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2.Hundejungs-Wandertag (mit Film)…

am 29.09.2013 entlang des Herbringhauser Bachwegs mit ganz vielen Hundekumpels- und kumpelinen und ihren Menschen:

  • Sally + Rakete mit Toni + Moni,
  • Bill mit Erika,
  • Lara+Kali mit Martina,
  • Einstein mit Martina + Jens,
  • Felix + Linus mit Claudia und
  • Fine + mir mit Frauchen

10.30 Uhr war Startzeit und alle waren (fast) pünktlich da. Frauchen und ich sind noch einen kleinen Umweg gefahren: wir haben Finchen mitgenommen, damit sie auch mal kennenlernt, dass nicht alle Hunde und Menschen doof sind. Ganz lieb ist sie in den Kofferraum gesprungen und verhielt sich ganz ruhig; wir haben gar nicht gemerkt, dass sie mitfuhr

Also waren wir 10 Hunde und 8 Menschen, wow….

Als wir ankamen, parkte Erikas Autochen schon, von den Beiden haben wir erst einmal nichts gesehen, aber ich denke, dass sie erst einmal auf der anderen Wegseite unterwegs waren. Frauchen holte erst Finchen und dann mich aus dem Auto; dann marschierten wir Drei schon mal los, um den anderen Platz und Individualabstand zur Verfügung zu stellen. Die nächsten, die lossprinteten, waren Felix und Linus, gefolgt von den Hundemädels Kali und Lara, die aller von Frauchen runtergebremst wurden, damit Fine nicht direkt total überfordert wurde. Dann kamen Bill und Steini und last but not least Rakete und Sally mit ihren Menschen. Fine hat sich wacker geschlagen: sie knurrte zwar alles leise an, weil ihr das Gewusel, Gekläffe, die Lautstärke, die fremden Menschen, die sie anschauten  und alles, was sonst noch unbekannt war, unheimlich war. Aber Frauchen war ihr Fels in der Brandung (meiner auch) und sie wendete sich sehr häufig an sie, um Sicherheit zu bekommen.
Direkt zu Anfang hatten sich schon die beiden Lieblingsfeindinnen Sally und Lara lieb. Da Frauchen sich wegen Fine ein wenig abseits hielt, müssen Felix oder Linus heute genauer auf die Feinheiten des Spaziergangs eingehen. Ich hielt mich immer in Frauchens Nähe auf, da sie ja evtl. auf meine Hilfe angewiesen sein könnte.; hat sie aber auch ohne mich hinbekommen. Bill himmelte wieder Lara an. Wenn die beiden können, würden die mit ihren langen Beinen den Wald aufmischen und Lara würde Bill allen Unsinn beibringen. Steini habe ich irgendwann nur noch kilometerweit vor uns bellen gehört – sein Frauchen war bei ihm. Dann hat Bill (15 Monate) sich Rakete (15 Jahre) als Best Buddie ausgesucht und versuchte ihn „Hovawart-mäßig“ zu bespielen. Rakete war so süß, konnte sich aber irgendwann nicht mehr gegen die geballte Ladung der jungend erwehren und so musste Jens, Steinis Herrchen beherzt eingreifen und den „den Abhang hinunter geflüchteten“- Rakete vom „ich will jetzt mit dir spielen“-Bill befreien. alles gut ausgegangen; ist halt ein großes Baby… Dann hat Lara wieder „Hunger“ bekommen und mischte noch einmal Sally auf und der „Wingcommander“ Kali mischte auch mit. Das ist halt Rudelverhalten. Danach war dann endgültig Leinenknast für Lara angesagt… wie immer: „Wer nicht hört, kommt an die Leine!“ Unser Truppe zog sich daraufhin etwas auseinander.
Erika drehte kurz bevor wir an den Bach kamen um. Schade, aber Frauchen hat es mir so erklärt, dass Erika und Bill noch die Schulbank zusammen drücken und man/Hund weiß ja, dass man/Hund konzentriert und in Ruhe arbeiten sollte…. Ok, wir Alten haben heute (nur heute?) echt Rambazamba gemacht. Ich glaube Bill wäre noch mitgekommen, aber wir arbeiten halt nur in Teams… bis Donnerstag in Ruhe, ihr Beiden.
Endlich kamen wir an den Bach ran  und Jens bespielte uns; was war das schön; der kann das auch so toll. Als wir an die Furt kamen, legte Rakete sich so richtig ins Zeug und hatte urplötzlich schlammbraune Stiefel an. Der alte Mann hatte so richtig Spaß. Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt waren die anderen schon am See und badeten bereits. Egal, schwimmen und baden wird überbewertet (nenn mich Pinocchio…).
Am See angekommen, drehten Rakete und Sally um, um langsam zurück zu gehen. Wir anderen  – Fine mit den Pfoten – gingen ins Wasser. Ich habe es wieder übertrieben: ein großer Baumstamm lag im Wasser, bewegte sich und ich wollte ihn retten. Frauchen sagte mir, dass das ziemlich dämlich ausgesehen hat.

