Arbeitswochenende

Wenn andere Menschen und Hunde Wochenende haben, gehe ich arbeiten…
Eigentlich wolle Frauchen auch arbeiten und mit Finchen am Samstag „am Gartenzaun“ spielen, aber sie schwächelt: da kann sie mal sehen, was Impfungen mit einem macht. Dementsprechend machten wir langsam…
Nachmittags rief Erika an und fragte, ob wir nicht Lust hätten, sie und Bill – 9 Monate alter Hovawart – auf einem Spaziergang zu begleiten. Hatten wir. Wir trafen uns am Herbringhauser Bachweg. Ich dachte zuerst, Steini würde kommen, aber Pustekuchen: da kommt doch so ein Kalb auf mich zu gerannt. Cool bleiben! Als ich dann interessiert Konakt aufnehmen wollte, wurde das Kalb recht klein. Ist halt ein Schisser, der Kleene. Aber dann erkannte er mich doch wieder und wir 4 hatten viel Spaß. Zuerst war Erika ein wenig skeptisch, aber Frauchen hat es dann doch geschafft, ihr Selbstvertrauen zu geben und so lief der Kleene an der Schleppe gut gelaunt durch den Wald. Er kam auf Ruf, spielte mit dem Zergelseil, klaute mir das Spielzeug, rannte damit weg, ließ mich rannkommen und tat so, als ob er es abgeben würde; wenn ich es fast in der Schnüss hatte, packte er es und rannte wieder weg. Er lernte im Wasser rumzuplanschen und der absolute Hit war:

Bademeister Ruppert hat den Kleenen  überredet mit ihm schimmen zu gehen. Bills Frauchen war positiv fassungslos: „Mein Hund kann schwimmen!“ Ich bezeuge das und lege noch einen drauf: „Und wie…“

Nach dem Schwimmen hatte Bill dann noch jede Menge Hundekontakt: er war ganz lieb, ließ seinen ganzen Hovi-Charme spielen und ließ sich auch ganz artig von den Hunden – egal ob Männlein oder Weiblein – wieder wegführen. Alle Hundemenschen waren ganz begeistert von dem Kleenen, Frauchen und ich aus. Ist halt en junger Hüpfer mit viel Pfeffer im Plüschhintern. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal…

Sonntag mittag haben wir dann Mimi bespasst. Wir haben sie ins grüne hundeaxi gepackt und sind mit ihr rentnern gefahren. Sie ist ganz vertrauensvoll ins Auto gehüpft und ganz brav mit Frauchen und mir über den Rentnerweg getingelt. Alle Leute haben sich nach uns umgedreht: ich habe wieder mein Glöckchen getragen und Frauchen musste den Menschen erklären, dass es sich nicht um den Almauftrieb, sondern um eine schlecht sehende Hundedame handelt, die von mir klingelnd unterstützt wird. Alle hatten Spaß. Nach 1,5 Std. später haben wir die Maus wieder in ihr Zuhause gebracht, da sie sich da am besten auskennt und nirgendwo vorläuf. Ihr Frauchen Hanne ist auch nicht viel später nach Hause gekommen und so war Mia auch nicht mehr alleine.

Danach haben wir die Hundejungs abgeholt und sind „andersrum“ über den Herbringhauser Bachweg gelaufen. Erster Anlaufpunkt war der See, in dem gestern Bill das Schwimmen gelern hat. Oh, was sind wir ins Wasser gesprungen. Claudia hat die Superbilder auf der Kamera. Linus hatte die besten Haltungsnoten, aber dafür hat er auch mal wieder sein Spielzeug beim Buddeln vergraben und leider waren Felix und ich schon so „durch“, dass wir es heue nicht mehr gefunden haben. Nächste Woche klappt es bestimmt. Zum „runterkommen“ haben wir noch die Bachweg-Runde gedreht, haben unfreundliche Mountenbiker und aufmüpfige Aussiedamen getroffen und sind dann piddelpaddelnass zum Auto zurück gegangen, da Frauchen noch eine Schuld einzulösen hatte: EIS! Und das haben wir dann auch bekommen. Schleckschmeck!

Und jetzt liege ich auf dem Sofa, trockne vor mich hin, werde zwischendurch gepuschelt und geniesse mein Leben. Schönes Wochenende noch….

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