Hunde unter Wasser

Ich habe gerade ein absolutes Lieblingsbuch: Hunde unter Wasser von Seth Casteel (Riva, Verlag, 2012).

Darin ist eine tolle Sammlung von Hundekumpels, die unter Wasser fotografiert wurden, während sie nach einem Ball getaucht sind. Sie machen riesengroße Augen oder reißen das Maul gleich so weit auf, dass auch der kleinste Hund total gefährlich aussieht. Und bei manchen kann man richtig sehen, wie sie tauchen: mit dem Kopf nach unten und dem Popo nach oben machen sie sich gaaaanz lang, um bloß an den Ball am Boden des Schwimmbeckens zu kommen. Es sind alle möglichen Rassen dabei und alle Altersstufen, vom kleinen Welpen bis zum älteren Hund.

Und was man ganz deutlich sieht: alle haben Spaß und sind nur noch auf eins fokussiert: auf den Ball. Ich glaube, Menschen nennen diesen Zustand, wenn sie sich in etwas völlig versenkt und alles um sich herum vergessen  haben, „Flow“. Der Begriff stammt vom dem amerikanischen Psychologen Mihaly Csikszentmihaly (ich hoffe, ich habe mit meinen Pfoten bei dieser Buchstabenkombination nicht daneben getippt!) und ist eine Art Glückszustand. Und wenn Ihr die Hundekumpels da so auf den Fotos anseht, dann sieht man dieses Glück und diese Lebensfreude ganz deutlich. Das finden auch alle Menschen, wenn ich ihnen denn das Buch zum Anschauen ausleihe: sie müssen alle lachen und versenken sich glücklich in das Betrachten der Hundebilder – sie sind ganz deutlich im „Flow“.

Ich habe mal ein wenig im Internet herumgestöbert und viele Links gefunden, bei denen ihr noch viel mehr Bilder sehen und Rezensionen lesen könnt, z.B im Spiegel und in der Süddeutschen Zeitung. Einen Filmbeitrag im NDR könnt Ihr auch anschauen und auf der Homepage des Fotografen Seth Casteel findet Ihr noch mehr Informationen. Das Buch ist sogar in der Literatursendung „Lesezeit“ des Bayerischen Rundfunks besprochen worden, aber dazu gibt es leider, leider keinen Film.

Mein Buch ist sooo schön, dass ich es immer bei mir habe, auch wenn ich döse:

3 Gedanken zu „Hunde unter Wasser“

  1. Wenn ich das lese, möchte ich gleich Frauchen auffordern nach Hattingen zu fahren, damit ich auch wieder tauchen gehen kann, aber sie behauptet, es wäre für Wasserspiele zu kalt… So ein Blödsinn.
    Kommt ihr mit?

    1. Sofort! Ich habe schon mal geschaut, meine Badehose liegt in Schnauzennähe. Ich könnte sie ja sofort anziehen, den Schwimmigel schnappen und losfahren. (Für alle nicht eingeweihten Leser: Unsere Badehosen sind ein einfaches Halsband.) Kannst Du Petra nicht doch überreden…? Und wenn Du ein ganz doll nettes Gesicht machst…?

      1. Hallo Jungs, mal zwischendurch aus dem Fenster geschaut? Heute ist nicht ‚Altweiber‘, sondern eher ‚Schneeweiber‘. Ich glaube, wir machen lieber eine Schneeschuh-Wanderung – soll total IN sein – … oder wir bauen morgen einfach einen riiiiiiiiiesen Schneehund….

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