Archiv der Kategorie: Hundealltag

Der erste Kontakt

Das kommt davon, wenn ein Border Collie einzieht: frau macht sich Gedanken darüber, ob der Bub evtl. doch sein eigentliches Lebenselixier ‚Schafe hüten‘ verinnerlicht hat…

Wie gut, wenn die Nachbarin Schafe und einen schnöseligen Borderbub besitzt und nichts dagegen hat, wenn Schmitti einmal in seine eigentliche Daseinsberechtigung hineinschnuppern darf. Also haben wir uns um 13 Uhr an ihrer Schafswiese getroffen: zur Unterstützung der Anfänger waren noch Frank mit James dabei. James durfte die Schafe warm hüten und einpferchen. Dann durften die Jungspunde dran: Tyco hat ja schon ein wenig Ahnung, Schmitti ist da absoluter Neuling.

Wir haben gaaanz langsam angefangen: erst einmal an der Leine mit Frauchen um den Roundpen gehen, damit man eine Idee bekommt, was man nachher alleine machen könnte. Und dann sagte Frank „Lass den mal rein“ Oh, da hat Schmitti dann endlich begriffen, warum wir heute hier sind. War zwar ein wenig wild, hat aber nicht geschnappt und ließ sich auch korrigieren.

Das mit 12 Uhr klappt zwar noch nicht soooo ganz, aber das hat der Kleene echt gut gemacht – für’s erste mal… wir werden es wiederholen 🙂

Connor wird heute 13 Jahre jung

Eigentlich muss Herrchen hier seine Gedanken niederschreiben, denn der kennt dich ja viiiieelll besser als ich, denn du stellst Ruppert und mein Leben ja erst seid 2 Jahren auf den Kopf.

Was ich aber über dich sagen kann, ist, dass du ein lustiger, immer alles regeln wollender, immer auf der suche nach irgendwas, was man ins Mauli nehmen kann, sich manchmal wie eine Prinzessin benehmender Border Collie bist, der Ruppert doof findet und sich mit Schmitti arrangiert hat – dem kannst du viel Unsinn beibringen und Schmitti macht immer mit. Du hast deinen eigenen Kopf und manches mal muss ich mit dir schimpfen. Dann kommst du mit deinen schönen Whisky-Augen an und ich schmelze dahin, denn du bist ein Charmeur.

Bleibe uns noch lange erhalten, du alter Puschel-Hund.

Rupi ist nun 15 Jahre jung

Frauchen Petra schreibt:

Mein alter Freund Ruppert wurde am 17.06.2016 15 Jahre jung
Ok, genau genommen. weiß ich gar nicht, wann der alte Herr 15 wird, aber vor 15 Jahren habe ich den schwarzen Teufel aus dem Tierheim Velbert abgeholt.
Was haben wir Kämpfe ausgeführt und der Maulkorb wurde ein ständiger Begleiter für mich, lag und liegt auch heute noch auf dem Nachttisch neben dem Bett. Auch wenn Rupi wie ein alter netter Bub aussieht, er hat es heutzutage immer noch faustdick hinter seinen süßen Schlappohren – und er ist immer noch schnell wie eine Natter (hat letztens noch eine neue Tierärztin beim Dr. Willich erlebt – keine Sorge: Rupi hatte den Maulkorb auf)

Dieser Hund ist mein Lebensretter, denn er hat mich durch eine sehr schwere Zeit begleitet. Wahrscheinlich war gerade sein schwieriges Ich eine Herausforderung, die mich von Dummheiten abgehalten hat, denn ich habe ihm versprochen auf ihn aufzupassen und ihn NIE wieder abzugeben.
Rupi wäre der typische Wanderpokal geworden und wäre sein Leben lang immer wieder im Tierheim gelandet, jedes mal schlimmer. Aussagen der Tierheimmenschen, wie „An den schwarzen Teufel gehen wir nicht dran“ habe ich öfters zu hören bekommen….

Egal, am 17.06.2004 zog mein schwarzes Herzblatt bei mir ein und seit dem Tag waren wir – bis auf 1 Wochenende und 1 Krankenhausaufenthalt – zusammen unterwegs. Durch ihn habe ich sehr nette Menschen und Hunde kennengelernt, habe, um ihn besser zu verstehen, meine Hundeausbildung gemacht und erfreue mich jeden Tag an dem alten Schlawiner. Und wenn wir Spaziergänge machen, läuft er mit glücklichen Ohren mit, zwar etwas langsamer als früher, will immer noch einmal das Bällchen im Maul gehabt haben, plantscht immer noch gerne im Wasser – früher hat er km in der Ruhr gezogen – und schläft abends selig am Fußende meines Bettes ein, wo ich ihn morgens echt wecken muss.

Mein herzallerliebster Ruppert: du bist der tollste Hund auf der ganzen Welt, du bist einzigartig.
So was wie dich gibt es NIE wieder.

