Felix liest Zeitung: DNA Tests für Hundejungs und -mädels

Felix_bloggtGerade habe ich einen interessanten Artikel in der ZEIT gefunden. Dort geht es um Hugo, den Hund von Burkhard Strassmann. In der Zeitung ist sogar ein Bild von Hugo, das sie bei der Online-Redaktion aber leider geschlabbert haben. Jedenfalls kommt Hugo von Teneriffa, sieht aus wie ein großer Yorkshire-Terrier, jedenfalls ziemlich nett – und ziemlich frech.

Naja, Herrchen hat sich dann doch mal überlebt, was denn so alles in Hugo stecken könnte, Menschen sind ja ziemlich neugierig. Haben Hunde sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, aus welchen Rassen ihre Menschen bestehen, ob sie eher Kampfmenschen sind, Hütemenschen oder Designermenschen? In welcher Generation die komische Vermischung der Rassen angefangen hat, welcher Großvater, welche Urgroßmutter Liebesbeziehungen über alle Grenzen hinweg eingegangen sind? Noch nie hat sich ein Hund darüber einen Kopf gemacht!

Aber Menschen müssen es genau wissen und so hat Hugos Herrchen gleich mal verschiedene Tests ausprobiert. Und was denkt Ihr, was dabei herausgekommen ist? Zwei Labore haben Hugo zwei völlig unterschiedliche Ahnen bescheinigt, einmal waren sehr viele große Hunde in der Ahnenreihe zu finden, beim anderen Mal ein Kampfhund und ein Windhund. Das Herrchen wird jetzt nicht wesentlich schlauer sein – fühlte sich aber immerhin gut unterhalten.

Und wer den ganzen Artikel lesen möchte: hier entlang.

(Fast der) 3. Hundejungs-Wandertag

Was für ein Tag…
eigentlich waren Frauchen und ich „nur“ mit Rakete, Sally, Toni und Moni verabredet. Wir wollten das schöne Wetter nutzen und eine nette Runde am Herbringhauser Bachweg drehen. Zuerst musste Frauchen noch Fine bespaßen, deswegen hatten wir 11.30 Uhr gesagt. Also kam Frauchen schnell nach dem Training nach Hause, packe mich ein und fuhr los … in die falsche Richtung, he???? Ach so … wir holten noch Rasmus und Renate ab, die sich noch kurzfristig anschließen wollten.
Da wir mal wieder zu spät waren, musste Frauchen Gas geben und so waren wir nur ein wenig zu spät da.  Das große blaue Auto stand schon auf dem Parkplatz, aber von den 4en war nichts zu sehen; die waren bestimmt schon unterwegs. Also raus aus dem Auto und hinterher. Aber nach ein paar Metern kamen uns die 5(?) schon entgegen. Rakete, unser Super-Oldie, konnte nicht mehr. Moni brachte den 15-jährigen Herrn zurück ins Auto, wo er ausruhen konnte. Adonis, einer der nettesten Hunde, nahm seinen Platz ein, da er mal wieder bei Toni und Moni zu Besuch ist. Und als Moni wieder zu uns aufschloss, kamen auch noch Einstein und Jens daher; das nenne ich Timing und Schicksal.
Nun lasst mich zählen:

  • Einstein mit Jens
  • Rasmus mit Renate
  • Sally, Adonis (+Rakete) mit Toni und Moni
  • ich mit Frauchen

=> 20 Pfoten (+4 im Auto) und 10 Beine. Sag ich doch: fast der 3. Hundejungs-Wandertag ohne die 2 Hundejungs Felix und Linus, die wahrscheinlich pampig werden, wenn ihr Frauchen ihnen das vorliest…

Für Adonis war es ein „Kindergeburtstag“: so was hat der große Kerl noch nicht erlebt. Mit seinen Hundekumpels Spaß im Wald und im Wasser ist doch das Größte und der Kerl strahlte über das ganze Gesicht. Die Quaktasche Steini sorgte als Stellvertreter Felix‘ dafür, dass alle Rehlein und Hasen beim Ohrenarzt saßen und so liefen wir nicht Gefahr, einem Waldbewohner zu begegnen. Renate und Toni hätten gerne auch einen Termin bekommen. Steini hat echt Ausdauer…
Zurück zum Spaß: es flogen Bälle und Stöcke, wir rannten alle hinter allem her; wir verloren fast die Igel im Wasser, weil wir vor guter Laune völlig durchdrehten. Selbst Sally fing an zu singen. Und so spielten wir uns bis zum Teich vor, in dem Rassi und ich direkt schwimmen gingen. Steini versuchte durch Bellen, den Stock ins Maul zu bekommen und Sally und Adonis waren sich nicht sicher, ob sie schwimmen können und plantschten deswegen im „Kinderbecken“ am Rand herum.
Irgendwann geht auch jeder „Kindergeburtstag“ zu Ende: so mussten wir uns vom See verabschieden und uns wieder auf den Rückweg machen. Steini, der sich fast ins Koma gekläfft hatte, schlich als Nachhut mit einem dicken Stock im Maul hinter uns her. Der Rest von uns war noch gut drauf und das glückliche Grinsen ging gar nicht mehr weg.

