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2014 wieder gewonnen…

… ich habe heute mein erstes Eis bekommen…. war das lecker und viel!!!

Aber fangen wir morgens an: um 8 Uhr waren wir auf dem Rentnerweg unterwegs: kalt und super sonnig, genau das richtige Wetter für meine alten Knochen.


Auf dem Rückweg holte Frauchen noch Brötchen. Nach dem Frühstück beschlossen wir – da wir immer noch müde waren – wieder in die Heia zu gehen.
Gerade als Frauchen es sich unter den muckeligen Decken bequem gemacht hatte, klingelte das Telefon: die Düsseldorfer fragten an, ob wir kommen wollten. Wir schauten uns müde an und sagten zu, hatten aber noch ein wenig Zeit, doch noch einmal die Äugelein zu zu machen. Aber dann ging es los…
In Düsseldorf angekommen, starteten wir dann durch: ab Richtung Rhein. Also auf zum Haus Bürgel und von dort Richtung Campingplatz, den wir noch überqueren durften, da die Saison erst nächste Woche beginnt.

Dann beschlossen die Menschen den Hintergrund zur Findung der aktuellen Überschrift aufzusuchen: eine Eisdiele… Auf dem Weg dorthin, wurden wir an die Sesamstrasse erinnert:

Aber dann: Eis für alle; die erste Bestellung für mich: viel, kalt und superlecker…

Das Eis der Menschen war der Hammer: das war echt die doppelte Menge, von dem was es sonst als Portion gibt. Frauchen war total innerlich durchgefroren nachdem die Schüssel leer war. Leider hat sie kein Bild von den 3 Eisbergen gemacht, aber sie hat sich mit Claudia schon zum Schlemmen in Monheim verabredet. Und dann gibt es auch große Eis für Linus und Felix.
Der Rückweg ging noch über den MonBerg: 105 Stufen hoch und ein toller Blick über Monheim…

Immer wieder Pause machen ist echt nichts für mich und so war ich froh, als es endlich ohne große Umwege zurück ging. Die Menschen brachen zwischendurch immer wieder in „Ahs“ und „Ohs“ bzgl. des Sonnenunterganges aus.

Zu Hause habe ich lauthals Fressen gefordert und Frauchen rückte das Hühnerbein schnell raus. Jetzt kann ich nicht mehr und will nur noch dahin, wo wir heute gestartet sind: in die Heia…

Aber egal, wie müde ich auch bin: G E W O N N E N ! ! !

Cachen für Anfenker

Ihr fragt euch was chachen ist? Habe ich auch ganz lange gemacht. Die einfachste Erläuterung ist: Fährtensuche für Menschen.
Es gibt diese Suche in veschiedenen Schwierigkeitsstufen. Die, die ich bisher mitgelaufen bin, sind:
1. direkte Koordinaten „erpirschen“
2. eine Rundreise von Beute zu Beute, wobei die Menschen keine Beute auslassen dürfen, da immer im Vorgänger Hinweise auf den Nachfolger zu finden sind…
Gestern wollten wir eine Rundreise machen. Dazu hatte Jens uns die „Koordinaten“ des Treffpunktes geschickt. Frauchen hat die Daten an ihre Tusnelda weitergegeben und die hat uns irgendwohin geführt, wo man aber das grüne Spielmobil nicht gut parken konnte; also ist Frauchen auf den Herzklinik-Parkplatz gefahren: sicher ist sicher… Nach und nach trudelten die anderen auch ein, außer Linus, Felix und Claudia. Frauchen hat noch versucht, sie zu telefonisch zu erwischen, aber es hat leider nicht geklappt. Die 3 sind bei anderen Koordinaten gelandet (haben aber auch – ohne uns? – eine schöne Runde gedreht; geht das überhaupt??)

