Archiv der Kategorie: Spaziergänge

Facebook-Hundespaziergang statt Literaturmesse in Leipzig

Linus im SesseDie neuen Medien sind ja auch für Hunde höchst interessant, denn es schreiben ja nicht nur die Menschen über Literatur und welche neuen Blicke sie dadurch auf die Welt bekommen, sondern immer mehr Cat- und Dog-Content findet dort auch seine neugierigen vierbeinigen Leser. Und so kam es, dass wir über Facebook zwei Hunde entdeckten, die doch tatsächlich nicht nur in Wuppertal leben, sondern auch auf den Wegen wandeln, auf denen wir so gerne laufen, schnüffeln, spielen.

Und über Facebook ist es ja sozusagen hundeleicht, sich mit anderen Fellnasen zu verabreden. Und so kam es am Freitag, dass wir die social-media-erfahrenen Vierpfötler Findus und Chica (ist das so richtig?) kennenlernten und mit ihnen natürlich auch ihren Mensch Kerstin. Wir Hunde haben uns kurz beschnüffelt und dann so getan, als ob wir uns nicht sehen – wir mussten uns ja erst einmal kennenlernen. Felix hatte – wie immer – nur Augen für Conner und seinen Stock, Rppert ging so seiner Altherrenwege und ich habe mal lieber ganz weite Runde gedreht und gebuddelt – das ist mir bei so viel Hundegewimmel immer lieber.

An unserem allerliebsten Schwimmteich, in dem wir immer noch nicht schwimmen durften (es ist wohl immer noch zu kalt und es drohen blaue Lippen und Lungenentzündung – was auch immer das ist), haben wir immerhin ein bisschen mit den Stöcken toben dürfen und Findus und Chica haben gezeigt, was sie alles für Kunststücke drauf haben: die können nämlich über lange Stämme übers Wasser laufen. Hm, das wäre mir ja zu kippelig, wo ich doch so ein Grobfüßler bin. Aber für Findus mit den kleinen Pfoten war das alles kein Problem.

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fb_sp_2fb_sp_3fb_sp_4Dann sind wir weitergegangen und als Chica und Findus so richtig Gas gegeben und sich gejagt haben, da sind aber unsere beiden Hütehunde Conner und Felix zu Hochform aufgelaufen. Ich vermute, die beiden jungen Hunde hätten sich noch ewaig weiter jagen könne, so lange, bis Felix und Conners schon längst unter einem Sauerstoffzelt gelegen hätten (hihihi). Ich halte mich ja da raus, aus so einem Getümmel.

fb_sp_5fb_sp_6fb_sp_7Und schon saßen wir bei schönstem Sonnenschein wieder völlig gelangweilt am Bergerhof. Unsere Menschen mussten Käsekuchen essen, statt mit uns auf der schönen großen Wiese zu spielen. Dafür unterhielten sie sich über die Zeitung talwärts und über die vielen Demonstrationen, die am Samstag stattfinen sollten (ujnd wohl zu keinen üblen Vorkommnissen geführt haben), und über die Kerstin für die Zeitung berichten wollte.  Und sie bedauerten es auch nur ein kleines wenig, nicht in Leipzig und nicht auf der Lietraturmesse und nicht in den völlig schlecht belüfteten Hallen zu sein, denn dort hätten sie gar nicht so schön die frische Luft und die Sonne und uns Hunde (und vor allem den Bergerhofer Käsekuchen!) genießen können.

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Conner hat das stundenlange Herumgesitze dann ganz praktisch genutzt und sich mal so richtig an Chica und später auch an Findus herangeschmissen. Ich wäre ja lieber über die Wiese gerannt oder hätte die Maulwurfhügel kontrolliert. Mich macht das Warten an der Leine immer völlig zappelig. Endlich, endlich standen die Menschen auf. Sie hatten blaue Lippen und klapperten mit den Zähnen, denn die Sonne hatte sich hinter einer Wolke versteckt und es war ihnen wohl odentlich kalt geworden- warum dürfen wir eigentlich nicht schwimmen gehen, wenn die Menschen schon vom Draußen-Sitzen blaue Lippen bekommen?

