Archiv der Kategorie: Hundealltag

Rupperts Bilder

So, heute hat Frauchen den Fotoapparat abgegeben. Sie hat nach einer langen Pause unsere DogCam reaktiviert und hat mir diese ans Halsband geheftet.

Unterwegs haben wir auf dem Rentnerweg noch Bele samt Frauchen getroffen. Auf einigen Bildern sind sie auch zu sehen.

Und nächstes mal werden auch noch andere Hundefotografen ihre Kunstwerke hier veröffentlichen, gell Claudia???
Bye the way: happy birthday, Claudia!

PS: Nachtrag am 20.03.13
Claudias Cam ist endlich angekommen und hoffenlich schon aufgeladen, da unsere Cam – nach einem letzten Aufbäumen – in das Land der vergänglichen Kameras gegangen ist.
Mal schauen, ob wir eine Nachfolgerin auf die Schnelle organisieren können.

Und es schneit….

… und schneit und schneit. Gestern hat es fieselig angefangen und hört gar nicht mehr auf. Mir gefällt es, aber Frauchen sieht nicht mehr glücklich aus. Ich glaube, sie mag ihre Gummistiefel nicht mehr tragen. Aber heute waren sie gut, denn in der Mählersbeck waren richtig hohe Schneeverwehungen durch die wir gestapft sind.
Unterwegs haben wir noch Rakete, Sally und Toni getroffen und sind mit ihnen durch die Kleingärten gewandert: superschön im Schnee und soviel neue Gerüche.
Nach 2 Stunden schleppte sich Frauchen hinter mir her, Richtung nach Hause. Ich habe auch gut Hunger bekommen und bin jetzt froh im Warmen auf dem Sofa zu liegen.
Wer wettet mit, wie lange es noch winterlich ist?
Ich tippe auf 1 Woche…

Wir eröffnen den Sommer…

… an so einem fiesen Tag. Es schneit schon wieder. Also muss Frauchen wieder in die dicken Gummistiefel und die dicke Jacke. Sie hatte sich so gefreut, aus diesen Sachen rauszukommen. Mir macht das Wetter ja nix; ich finde es toll.
Ab ins nicht mehr trocken werdende Auto. Worauf hat Frauchen Lust? Stück Kuchen auf dem Berger Hof??? Ne, es wird kalorienreduzierte Rentnerweg im Schneeregen.

Frauchen macht gute Mine zu blödem Wetter und gestaltet den Spaziergang sehr interessant.  Der Igel fliegt und wird versteckt. Kein Problem für einen Profi wie mich. Dann packt Frauchen den Sniffer aus. Ich muss warten, während sie den Sniffer im tiefen Laub versteckt. Aber meine dicke Supernase findet alles – auch wenn es dauert; ich arbeite eben sehr genau…

Auf dem Rückweg bemerke ich Frauchens Grinsen im Gesicht. Was hat sie wohl? Auf dem Heimweg biegt sie plötzlich falsch ab… Wohin will sie denn jetzt? Sie parkt und verläßt das Auto. Nach einiger Zeit ist sie wieder da und hat ein kleines Päckchen dabei. Ich betätige meine Nase und bin entzückt:
es riecht nach Sommer – es ist Eis.

Zu Hause bin ich schon ganz zappelig, aber ich muss das Abtrocknen über mich ergehen lassen. Pack es aus und gib es mir, belle ich Petra an, aber die macht ganz in Ruhe weiter. Dann ist es endlich soweit: es knistert und raschelt – das Eis steht ausgepackt auf dem Tisch. Das große Eis ist für Frauchen, das kleine Eis für mich. Oh mit Keks, wie toll. Also her damit… jetzt!!!!!

Oh, was lecker!!!
Danke Frauchen – der Sommer hat heute angefangen.

Na Hundejungs und Claudia,
sabbert ihr schon?????

Unserer literarisches Wochenende

Wir begleiten unsere Menschen ja gerne überallhin, auch wenn es bei diesen Aktivitäten nicht immer  in erster Linie um Spiel und Spaß für Hunde geht. Meistens können wir den Ausflügen in die große Welt außerhalb des Waldes ja doch die ein oder andere gute Sache abgewinnen.

