Der letzte Tag des Jahres 2013…

P1050289 - Kopie… war wirklich gut.
Normalerweise habe ich schon Tage vorher beruhigende Maßnahmen ergreifen müssen, denn das Geknalle, was die Menschen da veranstalten, ist nicht meins… Da ist es doch gut, dass mein Gehör ein klein wenig nachlässt und ich das Theater nicht mehr so ganz mitbekomme.
Der Morgen-Spaziergang war echt schön: total ruhig. Dann ließ mich Frauchen für ein paar Stunden alleine und kam dann „farbfrisch“ wieder.
Der nächste Spaziergang führte uns das 1.mal an diesem Tag zum Rentnerweg, wo wir Hanne trafen, mit der wir eine lustige spielreiche Runde drehten. Dann parkten Hanne und Frauchen bei Rakete und Sallys Menschen, da die einen vorgezogenen Sylvesterumtrunk – ohne Knallen – auf der Dachterrasse machen wollten; wir Hundekinder bekamen einige Ei-Scheibchen ab, die nicht mehr auf die Lachsbrötchen passten.  Frauchens Telefon bimmelte: Rasmus Frauchen fragte, ob wir mit ihnen spazieren wollten und da Rassi auch eine Knaller-Memme ist, sagte ich gerne zu; Frauchen auch… Also verabschiedeten sich die Mädels und wir Hundekinder von einander und wünschten und alles Gute für das nächste Jahr.
Dann holten wir Rasmus und sein Frauchen ab und fuhren zum 2. mal „rentnern“. Rassi war ganz aufgeregt: werde einfach schwerhörig mein Freund… Der Spaziergang war erneut schön, denn Rassi und ich spielten wieder das schöne Spiel „deinBallSchmecktBesserObwohlBeideBälleGleichSind…“ Viele Spaziergänger hatten viel Freude an unserem Entertainment. Rassi hat auch etwas von Felix gelernt: Bälle horten. Beherrscht er schon recht gut, der Lump. Ganz viele Hundekumpels waren noch auf dem Rentnerweg unterwegs, wahrscheinlich weil es – im Gegensatz zum Rest der Republik – hier sehr ruhig war. So sind Rasmus und ich gut geleert, müde und durchlüftet wieder nach Hause gefahren. Wieder verabschieden und gute Wünsche…
 Endlich zu Hause, mein Thundershirt an und endlich den lang ersehnten Hühnerschenkel im Maul… langsam komme ich runter. Ich liege bei Frauchen auf dem Sofa, war gerade mutig im Garten pinkeln – trotz Geknalle – und freue mich auf das neue Jahr.

Meine Vorsätze für 2014?

neujahrswuenscheIch will gesund und fit (für mein Alter) bleiben, viele tolle Spaziergänge mit Frauchen und meinen tollen Hundekumpels machen, ganz viel spielen, suchen, buddeln, leckeres Fressen bekommen, viel gepuschelt werden und soviel Zeit wie möglich mit meinen Superfrauchen verbringen…

Ich und mein Frauchen wünschen euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2014 und dass all eure Wünsche und Träume in Erfüllung gehen.

WuffWuff Ruppert

Schlips & Fliegen

Am 13. hat Linus und Felix Frauchen unsere Frauchen zu einem netten Abend eingeladen; ich durfte mit. Die Mädels hatten viel Spaß und haben viel gelacht. Der Höhepunkt dieses Abend kam aber später, als das Frauchen meiner verstorbenen Freundin Mia kam, denn
sie hatte Geschenke für uns Hundekinder dabei:

Schlipse und Fliegen, damit wir Weihnachten ordentlich aussehen.

Jetzt gab es kein Halten mehr…. Rakete, Sally und Rasmus haben auch eine Halsbekleidung erhalten und mein Frauchen hofft, dass sie noch Weihnachtsbilder der drei mit Halskleidungsstück erhalten wird…

Ich muss sagen, wir drei Hundejungs sehen einfach toll aus: Bond, wer ist James Bond?