Spunky unf Lotta haben sich ja hier zum ersten Mal gesehen/berochen: alles super. Wenn man die beiden nebeneinander sieht, ist die Frage „sind die verwandt?“ schon eher erlaubt, als bei uns Hundejungs…

Und dann nahm das Drama seinen Lauf: schon den Einstiegshinweis haben die 2-Beiner nicht so richtig hinbekommen. Es hat gefühlte Stunden gedauert, bis der 1.Hinweis gefunden wurde. Und dann mußte der auch noch dechiffriert werden: oh Menschen, was seid ihr kompliziert. Wir Hundekinder wollten einfach nur laufen und rennen und Spaß haben – hatte wir auch, denn wir mußten die doofen Hinweis nicht übersetzen: 3 eingefleischte Chacher und 3 „Chache-Touristen“ haben es NICHT bzw. falsch hinbekommen und so endete die Suche nach „Rosa Roth 1A“ im „Wir gehen jetzt einfach NUR spazieren“, was uns Hundekindern nur recht war.

Wie sagt Claudia immer? Was für schöne Schlöngelwege wir gelaufen sind. Lotta und Spunky haben zwischendurch immer mal wieder Renn-Flashs bekommen. Ich Rentner habe die Jugend rennen lassen und habe mich dem Visitenkarten verteilen gewidmet. Zwischendurch hat Frauchen immer mal wieder – sie wird halt auch älter – Sachen verloren, die Lotta und Spunky angezeigt haben und ich habe sie ihr wieder zurückgebracht und in die Hand gelegt (ich bin ja sooo toll!!!!) Wir 3 sind dafür sehr gelobt worden und Spunky hat zum Schluß angefangen, auch das verlorene Röhrchen ins Mauli zu nehmen; Lotta hat zumindestens gepfötelt, aber das wird noch – mein Frauchen hat elendige Geduld mit uns Hundekindern.

Wo wir aber auch hergelaufen sind: eigenlich war es nur ein Waldarbeiterweg mit tiefen Matsch- unsd Schlammspuren; deswegen mussten wird dann in den Wald ausweichen, was für uns Hundekinder ein Erlebnis war: Lotta mußte zwischendurch immer wieder aus dem „Waldnexus“ – Rehe, Hasen, jagen, laufen, Spaß haben… – in den Gruppenmodus zurückgeholt werden; hat sie super gemacht. Und dann kam die Krönung: der Weg war zu Ende!!!  Einfach so!!! Also mußten wir eine steile Böschung herunterkrakzeln, um untern auf der Straße zu landen, die uns aber nach ein paar Metern wieder auf die Zufahrtsstrasse zur Herzklinik brachte… Als wir da so die Strasse heraufwanderten, kamen die menschen wieder auf das eigentliche Thema Chachen zurück: evtl. hätten wir ja von Anfang an die Straße nehmen sollen. Wieviel Meter sollten zwischen dem 1. und dem 2. Hinweis sein? Wieviel Meter sind wir JETZT vom 1. Hinweis weg? Und schon fingen die Mesnche wiedr an hektisch zu suchen und ….. fanden auch den 2. Hinweis. Der Jubel war groß und die Zuversicht, dass sie die Runde nun doch noch beenden können, wuchs… Nur zur Info: wir waren bisher schon gute 2 Stunden unterwegs…  Kurzum: die Menschen haben sich – müde, wie sie waren – so duselig angestellt und haben den 3. Hinweis nicht gefunden. Als es dann auch noch anfing zu hageln, wurde 1-stimmig beschlossen, nur noch zu den Autos zurück zu wandern und dann zu spunky nach Hause zu fahren. Auf den letzten Höhenmetern wurde Frauchen auch immer müder und verlor andauernd Sachen, die wir Hundekinder aber alle wiedergefunden haben.

Wir haben dann noch einen netten Nachmittag bei Spunky verbracht, obwohl ich lieber zu Hause auf meinem Sofa gelegen hätte. Ich bin halt ein alter Herr und brauche meinen Mittagsschlaf. Wir sind dann später noch einmal zusammen auf eine Beyenburger Kuhwiese spielen gegangen und konnten nach dem langen Liegen die Knochen lockern. Aber dann ging es endlich heim….

Nun liege ich auf meinen Sofa, bin total erledigt, schaffe es kaum noch die Augen auf zu halten, habe gerade eine SMS von Lotta erhalten, der es ähnlich geht und wünsche euch allen nach diesem anstrengenden aber tollen Tag eine gute Nacht…. schnaaarrrcchchchhh…

Spunkys erster Rhein-Urlaub

Um 10 Uhr wurden wir von Claudia abgeholt: die Hundejungs begrüßten uns lautstark aus dem Auto heraus, meine Hundedecke wurde im Kofferraum ausgebreitet, ich sprang hinein, Frauchen kuschele sich auf dem Beifahrersitz – frauchen sollte am Vorabend nicht so lange Mahjong spielen und Rotwein trinken – und ab ging es. Unterwegs trafen wir uns noch mit dem Spunkymobil, das uns dann bis zum Spaß-Parkplatz verfolgte….

