Hundejungs (und mädels)-Wandertag Teil II

Bevor der Sommer sich verabschiedet und es wieder anfängt zu schneien, wünsche ich mir noch ein mal mit euch ALLEN spazieren zu gehen. Ich habe auch 2 Ideen, die ihr bewerten könnt und müsst:

1. Es besteht die Möglichkeit, den (Hunde-)Badeteich im Großensiepen inkl. des Häuschens (mit WC) und Grill zu mieten. Treffpunkt könnte der Wanderparkplatz Großensiepen sein. Von dort kann hund/man/frau eine wunderschöne Runde durch den Golfplatz drehen, die dann am Teich enden würde, wo (hoffentlich) schon jemand den Grill angeworfen, Kaffee gekocht hat und wo Würstchen – oder sonst etwas Leckeres – auf uns Hundekinder warten…

2. Wenn Martina – die mit den Schäfchen – wieder aus Korsika zurück ist, könnten wir eine schöne Runde in und um Herbringhausen drehen (evtl. den Bachweg unsicher machen) und hinterher bei Martina in Windgassen irgendwas Leckeres für Hund und Mensch darbieten, ABER: es ist ein Hof und da laufen Hühnis rum, die NICHT beschädigt werden dürfen. Wie Monis T-Shirt aussagt: „Wer nicht hört, kommt/bleibt an der Leine“

So, und nun votet bitte, damit wir dieses Jahr ohne Schnee ncoh zusammen Spaß haben können:
(1) Schwimmteich Großensiepen
(2) Rund um Herbringhausen

Ihr dürft aber auch Alternativen nennen, also ran an die Buletten… Mmmmmmhhhhh, sabber… ‚tschuldigung

Wuff, wuff Ruppert

Endlich wieder Spaß im Rudel…

… endlich sind die doofen Ferien vorbei und die Hundejungs sind wieder da. Also musste das direkt ausgenutzt werden und so sind wir losgezogen, um das Motto „Spiel & Spaß“ zu leben; ok, unsere Menschen auch.
Also ging es zum Rentnerweg und wir machten die große Runde. Zuerst sah es so aus, als ob das eine Langeweiler-Runde werden würde, den unsere Frauchen rückten die Igel nicht raus, liefen an unseren Lieblingsstellen vorbei, obwohl wir sie wirklich auf alles aufmerksam gemacht haben, aber die beiden ließen sich nicht erweichen…
Aber dann…. als wir den Scheitel unseres Spaziergangs erreicht haben, flogen die Igel und unsere Menschen gaben sich wirklich alle Mühe, die verpassten Gelegenheiten auszubügeln.
Wie heißt es so schön: lasst die Bilder für sich sprechen; die sagen mehr als das viele Gebelle….


Noch Fragen? Es war toll und trotz der alten Knochen, habe ich tapfer mitgemacht und im „Über Frauchen springen“ bin ich noch der Meister, wenn Linus mir nicht unbedingt die „Vorfahrt“ nimmt, aber Felix wird immer besser und Linus wird das auch noch begreifen…
Bis zum nächsten Spaßtag, wuff, wuff!

Sentiero Lino Pederiva – endlich mein eigener Weg

Nachdem hier schon Felix über seinen eigenen Weiher berichtet hat und Rupi uns ausgeklärt hat, dass nach ihm sogar eine Klamm benannt worden ist, möchte ich Euch nun endlich und voller Stolz darüber berichten, dass ich ja einen eigenen Klettersteig habe! Da staunt ihr, nicht wahr.

Da gibt es nämlich den Klettersteig (auch „via ferrata“ genannt) Lino Pederiva. Und ich habe es extra recherchiert, Lino ist die italienische Kurzform von Linus. Die Namensbedeutung von Linus ist nicht so schön (irgendetwas mit Klagen, das passt ja gar nicht zu mir, aber immerhin gibt es ja den Heiligen Linus, Bischof in Rom). Aber ich wollte ja von meinem Weg erzählen.

Zuerst sind wir mit einer großen Seilbahn gefahren. Die Frau am Ticketverkauf war mal wieder garstig zu uns Hundjungs und bestand auf das Anlegen des Maulkorbs (ist ja manchmal in Italien Pflicht, manchmal kümmert sich kein Mensch). Naja, wir sind so schnell in der Kabine verschwunden und dann führ die Seilbahn  auch schon los, sodass gar keine Gelegenheit war, die Maulkörbe, die ja schon am Hals hingen, auch wirklich um die Schnauze zu legen. Und die Menschen in der Seilbahn waren auch sehr nett und haben alle aufgepasst, dass sie uns nicht ständig auf Pfoten oder Schwänze treten.

Nach der Seibahnfahrt mussten wir dann noch 400 Meter breite Skipisten nach oben steigen, dann kam endlich mein Sentiero: Zuerst über den Berggrat, so dass ich nach rechts und links schnuppern konnte – die Menschen schauten sich wohl die Berge rechts und links an – zum Teil über wiesiges Gelände, aber auch über so trockene Steine, dass selbst ich auf dem Staub wegrutschte, und später dann mehr am Hang entlang. Und hier gab es dann ein paar Stellen, an denen Seile am Fels (deshalb auch „via ferrata“)gespannt waren, so dass die Menschen sich dort festhalten konnten. Das brauchen wir Hundejungs ja wirklich nicht, mit vier Pfoten sind wir super geländegängig und bewältigen auch größere Steine locker durch Hinuntergleiten und -hüpfen.

In diesem Jahr war das Wetter ja so gut, dass es uns schon ziemlich warm geworden ist. Wenn keine Wolken auftauchen, ist es auch in 2500 m Höhe warm, zumal unser dunkles Fell ja schön die Wärme speichert. Also haben die Menschen immer viel zu trinken mit und wir finden natürlich auch selbst das kleinste Wasserrinnsal und die schönsten Kuhtränken. Aber wir haben dann zum Abkühlen doch eine längere Pause im Schatten einer Hütte gemacht.

