Schöne Worte: Anstandswauwau

AnstandswauwauWie witzig, aber manchmal erklären sich Worte wirklich von alleine. Nehmen wir das oben genannte Wort Anstandswauwau; das Netz hat einen menschlichen Ausdruck Anstandsdame, was sich aber nicht ganz so toll anhört. Die Erläuterung aus menschlicher Sicht:

„… Eine Anstandsdame ist bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts eine ältere weibliche Person, die einer jüngeren unverheirateten weiblichen Person zugesellt wird, damit sie im Rahmen von Anstand und Etikette die moralische Integrität des Verhaltens ihres Schützlings sicherstellt; insbesondere bei Annäherungsversuchen, Begegnungen und Treffen mit männlichen Personen.

Aufgrund ihrer Aufpasserfunktion bei einem Stelldichein wurde sie von den jungen Menschen bald ironisch auch als „Anstandswauwau“ bezeichnet. Heutzutage bezeichnet man als Anstandswauwau jegliche Begleitperson, die – tatsächlich oder vermeintlich – die Rolle eines moralischen Aufpassers spielen soll …“

Und nun die praktische Erläuterung aus Hundesicht: Frauchen und ich sind heute auf dem Rentnerweg spazieren gegangen. Auf dem Rückweg kam uns ein Herr mi 3 kleinen Hundedamen entgegen. Frauchen nennt sie immer die 3 kleinen Terroristen, den normalerweise kommen die 3 laut bellend und knurrend auf mich zu gerannt.  Heute war alles anders: die kleine weiße Dame kam sehr freundlich auf mich zu und begrüßte mich sehr nett. Die beiden anderen hielten sich zwar im Hintergrund, behielten uns aber sehr genau. Da ich an der kleinen weißen Dame kein Interesse hatte, wollte ich die anderen beiden auch begrüßen, wurde aber von Beiden durch Knurren davon abgehalten. Der Besitzer erzählte daraufhin Frauchen, dass die kleine weiße Dame heiß ist und das die anderen Beiden genau aufpassen, dass kein Kerl „zu nah“ an die Kleene kommt. Das machen die 3 wohl immer und passen aufeinander auf.

Damit bekommt der Ausdruck Anstandswauwau eine super Erklärung, gell????

Spunkys erster Rhein-Urlaub

Um 10 Uhr wurden wir von Claudia abgeholt: die Hundejungs begrüßten uns lautstark aus dem Auto heraus, meine Hundedecke wurde im Kofferraum ausgebreitet, ich sprang hinein, Frauchen kuschele sich auf dem Beifahrersitz – frauchen sollte am Vorabend nicht so lange Mahjong spielen und Rotwein trinken – und ab ging es. Unterwegs trafen wir uns noch mit dem Spunkymobil, das uns dann bis zum Spaß-Parkplatz verfolgte….

Und dann gab es kein Halten mehr: 4 Menschen und 4 Hunde mussten sich alle gegenseitig  begrüßen, was für ein lautes Gewusel. Nachdem das Begrüßungsritual zu aller Zufriedenheit durchgeführt worden war, ging es ENDLICH los: unsere geliebte Rheinrunde mit Toben, Spielen, Bellen, Rennen, Wasser, Spaß, Spaß und nochmals Spaß. Das Tolle am Rhein ist das Treibgut, was man überall findet: ob alter Baumstamm oder oller Einer; aus allem machen unsere Menschen spannende Spiele, so dass die Spaziergänge immer aufregend sind und immer wieder anders….

Und was sagte Spunky zu der Runde??? Der ganze Hund strahlte „SUPER“ aus; was kann der Kleene rennen – deswegen sind die Filme in Slow-Motion – und was hat er über alle Ohren gestrahlt. Aber schaut euch die Bilder an und entscheidet selber, wie toll es war:

1.Geburtstag!!!!!