Und dann gab es kein Halten mehr: 4 Menschen und 4 Hunde mussten sich alle gegenseitig  begrüßen, was für ein lautes Gewusel. Nachdem das Begrüßungsritual zu aller Zufriedenheit durchgeführt worden war, ging es ENDLICH los: unsere geliebte Rheinrunde mit Toben, Spielen, Bellen, Rennen, Wasser, Spaß, Spaß und nochmals Spaß. Das Tolle am Rhein ist das Treibgut, was man überall findet: ob alter Baumstamm oder oller Einer; aus allem machen unsere Menschen spannende Spiele, so dass die Spaziergänge immer aufregend sind und immer wieder anders….

Und was sagte Spunky zu der Runde??? Der ganze Hund strahlte „SUPER“ aus; was kann der Kleene rennen – deswegen sind die Filme in Slow-Motion – und was hat er über alle Ohren gestrahlt. Aber schaut euch die Bilder an und entscheidet selber, wie toll es war:

Bespassung am Wochenende

Na das nenne ich Service: letzten Samstag sind wir im großen Rudel spazieren gegangen. zuerst sah es so aus, als ob wir einen sonnigen Spaßtag verbringen würden, aber nachmittags wurde es immer dunkler und nasser. Aber unsere Devise ist ja die der Mopedfahrer: es gibt kein falsches Wetter, es gibt nur falsche Kleidung…

Also sammelte Frauchen „fast“ alle im grünen Spielmobil ein: ich hinten im Kofferraum, Linus und Felix auf der Rücksitzbank und Claudia und Sally auf bzw. vor dem Beifahrersitz… Zuerst fand Linus das gar nicht witzig, das sein Frauchen sich um Sally kümmerte und wollte von hinten auf Frauchens Schoß klettern. Sally stecke ihre dicke Nase Linus entgegen und die Menschen hielten kurz die Luft an, denn die beiden hatten in der Vergangenheit öfter Meinungsverschiedenheiten. Aber die beiden näselten nur ganz lieb und nachdem mein Frauchen endlich Herrn Linus vom Fahrersitz, den er dann erobert hatte, wieder auf die Rückbank manövriert hatte ging es endlich los.
Es regnete mittlerweile dicke Tropfen. Als wir in Beyenburg auf dem „Kopf“ ankamen, bog gerade das Spunky-Mobil hinter uns auf die Hauptstraße und als wir in der Senke auf den Parkplatz fuhren, standen Rassi und sein Frauchen schon im Regen und warteten auf uns… Ja was war das für ein Hallo unter uns Hunden – und natürlich auch Menschen – denn einige von uns – und den Menschen – hatten sich schon länger bzw. noch nie gesehen. Spunky war sehr von Sally und Rasmus begeistert. Und dann haben wir Hunde nur noch Spiel, Spaß und Spannung im Hirn gehabt, was von unseren nassen Menschen sehr unterstützt wurde, wie man gleich auf den Bildern sieht. Wie nennen unsere Menschen diesen Zustand? Kugelrunde Augen und total durchgeknallt… Ja, das trifft es sehr genau. Selbst Sally, die die Nacht vorher 11 (!) epileptische Anfälle gehabt hatte, hatte viel Spaß mit uns und vor allem mit Claudia, die der kleenen Maus viele Such- und Kletteraufgaben stellte. Als Rassi und Spunky dann zusammen losrasten, konnte der Herr „Alle hören auf mein Kommando“ Felix nicht an sich halten und so ließ er seinen Hüte-Genen freien Lauf, er rannte wütend hinter dem armen Rassi her und schurigelte ihn nach Strich und Faden, weil er sich erdreistet hat, ohne ihn Spaß mit Spunky zu haben. So ist er eben, der Herr Nerd…
So kamen wir pitschenass und superdreckig wieder an den Autos an, wo wir verfrachtet wurden und die Menschen noch einen Neujahrsumtrunk vornahmen. Ich glaube, die hatten auch Spaß….

