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Das Spieltau

Für uns hat es sich richtig gelohnt, unseren Menschen zu einem Hundeseminar zu schicken, in dem es ja um das Spielverhalten der Caniden ging. Nun wird hier gespielt, was das Zeug hält. Das macht ja mal so einen Spaß. Und die Menschen  haben zwei wichtige Dinge gelernt:

Erstens müssen Hunde spielen, weil sie sich beim Spielen nicht nur Austoben können, sondern auch Sozialverhalten erproben. Denn beim Spielen ist für alle Hunde sonnenklar, dass alle normalen Rollen und Hierarchien aufgelöst sind und auch der kleine, schwächere, sonst immer unterlegene Hund gegen den großen, älteren und stärkeren Hund gewinnen kann. Deshalb macht es gar nichts, wenn Menschen im Spiel mit ihren Hunden auch mal unterlegen sind, denn alle wissen ja: das ist nur ein Spiel. – Bei Menschen ist es doch auch so: wenn Eltern mit ihren Kindern spielen, haben die Kinder einen riesigen Spaß, wenn sie gewinnen und wissen doch immer, dass letztendlich die Eltern diejenigen sind, die sonst das Sagen haben.

Zweitens zeigen Hunde ganz deutlich an, wenn sie spielen wollen – Petra hat das ja letztens schon beschrieben: Hunde machen ein ganz entspanntes Spielgsicht, sie hüpfen durch die Gegend und machen sinnlose Bewegungen, sogenannte Luxusbewegungen, sie knurren, verbeugen sich mit den Vorderpfoten und gehen in das sogenannte Selbsthandikap, wenn sich z.B. größere Hunde auf den Boden legen, damit kleinere eine Chance haben. Wenn man das mal genau bei der Begegnung von Hunden beobachtet, kann man das seht gut erkennen.

Und wir haben i diesem Zusammenhang gleich ein neues Spielzeug abgestaubt. Weil wir ja für unser Leben gerne zergeln (da gibt es ja auch die lustige Auffassung, dass das kein Mensch mit seinem Hund tun sollte), haben wir ein Spieltau bekommen – nicht nur eins, natürlich hat jeder von uns eins bekommen. Sie liegen nun schon ein paar Tage auf der Kommode herum und wir haben sie gar nicht so recht wahrgenommen. Aber heute haben wir sie eingespielt, man war das toll.

Als ich erst einmal begriffen habe, dass das Spieltau für mich ist, habe ich mich so gefreut: ich habe geknurrt, bin lustig mit dem Tau im  Maulwinkel durch den Garten gerast, habe Verbeugungen gemacht, mir das Tau in die Luft geworfen und bin damit im Maul vor meinem Menschen weggelaufen und konnte sie so zu einem lustigen Verfolgungsrennen einladen. Und gezerrt haben wir natürlich auch. Ich habe sogar mit Felix Verfolgung gespielt, jeder sein Tau im Maul.

Und dann habe ich entdeckt, dass ich wunderbar an den Fäden herumbeißen kann, ich konnte sie sogar herauszupfen. Das hat auch Riesenspaß gemacht, fand mein Frauchchen aber nicht so toll. Schaut euch mal die Bescherung auf dem Foto an. Ist wohl doch besser, wenn wir die Spielzeuge nur bekommen, wenn wir auch damit spielen. Schade…

Schöne Worte: Komm mal hier

Wir gehen ja meistens wenn Zeit ist, also tatsächlich nur manchmal, morgens zum Spielen auf eine Wiese, die nicht weit von zuhause entfernt ist. Da sind natürlich auch immer andere Hunde, was ja nett ist, denn wir freuen uns ja immer, die anderen kurz zu begrüßen, den Menschen mal eben „Guten Tag“ zu sagen, dabei manchmal noch ein Leckerchen abzustauben, und dann wollen wir eigentlich schon wieder weiterspielen.

Aber vor ein paar Tagen wurden wir doch sehr gestört. Es waren noch zwei andere Hunde da, die wunderbar miteinander tobten, ganz hinten auf der Wiese, hatten wir ja nichts mit zu tun. Aber die beiden, ein Labrodor und ein Golden Retriever, waren, als wir erst einmal mit unseren Bällen loslegten, sehr neugierig und kamen mal ganz schnell angerannt, um zu schauen, was wir da so machen. Und hinterher ihre Frauchen. Und Ihr könnt Euch vorstellen, was sie riefen!?: „Komm mal hier! Hier! Hier! Komm mal hier!“ Felix und ich schauten uns nur an, wir konnten uns ein Grinsen nicht verkneifen. Und die beiden Hunde haben auch gegrinst, aber richtig breit. Und damit die schönen Worte gar nicht mehr aufhörten, haben die beiden  einfach große Runden gedreht: über die Wiese in ein kleines Wäldchen, hinten wieder raus, kurz geschaut und gehört – von wo schallt es gerade: „Komm mal hier“? – und in die andere Richtung weitergerannt.