Endlich waren wir alle „durch“ und unsere Menschen freuten sich schon insgeheim, auf den „Nachspann“: Kaffee und Kuchen auf dem Eulenhof; mein Frauchen hat extra Pflaumen/Kirschkuchen gebacken. Auf dem Rückweg haben wir noch Sally und Rakete wieder eingeholt und sind mit ihnen zusammen zum Auto zurückgeschlendert. Fine war jetzt schon am Ende, sprang aber in den Kofferraum.  Auf dem Eulenhof trafen wir dann noch kurz Erika und Bill – der wollte noch bleiben 😉 –  die dann aber nach Hause fuhren. Unsere Menschen haben es dann genossen, sich an den gedeckten Tisch oder in die Sonne  zu setzen und lecker Kuchen und Kaffee zu sich zu nehmen. Danke Martina, für den tollen Service.

Irgendwann, nachdem Fine und ich mich immer häufiger in die Haare bekamen – ja… ich habe provoziert… – wollte Frauchen nur noch nach Hause aufs Sofa. muss wohl anstrengend gewesen sein, denn während ich hier leise tippe, schnorchelt sie neben mir auf dem Sofa, sie zuckt mit den Pfoten, ich glaube sie träumt. Wenn sie jetzt noch anfängt zu fiepen, mache ich mir doch Sorgen…

Wir erstellen gerade den Film – der aus gegeben Anlass sehr Rupi und Fine lastig ist – und ich hoffe, dass es morgen hier zu sehen ist, aber ohne Ton: das Gebell war ja toll, aber das Gelaber der Menschen… muss nicht sein. Linus und Felix Frauchen Claudia hat heute Paparazzi-Bilder gemacht und ist wahrscheinlich noch dabei, allen Lebewesen einen schwarzen Balken über die Augen zu montieren ;-), gell Moni???

HIER NUN DER FILM:
Der 2.Hundejungs-Wandertag-Film!!!

Ich hoffe, ihr hatte auch alle so viel Spaß wie ich und liegt nun ermattet im Körbchen…
Dann bedanke ich mich bei euch Wuffeln, euren Menschen und besonders bei den Bewohnern des Eulenhofs – wie haben euch lieb – und hoffe auf ein nächstes mal – evtl. im Schnee…..

(Un-)Schöne Wörter: Affenhitze – oder auch: Bullenhitze

Felix_bloggtNun ist es ja gerade mal ein bisschen angenehmer geworden und ich kann wieder besser nachdenken, recherchieren und schreiben. Während der Affenhitze habe ich ja nur faul herumgelegen und war völlig undönig (auch ein schönes Wort), weil ich mich bewegen wollte, aber gar nicht konnte. Und da bin ich auch schon beim Thema: Woher kommt wohl das Wort „Affenhitze“? Ich finde, es ist wirklich ein schönes Wort, jeder weiß sofort, dass es ganz besonders heiß ist, wenn man es nennt. Der „Affe“ scheint eine Steigerung zu „Hitze“ zu sein. Ähnlich ist es wohl auch mit dem Wort „Bullenhitze“, das ich auch schon mal gehört habe. Auch hier dient das Tier, ein großes, imposantes noch dazu, ganz klar der Steigerung der Hitze.