So sind wir am Freitagabend bei einem literarischen Treffen gewesen. Die Menschen da sind alle sehr nett und kraulen uns und Linus hat es sogar geschafft, in der Küche eine Möhre abzustauben. Anonsten ist das eher ein ruhiger Abend. Die Menschen essen und sprechen stundenlang über merkwürdige Themen und wir können uns vom anstrengenden Nachmittagsspaziergang ausruhen. Dieses Mal haben die Menschen nicht einmal ein für Hunde interessantes Buch angeschaut – beim letzten Mal haben sie sehr viel Spaß gehabt mit den „Hunden unter Wasser“. Ein  bisschen schwierig ist es, dass der Tisch mit den Köstlichkeiten sehr auf Schnauzenhöhe ist, die Menschen aber wie die Luxe aufpassen, dass wir weder ans Brot noch an den Käse kommen. Das wäre doch so lecker…

leckeres Essen auf Schnauzenhöhe

Und am Samstagabend durften wir mitfahren in den „Schönsten Buchladen“ in Düsseldorf. Da können sich die Menschen ja stundenlang in verschiedenen Abteilungen aufhalten. Im Laufe des Abends wird der Stapel Bücher auf dem Arm immer dicker und schwerer, bis mein Mensch dann eine komische Plastiktasche holt, in der sie alle Bücher unterbingen kann. Für Linus ist das ja ein bisschen langweilig, aber mir macht so ein Buchstöberabend immer sehr viel Spaß, denn ich habe eine ganz besondere Leidenschaft entwickelt: ich versuche, möglichst viele Streicheleinheiten von den anderen Kunden einzuheimsen! Vor Weihnachten bin ich kläglich gescheitert, obwohl ich mich so ins Zeug gelegt habe. Mein Mensch meinte, alle anderen Kunden seien wohl sehr in Eile gewesen und hätten meine Kontaktversuche gar nicht wahrgenommen.

Aber gestern bin ich so erfolgreich gewesen!  Gleich am Eingang habe ich kleines Mädchen mit seiner Mutter becirct und von der Mutter auch noch Hundeleckerli ergattert. Dann habe ich einen Mann angeflirtet, der mich  gelobt hat, weil ich mich so toll verhalte (ich ahbe fast gar nicht gebellt) und eine ältere Dame ist erst ein paar mal an uns vorbeigegangen, dann bei mir stehengeblieben und hat gefragt, ob sie mich denn streicheln könnte. Zum Dank habe ich mich rückwärts vor sie und auf ihre Füße gesetzt, damit sie mich auch wirklich gut kraulen konnte. Später kam noch ein kleiner Junge vorbei, der hat aber ein bisschen Angst gehabt und sich nicht getraut, mich anzufassen, sondern hat sich immer hinten den beinen seines Vaters versteckt. Und dann kam noch der ein oder andere vorbei, den ich angraben konnte. Also insgesamt bin ich sehr erfolgreich gewesen.

Und zum Nachmachen verrate ich Euch meinen Trick: Ihr müsst versuchen, Blickkontakt mit den anderen Menschen zu bekommen und wenn sie Euch wahrgenommen haben und zurückgucken, dann müsst ihr anfangen, mit dem Schwanz zu wedeln. Und: Ihr dürft Euch nur langsam auf die Menschen zubewegen, wenn Ihr dabei zu schnell seit, dann ist alle Eure Mühe vergeblich gewesen. Und natürlich müsst Ihr wunderschöne, große und kreisrunde Augen machen. Dann klappt es. Hier seht Ihr mich schon ein wenig ermattet zwischen den Buchregalen liegen:

Ich erhole mich gerade vom Flirten, weil kein Mensch vorbeikommt

Linus geht immer durch andere Buchladenabteilungen, deswegen weiß ich nicht genau, was ihm passiert ist. Manchmal sind die Kunden ganz verwirrt, wenn sie zuerst mich sehen und dann Linus, weil sie alle finden, dass wir uns so ähnlich sehen. Na ja… Jedenfalls hat Linus die Beute der Menschen begutachtet:

toll, für uns ist ja auch ein Buch dabei

Heute sind wir ziemlich kaputt: Buchläden und so viel Beziehungsarbeit sind sehr anstrengend. Zum Glück ist das Wetter auch mist, so lohnt es sich richtig, den Tag im Körbchen zu verschnarchen. Gute Nacht!

 

Meine Heldin Petra rettet Igel

Ich nehme alle neg. Aussagen von gestern zurück: mein Frauchen ist eine Igel-Heldin.
Aber beginnen wir am Anfang:  alles fing ganz normal, aber toll an:
der Sniffer – ein Suchröhrchen – ging mit auf den Spaziergang und natürlich ein (Ersatz-) Igel. Der Igel flog – dieses mal NICHT in den Baum – und der Sniffer wurde von Petra gut versteckt, damit ich Supernase arbeiten konnte. Machte das Spaß…

 

 

 

Langsam trödelten wir uns so den Rentnerweg entlang, bis wir schließlich zum „Igelbaum“ kamen: der Igel hing immer noch leuchtend im Baum und winkte uns von oben herab zu.

Frauchen hatte unterwegs Stöckchen gesammelt; die Dickköpfin hatte sich vorgenommen den Igel vom Baum zu holen.