Kerstin, Chica und Findus mussten nur noch ins warme Auto steigen, aber wir mussten noch den ganzen Weg zum Parktplatz zurück gehen. Und bergrunter wird es einem auch nicht so schnell warm. Und schon war der schöne Freitag vorbei, wir waren danach aber auch richtig kaputt. Und wenn wir Euch, Chica und Findus, vielleicht noch ein oder zweimal gesehen haben, dann spielen wir auch alle richtig zusammen.

(Fast der) 5. Hundejungs-(Schnee-)Wandertag

Ende Januar beschlossen wir, dass wir mal wieder mit Vielen spazieren gehen wollten; besonders bei diesem Super-Duper-Schnee-Wetter: kalt und sonnig und viiiieeelll Schneeeeeee…..

Also wurden Telefon-, E-Mail- und WhatsApp-Ketten gebildet, um einen Termin für alle zu finden. Leider konnten Claudia und ihre Hundemädels und Andi und Aragon nicht, aber der Rest traf pünktlich auf dem Wanderparkplatz bei der Gärtnerei Uellendahl ein. Oh, was für ein Geschrei und Gebelle von uns Hundekindern: „Da seid ihr ja“, „Wie toll euch zu sehen“, „Können wir endlich los?“….

Ich denke, die Anwohner waren froh, als sich unsere Karawane endlich in Bewegung setzte. Und ab ging es… Wir haben eine schöne große Runde gedreht, wobei pielen, zergeln, bellen, wühlen, schurigeln, an einem Stöckchen ziehen, hinter Schneebällen herlaufen, etc. wirklich nicht zu kurz kamen, obwohl unsere Menschen viel miteinander getöttert haben. Nein, wir wollen uns nicht beschweren. aber am besten lasse ich die Bilder selber sprechen:

Noch liegt Schnee – wann machen wir das wieder? Macht Vorschläge….

WuffWuff Rupi

Schnee in England

Ich schreibe heute auch im Namen meines Bruders Connor.

Wir weilen ja schon seit 1 Woche in Großbritannien. Ich bin ja schon ein alter Hase bzgl. dieses Landes, aber in dieser Konstellation bin ich noch nie zur Insel gefahren: Frauchen, Micha, Connor und ich in einem Auto mit gaaaanz viel Gepäck – das meiste für uns Hundejungs, hoffe ich. Das war schon aufregend und ich kam zuerst überhaupt nicht zur Ruhe. Die Reise hat dieses mal auch viiiiiel länger gedauert (Frauchen rast immer) und so kamen wir 4 sehr müde bei Frauchens Freunden an. Erste Tat: ab ins Bett…

Aber seit diesem kleinen Schläfchen haben wir schon viel unternommen und ich zeige Connor all die schönen (gut riechenden) Ecken hier. Mit den eiermann-Hunden hat er schon zusammen Weihnachtslieder gesungen. Frauchen und der Eiermann haben sich schlapp gelacht.

Und dann fing es vorgestern an zu schneien: welch Kühlung für die alten Füsse, wunderschön. Und wo muss man hierhin, wenn es kalt, schneeig und sonnig ist? Richtig, zu einem unserer absoluten Lieblingsplätzchen hier, den Long Mynd .

Aber seht selbst, wie wunderschön es da war:

Wenn wir ganz artig sind, fahren wir dann nochmal dahin??? BitteBitteBitteBitteBitteBitteBitteBitte…
WuffWuff Rupi & Connor

Mirakel der Woche: wenn Menschen Langeweile haben…

.P1030840.. kommen sie auf lustige Ideen:
Frauchen hat mir vor längerer Zeit einmal erzählt, dass wir Hunde „Gesetzen unterliegen“; einige Kumpels mehr, als andere: Landeshundeverordnung schimpft sich das, glaube ich.

