Bills Wochenende Teil I +II

Erinnerte ihr euch noch an Bill? Hovawart, jetzt ca. 10 Monate alt. Wenn ich Felix Huckepack nehmen würde, wären wir ungefähr gleichgroß. Er ist ein großes Baby, welches noch die ganze Welt kennenlernen möchte, nein falsches Wort: will.
Nachdem der letzte gemeinsame Spaziergang aus Menschensicht desaströs geendet ist – wie gesagt aus menschlicher Sicht; aus Hundesicht wollte Bill nur mit Leo spielen, auf Hoviart; wirklich… – haben Frauchen und ich uns Verstärkung mitgenommen: Claudia und die Hundejungs.
Toll war, dass Frauchen es nicht fertig gebracht hat, pünktlich zu sein (die Gene schlagen zu – ein Insider). Wir kamen am Treffpunkt ‚Parkplatz Herbringhauser Bachweg‘ an und Martinas Auto stand schon da – 20 min. zu spät. Shame on you! Rufend, bellend, lachend machten wir uns schnellstgehend auf den Weg, um Tina und Bill einzuholen und um Claudia aufzuwärmen, die fror. Wir mussten richtig Gas geben, aber man weiß ja, dass Hovis lange Beine haben. Als wir sie dann endlich eingeholt haben, spulte Bill das gesamte Hovi-Benehmen ab und bekam dafür erst einmal von uns allen „alten“ Hunde eine Packung. Was fand der Große Felix toll. Linus und ich konnten uns persönlich entfalten, Felix hatte einen großen Schatten: Bill. Dabei lächelte Felix ihn mit seinem Haifisch-Grinsen an, was der Große auch super verstand. Aber er hätte so gerne mit Felix auf Hovi-Art gespielt: rennen, Zähne fletschen und ins Fell pitschen. Mit mir konnte er das spielen, Felix fand das doof.
Als wir an den See kamen, sprangen wir erst einmal ins kalte Wasser; Bill traute sich nicht so recht, aber mit Leos Hilfe, traute er sich immer tiefer ins Wasser. Einmal wollte er an der falschen Stelle ins Wasser und machte einen Köpper: endlich wurden die Ohren mal so richtig sauber. Danach zergelte der Bub ganz viel mit Claudia, angefeuert von Felix. Bill wollte mit Felix aber nicht – wie mit mir – an einem Spielzeug zergeln. Was bin ich doch für ein Guter… Claudia sagte nachher, dass man Bill richtig ansieht, wie er denkt und wie sich in seinem Hirn die Synapsen bilden und neuordnen… Hoffentlich geben die Synapsen Gas: ich bin nicht mehr der Jüngste.

Heute waren wir bei unserem Mittagsspaziergang auf dem Rentnerwegs unterwegs. Wir waren schon auf dem Rückweg, als Martina anrief und fragte, ob wir nochmal Bock hätten, mit dem „kleinen“ Monster zusammen zu laufen. Klar hatten wir. Tina, Leo und Bill kamen zum Rentnerweg gefahren; leider waren die Hundejungs verhindert. Uns so drehten wir noch eine lustige Runde, auf der Bill, Leo und Tina einiges lernten. Ich versuchte die ganze Zeit, Bill das Taschendieb-Handwerk beizubringen, aber ich glaube, Leo hatte mehr Spaß daran. Auf dem Rückweg wurde der Große immer ruhiger und höre immer besser. Die Menschen müssen den Bub so richtig auspowern; ist halt ein Baby mit Flusen im Kopf…
Morgen treffen wir uns mit Bill und seiner Menschenmama Erika wieder am Bachweg und dieses mal wieder mit den Hundejungs.
Ich freue mich schon ganz dolle….

2 Gedanken zu „Bills Wochenende Teil I +II“

  1. Hey Rupi – das hast Du aber toll erzählt!

    Stimmt ich war komplett platt – hab mich bei Leo sofort in eine Ecke gelegt und sofort von meinem Köpper geträumt.
    Nur der schwarzweisse Minihund (Leo nennt ihn Katerchen) hat mich aufgeweckt.
    Er hat so komische Geräusche gemacht und kann über so einen Kasten mit schwarz weissen Stäbchen laufen und dabei Töne machen. Und der kann springen – so hoch das würde ich nicht schaffen – echt spannend.
    Den hab ich da schonmal gesehen – gaaaaanz nah – er hat komisch gerochen und eigenwillig gebellt … so was wie „Miiauu“
    Da musste ich natürlich sofort hin – musste mich aber leider sofort wieder setzen – strenge Sitten bei Leos Mama 🙁

    Nochmal viiiiielen Dank für die tollen Ausflüge mit Dir und den Hundejungs hoffe das machen wir bald mal wieder – finden auch Leo und Tina!

    Dein Bill

  2. Hallo Bill,
    wir, als deine „Ziehväter“ sind auch ganz stolz auf dich, wenn wir sehen, wie du dich entwickelst. Wer hätte am Freitag gedacht, dass du Sonntag schon so selbstverständlich toll im Rudel mitläufst.
    Lass dir von einem alten Hund folgendes mit auf den Weg geben: laß die Zunge, Zähne, Pfoten von kleinen Hunden namens Katerchen öder Kätzchen. Die können unangenehm werden. Am besten kommt man mit ihnen aus, wenn man sie ignoriert; mache ich auch immer mit dem Katerchen bei Tina.
    So, nun muss ich unter die Decke, denn mir ist kalt… War gestern beim Frisör…
    Bis zum nächsten Rennen
    Wuff, wuff – Ruppert

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