Bespassung am Wochenende

Na das nenne ich Service: letzten Samstag sind wir im großen Rudel spazieren gegangen. zuerst sah es so aus, als ob wir einen sonnigen Spaßtag verbringen würden, aber nachmittags wurde es immer dunkler und nasser. Aber unsere Devise ist ja die der Mopedfahrer: es gibt kein falsches Wetter, es gibt nur falsche Kleidung…

Also sammelte Frauchen „fast“ alle im grünen Spielmobil ein: ich hinten im Kofferraum, Linus und Felix auf der Rücksitzbank und Claudia und Sally auf bzw. vor dem Beifahrersitz… Zuerst fand Linus das gar nicht witzig, das sein Frauchen sich um Sally kümmerte und wollte von hinten auf Frauchens Schoß klettern. Sally stecke ihre dicke Nase Linus entgegen und die Menschen hielten kurz die Luft an, denn die beiden hatten in der Vergangenheit öfter Meinungsverschiedenheiten. Aber die beiden näselten nur ganz lieb und nachdem mein Frauchen endlich Herrn Linus vom Fahrersitz, den er dann erobert hatte, wieder auf die Rückbank manövriert hatte ging es endlich los.
Es regnete mittlerweile dicke Tropfen. Als wir in Beyenburg auf dem „Kopf“ ankamen, bog gerade das Spunky-Mobil hinter uns auf die Hauptstraße und als wir in der Senke auf den Parkplatz fuhren, standen Rassi und sein Frauchen schon im Regen und warteten auf uns… Ja was war das für ein Hallo unter uns Hunden – und natürlich auch Menschen – denn einige von uns – und den Menschen – hatten sich schon länger bzw. noch nie gesehen. Spunky war sehr von Sally und Rasmus begeistert. Und dann haben wir Hunde nur noch Spiel, Spaß und Spannung im Hirn gehabt, was von unseren nassen Menschen sehr unterstützt wurde, wie man gleich auf den Bildern sieht. Wie nennen unsere Menschen diesen Zustand? Kugelrunde Augen und total durchgeknallt… Ja, das trifft es sehr genau. Selbst Sally, die die Nacht vorher 11 (!) epileptische Anfälle gehabt hatte, hatte viel Spaß mit uns und vor allem mit Claudia, die der kleenen Maus viele Such- und Kletteraufgaben stellte. Als Rassi und Spunky dann zusammen losrasten, konnte der Herr „Alle hören auf mein Kommando“ Felix nicht an sich halten und so ließ er seinen Hüte-Genen freien Lauf, er rannte wütend hinter dem armen Rassi her und schurigelte ihn nach Strich und Faden, weil er sich erdreistet hat, ohne ihn Spaß mit Spunky zu haben. So ist er eben, der Herr Nerd…
So kamen wir pitschenass und superdreckig wieder an den Autos an, wo wir verfrachtet wurden und die Menschen noch einen Neujahrsumtrunk vornahmen. Ich glaube, die hatten auch Spaß….

Ein Gedanke zu „Bespassung am Wochenende“

  1. Also, nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Ich schurigel nie ohne Grund! Und Rassmus hat Spunky einfach zu weit vom Rudel weggelockt. Das geht nicht, es ist zu gefährlich. Das muste ich Rassmus einfach mal erklären. Im Moment hat er es auch verstanden, wie lange sein Verständnis hält – das weiß ich ja nicht. Bei Linus ist das ja auch so eine Sache, er geht auch immer viel zu weit vom Rudel weg. Was da alles passieren kann!
    Aber nass war es schon, wenn ich mir die Bilder so angucke. Bäh, was für ein schiet Wetter. Ich will Schnee – oder richtigen Frühling 😉 .
    Riesenschleck, Felix

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