Frieda hat jetzt ihre Orthesen

Frieda mit "Ärmelschonern"
Frieda mit „Ärmelschonern“

Friedchen hat „durchgelatschte“ Vorderbeine und der Doktor hat ihr coole Orthesen verschrieben, die extra für sie angefertigt worden sind. Das hat jetzt echt lange gedauert die Dinger anzufertigen. Endlich sind die Dinger fertig.

So kleines freches Mädchen, ich drücke die Pfoten, dass du mit den Ärmelschonern gut zurecht kommst und endlich wieder mit deinen Hundekumpels laufen, rennen und toben kannst…

Einen hab ich noch:
Frieda, du siehst aus wie ein Buchhalter aus dem letzten Jahrhundert 😉

2014 wieder gewonnen…

… ich habe heute mein erstes Eis bekommen…. war das lecker und viel!!!

Aber fangen wir morgens an: um 8 Uhr waren wir auf dem Rentnerweg unterwegs: kalt und super sonnig, genau das richtige Wetter für meine alten Knochen.


Auf dem Rückweg holte Frauchen noch Brötchen. Nach dem Frühstück beschlossen wir – da wir immer noch müde waren – wieder in die Heia zu gehen.
Gerade als Frauchen es sich unter den muckeligen Decken bequem gemacht hatte, klingelte das Telefon: die Düsseldorfer fragten an, ob wir kommen wollten. Wir schauten uns müde an und sagten zu, hatten aber noch ein wenig Zeit, doch noch einmal die Äugelein zu zu machen. Aber dann ging es los…
In Düsseldorf angekommen, starteten wir dann durch: ab Richtung Rhein. Also auf zum Haus Bürgel und von dort Richtung Campingplatz, den wir noch überqueren durften, da die Saison erst nächste Woche beginnt.

Dann beschlossen die Menschen den Hintergrund zur Findung der aktuellen Überschrift aufzusuchen: eine Eisdiele… Auf dem Weg dorthin, wurden wir an die Sesamstrasse erinnert:

Aber dann: Eis für alle; die erste Bestellung für mich: viel, kalt und superlecker…

Das Eis der Menschen war der Hammer: das war echt die doppelte Menge, von dem was es sonst als Portion gibt. Frauchen war total innerlich durchgefroren nachdem die Schüssel leer war. Leider hat sie kein Bild von den 3 Eisbergen gemacht, aber sie hat sich mit Claudia schon zum Schlemmen in Monheim verabredet. Und dann gibt es auch große Eis für Linus und Felix.
Der Rückweg ging noch über den MonBerg: 105 Stufen hoch und ein toller Blick über Monheim…

Immer wieder Pause machen ist echt nichts für mich und so war ich froh, als es endlich ohne große Umwege zurück ging. Die Menschen brachen zwischendurch immer wieder in „Ahs“ und „Ohs“ bzgl. des Sonnenunterganges aus.

Zu Hause habe ich lauthals Fressen gefordert und Frauchen rückte das Hühnerbein schnell raus. Jetzt kann ich nicht mehr und will nur noch dahin, wo wir heute gestartet sind: in die Heia…

Aber egal, wie müde ich auch bin: G E W O N N E N ! ! !

Cachen für Anfenker

Ihr fragt euch was chachen ist? Habe ich auch ganz lange gemacht. Die einfachste Erläuterung ist: Fährtensuche für Menschen.
Es gibt diese Suche in veschiedenen Schwierigkeitsstufen. Die, die ich bisher mitgelaufen bin, sind:
1. direkte Koordinaten „erpirschen“
2. eine Rundreise von Beute zu Beute, wobei die Menschen keine Beute auslassen dürfen, da immer im Vorgänger Hinweise auf den Nachfolger zu finden sind…
Gestern wollten wir eine Rundreise machen. Dazu hatte Jens uns die „Koordinaten“ des Treffpunktes geschickt. Frauchen hat die Daten an ihre Tusnelda weitergegeben und die hat uns irgendwohin geführt, wo man aber das grüne Spielmobil nicht gut parken konnte; also ist Frauchen auf den Herzklinik-Parkplatz gefahren: sicher ist sicher… Nach und nach trudelten die anderen auch ein, außer Linus, Felix und Claudia. Frauchen hat noch versucht, sie zu telefonisch zu erwischen, aber es hat leider nicht geklappt. Die 3 sind bei anderen Koordinaten gelandet (haben aber auch – ohne uns? – eine schöne Runde gedreht; geht das überhaupt??)

