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Meine Woche…

… war sehr abwechslungsreich.
Montag wurde mir vor dem Winter noch einmal der Pelz getrimmt. Ich habe – wie immer – gekämpft, aber wenn Frauchen sich etwas in den Kopf gesetzt hat, zieht sie es durch und so sehe ich wieder aus, wie ein alter Welpe.

Mit Linus und Felix habe ich tolle Spaß-Spaziergänge unternommen. Einige dienten dazu, dass Claudia mein Frauchen bei Problemlösungen unterstützte, da meine positiven Argumente leider nicht ausreichten. Frauchen, Frauchen…. immer diese Selbstzweifel. Mach es wie ich und meine Hundejungs (und -mädels): „Lebe im Jetzt und lebe den Augenblick, wuff wuff“. Ok, die Frauchen dürfen sich auch mal mit menschlichen Bedürfnissen beschäftigen, aber nur kurz…
Wie haben gespielt, sind gerannt, haben gesucht, gebuddelt, gebellt, sind hinter den Igeln hergerannt, haben die Frauchen durchsucht – die bilden uns zu Taschendieben aus – und dann kam der Freitag und wir trafen ALIA, eine 1,5 Jahre alte sehr nette Labbi-Dame, die in den jungen Jahren schon an beiden Ellenbogen operiert werden musste, da der sogenannte Züchter Frauchens Meinung nach ein A*******h ist, der mit Hunden gezüchtet hat, die krank sind und nur den neuen Hundebesitzern das Geld aus der Tasche geleiert hat. ABER: die junge Dame hat Felix Herz im Sturm erobert und so warb der Kleene mit verdrehten Augen, um die Gunst Alias. Was kann der charmant sein… Küsschen hier, Schnauf ins Ohr da, Versuch eines Umklammerns und dann rennen, rennen, rennen… Linus und mir wurde schon ganz schwindelig. Aber wir Hunde und Menschen harrten aus und genossen es, die Beiden im Liebestaumel beobachten zu können.


Der Abschied fiel dann beiden sehr schwer, aber vielleicht treffen wir sie ja demnächst wieder.

Donnerstag sind wir in Sachen Erziehung mit Bill und Erika unterwegs gewesen. Frauchen hat beide ganz dolle gelobt. Sie merkt, das die beiden ein Team werden. Also habe ich beschlossen, auch meinen Einfluss geltend zu machen: fast zurück am Auto, kam uns ein älterer Herr entgegen. Ich bekam das Kommando AUTO: ab an den Rand und sitzt. Bill setzte sich auch hin und schaute sehr neugierig, blieb ganz brav dabei. Der ältere Herr hatte aber irgendetwas an sich… Er war schon vorbei und Frauchen wünschte ihm noch einen schönen Tag, da kam meine große Stunde: ich jagte hinter dem Mann her, bellte Bill zu PAß AUF und tat so, als ob ich das Hosenbein packen würde… Ich tat wirklich nur so… Dann bellte ich Bill wieder zu: Hase aufgepasst? Und dann sah ich Frauchens Gesicht: oh oh!!! War wohl nicht das, was ich ihm beibringen sollte. Oh oh, und ab in den Leinenknast. Ich zwinkerte noch Bill zu, der mich entgeistert ansah; aber ich glaube, er hat es kapiert.
Am Samstag war Reibkuchenfest in Windgassen. Es war auch ein Hundefest: Conner – ein Border, Frieda – eine kleine Kromfohrländerin und Bill waren auch da. Und schon konnte ich meine Erziehung weiter vorführen: ich zeigte Bill, wie  man Autos auf der Straße stellt; Frauchen hält so gar nichts von meinen pädagogischen Maßnahmen und so landete ich wieder im Leinenknast.
Heute ist Frauchen ihrer menschlichen Bürgerpflicht nachgekommen und dann sind wir nach Windgassen gefahren, aufräumen helfen. Conner war auch da. Der ist noch Ball-bekloppter als Felix. Irgendwann war er dann in Knutschlaune und schleckte mir die Schnüß, was ich überhaupt nicht toll fand. Wer lässt sich schon gerne anhimmeln? Also musste ich deutlicher werden und packte ihn mir. Sein Herrchen und mein Frauchen blieben ruhig und so ließ ich auch schnell wieder von ihm ab. Aber Conner ist sehr nachtragend und lief quakend zu seinem Herrchen „Der war gemein zu mir. Hast du das gesehen?“ Beinahe hätte er noch mit der Pfote auf mich gezeigt. „Herrchen, mein Pelz ist nass und der da ist doof“. Irgendwann hat er sich auch wieder eingekriegt und alles war wieder gut.

