Rasmus ist über die Regenbogenbrücke gesprungen

Ich bin ganz traurig:
Rasmus war einer der ersten Hunde, die ich bei Frauchen kennengelernt habe, nachdem ich aus dem Tierheim zu ihr kam. Ich war sehr unnett zu ihm: immer bekam er Schimpfworte (der übelsten Art) um die Schlappohren gehauen. Selbst in einer grossen Hundegruppe suchte ich mir immer den armen Rassi aus, um so zu tun, als ob ich ihn fressen würde.
Aber Rassis Frauchen war toll: sie blieb dran und schlug meinem Frauchen vor, doch mal zusammen spazieren zu gehen…. und siehe da… mein Benehmen verbesserte sich zusehends.
Rasmus ist einer meiner ältesten und besten Freunde – auch wenn er es nicht hören möchte. War das schön mit ihm zusammen in Renates Auto zu fahren, zusammen im Kofferraum – Rassi musste immer zuerst einsteigen, so dass ich gar nicht auf die Idee kommen konnte, dass der Kofferraum nur mir gehört.
Als Frauchen einmal über ein längeres Wochenende wegfliegen musste, haben Rassi und seine Menschen mich bei sich aufgenommen und ich wurde wie ein Familienmitglied behandelt, durfte sogar mit aufs Bett: ich lins, Rassi rechts neben Renate.
Wie oft hat mein Frauchen Rassi mit auf einen Spaziergang genommen. Wir waren aber auch ein tolles schwarzes Team: alle Menschen wechselten die Strassenseite, wenn sie uns ankommen sahen, uns gefährliche schwarze Hunde (hahahahahaha….)
Und als wir mit unseren Leuchties – Rassi rot und ich orange – aus der Mählers im Dunklen zurückkamen und der Mann uns als „bengalische Hunde“ bezeichnet hat… Was hatten unsere Frauchen Spaß….

Leider haben wir uns schon lange nicht mehr gesehen und Frauchen wollte noch dafür Sorge tragen, dass wir uns vor deinem letzten Weg noch sehen, aber Menschen kommt immer was dazwischen….

Mein Frauchen hat beim Tippen schon die Tränen in den Augen.

Alter Freund, ich werde dich NIE vergessen, habe dir soviel zu verdanken und habe soviel Spaß mit dir gehabt (Igeldieb!!!!)

Warte mit Rakete auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke, damit wir demnächst wieder zusammen toben, rennen, buddeln, Spaß haben können…..

WuffWuff Ruppert

Die Hundejungs zum ersten mal bei uns zu Besuch

Oh, was war gestern die Freude gross:

lagen bei Frauchen im Zimmer, die langweilig an ihrem kleinen  schwarzen Kasten arbeitete… Plötzlich hob Connor die Ohren und ließ sich galant das Sofa runterrutschen und trabte zur Tür… Und schon erschallte vor der Tür lustiges Gebell und Gequietschte und als Frauchen endlich die Tür öffnete, stürzten Felix und Linus herein…

Was war das für ein Gewusel, den di Jungs waren ja noch nie in unserem neuen Zuhause: alles wurde „unter die Nase“ genommen und inspiziert. Dabei riss Linus auf dem Weg ins Hunde-Klimbim-Zimmer – wo auch die guten Trainings-Leckerchen liegen – das Telefon und das Modem zu Boden (sollte mal richtig verkabelt werden, gell, meine Menschen???)

Nachdem alles für gut befunden wurde, hetzte Felix mein Frauchen in die Klamotten, denn die Hundejungs waren begierig, unser neues Umfeld kennenzulernen. Und schon ging es laut los.

Vorbei an Wiesen und kleinen Bächen, rüber über den Marscheider Bach, bergauf, bergab, Stöckchen hier, Tannenzapfen da, Leckerchenbäume,  u.v.m… Was war das schön mit den Jung; die haben uns seeeeeehr gefehlt. Ich glaube, unsere Frauchen hatten auch viiiiel Spaß zusammen.

Leider hat Frauchen immer noch nicht ihr Fotofix-Ladegerät gefunden und so steht hier heute NUR Fließtext. Nächstes mal werde ich vorher mit meiner dicken Nase das Gerät erschnüffeln und dann gibt es auch wieder kommentierte Bilder, versprochen…

WuffWuff Ruppert