Nun kam sie gestern nach Hause und berichtet, dass die Stadt Wuppertal – die zu den teuersten Hundesteuer-Städten Deutschlands zählt…:

Höhe der Hundesteuer in Wuppertal (Stand 2014)
Die Steuersätze sind unabhängig von der Größe, dem Wert oder dem Geschlecht

des Hundes. Die Steuer ist in vier Teilbeträgen:
am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. des Jahres zu entrichten.
Sie beträgt:

  • für einen Hund vierteljährlich 40,00 EUR (jährlich 160,00 EUR),
  • ab dem zweiten Hund vierteljährlich pro Hund 72,00 EUR (jährlich 288,00 EUR),
  • für gefährliche Hunde (sogenannte Kampfhunde) beträgt die Steuer für
    jeden Hund vierteljährlich 250,00 EUR (jährlich 1.000,00 EUR).

… sich mal wieder was Lustiges bzgl. der Leinenpflicht ausgedacht hat:

ihre Kollegen machten sie darauf azufmerksam, dass in der Rundschau, einem Papierdinges für Menschen, vom 03.12.2014 zu lesen war, dass „… Hundebesitzer ab dem 1.Janar 2015 genauer auf ihre Vierbeiner (uns) aufpassen müssen…“

Wat en Quatsch unsere Menschen auf so etwas aufmerksam machen zu müssen. Mein Frauchen passt auf Connor und mich und unsere anderen Hundekumples IMMER gut auf. Sie kann auch ganz schön streng werden, wenn wir mal wisder über die Strenge schlagen wollen, ABER sie hat immer ein bsi zwei Augen auf uns gerichtet.

Es sollen dann „… vom neuen Jahr an schärfere Regelungen in den Parkanlagen und Stadtwäldern gelten… Wer dann seinem Vierbeiner abseits des genau festgelegten Auslaufgebiets die Leine abnimmt und vom Ordnungsamt erwischt wird, muss mit einem „Knöllchen“ rechnen. Dabei spielt es künftig keine Rolle mehr, ob es in einem Park oder einem Wald passiert ist. Das Ordnungsamt sei befugt, diesen Verstoß anzuzeigen, so die Verwaltung. Das lege eine neue Verordnung des Landesbetriebs Wald und Holz NRW fest.“
Was heißt das??? Frauchen erklärte mir, dass so eine nette Hundebesitzerin, wie sie ein ist, sich immer an die Regeln hält und dass es mit so einem wohlerzogener Hund, wie ich es bin, kein Probleme auftreten…
… vor allen Dingen, da wir komplett woanders spazierengehen, wo Hunde noch Hunde sein können, wühlen, toben, spielen, sich kloppen und sonst noch was tun können, ohne durch die Leine vom hundsein abgehalten zu werden.

ABER: wie oben schon erwähnt: hören müssen wir trotzdem und stromen gehen geht gar nicht; da werden all unsere Frauchen und Herrchen ein klein wenig unangenehm und dann gilt auch der nette Spruch:

„Wer nicht hört, kommt an die Leine!!!“

Also haben wir im nächsten Jahr keine Schwierigkeiten
WuffWuff Ruppert

(Fast der) 4. Hundejungs-Wandertag

Freitag nach unserer Hunderunde sagte Claudia, dass Sonntag die Hundemädchen zu Besuch kommen und ob wir zusammen spazieren gehen sollen. Samstag fragte Spunkys Herrchen Jens: „Sollen wir mal wieder zusammen spazieren gehen?“

So blöde Fragen können nur Menschen stellen, denn die Antwort lautet immer : JA!!!!!!

Also nahm Frauchen am Sonntag das Telefon in die Hand und koordinierte:
14 Uhr Wanderparkplatz Marscheider Wald

Teilnehmerliste
Spunky mit seinen Menschen Martina und Jens
Karli, Lara (die Hundemädchen), Felix und Linus mit Claudia
Connor und meine Wenigkeit mit unseren Menschen Petra und Michael