Also macht sie ein Spiel daraus: sie warf (daneben) und ich holte ihr das Stöckchen wieder. Nachdem sie 2 weiter Stöcke im Baum versenkt hatte, traf sie ins „Orange“ und holte den Igel vom Baum. Als Dank für meine Hilfe durfte ich das Siegerstöckchen auseinandernehmen.
Danach war die Welt für uns beide wieder in Ordnung: der Igel kehrte heim in die Jackentasche…




Danach machte Frauchen wieder Nasen-Spass und ließ mich richtig schuften:

Was war das ein erfolgreicher Tag: ich glücklich, Frauchen glücklich und Igel wieder zu Hause…

Moritz

habe ich noch gar nicht vorgestellt. Er ist Ende letzten Jahres als Welpe schräg gegenüber eingezogen und in der Zwischenzeit schon enorm gewachsen und ist schon so groß wie wir. In ein paar Wochen wird er uns auf den Kopf spucken können.

Mittlerweile kennt er uns schon und versteckt sich nicht mehr hinter den Beinen seiner Menschen, die mit ihm spazieren gehen, wenn er uns sieht. Er ist natürlich immer noch ein bischen zurückhaltend, aber beim letzten Treffen auf der großen Wiese wollte er schon mit uns spielen. Während wir Bälle apportiert haben, ist es hinter uns hergelaufen und hat uns ins Bein gezwickt, weil er mit uns toben wollte (ist ja eigentlich ziemlich respektlos, da wir schon so gestandene und versierte Hunde snd, oder?). Er hat aber auch geschaut, was wir  so mit den Bällen machen und man konnte richtig an seinen Augen sehen, dass er beim Zugucken gelernt hat. Ich glaube ja, der ist ein ganz schlaues Kerlchen. Das wird bestimmt mal ein großer Spaß, wenn er etwas älter ist und wir so richtig zusammen spielen können. Aber im Moment ist er mir noch zu jung und zu tapsig. Da muss ich ihn schon mal anknurren, wenn er mir und meinem Ball zu nahe kommt. Nicht dass er meint, er könnte ihn mir wegnehmen…

Ich bin´s, Linus. Ich muss auch noch was zu Moritz sagen – und zu Felix. Ich finde nämlich gar nicht, dass man Moritz anknurren muss. Ich lasse ihm auch schon mal meinen Ball, wenn er ihn schneller findet. Ist doch kein Problem, wenn wir ihn uns mal teilen.  So ein kleiner, netter Kerl, den muss man ja nicht ständig maßregeln! Aber Felix hat echt keine Ahnung von den jungen Hunden. Zum gerechten Ausgleich bekommt er dann aber auch nicht von Moritz die Schnauze geleckt!

krrrr, ich habe Linus jetzt erst mal vom PC verscheucht. Muss jetzt aber auch zum Abendessen. Tschüss!

 

Eine stille Woche

Da meine Mit-Dogger in der letzten Woche durch das kranke Frauchen keine Berichte schreiben konnten, muss ich wohl dafür Sorge tragen, der Hunde- und Menschehit meine Gedanken mitzuteilen, um die Leere zu füllen.
Wo fange ich an?

  • Letzte Woche Freitag sind wir Hundejungs mit Rassi UND Hannes Meier im Schneesturm am Berger Hof lustwandelt. Frauchen erzählte mir später, dass es seehr kalt und fies gewesen sein soll; ich hatte nur Augen für Hannes. Leider hatte Frauchen keinen Fotofix dabei, so muss ich euch ein Bild von ihm schulden.
  • Am Samstag waren Frauchen und ich 2 mal auf dem Rentnerweg. Nachdem die kleene Fine abgesagt hatte, hatten wir viiiiel Zeit. Also sind wir in diesem Mistwetter erst einmal losmaschiert. Dabei haben wir den Aussie Hobbs kennengelernt: ein junger „Vollkerl“, der den ganzen Weg über versuchte, wie weit er bei mir gehen kann. Aber so ein weiser Hund wie ich, weiß, wie hund sich durchsetzt. War ganz schön stressig. Dementsprechend haben wir danach zu Hause das Sofa okkupiert und es uns gemütlich gemacht. Nachmittags sind wir dann nochmal zum Spielen auf dem Renterweg eingekehrt und haben Bele getroffen, die – wie (fast) immer – nichts von uns wissen wollte.
  • Sonntag war es immer noch fies und grau. Aber wenn es total blöd ist, muss man halt was das Tolles machen: ab zum Scharpenacken.
    Das war vielleicht ein Geruchsurlaub: lauter unbekannte Hunde… Und dann noch „tiefen“ Schnee zum Schubbeln. Ach, was herrlich. Und es war so wenig los; wahrscheinlich lagen alle anderen Hunde noch auf dem Sofa und warteten auf ihre vom Mittagessen ermüdeten Menschen. Schade für sie – gut für mich…