Aber, ich habe recherchiert und herausgefunden, woher das Wort Affenhitze stammt. Es gibt da wohl eine ganz reale Geschichte zu. Und zwar schient das Wort Ende des 19. Jahrhunderts im Berliner Zoo aufgekommen zu sein. Dort wurde es im Affenhaus immer so schnell sehr warm, so dass der Begriff „Hitze wie im Affenhaus“ auch außerhalb des Zoos genutzt wurde. Und daraus hat sich dann die „Affenhitze“ verselbstständigt und ist durch ganz Deutschland gewandert. Leider gibt es keine ähnlich schöne Geschichte zur Bullenhitze. Übrigens könnt ihr ganz lustige Bilder anschauen, wenn ihr den Begriff „Affenhitze“ bei den Bildern googelt. Selbst Linus musste grinsen.

Wahrscheinlich kommt ja Ende der Woche die nächste Affenhitze. Dafür haben wir uns mal ein paar Ratschläge überlegt, wie Hunde sich gut schützen können:

  1. Gehe nie draußen in der prallen Sonne herum, sondern nehme immer eine Wolke, gerne auch eine Regenwolke mit, unter der es sich viel besser aushalten lässt.
  2. Bleibe stets in der Nähe eines stehenden oder fließenden Gewässers, damit Du Dir mindestens die Pfoten nass machen kannst, am besten aber den ganzen Körper – am besten solange, bis es zu den schon beschriebenen blauen Lippen kommt.
  3. Am besten führst Du auch stets ein mittelgroßes altes Schneefeld mit dir, dann kannst Du Dich zur Not darauf wälzen und Dich so von außen abkühlen; Du kannst aber auch immer etwas vom Schnee essen und sorgst dann für innere Abkühlung.
  4. Wenn nichts davon zur Hand ist, dann wälze Dich ausführlich in einem frischen Kuhfladen, denn der bleibt lange frisch und feucht auf der Haut und sorgt so für eine langanhaltende gleichmäßige Kühlung.
  5. Da einiges von den Vorschlägen nicht immer funktioniert, haben sich die Menschen eine besonders bescheuerte Lösung einfallen lassen. Erst haben sie ewig im Internet herumgesucht und tatsächlich einen „Kühlmantel“ gefunden. Bei der Familienkonferenz, ob ein solches Teil angeschafft werden soll, haben wir deutlich interveniert: Welcher Hund läuft denn schon im Sommer mit einem Mantel herum? Das ist ja schon im Winter eine Zumutung! Also haben die Menschen Abstand genommen und wir waren erst einmal ganz froh – wir haben ja die Hitzevarianten 1-4 parat. Aber, die Menschen haben nicht nachgelassen in ihrem Bemühen um Kühlung und bei der schlimmsten Hitze, als wir ganz doll hechelnd überhaupt gar keinen kühlen Platz mehr gefunden haben, da haben sie ihre T-Shirts nass gemacht, ausgewrungen und uns angezogen. Schön kühl war es ja, wir konnten uns sofort entspannt ins Körbchen legen. Aber wie das aussah! Wir stolzen Hunde im roten T-Shirt! Und dann noch mit einem Knoten an der Seite, weil sie uns zu weit sind. Wir haben uns geweigert, aufgenommen zu werden, ein Bild hier im Blog wäre uns wirklich zu peinlich! DAS IST DOCH NICHT HUNDEGERECHT! Steht aber als Tipp in der Süddeutschen-Zeitung. Na dann doch lieber den Kuhfladen.

Sonntagsgestaltung aus dem Bilderbuch

Gott sei Dank war das Wetter heute erträglich: bedeckt und im Gegensatz zu gestern NICHT heiß. Trotzdem hat Frauchen beschlossen, dass kaltes Wasser genau das Richtige für mich ist, da „kalte Güsse“ meinen Knochen gut tun. Rasmus kam mit und so fuhr das grüne Spielmobil gen Herbringhauser Bachweg, einen der schönsten Wege für Mensch und Hund bei Wind und Wetter. Gut gelaunt sind wir die Runde gegangen, wobei die meiste Zeit am Teich verbracht wurde.