Reiseleitung: Jens

Die Parkplatzsuche gestaltete sich schon etwas schwierig, da bei diesem Superwetter alles, was Beine hat, draußen unterwegs war. Egal, Frauchen bekam einen… Kurz nach uns kamen auch schon der „Schwertransporter Hundejungs und -mädchen“ und das Hundetaxi „Spunky“ an. Also waren wir vollzählig und Jens konnte den Weg vorgeben. Ein paar Meter mussten wir noch an der Leine bleiben, da es vor Menschen und anderen Hunden nur so wimmelte. Dementsprechend war das empörte Geschrei von uns kilometerweit zu hören. Aber dann hieß es endlich „Leinen los“ und ab ging die Post.
Jens hat sich einen sehr netten abwechslungsreichen Weg ausgesucht: Wasser, Moos, Matsche, Bäume, jede Menge Stöckchen, bergauf, bergab und zwischendurch immer mal wieder Leckerchen . Die Leute, die mit und ohne Hund, uns entgegen kamen, waren manchmal ein klein wenig mit uns überfordert, aber das war uns total egal. Spaß, Spaß, Spaß! Gelegentlich machten wir mal kleine Päuschen, vor allen dingen als Lara sich „sehr schwer“ an der Pfote verletzt hat und nur Pusten half…

Als wir dann nach Stunden wieder zu Hause ankamen, waren wir alle ganz schön platt. Wir sind uns aber einig: Rudel-Spazwandern ist das allerbeste und wir werden es wiederholen, gell Reiseleitung? Fang schon mal an und plane ne neue Runde für uns!!!

Statt Chanel No 5 lieber Antonella Nr. 8756

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Wir haben ja zuhause manchmal ganz unterschiedliche Auffassungen darüber, was gut riecht. Jetzt ist es nicht so, dass unsere Menschen so wirklich auf diese chemischen Düfte stehen, die an manchen Orten für viel Geld verkauft werden und mit für uns Hunde völlig unverständlichen Worten ungefähr so beschrieben werden:

Die Kopfnote wird geruchlich vom strahlend-frischen, leicht metallisch-wachsig-rauchigen Aldehyd-Komplex C-10/C-11/C-12 (1:1:1, 0,6 %) dominiert, mit seinen typischen Anklängen an wachsige Rosenblätter und Orangenschalen. Die hespridisch-zitrusartigen Facetten werden durch Bergamottöl, Linalool und Petitgrainöl aufgenommen und unterstrichen. Die Herznote wird von dem klassischen »Quelques Fleurs« Blumenbouquet gebildet, das von den Dufteckpfeilern Jasmin, Rose, Maiglöckchen (Hydroxycitronellal), Iris-Butter und Ylang-Ylang-Öl aufgespannt wird.  (Quelle: wikipedia)

Und in der Werbesprache hört es sich dann auch noch so an: „Ein zeitloser Klassiker von einzigartiger Eleganz und Symbol für die Verführungskraft der modernen Frau. Das blumig-aldehydige Bouquet abstrakter Blüten ist von unbeschreiblicher Weiblichkeit.“ (Werbetext zu Chanel Nr. 5)

So einen Quatsch brauchen wir natürlich überhaupt nicht und nette Hündinnen auch nicht. Das möchte ich jetzt aber hier nicht vertiefen, vielleicht lesen ja Kinder mit.

Blumig finden wir ja auch ganz gut. So zum Beispiel:

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Noch schöner ist es aber, wenn Antonella über die Wiese gestiefelt ist und dies hier hinterlassen hat:

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Köstlich. Darin wälzen ist einfach göttlich. Am ganzen Körper mit diesem Geruch versehen zu sein, ist wirklich das höchste der Gefühle.Über die besonderen Kopf- und Herznoten dieses einmaligen Duftes kann ich jetzt so wissenschaftlich nichts Genaues sagen, ja, vielleicht lässt sich das ein oder andere gefressene Alpneveilchen wiederriechen, auf jeden Fall das würzige Gras, der üppig-kräftige Butterblumenduft, die Öle der zahlreichen alpinen Heilpflanzen, die bergkristalinen Wasserdüfte und die gute Alpenluft.  Die Gesamtkomposition ist einfach – im wahrsten Sinne des Wortes -: unbeschreiblich.

Aber – es ist nicht familienverträglich. Ihr glaubt gar nicht, was dann los ist, wenn wir uns, meistens im Frühjahr, wenn noch keiner so richtig aufpasst, ausgiebig in Antonellas Hinterlassenschaft gewälzt haben. Ein Gebrüll und Geschrei, Drohungen von Tierheim, Aussetzen, Zwinger im Garten sind zu hören und dann müssen wir stundenlang duschen (grrrrauenhaft).