Spunky unf Lotta haben sich ja hier zum ersten Mal gesehen/berochen: alles super. Wenn man die beiden nebeneinander sieht, ist die Frage „sind die verwandt?“ schon eher erlaubt, als bei uns Hundejungs…

Und dann nahm das Drama seinen Lauf: schon den Einstiegshinweis haben die 2-Beiner nicht so richtig hinbekommen. Es hat gefühlte Stunden gedauert, bis der 1.Hinweis gefunden wurde. Und dann mußte der auch noch dechiffriert werden: oh Menschen, was seid ihr kompliziert. Wir Hundekinder wollten einfach nur laufen und rennen und Spaß haben – hatte wir auch, denn wir mußten die doofen Hinweis nicht übersetzen: 3 eingefleischte Chacher und 3 „Chache-Touristen“ haben es NICHT bzw. falsch hinbekommen und so endete die Suche nach „Rosa Roth 1A“ im „Wir gehen jetzt einfach NUR spazieren“, was uns Hundekindern nur recht war.

Wie sagt Claudia immer? Was für schöne Schlöngelwege wir gelaufen sind. Lotta und Spunky haben zwischendurch immer mal wieder Renn-Flashs bekommen. Ich Rentner habe die Jugend rennen lassen und habe mich dem Visitenkarten verteilen gewidmet. Zwischendurch hat Frauchen immer mal wieder – sie wird halt auch älter – Sachen verloren, die Lotta und Spunky angezeigt haben und ich habe sie ihr wieder zurückgebracht und in die Hand gelegt (ich bin ja sooo toll!!!!) Wir 3 sind dafür sehr gelobt worden und Spunky hat zum Schluß angefangen, auch das verlorene Röhrchen ins Mauli zu nehmen; Lotta hat zumindestens gepfötelt, aber das wird noch – mein Frauchen hat elendige Geduld mit uns Hundekindern.

Wo wir aber auch hergelaufen sind: eigenlich war es nur ein Waldarbeiterweg mit tiefen Matsch- unsd Schlammspuren; deswegen mussten wird dann in den Wald ausweichen, was für uns Hundekinder ein Erlebnis war: Lotta mußte zwischendurch immer wieder aus dem „Waldnexus“ – Rehe, Hasen, jagen, laufen, Spaß haben… – in den Gruppenmodus zurückgeholt werden; hat sie super gemacht. Und dann kam die Krönung: der Weg war zu Ende!!!  Einfach so!!! Also mußten wir eine steile Böschung herunterkrakzeln, um untern auf der Straße zu landen, die uns aber nach ein paar Metern wieder auf die Zufahrtsstrasse zur Herzklinik brachte… Als wir da so die Strasse heraufwanderten, kamen die menschen wieder auf das eigentliche Thema Chachen zurück: evtl. hätten wir ja von Anfang an die Straße nehmen sollen. Wieviel Meter sollten zwischen dem 1. und dem 2. Hinweis sein? Wieviel Meter sind wir JETZT vom 1. Hinweis weg? Und schon fingen die Mesnche wiedr an hektisch zu suchen und ….. fanden auch den 2. Hinweis. Der Jubel war groß und die Zuversicht, dass sie die Runde nun doch noch beenden können, wuchs… Nur zur Info: wir waren bisher schon gute 2 Stunden unterwegs…  Kurzum: die Menschen haben sich – müde, wie sie waren – so duselig angestellt und haben den 3. Hinweis nicht gefunden. Als es dann auch noch anfing zu hageln, wurde 1-stimmig beschlossen, nur noch zu den Autos zurück zu wandern und dann zu spunky nach Hause zu fahren. Auf den letzten Höhenmetern wurde Frauchen auch immer müder und verlor andauernd Sachen, die wir Hundekinder aber alle wiedergefunden haben.

Wir haben dann noch einen netten Nachmittag bei Spunky verbracht, obwohl ich lieber zu Hause auf meinem Sofa gelegen hätte. Ich bin halt ein alter Herr und brauche meinen Mittagsschlaf. Wir sind dann später noch einmal zusammen auf eine Beyenburger Kuhwiese spielen gegangen und konnten nach dem langen Liegen die Knochen lockern. Aber dann ging es endlich heim….

Nun liege ich auf meinen Sofa, bin total erledigt, schaffe es kaum noch die Augen auf zu halten, habe gerade eine SMS von Lotta erhalten, der es ähnlich geht und wünsche euch allen nach diesem anstrengenden aber tollen Tag eine gute Nacht…. schnaaarrrcchchchhh…

Valentinstag

Herzilein RupiGilt der Valentinstag nur für Menschen oder dürfen wir Hundekinder diesen Tag auch schamlos ausnutzen???
Also Hundekinder – ran an die Menschen, lasst euch puscheln und verwöhnen, aber gebt auch „ein wenig“ Zuneigung zurück, denn denkt daran:
nicht jeder Tag ist Valentinstag, aber wir leben jeden Tag mit unseren Menschen zusammen und das sollen doch glückliche und tolle Tage sein, oder???

Fühlt euch also geherzt von mir und meinem Frauchen!!!!

Lieblingshobby: Baywatch am Rentnerweg

Habt ihr auch Hobbies? Oder anders ausgedrückt: Lieblingsbeschäftigungen??? Ja? Ok, dann lasst uns darüber reden.

Eines meiner Lieblingshobbies ist es, am Rentnerweg Baywatch zu spielen: dort fließt der Felderbach, der leider den Nachteil hat, dass er im Sommer, wenn wir Hundekinder ihn dringendst benötigen, um uns abzukühlen, beizeiten fast leer ist. Aber zur Winterzeit ist er immer gut gefüllt. An einer Stelle plätschert der Bach nicht nur, sondern ist – durch eine Einengung in sein Bachbett neben der Straße – schon als reißerisch zu bezeichnen. Wunderbar!

Frauchen schmeißt den armen Igel oben in den reißenden Bach und ich muss ihn retten; aber nicht so plump, wie es meine Hundekumpels machen: direkt in den Bach springen und sofort hinterher. Ich bin halt mathemaisch bewandert: immer den kürzesten Weg.
Aber sehr selbst… Baywatch am Rentnerweg

Thumbnail

Beim Filmeschauen

Felix_bloggtMit ist ja gerade was passiert: Ich liege so ganz entspannt und gemütlich auf meiner Decke im Arbeitszimmer, schaue von hinten, was mein Mensch da so treibt und döse auch schon einmal ein bisschen ein (wahrscheinlich schaut sie doch nur wieder arbeitsrechtliche Subsumtionen an), da fahre ich höchst aufgeschreckt aus meinem sanften Dämmern, höre ich da doch das so vertraute Bellen meines Kumpels Rupi. Sofort muss ich vor lauter Freude noch lauter bellen: Wo ist er, holt er uns schon wieder ab zum Spielen? Linus lässt sich natürlich sofort anstcken vom Bellen, beide sausen wir ans Fenster: Wo steht das grüne Spielmobil? Wo ist Ruppert? Sollen wir sofort zur Türe rennen, um ihm aufzumachen? – Was für eine große Aufregung!

Aber, Rupi steht gar nicht auf der Straße. Auch das große grüne Spielmobil ist gar nicht da. Und auch aus dem anderen Fenster ist kein Rupi zu sehen. Dabei höre ich ihn doch, ganz laut, so wie er immer bellt. Was ist da bloß passiert???

Mein Mensch schaut Hundejungs-Videos! Erst die von Rhein von letzter Woche, auf dem wir alle so richtig schön lossausen auf dem Weg zu unseren Igeln. Und dann eines vom Reizangeln mit Rentern. Und da bellt Ruppert, wie er nun mal immer bellt, wenn er meint „Lass mich mal, ich kann das!“ Und das habe ich gehört. Er steht gar nicht vor der Tür, er bellt auf dem Video. So kann man sich vertun. Schade!

Ich leg mich gleich wider zum Dösen auf die Decke. Ist ja gar nichts los hier.