Mein Rupi ist der Beste

DreamTeam
DreamTeam

Nun muss ich als Mensch hier auch einmal schreiben, denn heute ist ein glücklicher Tag für mich: ich musste heute mit Rupi zum Arzt, da er jedes mal, wenn er aufsteht, seinen – ich nenne ihn – Kotzhusten bekommt. Es hört sich an, als wenn er Flusen im Hals hat, die er loswerden möchte. Da mein Dicker Anaplasmose hat – jetzt nur noch 1600 – bin ich doch vorsichtig und sponsor dann doch lieber meinen Tierarzt…

Tierarztbesuche laufen normalerweise immer so ab: anmelden und ab ins Wartezimmer läuft alles sehr gelassen ab; Kontakte zu anderen Tieren – egal welchen – laufen super. Dann folgt der Aufruf und Rupi zeigt deutlich, was er vom Behandlungszimmer hält: NICHTS!!!! Im Zimmer ist auch noch alles super, der Behandlungstisch wird runtergefahren, der „Schnauzenschoner“ wird angelegt und Rupi springt alleine auf den Tisch. Der Arzt tritt näher heran und beginnt die Untersuchung und damit fängt das „Grinsen“  meines Hundes an und hört erst wieder auf, wenn er fertig untersucht ist und vom Tisch gesprungen ist. Dann werden noch alle Menschen böse angemacht, er schüttelt sich und alles ist wieder gut.

Heute war alles anders: der Schnauzenschoner wurde zwar auch angelegt – Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – aber der Doc hat sich ganz auf den Boden gehockt, hat Rupi kommen lassen, hat ihn gepuschelt, hat ihn abgehört, in die Ohren geschaut und hat ihm sogar eine Antibiotika-Spritze in den Nacken gesetzt und mein Hund hat kein einziges Mal „gegrinst“.

Das erste Mal nach 10 Jahren!!!! Ich bin der glücklichste Mensch dieser Erde; ich hätte heulen können über soviel Vertrauen. Mein Ruppert ist und bleibt der Beste und ich danke der Vorsehung, die uns zusammengebracht hat…

(M)Eine VIEL-Hundewoche…

So, liebe Leserinnen und Leser, viel Zeit ist vergangen, in der viel los war. Unsere Frauchen haben sich viel Zeit für uns genommen, da das Wetter viel zu schön war, um in der Bude auf dem Sofa zu sitzen: viel Sonne und Schnee würzten das Ganze und so verging die Zeit viel zu schnell. Wir haben viel gespielt, viel gebellt, viel gewühlt, viele Puscheleinheiten und viele Leckerchen bekommen.

Aber seht euch die vielen Bilder an und seht selbst wie viel Freude wir Anfang Dezember hatten: viel Spaß dabei….

Schöne Worte: Oblomowieren

Wir haben ein schönes neues Wort in unseren Familiensprachgebrauch eingeführt: Oblomowieren. Das ist erst einmal ein komisches Wort und es hat eine tolle Geschichte. Ich erzähle zuerst die Geschichte:

Claudia hatte mich gebeten, ein Buch auf ihrem grauen Sofa zu besprechen, das von „Nurejews Hund“ handelt. Es ist eine kleine von Elke Heidenreich geschrieben Geschichte über einen ziemlich hässlichen, leidlich dicken Hund, Obmolow, der sich ausgerechnet den tollen Tänzen Nurejew als Herrchen aussucht. Nun darf er auf einem wunderbaren Brokatkissen liegend den Tanzproben zuschauen und findet es klasse, wie sich die Tänzer zur Musik bewegen und welche merkwürdigen Tanzfiguren es gibt. Davon ist Oblomow in der Tiefe seiner Seele so angetan, dass er Jahre später, sein Herrchen lebt schon nicht mehr, in schlaflosen Nächten auf dem Balkon, das Geländer als Tanzstange nutzend, die ersten zierlichen Tanzschritte erprobt.

Naja, ich habe in meiner Besprechung kein Hehl daraus gemacht, dass ich die Geschichte ziemlich unglaubwürdig fand: kein Hund will solche merkwürdigen Bewegungen machen, mit denen sich schon die Zweibeiner sehr plagen müssen. Ich bekam mindestens hunderte von begeisterten Zuschriften zu meinem kleinen Beitrag (das ist ein bisschen übetrieben, aber nur ein bisschen :-)). Und es stellte sich heraus, dass ich in einem literarisch sehr ungebildeten Haushalt lebe, denn, so schrieben meine begeisterten Fans, es gebe doch die Figur des Oblomow im einem Roman und da sei er eine ziemlich faule Figur, sozusagen ein ein ganz, ganz fauler Hund.