Wir konnten gar nicht mehr mit dem Ball spielen, so spannend und so lustig war es. Und es ging eine ganze Zeit so mit dem im Kreis Laufen und dem Rufen „Komm mal hier!“. Später haben die Hunde ein Einsehen gehabt und sich anleinen lassen und sind lustig schwanzwedelnd mit ihren Menschen von dannen gezogen.

Nun hören wir immer ganz genau zu, wenn wir irgendwo „komm mal…“ hören. Wir haben uns aber beruhigt. Meistens folgt dem „komm mal…“ das doch deutlich ohrschmeichelnde „her“. Dann sind wir immer ganz beruhigt – obwohl: lustig war es schon…

Mirakel der Woche: public viewing

Was war das denn wieder für eine Geschichte? Wir waren eigentlich schon ganz müde und lagen selig im Körbchen. Es wurde ja eigentlich auch schon dunkel, da machten sich unsere Menschen  noch einmal auf den Weg. Erst einmal zogen sie alle Pullis an, die sie im Schrank finden konnten, schnappten sich dicke Decken, klemmten sich Stühle unter den Arm und leinten uns noch einmal an. Da schien es doich noch eine kleine Attraktion für uns zu geben, oder? Spiel und Spaß am späten Abend? Gespannt und ein bisschen aufgeregt tänzelten wir neben unseren Menschen her – und was sahen wir?

Viele Menschen saßen da eng zusammen unter einem Dach und um solche großen Pilze mit warmer Luft herum und alle starrten – auf einen großen Fernseher! Oh je, oh je, es deutete sich ein Fußballspiel an, also stundenlange Langeweile, ewiges Liegen im feuchten Gras, Blick auf Stuhl- und Menschenbeine! Das einzig spannende waren die Kinder, die hinter uns auf der Wiese mit einem Ball spielten. Ich habe so gebettelt, zu laut, meinten meine Menschen, zu viel Geheule, aber ich durfte nicht mit spielen.  Also weiter langweilen.

Zwischendurch sprangen einige Menschen auf und grölten, wie wir es nie dürfen, dann sprangen andere Menschen auf und grölten, zwischendurch habe ich Beschimpfungen des Schiedsrichters gehört (ich habe mir die Ausdrücke lieber gar nicht gemerkt, die wären nicht mal was für eine Kolumne „miese Wörter“) oder von Spielern, die sich furchtbar weh getan haben und mit schmerzerfüllten Gesicht auf dem Rasen rollten. Dann grölten noch einmal die mit den rot-weißen Schals, einer hatte sogar eine Fahne mitgebracht, und dann konnten wir endlich nach Hause und in unsere Körbchen gehen. Unsere Menschen haben noch ein bisschen gemeckert, über Fouls glaube ich, aber dann haben sie auch endlich Ruhe gegeben und sind eingeschlafen.

So ein Mirakel brauchen wir erst einmal nicht mehr. Bitte liebe Menschen: selber mit dem Ball spielen ist dich tausendmal besser, als das im Fernsehen zu sehen!

Schöne Worte: Schurigeln

Während ich hier im Sessel liege und mich von den sehr anstrengenden letzten Tagen erhole, fällt mir doch wieder ein SCHÖNES WORT ein, über das ich nachdenken muss, weil ich gar nicht verstehe, warum meine Menschen sich darüber immer kringelig lachen müssen.  Es ist das Wort SCHURIGELN.