Jetzt liege ich auf dem Sofa, diktiere meinen Text und entspanne mich schon vor, denn morgen muss ich zu Opa und Oma….

Sonntagsgestaltung aus dem Bilderbuch

Gott sei Dank war das Wetter heute erträglich: bedeckt und im Gegensatz zu gestern NICHT heiß. Trotzdem hat Frauchen beschlossen, dass kaltes Wasser genau das Richtige für mich ist, da „kalte Güsse“ meinen Knochen gut tun. Rasmus kam mit und so fuhr das grüne Spielmobil gen Herbringhauser Bachweg, einen der schönsten Wege für Mensch und Hund bei Wind und Wetter. Gut gelaunt sind wir die Runde gegangen, wobei die meiste Zeit am Teich verbracht wurde.

Irgendwann ist auch der schönste Augenblick vorbei. Frauchen sagte, Rasmus und ich hätten schon blaue Lippen und so verließen wir unseren Teich und machten uns auf in die Mählersbeck, denn Toni&Moni haben uns zum Kaffee trinken eingeladen und im Büro liegen immer irgendwelche Stofftiere rum, auf denen man wunderbar rum kauen kann. Hach, war das schön mit meinen Hundekumpels Rakete, Sally und Rasmus zusammen auf der Terrasse zu liegen. Unsere Menschen wurden mit Kaffee und einer Erdbeer-Torte – von Moni kreiert – versorgt; also waren alle versorgt und es wurde ein schöner langer Nachmittag.


Nun sind wir wieder zu Hause, das Hühnerbein ist schon inhaliert worden und gleich gehen Frauchen und ich noch einmal in den Garten plantschen. Hoffentlich ist es heute Nacht kühler, damit Frauchen und ich endlich mal wieder gut schlafen können…

Viel unterwegs…

bin ich in den letzten Tagen gewesen.
Mit Mia habe ich mich auf dem Friedhof verabredet; ne, nicht direkt auf, mehr am Friedhof, denn da gibt es eine große tolle Wiese. Und da gibt es Wasserkräne, um die Gießkannen aufzufüllen und aus Gießkannen schmeckt das Wasser nochmal so gut. Als Mia endlich kam, sind wir auf den Rentnerweg gefahren, wo Rasmus schon auf uns wartete. Und was sage ich euch; wir haben noch nicht einmal die Runde geschafft; wir sind am Bach hängen geblieben, wo wir Drei alle unseren Hobbies frönen konnten:
Rasmus lag mit seinem Bällchen im Wasser, Mia zergelte mit ihrem Frauchen und ich saß im Dreck und wühlte. Das war schön…


Am nächsten Tag hat Frauchen mit dem grünen Spielmobil Rasmus und sein Frauchen eingesackt und dann sind wir zum Herbringhauser Bachweg gefahren; woanders hätte man auch nicht spazieren gehen können, denn  hier ist es schattig und „kühl“ und uns Hunden steht viel Wasser zur Verfügung. Das tat gut…

Und nun liege ich am (bisher) heißesten Tag des Jahres nach einer Abkühlung in meinem Planschbecken neben Frauchens Sofa, diktiere ihr die Worte und schlafe gleich total ermattet ein.

Nur im Wasser ist es auszuhalten

Heiß am Tag, warm in der Nacht. Nur morgens früh ist es nett temperiert. Tagsüber ist es echt nicht mehr auszuhalten, außer im Wasser. Und mein Frauchen sorgt dafür, dass ich mindestens immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel vorfinde:

gestern waren wir im Fichthorn-Teich. Der war so aufgewühlt und braun, da Hundehorden darin planschen waren. Als wir ankamen, hatten wir den Teich aber nur für uns; diese Ruhe, diese Kühle: wunderbar.

Ach, apropos wunderbar: liebe Claudia, du stehst doch so auf Wäller; wir haben gestern einen 7 Monate alten Wäller Aljosch getroffen. Der war süß. Kommt gebürtig aus Lüdinghausen: Wäller von der Stever 

Heute sind wir zum Bachweg, aber vom Tennisplatz aus; ging schneller. Unterwegs musste Frauchen derbe an sich halten: uns kam eine Frau mit 2 russischen Terriern entgegen. Einer musste sein Bällchen suchen und wurde dabei von der Frau angefeuert. Festhalten…: „Los, Chekov, such!“ Erinnert ihr euch noch an Pavel Chekov?

