Archiv der Kategorie: Hundealltag

Mein Leben als Welpe

(Bevor jetzt hier Diskussionen nach Gutembergschen oder Schavanschen Ausmaß losgehen: Es gibt ganz viele Titel, die beginnen mit „Mein Leben als…“, z.B. als allererste Version, sozusagen die Urformulierung: „Mein Leben als Mann“ (Roman von Philip Roth, 1974), dann: „Mein Leben als Hund“ (Spielfelm, 1985), und als neuere Version: „Mein Leben als Mensch“ (Kolumne und Internetseite von Jan Weiler) oder auch, nur ein bisschen abgewandelt: „Das Beste aus meinem Leben“ (Axel Hacke, 2008). Ganz ehrlich, den Titel „Mein Leben als Welpe“ habe ich nicht finden können. Der ist also original!)

Nachdem Petra vor ein paar Wochen ein Bild von mir mit unvorteilhafter Langfrisur gezeigt hat, möchte ich nun mal Bilder zeigen, wie ich ganz ursprünglich ausgesshen habe: nämlich pechschwarz und mit ganz kurzem Haar. Wer sollte ahnen, dass ich so ein graumeliertes Langfell werden sollte?

Ich bin mit 8 Wochen in meine neue Familie gekommen und habe mich, von ein bisschen Aufregung in der ersten Woche abgesehen, ganz wohl gefühlt. Meine Menschen haben gleich mit mir gespielt, ich habe ein Stoff-Tweetie geschenkt bekommen und es gab neben den zwei Katzen, denen ich am Anfang wirklich – ungelogen – Auge in Auge gegenüberstand, auch noch einen Menschen, der aber die ganze Zeit mit mir auf dem Boden lebte, so dass ich erst gar nicht merkte, dass es ein Mensch war, sondern ihn für einen Welpen aus einem anderen Wurf gehalten habe. Später habe ich erst begriffen, dass er ganz krank war und gar nciht sitzen und gehen, sondern eigentlich nur am Boden liegen konnte. Aber ich fand es natürlich gut so, hatte ich immer jemanden zum Spielen. Als er, Jahre später und dann auch noch im Urlaub, mit Linus und mir spazieren gehen wollte, bin ich ihm glatt weggelaufen, da hatte ich noch kein Vertrauen zu ihm.  Und die Katzen fand ich auch gut – sie mich nicht so wirklich – ich konnte einiges von ihnen lernen, z.B. auf die Fensterbank zu klettern und neben ihnen sitzend hinauszuschauen. Das ging aber leider ziemlich schnell nicht mehr, weil ich zu groß wurde für dei schmale Fensterbank.

Nun wollt ihr aber bestimmt die Bilder sehen:

Und dann sind hier noch zwei Bilder, die Euch zeigen, wie schnell meine Haare dann doch zu diesem unübersichtlichen Krähennest wuchsen (da war ich fast 5 Monate alt). Hier sieht man auch deutlich meine wahre Abstimmung: ich gehöre zu einer zwergwüchsigen Art der Wookies (ihr kennt doch alle Chewbacca aus den Star Wars Filmen), die nur ca. 50 cm groß werden, aber auch durch ihre vollständige üppige Körperbehaarung auffallen und durch ihre unverwechselbare Sprache. Bei mir braucht übrigens kein Mensch einen Simultan-Dolmetscher, meine Knorzel-Geräusche versteht jeder sofort:

Bilderflut in neuem Design….

Frauchen hat wieder mal nicht ihre Finger von der Tastatur lassen können. Sie hat die Gallerie-Darstellung etwas bedienerfreundlicher gemacht mit einem neuen Plugin: lightbox.
Dementsprechend bekommt ihr nun gaaaaaaanz viele Bilder zu sehen:
so muss halt ein Spaziergang sein: aufregend, schnell, spannend, nass und dreckig….

Viel Spaß beim Anschauen: mit den ← und → Tasten könnt ihr dann – selbst mit dicken Pfoten – navigieren…. Und los

Felix: Aber vorher noch einmal zum Nachlesen: Das ist mal wieder ein richtiger Hundespaziergang gewesen mit Sonnenschein, Wind und Schneegestöber, mit schönen Ausblicken in die Landschaft (mehr was für die Menschen) und jeder Menge Spiel und Spaß für die Hundejungs: rennen und apportieren von Sonnen-Dummybällen, natürlich zergeln (da geht nichts, aber auch gar nichts drüber), buddeln, verstecken und suchen, Konzentrationsübungen und die Vervollkommung der Taschendiebausbildung (bisher leider immer noch ein wenig rumpelig, da müssen wir noch an der feinmotorik arbeiten, es ist ja nicht mehr lange hin, bis zu den Weihnachtsmärkten… :-)). Das alles könnt Ihr in unserer kleinen Fotogalerie anschauen:!

 

 

Nachtrag zum schönen Spaziergang

Ich habe noch zwei Nachträge zu dem, was einen richtig schönen Spaziergang ausmacht:

Erstens gab es nämlich neue Spielzeuge für alle: einen sonnengelben Dummyball am langen Seil, der so weit fliegt, das das Hundeherz höher schlägt. Er kam Anfang der Woche in einer großen Kiste an, in der ganz viele neue Spielzeuge für Hundejungs auf ihre Entdeckung warteten. Es ist mit Hunden ja so wie mit Menschen: das Spielzeug, das tagein, tagaus bespielt wird, ist doch irgendwann ziemlich langweilig. Wir wissen genau, wie weit es fliegt, ob es beim Aufprallen nach rechts oder links springt und den Geruch kennen wir auch in- und auswendig. Da ist so ein neues Spielzeug doch mal wieder eine echte Motivation. Die Menschen lesen ja auch ständig neue Bücher und wünschen sich eine abwechslungsreiche Speisekarte. Und natürlich sah man nach dem Spaziergang nicht mehr, dass der neue Ball ursprünglich mal sonnengelb war. Nein, nun ist er schmutzigbraun und richtig schön dreckig.