    Scharpenacken am 24.02.2013

    Als wir auf dem „nach Hause“ Weg waren, sahen wir noch Kallis Auto, aber wir waren zu platt, um umzudrehen; aber 10 min. später klingelte das Handy: Mimi, ob wir noch ein Stück mit-„klingeln“ wollten. Ok, was tut hund nicht für eine Freundin. Also sind wir noch was mitgelaufen.
    Danach ging dann bei Frauchen und mir nichts mehr: hopp aufs Sofa uns nicht mehr bewegen…

  • Montag war wieder Rentnerweg mit den Hundejungs angesagt. Die beiden Frauchen haben uns schön bespasst und Linus hat in seiner Hektik, den Igel im Wald vergraben. Selbst Felix und meine gute Nase haben total versagt, da haben wir dann diesen Frühling wenigstens etwas zu tun…

Ein Blindenhund für eine (noch nicht ganz) blinde Hündin

Meine Freundin Mia hat Diabetes. Sie hat letztes Jahr soooo viel abgenommen, dass viele Menschen Mias Frauchen Hanne ansprechen, ob sie einen neuen Hund hat. Eine zeitlang ging es ihr überhaupt nicht gut, aber dank Insulin läuft sie wieder prima mit mir den Rentnerweg entlang.

Eigentlich langweilig immer den selben Weg zu laufen, für Mimi aber wichtig, da sie durch die doofe Krankheit auch immer schlechter sehen kann. Aber die Frauchen Hanne und Petra haben sich was tolles einfallen lassen (bzw. haben sie im Internet gefunden):

Glöckchen!!!!!
Sie bekommen kleine Glöckchen angeheftet und ich werde nachher einmal eine Bärenglocke ausprobieren. Die bekomme ich ans Geschirr gehängt, damit Mimi hört, wo ich gerade herumschnüffele. Dann kann meine gute Freundin sich nach dem Geräusch orientieren und findet mich. Wenn ich keinen Bock mehr auf das Gebimmel habe, kann Petra die Glocke auch „ausschalten“.

Ich werde euch heute abend berichtern, wie wir alle mit dem Almauftrieb zurecht gekommen sind. Drückt mal alle Pfoten, dass es klappt!

So nun liege ich gut gelüftet und vollgefressen auf dem Sofa und diktiere:

Der Spaziergang war echt lutig: Hanne und ich klingelten um die Wette, aber meine Glocke ist viiiiiiieeeeeel besser (soll ja auch Bären vertreiben…). Mimi hat sich gut an uns beiden orientiert, obwohl Hanne mit ihren Leckerchen natürlich interessanter ist als ich. Die Glocke wird also Pflichtprogramm für gemeinsame Spaziergänge: muh muh muh…

War ich nicht gut als Leitkuh?
Leitkuh Ruppert

Maricka und Janina kommen

Oh, wie toll: die beiden kommen uns besuchen!!!
Gestern hat Frauchen mit Janina telefoniert, um zu hören, wie es der kleinen Maricka geht: es geht zwar besser, aber es könnte noch viel besser sein. Die Kleene muss wohl noch einige Tabletten schlucken, aber sie soll gut drauf sein, was uns ganz dolle freut.
Das Wochenende vor Ostern werden die beiden nach Wuppertal kommen, um mit uns hier viiiiiel spazieren zu gehen. Dann lernen wir die Kleene endlich persönlich kennen (und wahrscheinlich lieben).

Meine Freundin Sarah

Auf Janina freuen ich mich auch, vor allen Dingen will ich ihre Hand lecken, um ihr zu zeigen, wie leid mir das mit Sarah tut. Sarah war eine sehr gute Freundin von mir und ist leider letztes Jahr über die Regenbogenbrücke gegangen, wo sie nun auf uns wartet.
Außerdem will ich der Kleenen zeigen, was für ein toller großer Bruder ich sein kann….
Also werde ich mich noch ein klein wenig gedulden müssen… auch wenn es schwer fällt…

Cousine Smila

hat mich gebeten, einen Beitrag zu veröffentlichen:

Hallo Hundejungs,

da sehe ich auf eurer Seite nach dem rechten und lese den Buchvorschlag. Ich kann euch sagen, auch Miezekatzen können im Flow sein. Dann denke ich nur noch an das eine: schlafen!!! Und mein Mäulchen kann ich auch ganz toll aufreißen. Angseinflößend! Sagt zumindestens mein Dosenöffner.
So, ihr bebrillten Supermodels, ich gehe mal wieder auf die Fensterbank.

Bis bald
Smila

P.S. Die einen bauen Schneemenschen, die anderen haben das Gespür für Schnee…