Deshalb sind wir ja schon ganz vorsichtig geworden und suchen  nur noch familienverträgliche Kuhfladen. Das sind die, die schon gut ausgetrocknet sind und nur noch so eine Spur des irsprünglichen Duftes an unser Fell abgeben.

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Das ist immer noch eine Wonne – und wir bekommen keinen Ärger. Im Gegenteil: den abgetrockneten Antonella Geruch, den mögen auch unsere Menschen sehr.

Und nein, das ist nicht, was Ihr denkt. Hier habe ich nur in altem Laub und alten Nadeln geschnuffelt:

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Der schwarze Block gut gelaunt unterwegs

Gestern nachmittag sind wir Claudia, Felix und Linus abholen gefahren, um bei herbstlich schönem Wetter einen netten Spazier- und Spass-Gang auf dem Renterweg zu machen. Felix war schon von Anfang an super drauf und kaute uns allen – besonders dem armen Linus – ein Ohr ab: „Oh, schau mal da…“, „Ist das nicht toll hier?“, „Was für ein tolles Stöckchen…“ und all so einen Pillepallekram blökte er uns entgegen…
Aber egal, seine gute Laune war sehr ansteckend und so trabten wir Jungs breit lächelnd durch das Grünzeug Richtung spiel- und Spaßplatz am Felderbach.
Als wir am DLRG-Bach ankamen, trafen wir Lotta – niedliche kleine schwarze Labradordame – samt Frauchen. Normalerweise steht Felix wahnsinnig auf das Mädchen und vollführt mit ihr immer einen lustigen Balztanz, aber heute ließ sich Lotta nicht animieren. Lottas Frauchen schloß sich unserer Wandertruppe an und so schlugen wir zu 3 Menschen und 4 Hunden den Weg zu unserem Spielplatz ein.
Als wir dort ankamen, war der Platz schon besetzt: eine junge Frau und 2 Rottis: Motte und Achilles. Zuerst waren wir ein wenig skeptisch: unser Platz besetzt? Von 2 fremden Hunden??? Aber Lotta sorgte dafür, dass das Eis schnell brach, denn sie kannte die beiden Großen. Und so brauchte es nicht lange und wir 5 – denn Linus suchte schnell das Weite – rannten zusammen hinter Stöckchen her. Claudia spielte mit Achilles, der furchtbaren Spass daran hatte, wenn sie hinter ihm herrannte und mit ihm „kriegen“ spielte. Er grummelte voller Glück, was zwischen durch von Motte falsch interpretiert wurde, so dass sie immer gucken kam, ob auch alles mit Achilles in Ordnung ist. Felix fletschte die Großen an, was das Zeug hielt, denn Motte gehört auch zum Diebsgesindel.


Unsere Menschen waren sich einig, dass das doch eine wunderschöne Werbung für „Kampfschmuser“ sei, was wir 6 da abzogen, denn zwischendurch mussten wir immer wieder gepuschelt werden – auch die Großen!!!

Irgendwann geht auch die schönste Spielstunde zu Ende und so machen wir uns alle zusammen auf den Rückweg, ABER: es gab noch Gruppenbilder, die im Nachhinein aussehen, als ob Claudia uns nette Geschichten erzählen würde…

Ich würde sagen, dann bis zm nächsten mal: der schwarze block wird sich bestimmt  wieder zum Toben treffen…

