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Das Mirakel der Woche: Karneval für Hunde

Heute, beim Morgen-Spaziergang, habe ich wieder die Menschen belauscht (das ist eine Leidenschaft von mir, meistens schleiche ich mich von hinten an und gehe eine ganze Zeit zwischen ihnen bis sie entdecken, dass ich ihnen zuhöre :-)). Sie sprachen vom Karneval und ob sie dies Ereignis gut finden oder nicht.

Zuhause habe ich ein wenig recherchiert über Karneval und über Hunde und Karneval – und ich muss sagen: ich bin jetzt noch entsetzt! Organisieren die Menschen in Rio doch extra Umzügen für sich und ihre Hunde und sie verkleiden die Hunde auch noch! Das ist ja wohl das allerletzte! Passt auf, wenn ihr die Bilder anschaut, dass Euch nicht schlecht wird, z.B. hier oder hier.

Auch wenn ich nun schon eine ganze Weile darüber nachdenke, mir fällt absolut keine Idee ein, was daran toll sein soll für die Hunde. Sie haben bestimmt keine Lust da zu sein, wo so viele Menschen und andere Hunde sind und wo jede Menge Krach ist. Und sie haben bestimmt schon überhaupt keine Lust auf Kostüme, die es ihnen noch wärmen machen, sie vielleicht sogar einengen und auf jeden Fall verhindern, dass Hund mit Hund kommunizieren kann.

Menschen sind schon mal ziemlich wunderlich, ein echtes Mirakel. Do lob ich mir doch einen schönen langen Spaziergang im Schnee, bei dem wir so richtig Hund sein können!!!

 

Das Mirakel der Woche: Eine Einführung

Wenn Ihr mich da in meinem Lieblingssessel liegen seht, könnt Ihr Euch sicher nicht vorstellen, dass ich draußen im Wald auch den Spitznamen „Eilige Pfote“ habe. Ist aber so. Draußen, beim Spaziergang, habe ich es wirklich immer eilig. Es gibt da so viele Gerüche zu erkunden – ich habe schon ganze mitteleuropäische Regionen in Geruchslandkarten erfasst und kann  mich auch noch Jahre später erinnern, wo der schönste Komposthaufen ist. Außerdem kann ich im Wald Mäuselöcher überprüfen, Fährten von Hasen, Rehen und anderen Hunden entdecken und das größte überhaupt ist es zu buddeln, am allerliebsten in den Hügeln von frisch aufgeworfenen Maulwurfshügeln. Übrigens ist das ganzjährige Buddeln ein prima Training fürs sommerliche Schwimmen: wie ich buddel, so schwimme ich nämlich auch: ziemlich schnell.

Den Rest des Tages verbringe ich aber tatsächlich am liebsten auf meinem Schwingsessel, so wie Ihr es auf dem Foto sehen könnt. Und beim Dösen im Schwingsessel kommt es häufig vor, dass ich über die ungewöhnlichen Dinge im Leben eines Hundes sinniere. Da denke ich dann so darüber nach, was Menschen wohl an diesen komischen fauchenden Geräten in der Küche finden, die übel riechende Getränke absondern, warum man tagelang im Auto fahren muss, wie es sein kann, dass man aus kleinen Objekten, die nicht zum Apportieren und Suchen geeignet sind, Stimmen hören kann usw usw. Darüber möchte ich gerne in Zukunft im Blog etwas schreiben. Vielleicht findet auch das ein oder andere Mirakel.

Übrigens: ich mag es gar nicht, wenn ich beim Sinnieren gestört werde, auch nicht von Fotoapparaten, die ein so grelles Licht verbreiten, dass sie mich blenden. Das ist doch keine Art, da verwehre ich mich energisch gegen!

ans Körbchen gefesselt

Uns hat ein blöder Magen- und Darmvirus erwischt. Erst mich, jetzt Felix. Wir liegen in unseren Körbchen und dämmern mit grimmen Bauchschmerzen vor uns hin. Selbst Schwanzwedeln wird da zuviel. Keine Lust auf rausgehen, schon gar keine Lust auf spielen – viel zu anstrengend. Was sind wir kaputt….