Das kam ja so in die Welt: mein Herrchen ging mit uns spazieren und erzählte zu Hause, dass Felix doch ständig jüngere Hunde, wenn sie ihm auf die Nerven gehen und nicht den gebührenden Respekt vor seinem Alter und überhaupt seiner allumfassenden Weisheit zeigen, schurigeln müsse. — Kurze Pause und dann prustete es quer durchs Zimmer. „Schurigeln!“, lachte sie sich mein Frauchen kaputt, „wie kommst du denn auf das Wort?“

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Neues Spiel: Smaland für Hunde

Ab und zu kommen uns mal die Kinder besuchen, die in unserer Straße wohnen. Dann spielen sie stundenlang mit uns und wenn wir alle ganz erschöpft sind, trinken sie ein Glas Apfelschorle und wir setzen uns alle im Kreis auf die Wiese. Und dann erzählen sie uns meistens was sie Spanndens erlebt haben in den letzten Tagen. Und dabei haben sie uns, das war schon im letzten Sommer, auch immer wieder von einem komischen Land erzählt, von Smaland. In Smaland muss es wohl für Kinder ganz toll sein, weil es dort keine Eltern gibt, die die Kinder ständig ermahnen, von ihnen gutes Benehmen erwarten oder gar das stundenlange Herumlaufen durch Möbelmuseen. Statt dessen können die Kinder nach Herzenslust spielen, am liebsten, und da bin ich ja ganz neugierig geworden, in einem großen Bassin, in dem ganz, ganz, aber auch wirklich ganz viele bunte Bälle herumliegen. Sie haben so schon erzählt, dass ich den ganzen Winter über mehrmals von so einem tollen Smaland mit den vielen Bällen geträumt habe. Felix hat mir erzählt, dass er immer genau wusste, wann ich vom Smaland träume, weil ich dann vor lauter Freude im Traum laut gebellt habe.

Ist ja klar, dass wir Hunde auch ein Smaland haben wollten, ein Land, in dem wir auch in lauter Bälle springen, laufen, suchen, liegen, uns herumwälzen können. Und was soll ich Euch sagen: Wenn man nur die Augen im Wald aufmacht und ein bisschen kreativ ist, dann findet man auch ein Smaland für Hunde. Bei uns im Wald gibt es nämlich solche Mulden. Ich weiß gar nicht, ob die in jedem Wald vorkommen oder nur bei uns, weil wir nämlich in einem Wald spazieren gehen, in dem vor ganz vielen Jahren die erste Steinkohle eingesammelt worden ist. Ist ja auch egal, jedenfalls gibt es Mulden. Und in den Mulden sammelt sich im Herbst das Laub. Und dann liegt das Laub das ganze Jahr in der Mulde und im nächsten Herbst kommt neues Laub hinzu. Und schwupp di wupp ist ein Smaland entstanden, eins nur für Hunde. Hier können wir uns wälzen, wir können buddeln, wir können mit Schmackes hineinsausen und einen Stock oder einen Ball suchen, der immer im Laub versinkt, so dass wir auch unsere dicken Nasen nutzen müssen, um unsere Spielzeuge wieder zu finden. Zum Schluss, wenn wir ganz furchtbar ermattet sind, können wir ganz gemütlich und ganz weich in dem Laubbett liegen und verschnaufen.

Wir haben das alles auf Fotos bannen lassen, die könnt Ihr Euch jetzt anschauen. Wir haben ja noch viel mehr Fotos, aber hier muss eine kleine Auswahl reichen. Übrigens: Petra, in Orange zu erkennen, hat für Wurfnachschub gesorgt. Vielen Dank dafür!Und wenn Ihr beim Bildergucken schnell klickt, könnt Ihr sogar das Laub fliegen sehen.

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Mirakel der Woche: Monkey Walking

Ab und zu surfe ich ja mit meinem Menschen im Internet und wir lesen gemeinsam Blogs. Manche sind für mich eher langweilig, manche sind aber auch ganz spannend, z.B. , wenn sie von Hunden geschrieben werden. Und da gibt es doch Bruce, der auch so gerne spazieren geht wie wir, mit Stöckchen spielt, im Wasser herumplanscht und – notgedrungen – auch schon mal fürs Foto posiert. Ich glaube, das mag er genauso wenig wie ich.

Nun, letztens berichtete er wieder voller Freude von einem wunderbaren Ausflug und zeigte auch eine Menge Fotos seiner vielen Aktivitäten. Und dann kam ein Foto, auf dem er sehr unvorteilhaft zu sehen war, weil er merkwürdig und wenig souverän über eine Holzbrücke schlich (hier ist das Foto). Und dann nannten seine Mneschen das auch noch: monkey walking! Und mein Mensch lachte sich kaputt, zeigte auf mich und rief begeistert „So gehst Du ja auch über Holzbrücken!“ Sie suchte direkt nach Fotos, fand aber zum Glück kein wirkliches monkey walking Bild, sondern nur dieses, auf dem Felix und ich etwas unglücklich auf die zu überquerende Holzbrücke schauen. Wir sind übrigens rübergegangen, auch wenn man durch die einzelnen leisten bedenklich in die Tiefe schauen kann und die brücke auch noch ganz unangeehm zu schwanken geginnt, wenn man ein paar Schritte darauf gemacht hat. Ich klettere ja lieber ganze Felswände hoch, als über so eine unsichere Brücke zu gehen!