Also mir gefällt mein Klettersteig wirklich gut, für Hunde ist er kein Problem zu gehen, zumal wir ja auch schwindelfrei sind. Und eigentlich ist es auch mehr ein sentiero als ein via ferrata (das sind ja eigentlich auch „schöne Worte“).  Und hier sind die Bilder:

 

Fotosession aus der Hüfte

Na das war ein bequemes Fotoshooting:
Frauchen genoss den Tag, in dem sie in der Wiese saß, in den Himmel starrte, den Vögelein zuhörte, den Kühen lauschte und mir den Igel schmiss. Während dessen mache sie noch ein paar lustige Schnappschüsse von mir:
manchmal ein Komplettbild, manchmal nur die Pfoten, aber Hauptsache ICH bin das süße Objekt….

Smaland Teil II – nur für mich…

… oh, was war das schön.

Ich musste ja die „Hundejungs-freie-Zeit“ sinnvoll gestalten. Also überredete ich Frauchen, eine Golfplatz-Runde zu drehen und damit einen Abstecher ins Hunde-Smaland zu machen.

Und was das gut tat: Schubbeln im Laub ist was Tolles…

Und danach einen gepflegten Sprung in den Naturpool und dann Abtrocknen mit „Naturhandtuch“…

So, ihr zurückgekehrten Urlauber, nun werdet grün vor Neid…

Mirakel der Woche: Lebensdauer von Quietschies

Quietschies_2Nun sind ja erst einmal die Hundstage mit ihrer Affenhitze vorbei, die Pfoten schwellen gerade wieder auf Normalmaß zurück, die Zunge hängt im Körbchen nicht mehr klöngelig herum, sondern findet wieder bequem im Maul Platz und der Schwamm im Kopf hat sich auch zurückgebildet und lässt den Synapsen wieder den Raum, um ihren normalen Aufgaben nachzukommen: nämlich nachzudenken. Und da fällt mir ein Thema ein, das mir schon länger schlechte Laune bereitet: die Lebensdauer von Spielzeugen, die lustige Geräusche von sich geben und quietschen!

Kennt Ihr das auch: da haben Eure Menschen neues Spielzeug für Euch besorgt, z.B. weil Ihr Geburtstag habt, niedlich ausseht, gerne mal etwas Neues ausprobiert oder weil Euer Mensch (das ist ja der häufigste Grund) Euer altes Spielzeug in einen Baum oder ein stark fließendes Gewässer gepfeffert hat und es nun weg ist oder Ihr das Spielzeug beim Spaziergang verlegt habt und es beim besten Willen nicht wiederfindet. Und weil Euer Mensch Euch ganz besonders viel Spielspaß bereiten möchte (und seine Nerven ein bisschen trainieren), hat er gleich einen Ball oder ein anderes Objekt für Euch ausgesucht, das quietscht.

Ich mag die ja ganz besonders gerne. Da gibt es kein Halten mehr, wenn ich so ein Spielzeug habe. Dann hat auch Felix keine Chance mehr, an das quietschende Ding heranzukommen. Schön ist es übrigens auch, wenn die Nachbarkinder Spielzeuge mit ähnlichen Geräuschen haben, nicht nur, weil meine Menschen ihre Nerven dann viel länger trainieren können, sondern auch, weil ich dann so viel Spaß daran habe, mit den Nachbarkindern zu spielen…

Nun ja, wir haben also auch quietschendes Spielzeug und sind immer ganz begeistert, wenn es etwas Neues gibt. Nur leider, leider ist in die meisten quietschenden Bälle offensichtlich eine Lebensdauer eingebaut, die deutlich, aber sehr deutlich unter der einer Tagesfliege liegt. Schon beim ersten Spiel und Spaß drückt sich entweder der Qietsch-Mechanismus in den Ball herein, obwohl wir wirklich nur spielen und gar nicht darauf herumkauen – darauf achtet unser Mensch ganz autoritär – sodass wir nach der ersten halben Stunde nur noch einen ganz normalen, dafür aber völlig langweiligen Ball haben, oder – noch schöner – das eingebaute Glöckchen fällt einfach mal durch die Öffnung aus dem Ball heraus und verabschiedet sich auf Nimmerwiedersehen, übrigens auch nach höchstens einer halben Stunde.

Muss das denn so sein? Bei dem Kinderspielzeug scheint es eine wesentlich bessere Verarbeitung und längere Lebensdauer zu geben, denn aus den Nachbargärten quietscht es ohne Unterlass. Warum ist das Hundespielzeug nicht genauso haltbar? Warum zwingt die Hundespielzeugindustrie unsere Menschen dazu, immer mehr und länger arbeiten zu müssen, um uns mit neuem Qietschspielzeug erfreuen zu können? Dabei nimmt doch dann die Zeit ab, die wir mit unseren Menschen zusammen verbringen können. Und die Umwelt: ständig muss jemand in der Gegend herumfahren und neues Spielzeug besorgen. Das ist doch nicht ressourcenschonend (denkt nur an die Erderwärmung und die gerade zurückliegenden Hundstage) und kostet auch wieder Geld, das durch längere Arbeitszeiten erst verdient werden muss.

Also: Wir fordern haltbare Quietschbälle, damit wir und unsere Menschen ein gutes und zufriedenes Leben haben – auch wenn das Wirtschaftswachstum dadurch nicht so schön zunimmt. (Ihr seht: ich habe das neue Buch von Robert und Edward Skidelsky „Wie viel ist genug?“ gelesen und konnte es sofort praktisch auf mein Leben beziehen.)