Die Hundejungs am Rhein

Gestern sind wir zum Rhein gefahren. Der Frosch wurde mit uns und unseren Menschen gefüllt und los ging es. Auf dem Parkplatz in Urdenbach war schon viel los; das gute Wetter forderte halt seinen Tribut. Was waren wir aufgeregt: „Los ihr Menschen, schneller. Wir wollen auf unsere Spielwiesen.“ Wir drängelten und quengelten um die Wette, um die Menschen zu motivieren, schneller zu machen; aber die hatten die Ruhe weg. Endlich kamen wir auf der Wiese an und das Toben begann. Igel rein in die Wiese, wir hinterher, Schubbeln auf dem Ball, Zergeln mit den Menschen, Zergeln untereinander, Wühlen, Gras fressen, glücklich sein…

Dann ging es weiter, damit wir auf die nächste Spielwiese gelangen konnten. Wie herrlich: zwischen den Wiesen waren riesige Pfützen, durch wie wir rennen konnten. Die gingen uns auch nur bis zur Brust; tiefer waren die nicht. Unsere Menschen plienzten ein wenig und weigerten sich, durch die Pfützen zu gehen. Konnten wir wirklich nicht verstehen, aber sie blieben hart. Sie versuchten sich zwar noch sich durchs Gebüsch zu schlagen, aber die Überreste des Hochwassers waren überall… Und so mussten wir über den „normalen Rückweg“ zum Rhein; der war „trocken“. Auf den Weiden standen Muhkuhs und Hottehühs und rundeten das Idyll ab: Menschen und Hunde zu 100% entspannt. Wir Hundejungs wurden erst immer schneller, als der Rheingeruch immer stärker wurde. Und dann gab es kein Halten mehr: ab ins Wasser. Meine kaputten Knochen atmeten auf: kalte Güsse tun gut. Was war das toll! Rein ins Wasser, raus zum Schubbeln und Schütteln und wieder rein in den Rhein… Schaut selbst: Hundejungs im Rhein

An der Fähre angekommen, machten unsere Menschen erst einmal Pause: Claudia mit Apfelschorle, Frauchen mit grüner Berliner Weisse. Wir machten auch Pause, denn das Toben war echt anstrengend.

Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg, denn wir waren schon wieder über 2 Stunden unterwegs. Wieder am Auto stiegen wir ohne zu Murren ein, rollten uns sofort zusammen und fingen an zu schnarchten. Die Menschen mussten uns ja leider zurückfahren und somit wach bleiben. Schade für die Beiden, gut für uns…

Wann fahren wir wieder?

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