennenlernen.

Wie sagt Frauchen immer: das Herz sagt JAAAAAAA, der Kopf schreit NEIN!!!
Würden wir 4 in einem grossen Haus wohnen, wäre die Kleene bei uns… aber überzeugt euch selbst: darf ich vorstellen: POGIN

Pogin

Die Rache folgt auf die Pfote….

… lästere du ruhig über meine zarten Gefühle: die machen nur Herzklopfen, keine dicke Zunge….
Rupi ist ja nun mal der Älteste von uns; da kommen schon die alterbedingten Marotten durch: Starrsinn, Schwerhörigkeit…. und Verfressenheit.
Gehen wir an Menschen vorbei, die die Hände in den Taschen haben – kommt bei dem kalten Wetter „nur sehr selten“ vor – denkt Rupi, dass es Leckerchen für ihn gibt. Kommen uns keine Menschen entgegen, wir überall nach leckeren Sachen gesucht und der Bub hat immer noch eine gute Nase. Besonders hoch auf der Speisekarte stehen unter Fastfood Kuhkacke und Pferdeäpfel. Nachdem mein Herrchen uns mit Nachdruck erklärt hat, dass besonders im Frühjahr viele Hottehühs Wurmkuren bekommen und die dann als Geschmacksverstärker in den Äpfelchen sind, achten unsere Menschen schon darauf, dass wir da nicht mehr zulangen.

Letztes Wochenende sind wir auf dem Rentnerweg spaziern gewesen. Für mich flogen Stöckchen, Rupi trödelte hinter uns her. Auf einmal erhob sich Petras Stimme: „AUS! Lass das, du Ferkel!!!!!!“ Aber Rupi tat wieder einmal so, als ob er nichts hören würde (wir wissen es beser…) Also spurtete Petra los… Rupi hatte sich an einem Klumpen – wie würden die Menschen sagen – BÄHHHH gütig getan: der Güllelaster fährt mehrmals am Tag diesen Weg und verliert so einige Klümpchen. Petra konnte gerade noch einen vollgegüllten Strohhalm Ruppert entreissen. Ein entschuldigender Blick Rupis reichte heute nicht und so erhielt er noch ein Strafpredigt, die links ins Ohr hineinging und rechts wieder raus…

Der Spaziergang danach wurde noch sehr nett. Auf dem Rückweg suchte der alte Herr doch tatsächlich nochmal nach dem Gülleklümpchen… Würde ich NIE machen!!!!! Petra war schneller und bugsierte den Herrn an dem Mist vorbei.

WP_20150329_17_24_20_Pro WP_20150329_17_25_14_Pro Auf dem Rückweg fuhren wir noch bei unserem Lieblingseisladen vorbei und bekamen unseren ersten Vanilleeis-Becher (Tut mir leid, Linus und Felix – schon wieder gewonnen!!! ), den wir zu Hasue genussvoll schleckten.

Sagte ich wir? WP_20150329_17_25_53_ProRupi wollte geradeaus lecken, die Zunge kam aber nur ein kleines Stückchen rechts aus dem Maul raus. Irgendwie hat er es doch geschafft, den Becher leer zu machen. Danach ging fressens- und saufmäßig so gut, wie nichts mehr: Fressen war unmöglich und Saufen war mehr so „Wasser schnappen“. Petra bekam eine Krise nach der anderen. Der alte Herr war sehr ruhig, ließ sich ohne Wiederworte von mir anknurren – macht auch keinen Spaß – und schlief seit langer Zeit eingekringelt auf der Decke und nicht im Bett zu Petras Füssen. Sehr schlechtes Zeichen.

Am nächsten Morgen packte Petra uns ins Auto uns fuhr zu rupis Tierarzt. Wir mussten zwar noch etwas warten; ich hatte aber Spaß mit einem andern Hütetier und wie lieferten uns interesante Blickgefechte, die ich meistenteils gewann. Dann wurden wir aufgerufen. Da mein Hundekumpel es nicht mag, von Fremden angefasst zu werden und vor allen Dingen nicht ins Maul geschaut zu bekommen, musste der Doc Rupi sedieren. Was kann mein Hundekumpel ruhig sein.

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Ich schaute mir das Drama in Ruhe an:

 

 

erst rutschte er ins Platz, Augen immer noch auf, Augen dann zu… Alles WP_20150330_002WP_20150330_09_34_25_Prodachten er schläft, da steht der wieder auf, kotzt in die Ecke, um sich dann hinzulegen und endlich wirklich einzuschlafen. Der Doc hat versucht, ihm ins Maul zu schauen, war aber schon ziemlich schockiert: Rupi hat sich die Zunge durch das Gülleplätzchen verätzt. Ein riesiges rosa Etwas mit dicken Aften steckte in seinem Maul; von kleinem zarten rosa Zünglein war nichts mehr zu sehen. Antobiotika und Cortison und Tabletten…

Tja Rupi, ganze Arbeit geleistet, was??? Da bin ich lieber verliebt….

WP_20150331_16_06_26_ProAber wie dichtete schon Wilhelm Busch (bin ja schließlich Border Collie und gebildet) freie Interpretation: 2 Tage war der Rupi krank! Jetzt säuft er wieder. Gott sei Dank!