Liebe Hundekinder, liebe Leser,

wir haben ihn verpasst: den 1. Geburtstag am 21.01. des Die-Hundejungs-Blogs.

Vor einem Jahr verlangte Linus und Felix Frauchen Claudia nach einem schönen Projekt für das Jahr 2013. Es sollte etwas lustiges, kreatives und schönes sein.

Linus brachte uns eigentlich auf den Gedanken, denn der kleine Hundebub lief/läuft oft während der menschlichen tiefsinnigen Gepräche in Wald und Feld ganz stickum zwischen uns her. Wir haben ihm dann unterstellt, dass er zuhört, sich alles merkt und abends klammheimlich unter der Körbchendecke mit seinen dicken Pfoten in die Tasten haut, um seinen Hundeblog zu füllen.

Das Projekt 2013 war geboren. Nach einigen Anfangschwierigkeiten haben Claudia und ich – meiner Meinung nach – es gut hinbekommen, diesen Blog zu füllen und wir haben furchtbar viel Spaß dabei, das Leben mit und für unsere Hunde mit unseren Freunden und deren Hunden über diesen Blog zu teilen.

Auf das 2. Jahr des Die-Hundejungs-Blogs…
Petra

Was so alles mit einem großen Ball passieren kann

Felix_bloggtAuf einem von Claudias Strickblogs erzählt auch schon mal der Labbi Bruce spannende Geschichten aus seinem Leben. Wir haben ja schon über seinen Monkey-Gang berichtet, den wir immer mehr oder weniger gerne nachahmen, wenn wir in den Bergen über luftige Hängebrücken mit wunderbar unverstellten Blicken in tiefe Schluchten und rauschende Gebirgsbäche gehen. Hier erzählt er nun von seinen Erlebnissen mit einem Big Ball, der, kaum kennengelernt, schon dahingeschieden ist. Die Geschichte ist wunderbar bebildert und ein Genuss für jeden von uns. Wie gut, dass es Bruce paasiert ist und wir unsere Pfoten in Unschuld waschen können…

Die Familien-Legende erzählt übrigens, dass es bei meinen Menschen in grauer Vorzeit auch einmal einen solchen Ball gegeben hat. Damals war er allerdings kein Hundespielzeug, es gab auch noch gar keine Hunde in der Familie, sondern diente der Erhaltung des aufrechten Sitzens am Schreibtisch (mittlerweile halten wir unsere Menschen so in Trab, dass bei ihnen gar kein Gedanke auftaucht, auf Hundespielzeugen sitzen zu müssen 🙂 ). Aber, es gab damals schon eine Katze, einen ziemlich großen frechen Kater. Und dem war dieser quietschgrüne, furchtbar nach Plastik stinkende Ball ein echter Dorn im Auge. Denn der Ball rollte mal hierhin, mal dorthin und versperrte immer wieder dem Kater den Weg. Also versuchte er, das Hindernis mit der Pfote aus dem Weg zu räumen und da aus erster Erfolglosigkeit ziemlich schnell die Wut in ihm hochstiegt, dann auch mit den Krallen. Was für ein Geräusch!

 

Heute ist Weltknuddeltag 2014

knuddeln Pictures, Images and PhotosLiebe Leser, ist euch eigentlich klar, was heute für ein besonderer Tg ist??? Heute , am 21. Januar 2014 ist der Tag des Knuddelns oder auch Weltknuddeltag (engl. National Hug Day oder National Hugging Day). Der Aktionstag wurde erstmals am 21. Januar 1986 in der Stadt Caro (Michigan) begangen und hat sich seitdem in den USA, Kanada, England, Australen, Deutschland und Polen etabliert.

Mit dem Weltknuddeltag soll daran erinnern werden, wie schön eine herzliche und liebevolle Umarmung sein kann. Freunde und Familienmitglieder (und Hunde) sollen ermutigt werden, sich zu umarmen. Initiiert wurde der Tag durch den Amerikaner Kevin Zaborney. Er wählte das Datum, da es genau zwischen Weihnachten und Valentinstag liegt. Zudem ist es während dieser Zeit oft kalt und viele Menschen deprimiert – ein idealer Zeitpunkt also, um sich mit einer Umarmung gegenseitig zu zeigen, dass man sich mag und nicht alleine ist.