Bruce wundert sich ja auch über die Worte der Menschen, und ich weiß auch wirklich nicht, was so lustig daran sein soll am monkey walking…? Und woher kommt diese merkwürdige Wortkreation überhaupt? Und was soll unser Gehen mit einem Affen zu tun haben? Und was ist das überhaupt für eine Art, uns mutige und stolze Hunde mit einem Affen zu vergleichen?

Nachtrag zum schönen Spaziergang

Ich habe noch zwei Nachträge zu dem, was einen richtig schönen Spaziergang ausmacht:

Erstens gab es nämlich neue Spielzeuge für alle: einen sonnengelben Dummyball am langen Seil, der so weit fliegt, das das Hundeherz höher schlägt. Er kam Anfang der Woche in einer großen Kiste an, in der ganz viele neue Spielzeuge für Hundejungs auf ihre Entdeckung warteten. Es ist mit Hunden ja so wie mit Menschen: das Spielzeug, das tagein, tagaus bespielt wird, ist doch irgendwann ziemlich langweilig. Wir wissen genau, wie weit es fliegt, ob es beim Aufprallen nach rechts oder links springt und den Geruch kennen wir auch in- und auswendig. Da ist so ein neues Spielzeug doch mal wieder eine echte Motivation. Die Menschen lesen ja auch ständig neue Bücher und wünschen sich eine abwechslungsreiche Speisekarte. Und natürlich sah man nach dem Spaziergang nicht mehr, dass der neue Ball ursprünglich mal sonnengelb war. Nein, nun ist er schmutzigbraun und richtig schön dreckig.

Und zweitens haben wir dann endlich unser Eis zusammen gegessen. Mmmmhhh war das lecker! Schon als Petra  mit dem dicken Packet auf der Hand zur Türe hereinkam, mussten wir alle ein riesengroßes Schleck machen. Hier die Dokumentation unseres Vanille-Himmels:

Mirakel der Woche: Gerede über den Frühling

Mich wundert schon seit Tagen, ach was: seit Wochen, dass die Menschen zu allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten davon reden, dass doch nun endlich der Frühling kommen soll. Ich weiß überhaupt nicht, was sie gegen den Winter haben, schließlich hat der doch viele, viele Vorteile. Ich möchte hier nun also ein Plädoyer halten für den Winter und dies mit 8 Argumenten unterstützen:

  1. Wir Hunde sind immer passend angezogen, brauchen uns morgens, wenn wir aus unseren Körbchen aufstehen, nur einmal zu schütteln und schon können wir ins schönste Schneegestöber hinausgehen und Flocken fangen. Menschen dagegen brauchen Stunden, bis sie sich in ihre Kleidung verpackt haben, draußen kann man sie nur noch am Geruch und an den sie begleitenden Hunden erkennen, so verkleidet sind sie.
  2. Wenn es ordentlich kalt ist, können wir viel länger spielen, ohne ins Schwitzen zu geraten. Mir graut schon vor der Hitze im Sommer, wenn weder Ballspielen noch Buddeln Spaß machen, weil wir nur hecheln müssen.
  3. Buddeln und Wälzen machen (außer natürlich im Kuhmist) erst im Schnee so richtig Spaß. Was für eine Freude, wenn man mit den Pfoten die erste  zarte Eissschicht über dem Maulwüurfhügel entfernt und dann an die weiche wohlriechende Erde kommt, die dann wegschaufelt und der Maulwurffamilie in die Wohnstube schauen kann. Und nach getaner Arbeit können wir uns noch im Schneebett abkühlen und uns heftig darin herumwälzen. Im Sommer geht das ja gar nicht. Da müssen wir schon auf einen extra hohen Berg klettern, damit wir noch einen Fitzel Schnee mitbekommen.
  4. Wenn Schnee und Eis im Wald herumliegen, haben wir immer etwas zu trinken dabei und die Menschen müssen nicht extra Wasserflaschen mit sich herumschleppen. Hat doch für Menschen auch nur Vorteil, das kalte Wetter.
  5. Im Winter, wenn Schnee liegt und/oder es ordentlich knackig kalt ist, brauchen wir gar nicht in die dämliche Dusche, denn wir sind dann höchstens ein bisschen nass und schon gar nicht schlammig. Dann könnenwir entweder direkt in unsere Körbchen sinken – bzw. ich auf meinen philosophischen Schwingsessel – oder uns über unser Essen hermachen – und dann ins Körbchen sinken.
  6. Wir können auch im Winter schwimmen gehen. Es stimmt ja gar nicht, dass wir unter 10 Grad Außentemperatur eine Lungenentzündung bekommen. Und wenn der arme Felix nicht immer so super kurze Haare geschnitten bekäme, würde der arme Kerl auch nicht so schnattern vom Schwimmen.
  7. Im Winter macht es viel mehr Spaß, im Schwingsessel zu liegen und sich durch die Fensterscheibe von der Sonne bescheinen zu lassen. Die Wärme tut so gut bei den vielen verspannten Muskeln, herrlich. Das geht natürlich im Sommer überhaupt nicht, da wird man hinter der Glasscheibe höchstens gegrillt. Und wer will das schon?
  8. Wie wir ständig von Ruppert lesen, kann man auch im Winter Eis essen. Wir wollen sofort ein Vanilleeis. Warum wird uns das vorenthalten? Quatsch, kalter Bauch! Wir legen uns einfach ins Warme, dann wird uns sofort wieder warm.