Alle wieder da…

… ach was war das gestern schön:
morgens haben Spunky, Felix, Linus und ich – natürlich auch unsere Menschen – den Bachweg unsicher gemacht. Mann, was waren wir laut … und frech: unsere Menschen sahen alle super-dreckig aus, da wir all ihren Anziehsachen den JW-Pfoten-Stempel aufgedrückt haben. Party, Party, Party war die Devise. Spunky spielte uns alle schwindelig. Der Kleene ist aber auch eine Wibbelfutt. Wir „Alten“ haben aber auch kräftig mitgemischt und so wurde es ein super-toller Morgenspaziergang….

Nachmittags sind Frauchen und ich – nach einem kurzen Mittagsnickerchen – ins grüne Spielmobil gehüpft und haben Sally und ihr Frauchen Toni eingesackt. Dann wurde bei einem kurzen Stopp noch Adonis ins Auto geholt und dann ging es ab zum Rentnerweg, nochmal spielen und laufen. Der Rentnerweg war bei diesem schönen Wetter echt voll, aber wir wohlerzogenen Hundis machten Keinem das Leben schwer. Als wir endlich zur großen Kuhwiese kamen, latschten unsere Menschen mit uns Igel – und Bälle schmeißend über die matschige Weide; was hatten wir für einen Spaß. Frauchen hat dann für mich wieder das Baywatch-Spiel gestartet: sie wirft den Igel oben in den reißenden Bach und ich muss den Igel aus den Fluten retten. Tolles Spiel, bloß beim 5 mal war ich eine Sekunde zu langsam und weg war der Igel: er hatte sich im Bachgebüsch verfangen. Adonis und ich haben versucht ihn zu finden, aber es war sehr schwierig. Frauchen fing dann an mit Dreckklumpen dorthin zu werfen, wo sie den Igel vermutete. Plötzlich schwamm der Igel wieder im Bach und ich rettete ihn glorreich. Adonis, Frauchen und ich waren pitschnass und völlig verdreckt, Toni hat sich kaputt gelacht.

So ging dieser supertolle „alle Freunde (bis auf Rasmus) sind wieder da“-Tag zu Ende und ich sank frisch geduscht und völlig fertig auf Frauchens neues Sofa.

Frauchens Devise „2014 ist ein tolles Jahr“ scheint wahr zu sein…

Ein Frohes Neues Jahr

Glückskeks_1Zuerst einmal wollen wir Euch allen ein tolles Jahr 2014 wünschen, mit mindestens genau so viel Spiel, Spaß und Quatsch wie im letzten Jahr! Und natürlich wünschen wir Euch und uns gaaaannz viel Gesundheit, sonst macht nämlich das tollste Spiel und der tollste Spaß keinen Spaß!

Ihr habt bestimmt schon bemerkt, dass wir die letzten zwei Wochen verreist waren. Das ständige Gereise ist ja einerseits ganz schön, weil wir dann mal neue und andere Wege gehen können. Es sieht ja immer mal alles etwas anders aus, vor allem riecht es überall anders ganz anders und ich kann wieder neue Geruchslandkarten anlegen oder die vom letzten Mal überarbeiten. Ich weiß ja immer al allererster, wo der beste Komposthaufen ist, wo die Katzen ihre Geschäfte verrichten und wo det beste Kuhmist gelagert wird. Und dann passiert ja auch immer mal etwas Neues – dazu später.

Auf der anderen Seite muss ein Hund eigentlich nicht verreisen. Das ist immer sehr anstrengend, weil wir uns immer wieder neue Kuschel- und Schlafplätze ergattern und einrichten müssen, dann ist der Tagesablauf nicht wie gewohnt und wir bekommen vor allem morgens viel zu wenig Schlaf, so dass wir abends so müde und kaputt sind, dass wir blöden Streit miteinander bekommen, und dann fehlen uns natürlich auch unsere Kumpels und die dazugehörenden Menschen von zu Hause :(. Und: das allerschlimmste ist, dass wir viel weniger spielen – weil wir ja ständig neue Wege erwandern müssen.