Eins sollte man laut dem Erfinder des Weltknuddeltags jedoch nicht tun: auf die Straße rennen und wildfremde Menschen (und Hunde) umarmen.

Also Hundejungs und -mädels, ran an die Frauchen und Herrchen und stundenlang knuddeln lassen…..

Mirakel der Woche: Renovieren, Restaurieren, Modernisieren

IMG_4436Was für komische Worte; die habe ich zwar noch nie in Bezug auf mich gehört, aber leider bin ich zur Zeit der Leidtragende dieser Worte. Aber ich fange am Besten am Anfang an…

Wie ihr wisst, ist unsere Freundin Mia leider letztes Jahr über die Regenbogenbrücke gegangen. Ihr Frauchen Hanne war und ist immer noch sehr, sehr traurig und sie vermisst „Mimi“ sehr. Da hilft nur Ablenkung und davon gibt es in unserer Höhle – Frauchens und meinem Heim – viel, denn wir legen nur Wert auf Gemütlichkeit und Essen… Also fing Hanne an, mit Frauchen zusammen einige Räume unserer Höhle umzugestalten: Bilder wurden umgehängt, Möbel gerückt und verschoben, Sachen landeten in blauen großen Säcken, der doofe Staubsauger bekam Freigang und zur Unterstützung wurden noch Besen und Putzfeudel geschwungen… Ich durfte nirgendwo mehr hin und verzog mich freiwillig in mein – ok, Frauchens Bett zurück. Und dann kam der Hammer: es rumpelte und schepperte und Frauchen rannte mit den Dinger, die vor den Fenstern hängen, in den Keller und ich durfte nicht mit – Frechheit, ich darf immer mit… Während Frauchen im Keller war, erklang exorbitanter Lärm aus meinem Wohnzimmer; ich zog es vor, lieber nicht gucken zu gehen, den der doofe Staubsauger könnte mich ja fressen wollen. Frauchen kam wieder und dann trugen die beiden Mädels mit Hilfe eines Nachbarn mehrere große Gegenstände aus der Wohnung – still halten und Ruhe bewahren!!!! Irgendwann, nachdem Hanne gegangen war, kehrte endlich Ruhe in der Höhle ein: ENDLICH – hopp, rauf aufs Sofa und entspannen…………… ich wollte schon Anlauf nehmen, aber was für ein HORROR: mein Sofa war weg, bestimmt vom doofen Staubsauger gefressen. Frauchen saß auf einem Sessel und wollte den nicht mit mir teilen: ich musste mich auf meine Decke zu ihren Füssen legen; wie schmachvoll… Abends sind wir dann nochmals in den Garten Gassi gegangen: Treppe runter… es roch so vertraut… Gassi gehen und wieder rein in die Wohnung; aber halt: als ich auf der Treppe stand, stieg wieder dieser vertraute Geruch in meine Nase und ich gönnte mir einen Blick durch die Treppenstufen und was sah ich da???? MEIN SOFA – auseinander genommen!!! Ich schaute Frauchen vorwurfsvoll und sehr, sehr traurig an, aber sie ignorierte den Dackelblick und so musste ich traurig, vom Sofa verlassen, alleine in die leere Wohnung zurück und wieder Platz nehmen auf dem Boden zu Füssen Frauchens…

