Nur im Wasser ist es auszuhalten

Heiß am Tag, warm in der Nacht. Nur morgens früh ist es nett temperiert. Tagsüber ist es echt nicht mehr auszuhalten, außer im Wasser. Und mein Frauchen sorgt dafür, dass ich mindestens immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel vorfinde:

gestern waren wir im Fichthorn-Teich. Der war so aufgewühlt und braun, da Hundehorden darin planschen waren. Als wir ankamen, hatten wir den Teich aber nur für uns; diese Ruhe, diese Kühle: wunderbar.

Ach, apropos wunderbar: liebe Claudia, du stehst doch so auf Wäller; wir haben gestern einen 7 Monate alten Wäller Aljosch getroffen. Der war süß. Kommt gebürtig aus Lüdinghausen: Wäller von der Stever 

Heute sind wir zum Bachweg, aber vom Tennisplatz aus; ging schneller. Unterwegs musste Frauchen derbe an sich halten: uns kam eine Frau mit 2 russischen Terriern entgegen. Einer musste sein Bällchen suchen und wurde dabei von der Frau angefeuert. Festhalten…: „Los, Chekov, such!“ Erinnert ihr euch noch an Pavel Chekov?

Fähnrich Pavel Andreievich Chekov, Dienstnummer 656-5827B, ist Navigator auf der Enterprise.

Zurück zum Schwimmen: als wir am Teich ankamen, rannten da schon 3 Hunde und ganz viele Menschen rum. Einer der Hunde hieß NEIN; sooft, wie sein Mensch diesen Namen nannte, musste es der Name sein. Selbst als der Mensch seinen Hund auf die Seite drehte und festhielt (ich hoffe, um ihn zu puscheln????), wiederholte der Mensch immer wieder NEIN, NEIN, NEIN. Ich sah Frauchens Gesicht und fing an, meiner Theorie nicht mehr zu trauen. Man, kann die die Augen verdrehen… Ein paar mal bin ich schwimmen gegangen und dann haben wir den Hort des Grauens verlassen, um eine „umgekehrte“ Bachweg-Runde zu drehen. Es wurde immer dunkler und dann – kurz bevor wir wendeten – fingen die großen Hunde im Himmel an zu grollen. Nicht nur Frauchen kann schnell gehen – ich auch. Der Rückweg war für uns beide Trim-Dich. Als wir fast aus dem Wald wieder raus waren, kam die Sonne wieder raus und röstete uns bis zum Auto.

Oh, ist das schön zu Hause in der „Kühle“ zu liegen. Mal sehen wo ich morgen schwimmen gehen darf.

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