Ah ha, ein fauler Hund mit Namen Oblomow. Und schon schwirrte der Begriff des Oblomowierens durch die Kommentare und wir fanden das alle so schön, dass wir den Begriff sofort begeistert aufgenommen haben und nun immer verwenden. Und ganz ehrlich: wir zeigen hier auf unserem Blog ja immer nur unsere Aktivitätern, ausgenommen vielleicht mal, wenn wir Euch Bilder zeigen von köstlichem Eisschlurfen,  und tun dann immer so, als ob wir den ganzen Tag wie „Hans Dampf in allen Gassen“ herumsausen. Das stimmt ja eigentlich gar nicht. Wir sind nämlich, da sind wir unseren Katzen auch sehr ähnlich, auch große Liebhaber der wunderbaren Gemütlichkeit und wir lieben es, an besonders kuscheligen Plätzen sanft hinwegzudösen und unseren wunderbaren Träumen nachzuhängen. Und das wollen wir Euch anhand der folgenden Bilder auch beweisen: Es lebe das Oblomowieren!

 

Juchhu – der erste Schnee

Gestern war es so nass, stürmisch und laut, dass ich schon dachte, dass der Hundejungs-Spaziergang heute ausfallen würde, denn Frauchen mag keine fallende Äste auf ihrem Kopf…
Aber heute morgen erzählte mit Frauchen schon kurz nach dem wach werden, dass der Gassigang gleich toll werden würde… Und sie hat recht behalten: es liegt Schneeeeeeeeee !!!!!!
Was ist das schön und es schneit immer weiter. Dementsprechend werden wir Hundejungs gleich im Schnee toben können. Was gibt es Schöneres???

Spunky’s erster Hundejungs-Ausflug

Na das war ein Spaß: der erste Spaziergang fand Sonntag auf einer unserer Lieblingsstrecken satt: der Herbringhauser Bachweg. Und Linus, Felix und Claudia waren auch dabei.

Wir kamen an und da sanden die 3 schon: Spunky mit aufmerksamen Ohren und Frauchen und Herrchen mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. Also alle aus dem Auto und erst einmal den neuen Hundebub auf unserem Weg kennenlernen: alles lief super; es war, als ob der Bub immer schon dazugehören würde. Er lief zwar noch an der Schleppe, aber er machte keine Anstalten abzuhauen; bei uns war es eben sehr lustig und spannend. Claudia hat mit ihm Fangen gespielt, Stöckchen wurden interessant und Stöckchen im Wasser waren der Hit. Der Kleene ist en Wirbelwind und springt aus dem Stand sehr hoch… War das alles aufregend, für uns alle. Aber seht selbst, wie viel Spaß wir alle hatten…

Mätensingen (verspätet)

Mätensingen? Was das ist? Ich sehe schon, du kommst nicht von hier wech…

Ok, hier die Übersetzung: Das Mätensingen ist ein vor allem im Bergischen Land verbreiteter Brauch, bei anlässlich des Martinstages, der am 11.11. begangen wird, Kinder durch die Straßen ziehen und in den Häusern Martinslieder singen. “Entlohnt” werden sie dann mit Süßigkeiten. Der regional verbreitete Brauch, der andernorts auch als “Schnörzen”, “Gripschen”, “Dotzen” oder einfach als “Martinssingen” bekannt  ist, hat eine lange Tradition.

WIR haben das nun auch für uns Hundejungs eingeführt und gesungen haben wir auch:

„Bin ein kleiner (plüschiger) König
gibt mir nicht sooooo wenig…
Leere deine Taschen aus
werf die ganzen Leckerchen raus
Lass mich nicht soooo lange warten
denn ich muss erneut durchstarten
um Igel und Stöcke zu suchen.
Gibt es denn noch Hundekuchen???“

Die Bilder sind leider unscharf, dafür sind die Hauptdarsteller scharf auf die Kekse 😉