Wuff,wuff Ruppert

Die Hundejungs treffen Connor

Da Connor zu einem Teil meines Lebens geworden ist, müssen auch meine liebsten Hundekumpels ihn endlich kennenlernen.
Also wurde Connor auf unseren heiligen Freitagsspaziergang mitgenommen. Frauchen hat ihn direkt nach ihrer Arbeit abgeholt, also konnte ich kein Veto einlegen: die beiden haben mich abgeholt und so sind wir nach Fichthorn geeilt. Auf dem Parkplatz angekommen, habe ich schon gesehen, dass die Hundejungs und Claudia vor uns angekommen sind. Also drängele ich Frauchen zu Eile. Connor hat gar nicht begriffen, was los war; war ja sein erster Freitag-Walk…
Als Frauchen endlich die Türe öffnete, erwartete ich eigentlich die sich lauthals freuenden Hundejungs ums Auto springen zu sehen: nichts…Connor wurde auch raus gelassen; immer noch kein Geschrei…. Ein älterer Herr kam uns entgegen und fragte Frauchen, ob ICH die Mutter der kleinen Hunde sei, denn die wären soooo schnell zum Auto gerannt… ICH!!!! MUTTER!!!! Hat der Typ einen an der Waffel??? Frauchen lachte sich kaputt und antwortete dem Herrn, dass er mich nun tödlichst beleidigt hätte, da wir alle Jungs seien. Daraufhin sprach der alte Mann, er hätte keine Ahnung von Hunden. Habe ich gemerkt, Trottel!!!! Also mussten die Kleinen ja doch zu uns gerannt sein, aber als wir in den Weg einbogen, war Linus gar nicht zu sehen und Felix blieb sehr kritisch sitzen: da stimmt was nicht, Petra, Ruppert und wer ist da noch bei??? Erst nachdem wir aufgeschlossen hatten, ließ er sich laut pöbelnd dazu herab, uns zu begrüßen, aber immer noch mit Zweifeln im Gesicht. Ok, nach einer Weile ging das schon ganz gut mit uns Vieren. Linus und Connor fanden sich auf Anhieb sympathisch. Muss an den gemeinsamen Genen liegen. Ich hatte endlich frei, denn Connor fing an, sich für Felix zu interessieren: solange Felix KEIN Stöckchen im Maul hatte, war alles toll. Also Felix ein Stöckchen aufnahm. fing Connor sofort an, Felix bzw. das Stöckchen zu hüten. Felix fand das super Sch**** und ließ das Stöckchen fallen. Er hat aber leider nicht mit dem Talent zur Manipulation von  Border Collies gerechnet. Dum di dum rannte Connor den Weg entlang, immer den Blick in den Wald und ins Gestrüpp: wusch, weg war er und raschelte abseits des Weges im Gestrüpp herum…. und kam mit einem „kleinen“ Zweig wieder auf den Weg zurück. Er hampelte so rum, dass Felix nicht wieder stehen konnte: er biss in den Stock und fing das Zergeln mit Connor an, Der  – gar nicht blöd – ließ sofort den Baumstamm los und hütete Felix, der vor Wut schäumte, Linus fand das toll, dass dieses mal Felix dran war; mich ließen alle in Ruhe, wie schön. Zwischendurch hat Frauchen 2 – 3 mal Connor an die Leine genommen, damit Felix Luft holen konnte.

Dann kam uns noch ein Laster auf dem Weg zum Berger Hof entgegen, um irgendwo Holz abzuholen. Der musste den ganzen engen Weg wieder rückwärts zurück fahren. Der Fahrer hatte wirklich einen sehr dicken Hals, denn die Rückfahrt war echt schwer und so kamen wir sehr langsam vorwärts. Nach gefühlten 2 Stunden kamen wir endlich am Berger Hof an. Dort konnten sich die 2 Hüter ein wenig ausruhen. Connor und ich legten uns Hintern an Hintern hin. Frauchen sagt nur „Geht doch“. Als der Spaziergang endlich weiterging, verzichteten wir  – auf Geheiß unserer Frauchen – auf Stöckchen und kamen bei dem Dreckswetter störungsfrei voran.

Am Auto angekommen, hat Claudia dann gesagt, dass Connor öfter mit darf; ich glaube Felix sieht das anders….

Am nächsten Tag haben wir 6 uns am Renternweg getroffen: die Stimmung zwischen uns Hundejungs war sehr gut. Also marschierten wir los. Unterwegs haben wir noch Rasmus samt Herrchen und Frauchen getroffen. Ich glaube, Connor und Rasmus finden sich gut, denn sie haben ganz lange miteinander geschnäuzelt… Am Liebelingsspielpaltz am Bach hat Connor dann wieder auf Felix und sein Stöckchen aufgepasst… man hat Felix weiße Zähne, die man im Dunkel des Waldes aufblitzen sah, als er Connor klar machen wollte „Mein Stöckchen!!!!!!!!“ Nutze es was? Nein!!! Aber das kennt Felix ja selber, gell???