Aber nun zum Positiven: Was meint Ihr, was wir alles erlebt haben?! Wir sind im Schnee gewandert und haben uns dort mit Wonne im Kuhmist gewälzt (der wurde wohl gegen Schnee und Eis auf der Straße verteilt). Wir sind im strömenden Regen auf den Berg gelaufen und irgendwann fing es an zu schneien und wir konnten im schönsten Schnee herumtoben. Wir sind zu einem Familienhotel auf einen anderen Berg gestiegen und haben dort zwei Hunde kennengelernt, die – IHR GLAUBT ES NICHT! – auf dem gesamten Gelände völlig unangeleint herum laufen durften. Das eine Mädchen – ich habe es Füchschen genannt – fand ich ganz toll, und sie mich auch (blink), aber der große Schwarz-Weiße, den mochte ich gar nicht. Sieht man auch auf dem Bild, ich habe dem ganz schön meine Zähne gezeigt.

Und dann gab es dort noch einen Bernhardiner, der leider nicht auf einem Bild ist. Der war ja mit allen Wassern gewaschen. Er schloss sich nämlich immer Hundewanderern an und ging mit ihnen vom Hotel ins Tal. Und unten im Tal setzten die Wanderer ihn dann in die Seilbahn  und schickten ihn zum Hotel zurück. Praktisch – oder?

Dann haben wir noch eine ganz tolle Schneewanderung an Felix´ Weiher gemacht. Am Felix Weiher haben wir ganz tollen Schnee gesehen, der glitzerte nicht nur, sondern sah von weitem ganz flauschig und weich aus. Bei näherem Betrachten konnten wir sehen, dass er aussah, als würde er überall blühen oder hätte kleine Federn. Und auf dem Rückweg haben wir tatsächlich auch Stöcke zum Spielen gefunden. Mann, war das toll, ich konnte gar nicht aufhören, mich zu freuen und bin laut knorzelnd durch den dicken Schnee gehüpft. Ein  anderes mal sind wir einen Sagenweg entlang gelaufen, dort habe ich dann gleich mal den Rasterle-Stein ausprobiert. Der Stein sieht wirklich aus wie ein ganz großer Stuhl. Das könnt Ihr auf dem Bild nicht richtig sehen, weil ich den unteren Rand abschneiden musste, ich bin ja immer so aufgeregt, wenn ich fotografiert werde – und das sieht man so… .

Wir sind einmal (zum Glück nur einmal 🙂 ) auch in einer Stadt gewesen, davon habe ich jetzt aber kein Bild ausgesucht, Weihnachtsbeleuchtung interessiert Hunde ja nicht.

Und abends, ihr könnt es Euch vorstellen, haben wir uns den Bauch vollgeschlagen und sind selig entschlummert. Ach, es war ja doch sehr schön.

(M)Eine VIEL-Hundewoche…

So, liebe Leserinnen und Leser, viel Zeit ist vergangen, in der viel los war. Unsere Frauchen haben sich viel Zeit für uns genommen, da das Wetter viel zu schön war, um in der Bude auf dem Sofa zu sitzen: viel Sonne und Schnee würzten das Ganze und so verging die Zeit viel zu schnell. Wir haben viel gespielt, viel gebellt, viel gewühlt, viele Puscheleinheiten und viele Leckerchen bekommen.

Aber seht euch die vielen Bilder an und seht selbst wie viel Freude wir Anfang Dezember hatten: viel Spaß dabei….

Schöne Worte: Oblomowieren

Wir haben ein schönes neues Wort in unseren Familiensprachgebrauch eingeführt: Oblomowieren. Das ist erst einmal ein komisches Wort und es hat eine tolle Geschichte. Ich erzähle zuerst die Geschichte:

Claudia hatte mich gebeten, ein Buch auf ihrem grauen Sofa zu besprechen, das von „Nurejews Hund“ handelt. Es ist eine kleine von Elke Heidenreich geschrieben Geschichte über einen ziemlich hässlichen, leidlich dicken Hund, Obmolow, der sich ausgerechnet den tollen Tänzen Nurejew als Herrchen aussucht. Nun darf er auf einem wunderbaren Brokatkissen liegend den Tanzproben zuschauen und findet es klasse, wie sich die Tänzer zur Musik bewegen und welche merkwürdigen Tanzfiguren es gibt. Davon ist Oblomow in der Tiefe seiner Seele so angetan, dass er Jahre später, sein Herrchen lebt schon nicht mehr, in schlaflosen Nächten auf dem Balkon, das Geländer als Tanzstange nutzend, die ersten zierlichen Tanzschritte erprobt.