Und zweitens haben wir dann endlich unser Eis zusammen gegessen. Mmmmhhh war das lecker! Schon als Petra  mit dem dicken Packet auf der Hand zur Türe hereinkam, mussten wir alle ein riesengroßes Schleck machen. Hier die Dokumentation unseres Vanille-Himmels:

Freud und Leid liegen so (zeit-)nah beieinander

Nachdem Frauchen mit mir heute vormittag nach Düsseldorf zu Hundeoma und -opa gefahren war, um noch einiges zu klären, versprach der Nachmittag  für mich besser zu werden; nix gegen Opa&Oma, aber da parkt mich Frauchen oftmals, geht weg und läßt mich da und das finde ich doof.
Also zurück zur Erzählung: in Düsseldorf waren es schon 7 frühlingshafte Grad und der Schnee war nicht mehr zu sehen. Frauchens Augen funkelten; ich glaube, sie hat den Winter satt. Claudia und die Hundejungs wollten mit uns in Herbringhausen spazieren gehen und so fuhren wir wieder in das 2° kalte und windige Wuppertal, um die 3 einzusacken. Freud und Leid liegen so (zeit-)nah beieinander weiterlesen

Hundeausflug zum Rhein

Ruppert hat es ja schon erzählt und die vielen schönen Fotos eingestellt: wir sind gestern am Rhein gewesen. Das war ja für Linus und mich eine echte Premiere (wie alt man werden muss…) Ein  bisschen komisch fanden wir die sehr großen, ebenen Wiesen, wir kennen ja eigentlich nur hügeliges Gelände und Wiesen, die viel kleiner sind. Und dann haben wir, nein, eigentlich hat Claudia unsere Igel vergessen. Stellt Euch vor: so große Wiesen und wir haben keine Spielzeuge dabei! Ruppert, Du musst beim nächsten Mal mit aufpassen, dass statt der Kamreas die Igel eingepackt werden! Wir haben uns dann mit Stöcken geholfen, so dass wir dann schon auf genug Spielspaß gekommen sind.

Und ich habe auch gleich mal meinen ersten Film gedreht: 129 MB Hin- und Hergerenne und ziemliches Gechechel von mir, dass einem beim Gucken übel wird. Aber, ganz ehrlich, da könnt Ihr alle mal sehen, was für ein flinker Hund ich bin, pfeilschnell sozusagen. Und kein Stöckchen entgeht mir, zur Not trage ich auch zwei herum. Und Linus bellt so schön laut, toll, was die Kamera alles aufnimmt.

Und dann sind wir zum Rhein gewandert und haben natürlich, wie Ruppert schon erzählt hat, nicht widerstehen können: Wasser ist einfach zum Spielen da, egal in welcher Jahreszeit. Und beim Anleger von der Autofähre hätte ich ja auch ganz gerne noch ein paar Vögel vertrieben. Durfte ich leider nicht.

Das war auf jeden Fall ein toller Ausflug und Linus und ich haben schon beschlossen, dass wir demnächst mal häufiger zum Rhein fahren müssen, ist ja fast wie Urlaub. Zur Not dürfen die Menschen auch etwas trinken gehen oder auch ein Eis essen, auch wenn wir dann immer furchtbar langweilig warten müssen. Bist Du doch auch dabei, Ruppert, oder?

Felix´ fantastischer Sprung

Jetzt hat Petra den Link zur Filmbearbeitung geschickt und ich musste mich mit dem neuen Programm auseinandersetzen, um das kleine Filmchen mit viel weniger Bits abzuspeichern. Das ist für einen Hund, selbst für so einen schlauen wie mich, doch immer wieder eine ziemliche Herausforderung. Vor lauter Aufregung über die vielen Arbeitsschritte muss ich nicht nur furchtbar hecheln, habe nicht nur Schweißfüße (die habe ich zum ersten Mal bei Linus gesehen, als der beim Arzt war und überall auf dem Behandlungstisch nasse Fußspuren hinterlassen hat), sondern auch noch Schweißperlen auf der Stirn stehen. Nun bin ich aber mal gespannt, ob das mit dem Hochladen klappt. Und wundert Euch nicht: Das längste an dem Film ist Claudias Weg in die richtige Position, ich bin ja wesentlich schneller beim Sprung zum Ball.

P1000455 (als ogv)

Felix´Sprung (als m4v)

 

Der Künstlerhund hat wieder zugeschlagen

„Tot gesagte“ leben länger: unsere Dog Cam hat sich entschlossen, doch noch zu leben.
Und so hat Frauchen zwischen ihren Putz- und Aufräumeskapaden – ich bin schon ein Nervenbündel durch den Stress, den sie verbreitet, und beobachte sie lieber vom Sofa aus sicherer Entfernung – die Dog Cam aufgeladen. Beim mittäglichen Spaziergang war es noch grau und schneite alles weiß: die Bäume sahen aus, als ob jemand eine Menge Puderzucker über ihnen ausgeleert hätte. Als wir heute nachmittag losfuhren, um Mia und Hanne zu treffen, klarte es ein wenig auf…
Aus dem Auto ausgestiegen, kitzelte uns – man mag es kaum glauben – die Sonne. Frauchen sah sehr zufrieden aus; ich glaube, sie braucht ganz viel Sonne, aber dazu ein anderesmal…
Frauchen aktivierte die Dog Cam und legte sie mir an: nun bin ich er Fotograph, also erfreut euch an meinen kunstvollen Bildern:


Und nun bin ich auf Kommentare gespannt!!!