Danke ihr lieben Frauchen und Herrchen für den schönen Tag.
Wuff, wuff Ruppert

Harpo hat ein Zuhause gefunden, Snow ist nun unser Patenhund

Es gibt auch gute Nachrichten, die erzählt werden müssen:
HARPO, unser Patenhund aus dem Tierheim Velbert, darf FÜR IMMER bei seinem Pflegefrauchen bleiben. Da habe sich unsere Daumen- und Pfoten Drücken und unsere Bitten ans Universum gelohnt.

Unser neuer Patenhund Snow
Unser neuer Patenhund Snow

Und da die Banküberweisung steht, haben Frauchen und ich beschlossen, SNOW als Patenkind anzunehmen. SNOW ist ein älterer Labrador-Mix (10-12 Jahre), der nun den Küchenhundeplatz von Harpo übernommen hat. Also weiter das Universum belatschern, damit der weiße Bub auch ein tolles ebenerdiges Zuhause bekommt.

Rodney hats drauf…

… Rodney ist ein Hundekumpel, den wir oft am Mollenkotten treffen. Sein Herrchen hat immer die besten selbstgemachten Leberwurstkekse dabei und er verteilt sie gerne unter uns Hundekindern. Mein Frauchen verlangt immer, dass ich etwas für den Keks tun muss – wie unfair – aber für den Genuss mache ich das gerne.

Vor ein paar Tagen trafen wir Rodney und sein Herrchen wieder und drehten eine „langsame“ Runde mit ihnen, denn Herrchen taten die Knochen weh. Also schlenderten wir Hundejungs von Baum zum Busch und umgedreht, während unsere Menschen tötterten. Rodney war ganz traurig, dass mein Frauchen dieses mal den Futterbeutel nicht dabei hatte, denn mit dem hat er letztes mal mit wachsender Begeisterung gespielt. Aber der Bub ist ja ein Schlauer: auf dem Rückweg kamen wir an vielen abgeholzten Baumstämmen vorbei. Sein Herrchen erzählte gerade meinem Frauchen, dass Rodney gerne auf die Stämme springt und schwupps….. stand der Bub auf dem Stamm…. und Herrchen??? Hatte nichts besseres zu tun, als in die Leberwurst-Keks-Tasche zu greifen und Rodney einen Keks zur Belohnung zu geben… zu Ende gekaut und schwupps…. stand er auf dem nächsten Stamm und lächelte erwartungsvoll… es klappte: Herrchen zog den nächsten Keks hervor… knabber, schlabber, weg der Keks… schwupps auf dem nächsten Stamm …. das ging bestimmt 5 oder 6 mal so und mein Frauchen lag fast auf dem Boden vor Lachen: „Rodney super! Was hast du dein Herrchen perfekt erzogen.“

Mist, dass das mit meinem Frauchen nicht so klappt, aber ich gebe die Hoffnung nach diesem Erlebnis nicht auf: auch der Mensch ist lernfähig und trainierbar.

Bis demnächst
wuff wuff Ruppert

Für DEN ließen die Frauchen uns gestern abend alleine…

… na wisst ihr, wen ich meine??
Der olle Rütter musste mal wieder Geld verdienen und so gab er ein Gastspiel in Bochum. Unsere beiden Frauchen haben Karten bekommen und so ließen sie uns gestern Abend nach Bespielen, Fütterung und Extra-Puscheleinheiten alleine zurück, um sich anzuhören, was sie doch eigentlich schon alles wissen, denn wir haben ja Super-Frauchen.
Egal, was Frauchen sonst über den Herrn denkt: er soll eine „Rampensau“ sein (was ist das bitte?) und so haben die beiden viel und laut gelacht: über sich selber und vor allen Dingen über die Blödheiten anderer…; das macht ja auch mehr Spaß ;-).
Wer von den anderen Herrchen und Frauchen auch mal herzhaft lachen möchte: der Kerl kommt nächstes Jahr auch nach Wuppertal; und außerdem heute Abend im Fernsehen: RTL 22.20 Uhr. Wenn ich mich bis dahin ganz lieb bin, darf ich es vielleicht gleich gucken und kann noch viel lernen, wie man Frauchen um die Pfote wickelt…