5-Hunde-Spaziergang am Berger Hof

„Berger Hof? Bist du verrückt? Weißt du, wie voll es da am Samstag bei schönem Wetter ist???“ So ungefähr war Claudias Reaktion auf Frauchens Vorschlag… Spunky und Lotta hatte – wohl wider besseren Wissens – freudig zugesagt… Also blieb Claudia nix anderes übrig: Linus und Felix kamen auch, denn sie mussten nun endlich einmal Lotta kennenlernen.

Als Frauchen und ich am Berger Hof ankamen, tobte schon der (Ruhrgebiets-) Mob über den Biergarten, die Wiesen und das Ponyreiten. Wo kommen all diese Menschen her und was machen die an Schlechtwettertagen? Egal… Claudia, Felix, Linus, Jens, Martina und Spunky standen schon auf der Wiese und das 4-pfotige Empfangskomitee kam im fliegenden Galopp angerannt, um uns abzuholen. Was sieht mittlerweile Spunky flauschig aus, die olle Blondine… Wir hatten schon Angst, dass wir Lotta und ihre Menschen in dem Tohuwabohu nicht entdecken würden, aber was haben wir für tolle Hütehundmenschen, die alles mitbekommen und alles regeln und so waren wir endlich komplett: 6 Menschen und 5 Hunde. Kurz wurde besprochen, wie wir schnellstmöglich, dem Mob entkommen konnten und schon ging es los: Juchhu!!!!

Wir haben einen super-duper-tollen Spiel-Schäker-Schnüffel-Puschel-Renn-Schwimm-Plansch-Tob-etc-Spaziergang gemacht. Über 2 Stunden hatten wir, aber auch unsere Menschen, viel Spaß. Frauchen sagte, dass es wie ein kleiner Urlaub war: total entspannend. Die menschlichen Herren haben zwischendurch immer mal wieder Rentnerpause gemacht – wie gut, dass überall Bänke rumstehen:

Nun rannten wir schon mindestens 1 Stunde zusammen durch die Gegend und Linus verhielt sich „ganz normal“. Aber als wir an unserem Teich anfingen zu toben und Linus seine Stöckchen oben auf dem Hügel in Sicherheit brachte, fing Lotta an, sich für den schüchternen Linus zu interessieren und folgte ihm auf seinen Feldherrenhügel. „Oh, sie interessiert sich für mich“; danach war es um Linus geschehen: mit verliebten, verdrehten Augen rannte Linus nur noch hinter Lotta her und wollte eigentlich sofort mit der Familienplanung anfangen. Ich denke, Linus wird tolle Träume gehabt haben…..

Als wir dann wieder am Berger Hof ankamen, sind Felix, der verliebte Linus und Claudia nach Hause gefahren: es war ihnen zu voll, aber wir anderen haben noch ein Kaltgetränk – auf Olis Wohl – getrunken.

Was war das schön und ich bin jetzt noch platt: lasst uns das zeitnah wiederholen…

PS: Georg hat noch ein paar Bilder/Filme gemacht und vielleicht, wenn wir ganz lieb BITTE, BITTE machen, schickt er uns diese zu, damit wir noch mehr Spaß zeigen können…

Osterfest im Tierheim Velbert

Osterbasar2014Schaut mal: unser Patenkind Monty ist Modell….

Am Samstag, 5. April, lädt das Tierheim Velbert in der Zeit von 12:00 – 17:00 Uhr zum Osterfest aufs Tierheimgelände ein und freuen sich auf zahlreichen Besuch!

  • Der Verein Wendepunkt e.V. aus Velbert-Langenberg wird mit einem Info-Stand zu Gast sein; Thema: „Alles rund ums Ei“.
  • Für Menschen-Welpen haben sie eine Oster-Aktion parat.
  • Stöbert gemütlich in der bunten Auswahl an schönen Dekosachen rund um den Frühling und an den Schmuck-Ständchen.
  • Für’s menschliche leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt mit Kaffee, Waffeln, Kuchen und mehr.

Das Osterfest steht diesmal im Zeichen meiner Hunde-Kumpels, denn die wünschen sich umzäunte Auslaufflächen auf dem hinteren Tierheimgelände, damit sie mal richtig laufen, toben, spielen und den Sozialkontakt zu Artgenossen genießen können. Dazu muss das „Wildgelände“ unterhalb der Wiese begradigt und gerodet werden; mittels Zäunen sollen dann mehrere Ausläufe incl. Schutzhütten geschaffen werden.

Daher freuen sich Leica, Monty (unsere Patenkinder), Spike und ihre Mitbewohner über jede Spende zu diesem Zweck, damit die Vorarbeiten zum Einrichten der Ausläufe bald beginnen können.

Wir gehen hin – wer will mit???

Fiete auf Reisen

Z_2Im letzten Jahr ist hier im Haus ja das Buch von Meike Winnemuth „Das große Los“ gelesen und auf einem anderen Blog besprochen worden. Wir haben darüber diskutiert, in welchen Städten dieser Welt wir uns denn wohl vorstellen könnten zu leben. Naja, wir Hundejungs wollen am liebsten gar nicht in einer anderen Stadt leben, wir wollen eigentlich überhaupt ncht in einer Stadt leben, sondern viel lieber dort, wo es Wälder gibt und Felder, Bäche, Flüsse und Seen, vielleicht auch ein Strand oder ein paar Berge – auf jeden Fall ganz viel Natur, wo wir nach Herzenslust und ohne blöde Kommentare, wenn wir ohne Leine ! laufen, herumtoben, schnüffeln, laufen, rennen, springen und schwimmen können. Nach diesem unserem Hinweis ist die Idee des Herumreisens durch die Hauptstädte der Welt zum Glück erst einmal erst einmal ad acta gelegt worden.