Fähnrich Pavel Andreievich Chekov, Dienstnummer 656-5827B, ist Navigator auf der Enterprise.

Zurück zum Schwimmen: als wir am Teich ankamen, rannten da schon 3 Hunde und ganz viele Menschen rum. Einer der Hunde hieß NEIN; sooft, wie sein Mensch diesen Namen nannte, musste es der Name sein. Selbst als der Mensch seinen Hund auf die Seite drehte und festhielt (ich hoffe, um ihn zu puscheln????), wiederholte der Mensch immer wieder NEIN, NEIN, NEIN. Ich sah Frauchens Gesicht und fing an, meiner Theorie nicht mehr zu trauen. Man, kann die die Augen verdrehen… Ein paar mal bin ich schwimmen gegangen und dann haben wir den Hort des Grauens verlassen, um eine „umgekehrte“ Bachweg-Runde zu drehen. Es wurde immer dunkler und dann – kurz bevor wir wendeten – fingen die großen Hunde im Himmel an zu grollen. Nicht nur Frauchen kann schnell gehen – ich auch. Der Rückweg war für uns beide Trim-Dich. Als wir fast aus dem Wald wieder raus waren, kam die Sonne wieder raus und röstete uns bis zum Auto.

Oh, ist das schön zu Hause in der „Kühle“ zu liegen. Mal sehen wo ich morgen schwimmen gehen darf.

Es ist heiß…

… und die Nacht war kurz: irgendein spinnerte(r) Nachbar(in) hat heute Nacht um 3 Uhr bei allen Nachbarn geklingelt, um ins Haus zu kommen. Trixie, Lucy und ich haben unsere Arbeit gemacht und furchtbar angefangen zu bellen, um unsere Besitzer zu warnen. Frauchen hatte dieses mal wirklich keinen Bock, aus dem Bett zu klettern; erst nach dem 2. Anschellen pellte sie sich aus dem Laken. Vielen Dank an Lucys Herrchen, der meinem Frauchen zuvor kam und den, die, das Ruhestörer auch nett, aber bestimmt zurecht wies.

Danach wieder Einschlafen kostete uns eine Stunde; dementsprechend sahen wir Beide heute morgen sehr zerknittert aus. Aber wir hatten ja was vor und das treibt auch die dicksten Falten aus dem Gesicht.

Um halb 11 waren wir mit Steini und seinen Menschen am Bachweg verabredet. Da wir schon früher ankamen, genossen wir den wunderschönen Morgen im Wald. Aber dann wurde ich doch ungeduldig: „Wo bleiben die denn???“ Endlich hörte ich Steinis Stimme und kurz darauf kamen sie um die Ecke: „Endlich!“ Und dann ging es ab zum Wasser, aber bitte im Eiltempo. Aber seht euch die Bilder an, dann versteht ihr, warum wir es so eilig hatten… Frauchen und Jens standen mit uns im Wasser, da die beiden auch eine Abkühlung brauchten.

Danach sind wir noch zu Steini Kaffee trinken gefahren. Frauchen hat Steinis Menschen die Nummer meiner Friseurin gegeben, da Steini unter seiner Matte echt leidet. Da er sich genauso anstellt, wie ich, habe ich ihm meinen Schnautzenschoner geliehen.

Jetzt liege ich ermattet auf dem Sofa und geniesse mit Frauchen den warmen Abend. Heute  Nacht bitte KEIN Schellemänchen….

Bill trifft Einstein

Pfingstsonntag war wunderschönes Wetter und was will der Hund dann tun? Richtig, schwimmen, laufen und Kumpels treffen. Und wo kann Hund das alles und die Örtlichkeit gefällt auch den Menschen? Richtig, Herbringhauser Bachweg.

Es sollte eine Premiere stattfinden: eigentlich waren wir nur mit Bill verabredet, aber da Steini da wohnt, hat Frauchen bei Einstein angefragt, ob er und seine Menschen auch Lust hätten, zu kommen. Sie hatten…

Wir trafen als Erste ein und gingen schon einmal ein paar Meter. Die Nächsten waren Bill und seine Menschen Jürgen, Martina und Leo. Der Bub musste 3 mal hinschauen, um mich mit der Kurzhaarfrisur wieder zu erkennen. Aber wozu hat er seine dicke Nase…