Irgendwann ist auch der schönste Augenblick vorbei. Frauchen sagte, Rasmus und ich hätten schon blaue Lippen und so verließen wir unseren Teich und machten uns auf in die Mählersbeck, denn Toni&Moni haben uns zum Kaffee trinken eingeladen und im Büro liegen immer irgendwelche Stofftiere rum, auf denen man wunderbar rum kauen kann. Hach, war das schön mit meinen Hundekumpels Rakete, Sally und Rasmus zusammen auf der Terrasse zu liegen. Unsere Menschen wurden mit Kaffee und einer Erdbeer-Torte – von Moni kreiert – versorgt; also waren alle versorgt und es wurde ein schöner langer Nachmittag.


Nun sind wir wieder zu Hause, das Hühnerbein ist schon inhaliert worden und gleich gehen Frauchen und ich noch einmal in den Garten plantschen. Hoffentlich ist es heute Nacht kühler, damit Frauchen und ich endlich mal wieder gut schlafen können…

Viel unterwegs…

bin ich in den letzten Tagen gewesen.
Mit Mia habe ich mich auf dem Friedhof verabredet; ne, nicht direkt auf, mehr am Friedhof, denn da gibt es eine große tolle Wiese. Und da gibt es Wasserkräne, um die Gießkannen aufzufüllen und aus Gießkannen schmeckt das Wasser nochmal so gut. Als Mia endlich kam, sind wir auf den Rentnerweg gefahren, wo Rasmus schon auf uns wartete. Und was sage ich euch; wir haben noch nicht einmal die Runde geschafft; wir sind am Bach hängen geblieben, wo wir Drei alle unseren Hobbies frönen konnten:
Rasmus lag mit seinem Bällchen im Wasser, Mia zergelte mit ihrem Frauchen und ich saß im Dreck und wühlte. Das war schön…


Am nächsten Tag hat Frauchen mit dem grünen Spielmobil Rasmus und sein Frauchen eingesackt und dann sind wir zum Herbringhauser Bachweg gefahren; woanders hätte man auch nicht spazieren gehen können, denn  hier ist es schattig und „kühl“ und uns Hunden steht viel Wasser zur Verfügung. Das tat gut…

Und nun liege ich am (bisher) heißesten Tag des Jahres nach einer Abkühlung in meinem Planschbecken neben Frauchens Sofa, diktiere ihr die Worte und schlafe gleich total ermattet ein.

Nur im Wasser ist es auszuhalten

Heiß am Tag, warm in der Nacht. Nur morgens früh ist es nett temperiert. Tagsüber ist es echt nicht mehr auszuhalten, außer im Wasser. Und mein Frauchen sorgt dafür, dass ich mindestens immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel vorfinde:

gestern waren wir im Fichthorn-Teich. Der war so aufgewühlt und braun, da Hundehorden darin planschen waren. Als wir ankamen, hatten wir den Teich aber nur für uns; diese Ruhe, diese Kühle: wunderbar.

Ach, apropos wunderbar: liebe Claudia, du stehst doch so auf Wäller; wir haben gestern einen 7 Monate alten Wäller Aljosch getroffen. Der war süß. Kommt gebürtig aus Lüdinghausen: Wäller von der Stever 

Heute sind wir zum Bachweg, aber vom Tennisplatz aus; ging schneller. Unterwegs musste Frauchen derbe an sich halten: uns kam eine Frau mit 2 russischen Terriern entgegen. Einer musste sein Bällchen suchen und wurde dabei von der Frau angefeuert. Festhalten…: „Los, Chekov, such!“ Erinnert ihr euch noch an Pavel Chekov?

Fähnrich Pavel Andreievich Chekov, Dienstnummer 656-5827B, ist Navigator auf der Enterprise.