Spielen auf der Schafswiese

Damit so ein kleiner Border-Wicht irgendwann einmal so etwas wie Müdigkeit zeigen kann, muss er laufen, laufen und nochmals laufen.

Der Spaziergang gestern mit den Hundejungs hat schon einiges dazu beigetragen: Schmitti ging freiwillig OHNE Abendbrot ins Bettchen. Er war so platt… Wunderschön!!!

Damit das heute auch wieder so wundervoll klappt, sind wir Tyco besuchen gegangen. Dort kann Hund supertoll auf einer der Schafwiesen (eingezäunt!)rennen, laufen und toben…

Und das haben die beiden Kleenen dann auch superschön gemacht.

Leider sind die Handybilder von schlecher Qualität, aber ich denke, da haben sich 2 gesucht und gefunden:

Und jetzt noch als Film ;-):

Toben auf der Schafswiese: Schmitti und Tyco

Juhu – das Rudel wieder unterwegs mit Schmitti

So, nun ist es endlich soweit:
unsere besten und ältesten Freunde haben Schmitti kennengelernt…

Was war das heute schön. Wir sind alle auf unserem Rentnerweg unterwegs gewesen. Zwar hat Schmittis Leine ein wenig genervt, aber so konnte der Kleene sich endlich mal auspowern und das hat er gemacht.

Er liegt, wie wir auch im Körbchen und ist fix und ferig. OK, er hat noch Fäden ziehen hinter ich gebracht, aber egal. Wir sind fertig..

Deswegen soll Frauchen jetzt nur noch die Bilder hochladen und basta für heute:

Endlich wieder zusammen…

… die Hundejungs haben uns am Sonntag besucht, um mit uns endlich mal wieder eine gemeinsame Runde zu drehen. Außerdem musste das Herrchen Jörg  der beiden unser neues Domizil kennenlernen…

Was war das für eine Freude, als die beiden durch unsere Haustür hereinstürmten. Alles ging in heillosem Gewusel und Gebell unter. Da unsere beider Herrchen eine Hausbegehung vornehmen, hatte wir Jungs Zeit uns erste einmal kräftig auszutauschen, was bei unseren Frauchen echt für leichten Tinitus sorgte.

Wir gingen dann schon einmal in den Garten vor, wo wir uns warm spielten. Dabei sahen wir alle aber auch, dass Linus die Beine weh taten. Der arme Linus hat in allen 4 Beinen Arthrose und ich weiß, dass das verdammt weh tut… Unserem Linus, dem wir immer unterstellt haben, dass er uns alle in Grund und Boden läuft, muss so etwas widerfahren.  Aber ist tapfer mit gelaufen und wenn es nicht mehr so schnell ging, sind wir alle eben langsamer gelaufen.

Trotzdem war das eine wunderschöner Spaziergang, auf dem wir noch unsere alten Nachbarn aus der Olper Höhe mit ihren beiden Hundedamen getroffen haben: eine 16 und die andere 8 Monate.

Nächste mal wenn wir zusammen gehen, werden wir einen Hundekumpel mehr haben: Schmitti (Herrchen will ihn noch umbennen)

Wir freuen uns aufs nächste Mal

WuffWuff Rupi

Die Hundejungs zum ersten mal bei uns zu Besuch

Oh, was war gestern die Freude gross:

lagen bei Frauchen im Zimmer, die langweilig an ihrem kleinen  schwarzen Kasten arbeitete… Plötzlich hob Connor die Ohren und ließ sich galant das Sofa runterrutschen und trabte zur Tür… Und schon erschallte vor der Tür lustiges Gebell und Gequietschte und als Frauchen endlich die Tür öffnete, stürzten Felix und Linus herein…

Was war das für ein Gewusel, den di Jungs waren ja noch nie in unserem neuen Zuhause: alles wurde „unter die Nase“ genommen und inspiziert. Dabei riss Linus auf dem Weg ins Hunde-Klimbim-Zimmer – wo auch die guten Trainings-Leckerchen liegen – das Telefon und das Modem zu Boden (sollte mal richtig verkabelt werden, gell, meine Menschen???)

Nachdem alles für gut befunden wurde, hetzte Felix mein Frauchen in die Klamotten, denn die Hundejungs waren begierig, unser neues Umfeld kennenzulernen. Und schon ging es laut los.

Vorbei an Wiesen und kleinen Bächen, rüber über den Marscheider Bach, bergauf, bergab, Stöckchen hier, Tannenzapfen da, Leckerchenbäume,  u.v.m… Was war das schön mit den Jung; die haben uns seeeeeehr gefehlt. Ich glaube, unsere Frauchen hatten auch viiiiel Spaß zusammen.

Leider hat Frauchen immer noch nicht ihr Fotofix-Ladegerät gefunden und so steht hier heute NUR Fließtext. Nächstes mal werde ich vorher mit meiner dicken Nase das Gerät erschnüffeln und dann gibt es auch wieder kommentierte Bilder, versprochen…

WuffWuff Ruppert