Das war aber nicht das Ende: Freitag! Ich hätte mich ja an „auf dem Boden liegen“ gewöhnt, aber dann ging es noch weiter: Frauchen fing an ein großes Ding zusammen zu bauen; das klappte aber nicht so gut, also ließ sie es erst einmal mitten im Raum liegen. Immer wenn ich darüber laufen wollte, blökte sie mir ein NEIN, RAUS hinterher… Dann kamen die Franzosen und Hanne. Die Franzosen halfen Frauchen das große Ding zusammen zu bauen; dann gingen wir spazieren und Hanne bepinselte in dieser Zeit eine unserer Wände und das stank: ich wollte überhaupt nicht mehr in die Wohnung, blieb immer im Flur stehen und Frauchen musste all ihre Überredungskunst aufwenden, um mich herein zu locken. Das große Ding entpuppe sich als Waldbild. Schön! Dann sind die Mädels nochmal los. Als sie wiederkamen rochen sie nach McDonalds; und sie haben mir nix mitgebracht, aber neuen Stoff fürs Fenster, der direkt aufgehängt wurde. Der alte Stoff wurde, nachdem Frauchen einen Höllenlärm mit einer Maschine gemacht hat, die Löcher in die Wände frisst, in unseren Speiseraum gepackt… Hauptsache er hängt nicht in meinem Saufnapf….

Immer noch nicht fertig: dann kam das Wochenende… Immer ein Highlight bei uns, dass aus Trödeln, Spaß, Gassi gehen und viel Schlafen besteht. Aber an diesem Samstag klingelte kurz vor 9 das Grauen: 4 große Pakete wurden von 2 Fremden mitten ins Wohnzimmer geschleppt; die Fremden gingen schnell wieder, die Pakete blieben. Dann fing Frauchen an mit viel Lärm diese Pakete zu öffnen und es wurde immer voller im Raum… Ratet, wo ich hin flüchtete? Richtig, ab ins Bett… Frauchen machte Musik-Lärm, sang mit und machte Arbeits-Lärm, Kisten aufreißen, zusammen schrauben, Kissen beziehen, fluchen, meckern und alles was noch zum Sofa zusammen bauen gehört. Nach 2,5 Stunden inkl. Kisten klein reißen, hörte ich das vertraute „setzen auf Sofa“-Geräusch. „Oh, wie schön ist Panama…“ Runter vom Bett und rauf auf das neue Sofa… Halt! Nein, nicht rauf, das Ding ist viiiiielll höher als das alte Sofa… Also legte ich mich freiwillig in mein Hundebett; das stand – irgendwas sein Dank – auf seinem alten Platz…

Sonntags kam wieder Hanne vorbei: dieses mal kein Lärm, nur Gassi gehen. Yippieh! Aber als wir nach Hause kamen, sprangen die beiden irren Mädels auf das neue Sofa, kloppten irgendwas in die Wand, hatten furchtbar viel Spaß und griffen dann das Waldbild, das seit dem über dem Sofa thront…

Gestern fand vorläufig das letzte Lärm – und Stressmassaker statt. Es war bis dato ein toller Tag: 3 Stunden Spaß mit Felix, Linus und Spunky am Bilstein in Beyenburg. Was war ich fertig und zu Hause wollte ich nur noch Ruhe. Noch ein kleine Runde am späten Nachmittag, Fressen, mit Frauchen auf dem neuen Sofa abhängen: ja, ich springe wie ein junger Gott auf das hohe Ding. Aber dann klingelte es… Frauchens Schwester und ihr Mann kamen. Dann find Andi an, an unserer Spüle rum zu machen. Wieder Lärm – ab ins Bett… Dann ging Frauchen in unser Kruschelszimmer und fing an in ihrem unsortierten Handwerker-Schrank rum zu kramen. Ich bin mal gucken gegangen, aber als sie anfing den Kram aus dem Schrank rauszuholen und gleichmäßig im Zimmer zu verteilen, legte ich schnell den Rückwärtsgang ein… ab aufs Bett und am liebsten Decke über den Kopf ziehen. Aber auch das größte Chaos findet ein Ende und so kehrte nach gefühlten 5 Stunden (war viel weniger) wieder Ruhe ein: Frauchen und ich kehrten auf unser Sofa zurück und genossen endlich zusammen die Ruhe…

Würde in unserer Welt auch renoviert, restauriert oder modernisiert??? Klare Antwort: NEIN, denn wir wissen schließlich worauf es im Leben ankommt: lecker Fressen, Spiel, Spaß, Freunde und abends einen gemütlichen Liegeplatz… am besten ein tolles Sofa unter Bäumen….