Also, es gibt überhaupt kein Argument für den Frühling. Liebe Menschen: quatscht keine Opern und kommt mir raus!

Mirakel der Woche: Kameras für Tiere

Beim Surfen bin  ich auf einen tollen Artikel über Mr Lee gestoßen. Mr Lee ist ein Kater, und da ich ja auch mit der merkwürdigen Spezies der Katzen zusammen wohne, hat mich der Artikel sehr interessiert. Dort wurde nämlich darüber berichtet, dass die Menschen von Mr  Lee sich sehr wunderten, wo er sich tags und nachts so herumtreibt. Dieses Wundern konnte ich sofort verstehen, denn ich frage mich auch schon seit langem, warum unser Kater Oscar immer ausgerechnet abends, wenn es stockdunkel und eiskalt ist, noch herausgehen möchte und meistens auch erst wiederkommt, wenn wir morgens zu unserer ersten Spazierrunde starten. Wie kann man die Nacht nur draußen verbringen, man sieht nichts und es ist auch gar nichts los, statt gemütlich im Körbchen zu schlafen? Die Menschen von Mr Lee wunderten sich eben auch und so ersann das Herrchen eine Kamera, die Mr Lee nun an einem Halsband mit sich herumträgt. Zuerst machte die Kamera nur Fotos, aber mittlerweile gibt es auch Filme zu sehen. Schaut Euch das mal an! Interessant ist es ja schon, was Katzen so treiben, und gar nicht so unähnlich wie das, was wir gerne machen: Sie treffen sich nämlich an bestimmten Orten (bilden also ein Rudel!) und wenn sie eine andere Katze nicht leiden können, gibts Ärger (das gibts bei uns ja auch).
Und dann fiel mir ein, dass Ruppert doch auch so eine Kamera hat. Hm, warum gibts über ihn keinen Artikel bei derZEIT? Warum ist seine Homepage nicht in aller Munde und in allen möglichen internationalen Zeitungen? Warum hat er noch keinen Preis bekommen aus dem er Shrimps essen kann?
Jetzt kündigt Ruppert an, dass wir auch so eine Kamera kriegen sollen. Da weiß ich noch gar nicht, ob ich das so gut fiunde. Denn dann können die Menschen ja sehen, was ich im Wald so alles zu essen finde… 🙂
Ich glaube, ich finde die Kamera für Katzen doch besser als für Hunde. Wir Hunde brauchen doch auch mal ein bisschen Privatspäre, oder?

 

Cousine Smila

hat mich gebeten, einen Beitrag zu veröffentlichen:

Hallo Hundejungs,

da sehe ich auf eurer Seite nach dem rechten und lese den Buchvorschlag. Ich kann euch sagen, auch Miezekatzen können im Flow sein. Dann denke ich nur noch an das eine: schlafen!!! Und mein Mäulchen kann ich auch ganz toll aufreißen. Angseinflößend! Sagt zumindestens mein Dosenöffner.
So, ihr bebrillten Supermodels, ich gehe mal wieder auf die Fensterbank.

Bis bald
Smila

P.S. Die einen bauen Schneemenschen, die anderen haben das Gespür für Schnee…