Nach diesen beiden Spaziergängen waren alle seeeeehr platt.

Also Connor, wenn du Lust und Zeit hast, darfst du jederzeit wieder mit Spazieren gehen…

Wuff wuff Ruppert

Mirakel: Schlöngelweg

P1050995 Was ist das denn schon wieder für ein frei erfundenes, nicht im menschlichen Duden stehendes Wort??? Ein Schönes…. Denn es verspricht IMMER Spiel, Spaß, Spannung.

Ich versuche das Wort einmal aus meiner Hundesicht zu erläutern:

P1000064ihr kennt alle die „normalen“ Wege: entweder die Fußwege, die asphaltierten Wege, auf denen Hund sich die Pfoten im heißen Sommer verglüht. Die sogenannten Waldwege, auf denen der Mensch, weiß der Kuckuck warum, immer öfter kleine Steine – Splitt – verteilt, die für unsere Pfoten auch nicht toll sind. Aber eigentlich sind die auch schon schön…

Aber dann komme ich zum Schlöngelweg: kleine Wege, die wahrscheinlich in der Entstehungszeit von Rehlein und Wildschweinis benutzt wurden, um nicht unbedingt dem Menschen im Wald zu begegnen. Irgendwann kamen dann doch die Menschen – bestimmt mit unseren 4-pfotigen Kollegen, um auch den „normalen“ Spaziergängern aus dem Weg zu gehen.

Und so entwickelten sich die Schlöngelwege, die meist versteckt liegen, leicht zugewachsen, mit umgestürzten Bäumen gespickt sind, sind verdeckt unter dem Blätterdach der alten tollen Bäume – einige sind Limonadenbäume (s. vorheriges Mirakel…) – und bieten an heißen und auch an regnerischen Tagen alle, was das Hundeherz begehrt: Stöckchen, Buddelstellen, Versteckstellen für Spielzeug und für unsere Menschen, Ruhestellen auf und unter alten Bäumen und diese Stille – wenn wir nichts einfordern ;-). An manchen Tagen gehen Frauchen und ich stundenlang auf solchen Wegen spazieren und genießen die Zweisamkeit, aber speziell im Rudel haben wir IMMER Spaß, auch wenn unsere Menschen ihre Ruhe haben wollen, denn wir finden immer etwas zum Spielen.

Und jetzt zum Wort selber: ihr wisst nicht was schlöngeln ist??? Ein Fluss schlöngelt sich durch die Auen, eine Landstrasse schlöngelt sich durch die Landschaft…

Und übrigens: Schlöngelwege gibt es nicht nur im Bergischen, sondern auch im Gebirgigen – wahrscheinlich sogar weltweit.

Also: viel Spaß beim nächsten Abenteuerspaziergang auf einem Schlöngelweg

Und hier noch ein paar Schlöngelweg-Ansichten:

Schlöngel_1

Schlängel_2

Schlöngel_3

Schlöngel_4

Schlöngel_5

Schlöngel_6

Wir wollen Schnee!!!

Sommer und Sonne sind ja ganz schön – manchmal. Das Wetter hier ist uns aber viel zu warm:  Wir können nicht spielen und toben, liegen schlapp und matt auf der kühlsten Fliese im hintersten Keller, haben keine Lust draußen herumzutollen, unsere Zunge hängt auch so schon ganz klöngelig aus dem Maul heraus. Selbst morgens früh ist es im Wald schon stickig, nachmittags können wir eigentlich nur zur Seerobbe mutieren und in einem Tümpel herumliegen.

Da macht es dann doch wieder richtig Spaß, die Schneebilder anzugucken. Schon alleine der Blick auf die schöne, kühle weiße Fläche: ein Wolhtat. Der Gedanke daran, wie hund sich darauf wälzen kann: ein himmlischer Genuss. Und dann, so schön gekühlt, macht es auch wieder Spaß, ein Spielgesicht aufzusetzen und dem Kumpel ordentlich auf die Nerven zu gehen. Seht selbst und erfreut Euch am Gedanken, dass es auch irgendwann mal wieder richtig schön hundekalt wird.

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