Naja, ich habe in meiner Besprechung kein Hehl daraus gemacht, dass ich die Geschichte ziemlich unglaubwürdig fand: kein Hund will solche merkwürdigen Bewegungen machen, mit denen sich schon die Zweibeiner sehr plagen müssen. Ich bekam mindestens hunderte von begeisterten Zuschriften zu meinem kleinen Beitrag (das ist ein bisschen übetrieben, aber nur ein bisschen :-)). Und es stellte sich heraus, dass ich in einem literarisch sehr ungebildeten Haushalt lebe, denn, so schrieben meine begeisterten Fans, es gebe doch die Figur des Oblomow im einem Roman und da sei er eine ziemlich faule Figur, sozusagen ein ein ganz, ganz fauler Hund.

Ah ha, ein fauler Hund mit Namen Oblomow. Und schon schwirrte der Begriff des Oblomowierens durch die Kommentare und wir fanden das alle so schön, dass wir den Begriff sofort begeistert aufgenommen haben und nun immer verwenden. Und ganz ehrlich: wir zeigen hier auf unserem Blog ja immer nur unsere Aktivitätern, ausgenommen vielleicht mal, wenn wir Euch Bilder zeigen von köstlichem Eisschlurfen,  und tun dann immer so, als ob wir den ganzen Tag wie „Hans Dampf in allen Gassen“ herumsausen. Das stimmt ja eigentlich gar nicht. Wir sind nämlich, da sind wir unseren Katzen auch sehr ähnlich, auch große Liebhaber der wunderbaren Gemütlichkeit und wir lieben es, an besonders kuscheligen Plätzen sanft hinwegzudösen und unseren wunderbaren Träumen nachzuhängen. Und das wollen wir Euch anhand der folgenden Bilder auch beweisen: Es lebe das Oblomowieren!

 

Spunky’s erster Hundejungs-Ausflug

Na das war ein Spaß: der erste Spaziergang fand Sonntag auf einer unserer Lieblingsstrecken satt: der Herbringhauser Bachweg. Und Linus, Felix und Claudia waren auch dabei.

Wir kamen an und da sanden die 3 schon: Spunky mit aufmerksamen Ohren und Frauchen und Herrchen mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. Also alle aus dem Auto und erst einmal den neuen Hundebub auf unserem Weg kennenlernen: alles lief super; es war, als ob der Bub immer schon dazugehören würde. Er lief zwar noch an der Schleppe, aber er machte keine Anstalten abzuhauen; bei uns war es eben sehr lustig und spannend. Claudia hat mit ihm Fangen gespielt, Stöckchen wurden interessant und Stöckchen im Wasser waren der Hit. Der Kleene ist en Wirbelwind und springt aus dem Stand sehr hoch… War das alles aufregend, für uns alle. Aber seht selbst, wie viel Spaß wir alle hatten…

Mätensingen (verspätet)

Mätensingen? Was das ist? Ich sehe schon, du kommst nicht von hier wech…

Ok, hier die Übersetzung: Das Mätensingen ist ein vor allem im Bergischen Land verbreiteter Brauch, bei anlässlich des Martinstages, der am 11.11. begangen wird, Kinder durch die Straßen ziehen und in den Häusern Martinslieder singen. “Entlohnt” werden sie dann mit Süßigkeiten. Der regional verbreitete Brauch, der andernorts auch als “Schnörzen”, “Gripschen”, “Dotzen” oder einfach als “Martinssingen” bekannt  ist, hat eine lange Tradition.

WIR haben das nun auch für uns Hundejungs eingeführt und gesungen haben wir auch:

„Bin ein kleiner (plüschiger) König
gibt mir nicht sooooo wenig…
Leere deine Taschen aus
werf die ganzen Leckerchen raus
Lass mich nicht soooo lange warten
denn ich muss erneut durchstarten
um Igel und Stöcke zu suchen.
Gibt es denn noch Hundekuchen???“

Die Bilder sind leider unscharf, dafür sind die Hauptdarsteller scharf auf die Kekse 😉