Zurück zum Schwimmen: als wir am Teich ankamen, rannten da schon 3 Hunde und ganz viele Menschen rum. Einer der Hunde hieß NEIN; sooft, wie sein Mensch diesen Namen nannte, musste es der Name sein. Selbst als der Mensch seinen Hund auf die Seite drehte und festhielt (ich hoffe, um ihn zu puscheln????), wiederholte der Mensch immer wieder NEIN, NEIN, NEIN. Ich sah Frauchens Gesicht und fing an, meiner Theorie nicht mehr zu trauen. Man, kann die die Augen verdrehen… Ein paar mal bin ich schwimmen gegangen und dann haben wir den Hort des Grauens verlassen, um eine „umgekehrte“ Bachweg-Runde zu drehen. Es wurde immer dunkler und dann – kurz bevor wir wendeten – fingen die großen Hunde im Himmel an zu grollen. Nicht nur Frauchen kann schnell gehen – ich auch. Der Rückweg war für uns beide Trim-Dich. Als wir fast aus dem Wald wieder raus waren, kam die Sonne wieder raus und röstete uns bis zum Auto.

Oh, ist das schön zu Hause in der „Kühle“ zu liegen. Mal sehen wo ich morgen schwimmen gehen darf.

Es ist heiß…

… und die Nacht war kurz: irgendein spinnerte(r) Nachbar(in) hat heute Nacht um 3 Uhr bei allen Nachbarn geklingelt, um ins Haus zu kommen. Trixie, Lucy und ich haben unsere Arbeit gemacht und furchtbar angefangen zu bellen, um unsere Besitzer zu warnen. Frauchen hatte dieses mal wirklich keinen Bock, aus dem Bett zu klettern; erst nach dem 2. Anschellen pellte sie sich aus dem Laken. Vielen Dank an Lucys Herrchen, der meinem Frauchen zuvor kam und den, die, das Ruhestörer auch nett, aber bestimmt zurecht wies.

Danach wieder Einschlafen kostete uns eine Stunde; dementsprechend sahen wir Beide heute morgen sehr zerknittert aus. Aber wir hatten ja was vor und das treibt auch die dicksten Falten aus dem Gesicht.

Um halb 11 waren wir mit Steini und seinen Menschen am Bachweg verabredet. Da wir schon früher ankamen, genossen wir den wunderschönen Morgen im Wald. Aber dann wurde ich doch ungeduldig: „Wo bleiben die denn???“ Endlich hörte ich Steinis Stimme und kurz darauf kamen sie um die Ecke: „Endlich!“ Und dann ging es ab zum Wasser, aber bitte im Eiltempo. Aber seht euch die Bilder an, dann versteht ihr, warum wir es so eilig hatten… Frauchen und Jens standen mit uns im Wasser, da die beiden auch eine Abkühlung brauchten.

Danach sind wir noch zu Steini Kaffee trinken gefahren. Frauchen hat Steinis Menschen die Nummer meiner Friseurin gegeben, da Steini unter seiner Matte echt leidet. Da er sich genauso anstellt, wie ich, habe ich ihm meinen Schnautzenschoner geliehen.

Jetzt liege ich ermattet auf dem Sofa und geniesse mit Frauchen den warmen Abend. Heute  Nacht bitte KEIN Schellemänchen….

Endlich wieder nach Hattingen

Unsere Menschen haben gestern eine weise Entscheidung getroffen:
Wir fahren nach Hattingen auf die Hundeinsel….
Das letzte Mal waren wir im März hier – dem einzigen schönen Tag im Frühling

Und nun geht es endlich wieder auf unseren Spielplatz. Was hatten wir spaß, besonders da Claudia das angewendet hat, was sie auf dem Seminar „Spielverhalten und Risiken des objektbezogenen Spiels“ von Dr. Udo Gansloßer und Mechthild Käufer gelernt hat:

sie setzte ihr Spielgesicht auf, machte Luxusbewegung und ging in die Verbeugung – die sogenannte Spielaufforderung. Danach ging sie noch ins Selbsthandikap und warf sich auf den Boden…

Das hat sooooooo Spaß gemacht, das wir Drei gar nicht genug bekamen (Ich habe heute noch Muskelkater)..

 
Bitte auch einen Blick darauf werfen, wie gut ich unser Rudel vor einem fliegenden Etwas geschützt habe: ich habe es verscheucht!!!! Ich bin ein Held!!!