Nun gibt es aber schon wieder neue Ideen, die auf  Meike Winnemuths neuem Blog vorgestellt werden: in einem Jahr durch zwölf Städte Deutschlands zu reisen.  Das sind jetzt nicht die riesigen Städte, deshalb wäre das ja noch in Ordnung. Bochum ist zum Beispiel dabei, da müssten wir ja jetzt nicht unbedingt hinziehen, da schauen wir immer hin, wenn wir in der Ruhr schwimmen. Und auf Spiekeroog hat sie sich jetzt gerade im Februar aufgehalten. Die Bilder sind so recht nach unseren Interessen: ganz viel Strand und noch viel mehr Meer.

Für uns Hundejungs wird der Blog deshalb spannend, weil Meike bei diesem Projekt eine Begleitung dabei hat: Fiete. Und so gibt es jeden Tag ein Fiete-Foto, auf dem wir bestaunen können, wo Fiete ist und was sie gerade für lustige Dinge erlebt. Jaaa, sie muss wohl auch die ein oder andere Sehenwürdigkeit besuchen, in Trier zum Beispiel, wo die beiden den Januar verbracht haben. Aber Im Februar gibt es tolle Strandfotos, die Hundejungs neidisch blicken lassen. Und nun warten wir auf die März Fotos aus Potsdam. Mal gsapnnt, was Fiete da so erlebt. Also: Schaut selbst mal vorbei.

Und wenn hier wieder die Diskussion aufkommt, das könnten wir doch auch mal tun, dann erheben wir Einspruch: Wir wollen hier bleiben, bei unseren vielen Menschen- und Hundefreunden!

Frühling an der Ruhr

Neue freche Frühlings-Kurzhaar-Frisur, neue Badehosen (das sind die Halsbänder, im Unterschied zum Ausgehfrack, das ist nämlich das Geschirr – und Ihr könnt darüber denken, was Ihr wollt, aber ich kann das auseinanderhalten und hole je nach Ansage vor dem Spaziergang die richtige Kleidung), Sonnenschein und warmes Wetter: da mussten wir heute die Badesaison 2014 an der Ruhr einläuten.

Aber natürlich haben nicht nur wir die tolle Idee gehabt, sonden auch alle anderen Hunde aus Bochum, Witten, Hattingen und Wuppertal und so war es mächtig voll auf der Wiese. Wir haben ziemlich herumgefaucht, denn es lief jede Menge vierbeiniges Diebsgesindel herum, alle mit einem Auge auf unseren Igeln, immer auf dem Sprung, ob sie uns nicht einen Igel abluchsen können. Neee, Hunde, da müsst ihr viel früher aufstehen, das könnt ihr bei uns, den Hundejungs, vergessen. Wir lassen keinen Igel liegen, wir wollen ja damit spielen!

Und so sind wir geschwommen, gerannt, gesprungen, haben gesucht, die Igel aus Bäumen herausgeholt, vor unseren Menschen versteckt, bei unseren Menschen vom Rücken oder aus der Kapuze geklaut (wir machen ja immer noch unsere Ausbildung zum Taschendieb, vielleicht kommen wir ja in diesem Winter auf dem Weihnachtsmarkt zum Einsatz, im Moment sind wir noch etwas plump). Ach, was haben wir einen Spaß gehabt.

Leider mussten wir zwischendurch immer mal wieder ruhig sitzen, damit wir alle drei aufs Foto gebannt werden konnten. Das ist immer lästig. Ruhig sitzen fällt ja soooo schwer, wenn man mit Igeln an der Ruhr ist. Insgesamt war es aber ein sehr schöner Ausflug. Seht selbst:

Neue Patenkinder

Da Frauchen und ich bisher einen guten mentalen Einfluss auf die Vermittlung unserer bisherigen Patenkinder hatten, habe wir dieses mal die Patenschaft für 2 „Sitzenbleiber“ aus dem Tierheim Velbert übernommen:
Leica und Monty

Sollte jemand auf seinem Sofa noch ein Plätzchen frei haben, meldet euch im Tierheim Velbert und gebt einem der Beiden eine Chance. Mein Frauchen würde ggf. helfen.

Der Frühling ist da…

… und so haben unsere Frauchen mal wieder einen Termin bei Frau Weinmeister gemacht, unserer Super-Coiffeurin.
Und so wurden Felix und ich wieder auf kurz getrimmt: ich 7 mm, Felix 5 mm.

Friseur_1Sehen wir nicht wieder toll aus? So jung, so dünn, so süß! (Wenn auch verwackelt – Mensch, wer von Euch war das?)

Aus der Wolle, die wir beiden im Laden gelassen haben, hätte man wahrscheinlich einen sehr langen Mantel stricken können. Ich habe mich zuerst im Spiegel gar nicht erkannt: so jung, so schön… aber nun ist es wieder normal. Das, was heute noch vom Fellmassaker übrig geblieben ist, ist der Muskelkater in Nase und in der Schnauze, vom vielen Knurren und Fauchen; ja an den Vorgang des Rasierens kann ich mich einfach nicht gewöhnen.
Ich hoffe, dass Claudia noch ein paar schöne Bilder dieses Familienhappenings einstellen wird und das Frau Weinmeister – nach uns – einen tollen Altweiberabend verbringen konnte….

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Und Linus hat es soooo gut, der muss gar nicht eine ganze Stunde ruhig auf dem Tisch sitzen, er darf zwei Stunden herumlaufen, kann Katzenfutter erschnuppern und stibitzen und dösen. Aber manchmal bekommt er ja auch Mitleid mit uns, setzt sich neben den Tisch, schaut ganz traurig, mitfühlend, ach: empathisch zu uns hoch – und denkt: „Watt ich fürn Glück hab!“ 🙂

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