Bills Wochenende Teil III

Erinnert ihr euch an meinen gestrigen Wunsch, Bills Synapsen mögen sich schnell neubilden/neusortieren? Mein Wunsch wurde erhört. Was der Kleene von Freitag bis heute im Rudel gelernt hat: sagenhaft…

Aber ich fange am Anfang an: der heutige Tag fing ziemlich nass und hagelig an. Frauchen musste mich heute morgen schon kräftig trocken rubbeln; aber auf dem Sofa in der warmen Decke trocknete ich sehr gemütlich vor mich hin, obwohl ich eigentlich die ganze Zeit versuchte, Frauchen zu überzeugen, wieder ins Bett zu gehen. Klappte nicht… Irgendwann sprang sie vom Sofa auf und rief : „Los gehts!“ Was geht los? Ich hatte gerade wunderschön geschlafen. Aber Frauchens Wort ist Gesetz, also ließ ich mich anziehen, sparang ins Auto – hinen rein? – und ab ging es… zu den Hundejungs. Die wurden auch eingesackt samt Claudia und die Tour ging weiter. Die beiden Menschen schauten etwas betreten in den Himmerl, der ziemlich grau war, aber egal: wir Hundejungs wollten nun laufen und toben. Nächster Halt: Herbringhauser Bachweg. Da stand schon ein Auto und eine Person wuselte davor herum: es war Erika, Bills Menschenmama. Der Bub saß noch im Auto. Wir waren schon ganz aufgeregt und unterhielten uns lautstark über den bevorstehenden Spaß. Endlich durften wir raus und Felix mußte dann unbedingt alles den Menschen verraten, aber die wollten das gar nicht hören. Endlich kam Bill aus dem Auto. Da der Kleene noch in der Lernphase ist, bekam er die Schleppleine angelegt.

ab da gab es kein Halten mehr: zuerst mußte Bill erst eimal alle begrüßen. Bei Felix stieß er wieder auf das Haifisch-Grinsen, aber er steht auf Felix… Er benahm sich nach dem Begrüßungsritual, als wenn er schon immer zu uns gehört hätte: er blieb in Reichweite, schaute sich immer wieder um, ließ sich von Erika abrufen – mal mehr, mal weniger – und lernte auch, dass Nichthören Konsequenzen hat. Er spielte mit dem Stöckchen, versuchte immer wieder näher an Felix zu gelangen, aber Felix brauchte nur zu gucken – oller Hütehund – und schon ließ Bill entäuscht von ihm ab. Dann brachte Frauchen die Beißwurst ins Spiel: da konnte keiner von uns an sich halten. Das Tollste ist, wenn man darein beißt und von Frauchen durch die Gegend gezogen wird. Noch besser ist nur, wenn ein Hundekumpel ins andere Ende beißt und man sich gegenseitig herumschleift. Zwischendurch sprangen wir in den See, Bill plantschte im seichten Wasser, aber den bekommen wir auch noch in den Baywatch-Kader…

Das Highlight des heutigen Tages fand fast am Ende des „Spaß“iergangs statt: Linus zergelte mit Bill zusammen mit der Beißwurst. Das hätte er vor 1 Jahr noch nicht gemacht. Er lernt auch noch. Das einzige, was die Beiden echt nervte, waren Felix Anfeuerungsversuche. Linus verdrehte die Augen und Bill sah so aus, als wenn er sich Gedanken über seine Sicherheit machen würde.

Erst die Bilder….

… und dann den Film:

Bill lernt von seinen Onkeln zergeln

Das war supertoll und ich trockne gerade mal wieder vor mich hin, bevor wir gleich zu meiner Menschenoma fahren, Muttertag feiern.
Allen Menschenmamas meiner Hundekumpels und -kumpelinen einen schönen Muttertag…

2 Gedanken zu „Bills Wochenende Teil III“

  1. Das war wirklich ein tolles Wochenende, auch wenn uns zwei Hundejungs der Spaziergang gestern, sozusagen unser Heimspiel, entgangen ist. Zuerst habe ich am Freitag ja ziemlich viel Respekt vor dem großen Hund gehabt, aber alle haben mir ins Ohr geflüstert, dass ich keine Angst haben müsste, Bill sei zwar groß, aber eigentlich noch ein Baby. Und das stimmt auch. Was ist der manchmal tollpatischig! Kann ja noch gar nicht richtig mit seinen ewig langen Beinen umgehen und purzelt auch noch ins Wasser, haha. Heute sind wir uns schon so vertraut gewesen, dass wir zusammen gezergelt haben. Und soll ich euch was sagen: ich habe gegen den Riesen gewonnen!!! Bin ich jetzt noch stolz drauf. Ich habe die Beißwurst ergattert, juhu!!! Also wegen mir können wir Bill ruhig häufiger mal mitnehmen.

  2. Das ist ja ein schönes Video! Das könnte ich mir ja ständig angucken – mal schauen, wenn meine Menschen gleich endlich vom PC weggehen, dann schaue ich es mir tatsächlich noch ein paar tausend Mal an. Wie elegant ich die beiden Kontrahenten umtänzel und immer wieder die richtigen Tipps gebe (vor allem Ruppert), das habe ich so ja noch gar nicht gesehen. Schade, dass es nicht auch noch das Trainervideo gibt vom Zergeln zwischen Bill und Linus. Nur weil ich so gut gecoacht habe, konnte der völlig unterlegene Linsu, der ja eigentlich in einer ganz anderen Gewichtsklasse zergelt, so souverän gewinnen. — Ich weiß nur gar nicht, was die Blicke aus den Augenwinkeln immer sollen?! Ob ich den beiden wohl auf den Nerv gegangen bin? Kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen. Also, wegen mir können wir auch gerne noch häufigermit dem großen Bill laufen, den hab ich schon im Griff.

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