Und nun überzeugt euch selbst, anhand der Bilder, wie toll es war:

Die Hundejungs am Rhein

Gestern sind wir zum Rhein gefahren. Der Frosch wurde mit uns und unseren Menschen gefüllt und los ging es. Auf dem Parkplatz in Urdenbach war schon viel los; das gute Wetter forderte halt seinen Tribut. Was waren wir aufgeregt: „Los ihr Menschen, schneller. Wir wollen auf unsere Spielwiesen.“ Wir drängelten und quengelten um die Wette, um die Menschen zu motivieren, schneller zu machen; aber die hatten die Ruhe weg. Endlich kamen wir auf der Wiese an und das Toben begann. Igel rein in die Wiese, wir hinterher, Schubbeln auf dem Ball, Zergeln mit den Menschen, Zergeln untereinander, Wühlen, Gras fressen, glücklich sein…

Dann ging es weiter, damit wir auf die nächste Spielwiese gelangen konnten. Wie herrlich: zwischen den Wiesen waren riesige Pfützen, durch wie wir rennen konnten. Die gingen uns auch nur bis zur Brust; tiefer waren die nicht. Unsere Menschen plienzten ein wenig und weigerten sich, durch die Pfützen zu gehen. Konnten wir wirklich nicht verstehen, aber sie blieben hart. Sie versuchten sich zwar noch sich durchs Gebüsch zu schlagen, aber die Überreste des Hochwassers waren überall… Und so mussten wir über den „normalen Rückweg“ zum Rhein; der war „trocken“. Auf den Weiden standen Muhkuhs und Hottehühs und rundeten das Idyll ab: Menschen und Hunde zu 100% entspannt. Wir Hundejungs wurden erst immer schneller, als der Rheingeruch immer stärker wurde. Und dann gab es kein Halten mehr: ab ins Wasser. Meine kaputten Knochen atmeten auf: kalte Güsse tun gut. Was war das toll! Rein ins Wasser, raus zum Schubbeln und Schütteln und wieder rein in den Rhein… Schaut selbst: Hundejungs im Rhein

An der Fähre angekommen, machten unsere Menschen erst einmal Pause: Claudia mit Apfelschorle, Frauchen mit grüner Berliner Weisse. Wir machten auch Pause, denn das Toben war echt anstrengend.

Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg, denn wir waren schon wieder über 2 Stunden unterwegs. Wieder am Auto stiegen wir ohne zu Murren ein, rollten uns sofort zusammen und fingen an zu schnarchten. Die Menschen mussten uns ja leider zurückfahren und somit wach bleiben. Schade für die Beiden, gut für uns…

Wann fahren wir wieder?

Seht ihr das Grinsen?

Und wieder erreichen uns Bilder von unserem Patenhund Harpo, der ein neues Hobby gefunden hat, welches ihm auch noch guttut. So sieht ein glücklicher, schmerzfreier Hund aus. Weiter so Harpo: schwimm und habe Spaß…

Unser Patenhund Harpo geht schwimmen

Frauchen hat eine Mail von den Menschen bekommen, die sich um unseren Patenhund Harpo kümmern:

„…anbei ein Fotogruß von Ihrem Patenhund Harpo:
Er war heute schwimmen! Und zwar im Pool des Velberter Clubs für Terrier e. V.

Harpo war total begeistert! Bekleidet mit einer roten Schwimmweste hat er im Becken seine Runden gedreht; selbstverständlich unter Aufsicht einer fachkundigen Person, die sich mit im Becken befand. Sie hätten ihn sehen sollen, als er danach wieder zu uns kam: Seine Augen haben geleuchtet! Er hat sich pudelwohl gefühlt! Und er wirkte unglaublich mitteilsam, als wollte er jedem von uns erzählen, was er erlebt hat! Es war wirklich rührend und wunderbar anzuschauen.

Das Schwimmen ist für ihn und seine Arthrose eine wertvolle Therapie.
Dass wir Harpo diese Therapie ermöglichen können, ist in erster Linie seinen Paten zu verdanken.
Deswegen sagt Harpo ganz herzlich DANKE!…“

Und wir sagen: „Gern geschehen, Harpo. Wir freuen uns, dass wir helfen können.“