Mätensingen (verspätet)

Mätensingen? Was das ist? Ich sehe schon, du kommst nicht von hier wech…

Ok, hier die Übersetzung: Das Mätensingen ist ein vor allem im Bergischen Land verbreiteter Brauch, bei anlässlich des Martinstages, der am 11.11. begangen wird, Kinder durch die Straßen ziehen und in den Häusern Martinslieder singen. “Entlohnt” werden sie dann mit Süßigkeiten. Der regional verbreitete Brauch, der andernorts auch als “Schnörzen”, “Gripschen”, “Dotzen” oder einfach als “Martinssingen” bekannt  ist, hat eine lange Tradition.

WIR haben das nun auch für uns Hundejungs eingeführt und gesungen haben wir auch:

„Bin ein kleiner (plüschiger) König
gibt mir nicht sooooo wenig…
Leere deine Taschen aus
werf die ganzen Leckerchen raus
Lass mich nicht soooo lange warten
denn ich muss erneut durchstarten
um Igel und Stöcke zu suchen.
Gibt es denn noch Hundekuchen???“

Die Bilder sind leider unscharf, dafür sind die Hauptdarsteller scharf auf die Kekse 😉

3 Gedanken zu „Mätensingen (verspätet)“

  1. Hi Rupi,
    findest Du nicht auch, dass wir uns Hanne auch gut als Weihnachtsmann vorstellen können? Mit der tollen Plümmelmütze und dem Schal, der bei dem verwackelten Bild aussieht wie ein langer Bart (jaja, ein bisschen hellblau, das passiert aber schon einmal, wenn Haare weiß gefärbt werden)? Und außerdem hat sie ja wirklich alle Tage etwas leckeres für uns in der Tasche – gerade so, als ob schon Hundeweihnachten wäre!
    Riesenschleck, Linus

  2. Ich muss hier mal ein Veto einwerfen. Das ist kein bergischer Brauch, Frauchen sagt gerade, dass sie dass auch schon aus ihrer Kindheit in Muelheim kennt. Da ging das Martinslied aber gaaaaaaaanz anders: Saenta Maettes Voegelsche hat son rot Kapoegelsche….

    Und die Nachbarschaft hat fast immer grosszuegig Suessigkeiten rausgerueckt. :-))

    1. Natürlich gibt es den Brauch auch in vielen andern Gegenden, aber das MÄTENSINGEN ist halt bergisch…
      Ist aber auch egal wie wo warum…. Hauptsache es gibt Leckerchen!!!!!
      Wuffwuff Ruppert

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