Und dann kam Einstein… Er ist und bleibt ein Chauvi, wie er im Bilderbuch steht: er furzte die ganze Zeit den Kleenen an. Warte es ab, wenn der Kleene mitbekommt, dass er Klötzchen hat und größer ist… Trotz allem fand Bill Einstein sehr spannend und versuchte immer wieder mal Kontakt aufzunehmen, was mit Zähne fletschen, Geknurre und Geblöke beantwortet wurde. Einstein war ein guter Ersatz für Felix, in allen Belangen…

Am Wasser gab es dann kein Halten mehr: Bill ist wieder geschwommen: zuerst freiwillig und dann hat Jürgen den Igel zu nah am Ufer ins Wasser geschmissen: Bill wollte Papa gefallen und den Ball holen. Da kein Platz zum Reinspringen da war, ließ sich der große Wuff mit einem ‚Platsch‘ ins Wasser fallen. Mei, hat des g’spritzt… Und dann wollte der Kleene wieder da aus dem Wasser kommen, wo er hineingefallen ist… der Rand ist da echt hoch. Also hing Jürgen am Rand, rettete erst den Igel und dann seinen Bill. Frauchen sah schon beide zusammen im Wasser liegen 😉 , aber Jürgen hat es geschafft.

So plantschen, bellten und schwammen wir noch mehrere Runden, bis das Wasser wieder ins Hirn diffundierte und unsere Menschen für uns entschieden, dass wassertechnisch Schluss ist… Noch ein paar mal und Bill wird schwimmen, wie ein Großer.

Auf dem Rückweg wurde der Kleene dann noch mit Pferden, Fahrradfahrern, Joggern und Spaziergängern konfrontiert. Was ist der neugierig! Hat er aber gut gemacht und den Rückweg ist er brav neben Jürgen gelaufen: die Synapsen sortieren sich….

Bills Wochenende Teil III

Erinnert ihr euch an meinen gestrigen Wunsch, Bills Synapsen mögen sich schnell neubilden/neusortieren? Mein Wunsch wurde erhört. Was der Kleene von Freitag bis heute im Rudel gelernt hat: sagenhaft…

Aber ich fange am Anfang an: der heutige Tag fing ziemlich nass und hagelig an. Frauchen musste mich heute morgen schon kräftig trocken rubbeln; aber auf dem Sofa in der warmen Decke trocknete ich sehr gemütlich vor mich hin, obwohl ich eigentlich die ganze Zeit versuchte, Frauchen zu überzeugen, wieder ins Bett zu gehen. Klappte nicht… Irgendwann sprang sie vom Sofa auf und rief : „Los gehts!“ Was geht los? Ich hatte gerade wunderschön geschlafen. Aber Frauchens Wort ist Gesetz, also ließ ich mich anziehen, sparang ins Auto – hinen rein? – und ab ging es… zu den Hundejungs. Die wurden auch eingesackt samt Claudia und die Tour ging weiter. Die beiden Menschen schauten etwas betreten in den Himmerl, der ziemlich grau war, aber egal: wir Hundejungs wollten nun laufen und toben. Nächster Halt: Herbringhauser Bachweg. Da stand schon ein Auto und eine Person wuselte davor herum: es war Erika, Bills Menschenmama. Der Bub saß noch im Auto. Wir waren schon ganz aufgeregt und unterhielten uns lautstark über den bevorstehenden Spaß. Endlich durften wir raus und Felix mußte dann unbedingt alles den Menschen verraten, aber die wollten das gar nicht hören. Endlich kam Bill aus dem Auto. Da der Kleene noch in der Lernphase ist, bekam er die Schleppleine angelegt.

ab da gab es kein Halten mehr: zuerst mußte Bill erst eimal alle begrüßen. Bei Felix stieß er wieder auf das Haifisch-Grinsen, aber er steht auf Felix… Er benahm sich nach dem Begrüßungsritual, als wenn er schon immer zu uns gehört hätte: er blieb in Reichweite, schaute sich immer wieder um, ließ sich von Erika abrufen – mal mehr, mal weniger – und lernte auch, dass Nichthören Konsequenzen hat. Er spielte mit dem Stöckchen, versuchte immer wieder näher an Felix zu gelangen, aber Felix brauchte nur zu gucken – oller Hütehund – und schon ließ Bill entäuscht von ihm ab. Dann brachte Frauchen die Beißwurst ins Spiel: da konnte keiner von uns an sich halten. Das Tollste ist, wenn man darein beißt und von Frauchen durch die Gegend gezogen wird. Noch besser ist nur, wenn ein Hundekumpel ins andere Ende beißt und man sich gegenseitig herumschleift. Zwischendurch sprangen wir in den See, Bill plantschte im seichten Wasser, aber den bekommen wir auch noch in den Baywatch-Kader…

Das Highlight des heutigen Tages fand fast am Ende des „Spaß“iergangs statt: Linus zergelte mit Bill zusammen mit der Beißwurst. Das hätte er vor 1 Jahr noch nicht gemacht. Er lernt auch noch. Das einzige, was die Beiden echt nervte, waren Felix Anfeuerungsversuche. Linus verdrehte die Augen und Bill sah so aus, als wenn er sich Gedanken über seine Sicherheit machen würde.

