Gelbes Monster

Da liege ich doch gestern Abend gemütlich neben dem Sofa, träume vor mich hin und schaue einmal kurz auf, blicke in den Garten. Was entdecke ich da? Meine Nackenhaare kräuseln sich und ein tiefes Grollen entfleucht meinen Stimmbändern:
das gelbe Monster ist wieder da!!!

Es hängt in den Wolken und grinst mich an. Mein Grollen wird zum bösen Knurren, aber das Monster läßt sich nicht beeindrucken. Es schleicht langsam von links nach rechts am Himmel entlang. Manchmal versteckt es sich hinter dunklen Wolken.

Nun halte ich es nicht mehr aus, mache mich groooooß und begebe mich gefährlich bellend auf den Balkon. Vielleicht kann ich das Monster dort stellen…

Frauchen kommt hinter mir her und lacht mich aus: „Na, ist es wieder soweit? Dein Freund ist wieder da und heute ist er besonders schön!“ Frauchen spinnt wohl….

Dieses mal habe ich das Monster nicht erwischt, aber nächstes mal klappt es; sicher…

Ein Gedanke zu „Gelbes Monster“

  1. Hi Rupi,
    warum machst Du es nicht so wie die Hunde des italienischen Opas in „Mondsüchtig“: alle zusammen raus auf die Straße, dann den Kopf hoch – natürlich mit Motivation vom Opa – und ganz doll heulen, mindestens so laut wie ein Wolf. Dann haben auch die Nachbarn Spaß am gelben Monster! Sag beim nächsten mal Bescheid, wenn es wieder auftaucht, wir kommen alle vorbei und veranstalten einen Mordskrach. „Das wird sicher ein Spaß“ (Zitat von James T. Kirk aus dem Film „Treffen der Generationen“ oder so ähnlich – da ich heute gerade mit dem Filmzitaten unterwegs bin).
    Viele Grüße, Linus

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