Wuffwuff Ruppert

Bespassung am Wochenende

Na das nenne ich Service: letzten Samstag sind wir im großen Rudel spazieren gegangen. zuerst sah es so aus, als ob wir einen sonnigen Spaßtag verbringen würden, aber nachmittags wurde es immer dunkler und nasser. Aber unsere Devise ist ja die der Mopedfahrer: es gibt kein falsches Wetter, es gibt nur falsche Kleidung…

Also sammelte Frauchen „fast“ alle im grünen Spielmobil ein: ich hinten im Kofferraum, Linus und Felix auf der Rücksitzbank und Claudia und Sally auf bzw. vor dem Beifahrersitz… Zuerst fand Linus das gar nicht witzig, das sein Frauchen sich um Sally kümmerte und wollte von hinten auf Frauchens Schoß klettern. Sally stecke ihre dicke Nase Linus entgegen und die Menschen hielten kurz die Luft an, denn die beiden hatten in der Vergangenheit öfter Meinungsverschiedenheiten. Aber die beiden näselten nur ganz lieb und nachdem mein Frauchen endlich Herrn Linus vom Fahrersitz, den er dann erobert hatte, wieder auf die Rückbank manövriert hatte ging es endlich los.
Es regnete mittlerweile dicke Tropfen. Als wir in Beyenburg auf dem „Kopf“ ankamen, bog gerade das Spunky-Mobil hinter uns auf die Hauptstraße und als wir in der Senke auf den Parkplatz fuhren, standen Rassi und sein Frauchen schon im Regen und warteten auf uns… Ja was war das für ein Hallo unter uns Hunden – und natürlich auch Menschen – denn einige von uns – und den Menschen – hatten sich schon länger bzw. noch nie gesehen. Spunky war sehr von Sally und Rasmus begeistert. Und dann haben wir Hunde nur noch Spiel, Spaß und Spannung im Hirn gehabt, was von unseren nassen Menschen sehr unterstützt wurde, wie man gleich auf den Bildern sieht. Wie nennen unsere Menschen diesen Zustand? Kugelrunde Augen und total durchgeknallt… Ja, das trifft es sehr genau. Selbst Sally, die die Nacht vorher 11 (!) epileptische Anfälle gehabt hatte, hatte viel Spaß mit uns und vor allem mit Claudia, die der kleenen Maus viele Such- und Kletteraufgaben stellte. Als Rassi und Spunky dann zusammen losrasten, konnte der Herr „Alle hören auf mein Kommando“ Felix nicht an sich halten und so ließ er seinen Hüte-Genen freien Lauf, er rannte wütend hinter dem armen Rassi her und schurigelte ihn nach Strich und Faden, weil er sich erdreistet hat, ohne ihn Spaß mit Spunky zu haben. So ist er eben, der Herr Nerd…
So kamen wir pitschenass und superdreckig wieder an den Autos an, wo wir verfrachtet wurden und die Menschen noch einen Neujahrsumtrunk vornahmen. Ich glaube, die hatten auch Spaß….

Mein Rupi geht fremd….

140108… spazieren. Tante Hanne hat mich heute Nachmittag kurz angerufen und fragte, ob sie Rupi schon mitnehmen darf. Dann hat sie ihn – Uraufführung – nach ihrer Arbeit abgeholt und ist mit ihm – ohne mich – auf den Rentnerweg spazieren gegangen. Ich bin dann später nach gekommen. War das ein komisches Gefühl, ohne den Dicken daher zu laufen. Die Leute haben Rupi schon vermisst und eine Dame sprach mich an: „Jetzt aber schnell: ihr Hund wartet schon…“ Und dann kamen mir die beiden endlich entgegen. Hanne wollte schon rufen, aber ich machte ihr Zeichen, nix zu sagen. Ich ging den beiden ganz ruhig und entspannt entgegen: Rupi sah glücklich aus, lachte und hatte ein Stöckchen im Maul. Als ich an ihnen vorbei ging, würdigte mein Hund mich keines Blickes und keinen Geruchs… Erst als ich ihn rief – er war schon weit an mir vorbei – kam er dann doch freudig wedelnd auf mich zu.
Tja, er verkauft mich doch für ein Leberwurstbrot…  Egal, Hauptsache die beiden hatten Spaß. Mia – wo auch immer du bist – Rupi paßt schon auf dein Frauchen auf…
Liebe Hanne: danke und du darfst jederzeit wieder den Rüpel mitnehmen…

Alle wieder da…

… ach was war das gestern schön:
morgens haben Spunky, Felix, Linus und ich – natürlich auch unsere Menschen – den Bachweg unsicher gemacht. Mann, was waren wir laut … und frech: unsere Menschen sahen alle super-dreckig aus, da wir all ihren Anziehsachen den JW-Pfoten-Stempel aufgedrückt haben. Party, Party, Party war die Devise. Spunky spielte uns alle schwindelig. Der Kleene ist aber auch eine Wibbelfutt. Wir „Alten“ haben aber auch kräftig mitgemischt und so wurde es ein super-toller Morgenspaziergang….

Nachmittags sind Frauchen und ich – nach einem kurzen Mittagsnickerchen – ins grüne Spielmobil gehüpft und haben Sally und ihr Frauchen Toni eingesackt. Dann wurde bei einem kurzen Stopp noch Adonis ins Auto geholt und dann ging es ab zum Rentnerweg, nochmal spielen und laufen. Der Rentnerweg war bei diesem schönen Wetter echt voll, aber wir wohlerzogenen Hundis machten Keinem das Leben schwer. Als wir endlich zur großen Kuhwiese kamen, latschten unsere Menschen mit uns Igel – und Bälle schmeißend über die matschige Weide; was hatten wir für einen Spaß. Frauchen hat dann für mich wieder das Baywatch-Spiel gestartet: sie wirft den Igel oben in den reißenden Bach und ich muss den Igel aus den Fluten retten. Tolles Spiel, bloß beim 5 mal war ich eine Sekunde zu langsam und weg war der Igel: er hatte sich im Bachgebüsch verfangen. Adonis und ich haben versucht ihn zu finden, aber es war sehr schwierig. Frauchen fing dann an mit Dreckklumpen dorthin zu werfen, wo sie den Igel vermutete. Plötzlich schwamm der Igel wieder im Bach und ich rettete ihn glorreich. Adonis, Frauchen und ich waren pitschnass und völlig verdreckt, Toni hat sich kaputt gelacht.

So ging dieser supertolle „alle Freunde (bis auf Rasmus) sind wieder da“-Tag zu Ende und ich sank frisch geduscht und völlig fertig auf Frauchens neues Sofa.

Frauchens Devise „2014 ist ein tolles Jahr“ scheint wahr zu sein…

Ein Frohes Neues Jahr

Glückskeks_1Zuerst einmal wollen wir Euch allen ein tolles Jahr 2014 wünschen, mit mindestens genau so viel Spiel, Spaß und Quatsch wie im letzten Jahr! Und natürlich wünschen wir Euch und uns gaaaannz viel Gesundheit, sonst macht nämlich das tollste Spiel und der tollste Spaß keinen Spaß!

Ihr habt bestimmt schon bemerkt, dass wir die letzten zwei Wochen verreist waren. Das ständige Gereise ist ja einerseits ganz schön, weil wir dann mal neue und andere Wege gehen können. Es sieht ja immer mal alles etwas anders aus, vor allem riecht es überall anders ganz anders und ich kann wieder neue Geruchslandkarten anlegen oder die vom letzten Mal überarbeiten. Ich weiß ja immer al allererster, wo der beste Komposthaufen ist, wo die Katzen ihre Geschäfte verrichten und wo det beste Kuhmist gelagert wird. Und dann passiert ja auch immer mal etwas Neues – dazu später.

Auf der anderen Seite muss ein Hund eigentlich nicht verreisen. Das ist immer sehr anstrengend, weil wir uns immer wieder neue Kuschel- und Schlafplätze ergattern und einrichten müssen, dann ist der Tagesablauf nicht wie gewohnt und wir bekommen vor allem morgens viel zu wenig Schlaf, so dass wir abends so müde und kaputt sind, dass wir blöden Streit miteinander bekommen, und dann fehlen uns natürlich auch unsere Kumpels und die dazugehörenden Menschen von zu Hause :(. Und: das allerschlimmste ist, dass wir viel weniger spielen – weil wir ja ständig neue Wege erwandern müssen.

Aber nun zum Positiven: Was meint Ihr, was wir alles erlebt haben?! Wir sind im Schnee gewandert und haben uns dort mit Wonne im Kuhmist gewälzt (der wurde wohl gegen Schnee und Eis auf der Straße verteilt). Wir sind im strömenden Regen auf den Berg gelaufen und irgendwann fing es an zu schneien und wir konnten im schönsten Schnee herumtoben. Wir sind zu einem Familienhotel auf einen anderen Berg gestiegen und haben dort zwei Hunde kennengelernt, die – IHR GLAUBT ES NICHT! – auf dem gesamten Gelände völlig unangeleint herum laufen durften. Das eine Mädchen – ich habe es Füchschen genannt – fand ich ganz toll, und sie mich auch (blink), aber der große Schwarz-Weiße, den mochte ich gar nicht. Sieht man auch auf dem Bild, ich habe dem ganz schön meine Zähne gezeigt.

Und dann gab es dort noch einen Bernhardiner, der leider nicht auf einem Bild ist. Der war ja mit allen Wassern gewaschen. Er schloss sich nämlich immer Hundewanderern an und ging mit ihnen vom Hotel ins Tal. Und unten im Tal setzten die Wanderer ihn dann in die Seilbahn  und schickten ihn zum Hotel zurück. Praktisch – oder?

Dann haben wir noch eine ganz tolle Schneewanderung an Felix´ Weiher gemacht. Am Felix Weiher haben wir ganz tollen Schnee gesehen, der glitzerte nicht nur, sondern sah von weitem ganz flauschig und weich aus. Bei näherem Betrachten konnten wir sehen, dass er aussah, als würde er überall blühen oder hätte kleine Federn. Und auf dem Rückweg haben wir tatsächlich auch Stöcke zum Spielen gefunden. Mann, war das toll, ich konnte gar nicht aufhören, mich zu freuen und bin laut knorzelnd durch den dicken Schnee gehüpft. Ein  anderes mal sind wir einen Sagenweg entlang gelaufen, dort habe ich dann gleich mal den Rasterle-Stein ausprobiert. Der Stein sieht wirklich aus wie ein ganz großer Stuhl. Das könnt Ihr auf dem Bild nicht richtig sehen, weil ich den unteren Rand abschneiden musste, ich bin ja immer so aufgeregt, wenn ich fotografiert werde – und das sieht man so… .

Wir sind einmal (zum Glück nur einmal 🙂 ) auch in einer Stadt gewesen, davon habe ich jetzt aber kein Bild ausgesucht, Weihnachtsbeleuchtung interessiert Hunde ja nicht.

Und abends, ihr könnt es Euch vorstellen, haben wir uns den Bauch vollgeschlagen und sind selig entschlummert. Ach, es war ja doch sehr schön.