Erst die Bilder….

… und dann den Film:

Bill lernt von seinen Onkeln zergeln

Das war supertoll und ich trockne gerade mal wieder vor mich hin, bevor wir gleich zu meiner Menschenoma fahren, Muttertag feiern.
Allen Menschenmamas meiner Hundekumpels und -kumpelinen einen schönen Muttertag…

Bills Wochenende Teil I +II

Erinnerte ihr euch noch an Bill? Hovawart, jetzt ca. 10 Monate alt. Wenn ich Felix Huckepack nehmen würde, wären wir ungefähr gleichgroß. Er ist ein großes Baby, welches noch die ganze Welt kennenlernen möchte, nein falsches Wort: will.
Nachdem der letzte gemeinsame Spaziergang aus Menschensicht desaströs geendet ist – wie gesagt aus menschlicher Sicht; aus Hundesicht wollte Bill nur mit Leo spielen, auf Hoviart; wirklich… – haben Frauchen und ich uns Verstärkung mitgenommen: Claudia und die Hundejungs. Bills Wochenende Teil I +II weiterlesen

Was für ein schönes Wochenende

Frauchen hat ein tolles Wochenende für mich gestaltet:
der Freitag war nett, denn da haben wir in Düsseldorf Geburtstag gefeiert: Martin, Frauchens Bruder, ist das Geburtstagskind. Leider konnte er nicht mit uns feiern, aber ich habe ihn in der Nase gehabt und habe ihm gratuliert, indem ich mich kräftig „auf ihm“ geschubbelt habe. Damit habe ich alle Menschen zum Lachen gebracht und das war gut so.

Am Samstag hat sich Frauchen bei Einsteins Menschen mit mir unbekannten Menschen und einer netten Hündin getroffen: Elke, Georg und Lotta, ein Briard-Mix-Mädchen. Wir sind auf dem Herbringhauser Bachweg spazieren gegangen. Lotta musste zwar an der langen Leine bleiben – die Dame hat Jagdtrieb – aber wir hatten alle viel Spaß UND wir haben uns super verstanden. Lotta ist zwar ein wenig unsicher und hat einen großen Individualabstand, aber da stehe ich drüber: sie knurrte mich auf die süßeste Art und Weise an, dass ich ihr alles verzieh 😉 Die Menschen haben danach gegrillt und wir haben Putenhälse schnabuliert. War das schön….

Sonntag vormittag haben Frauchen und ich das grüne Spielmobil gestartet und haben die Hundejungs und Claudia eingesackt. Unser Weg führte uns wohin???? Klaro, auf den Bachweg. Die Stimmung war von Anfang an super. Wir konnten gar nicht schnell genug zum See und ins Wasser kommen. Nach einiger Zeit sackte das Wasser ins Hirn und wir drehen immer mehr auf. Dementsprechend wurden die Igel eingepackt und wir gingen weiter. Wir drehten eine schöne Runde über die Staumauer und merkten schon wieder, dass wir dringend Wasser unter die Pfoten bekommen mussten… Durch Hunde-Hypnose gelang es uns, unsere Menschen dazu zu bewegen, wieder die Igel raus zu rücken und mit uns in einer Furt zu spielen. Danach humpelte mal ausnahmsweise nicht ich, sondern Frauchen: sie hat sich eine dicke Blase an der Pfote geholt, lief aber tapfer weiter. Danach liefen unsere Frauchen an allen Wasserstellen vorbei und Claudia wurde immer ungeduldiger: Menschen nennen das Unterzuckerung – was für ein Wort für die Ausrede, ein Eis zu kaufen…. Das taten wir aber auch wieder: 2 x Spaghetti-Eis für die Frauchen, 1 x Zitrone mit doppelt Sahne für Jörg – Herrchen der Hundejungs – und last but not least: 3 x 1 Vanillekugel MIT Keks OHNE Löffel für uns….

Ach, was für ein schönes Wochenende, aber seht selbst: