1. Hundejungs-Wandertag

Wir haben heute einen schönen Tag vor uns: den ersten Hundejungs-Wandertag!
Vor Wochen haben wir schon unseren Freunden und Freundinnen (und deren Menschen) eine Einladung geschickt und hofften, dass alle mitkommen würden. Leider haben einige absagen müssen und so bildeten wir heute eine überschaubare Gruppe, bestehend aus:

  • Linus, Felix und Claudia
  • Kali, Lara und Martina
  • Bill und Erika
  • mir und Frauchen

Claudia fuhr mit dem Bagage-Wagen, der die Leckerchen für die Menschen enthielt, bis ins Wäldchen vor; Frauchen und ich haben auf dem Parkplatz auf Bill und Erika gewartet, die sich ein wenig verfahren hatten. Man hörte Felix bis auf den Parkplatz rummeckern, wann es denn nun endlich losgeht; tat es dann ja auch, als wie endlich alle im Wäldchen standen.

Leider hatten sich unsere Menschen darauf geeinigt, KEIN Spielzeug mitzunehmen. Wir versuchten zwar immer wieder, sie zu animieren, doch irgendetwas zu schmeißen, aber sie blieben hart (wie unfair). Lara, die die Führung der jungen Spunde übernommen hatte, hatte fast die ganze Zeit einen Schatten namens Bill: der fand Lara total spannend. Kali ließ die Rentnerin raushängen, obwohl doch jeder weiß, dass die Dame von 0 auf 100 nur wenige Sekunden benötigt (dafür danach aber das Sauerstoffzelt und eine Trage). Linus hielt sich aus allem raus, lauschte wieder den Menschengesprächen und nutzte jede Gelegenheit zum Buddeln. Felix versuchte alle – Menschen und Hunde – zu koordinieren und zwischendurch warf er den Menschen klitzikleine Stöckchen vor die Füße, um evtl. doch noch zum Ziel zu gelangen, von ihnen bespaßt zu werden. Nur ich war die Ruhe selber, genoss es mit den anderen durch das Felderbachtal zu wandern, im Felderbach zu stehen und die alten Füße zu kühlen, auf Frauchens Mütze aufzupassen und zwischendurch lustige Geschichten zum Besten zu bellen.

Aber leider geht jeder schöne Spaziergang zu Ende. So kamen wir wieder am Bagage-Wagen an und die Menschen machten Picknick mit Kaffee, Kuchen (von Claudia gebacken), Brötchen und Kaltgetränken. Wir Hundekinder bekamen auch noch Super-Leckerchen von Erika. Dann packten die Menschen alles wieder ein, umarmten sich und sagten TSCHÜß, das ich  nun wiederhole und „Bis zum 2. Hundejungs-Wandertag!“ (oder auch vorher…) sage…

Und nun folgt noch die bildliche und die filmische Dokumentation. Viel Spaß dabei!

1.Hundejungs-Wandertag 23.06.2013

Die bebilderte Geschichte:

 

Seht ihr das Grinsen?

Und wieder erreichen uns Bilder von unserem Patenhund Harpo, der ein neues Hobby gefunden hat, welches ihm auch noch guttut. So sieht ein glücklicher, schmerzfreier Hund aus. Weiter so Harpo: schwimm und habe Spaß…

Patenlamm Kimba

Welch traurige Geschichte: Kimba kam auf die Welt und seine Mama starb. Nun stand der kleine Bub mutterseelenallein auf der Wiese, aber Martina und ihre Familie übernahmen das Füttern: ständig Fläschchen geben und den kleinen Nimmersatt mit Kalorien vollstopfen, was der Kleene danken einfordert.

Frauchen und Martina haben die ganze Zeit schon rumgeflaxt, dass ich so geschoren, wie ich bin, eine tolle Ersatzmutter abgeben würde und auf der Wiese gar nicht auffallen würde. Letztens haben wir es ausprobiert.

Schaut euch die ersten 3 Bilder an und sagt mir, welches Bild nicht passt, nach dem Motto „Eins von diesen Bildern passt nicht zu den anderen“ (Sesamstrasse, ihr erinnert euch?)

Und dann sind meine Muttergefühle doch mit mir durchgegangen, nur das Fläschchen geben klappt halt nicht; der ist aber auch süß, der Kleene…

Große „Hunde“ in unserem Teich

Ja das war gestern eine Überraschung:

Frauchen entschloss sich bei dem heißen Wetter einen Badeausflug nach Fichthorn im Felderbachtal zu unternehmen. Yiepppie, Badehose habe ich ja immer an, also los ins heiße Auto und ab ins Felderbachtal… Die Klimaanlage hatte gut zu kämpfen; gut dass ich immer einen Pott Wasser im Auto habe, so ließ es sich aushalten. Angekommen, riss Frauchen die Türen auf und zeigte Richtung Teich: „Und los….“

Zuerst musste ich ja wichtige Geschäfte erledigen, aber dann gab ich Gas; ich wollte Abkühlung. Man hörte schon glückliches Hundegebell; also wurde ich noch schneller. Als ich am Teich ankam, stockte mir der Atem: da plantschten riesig große Hunde im unserem Teich… Ach ne, das waren Pferde und die hatten richtig Spaß samt Reiterinnen ins Kühle Nass zu gehen und zu schwimmen…

Ein wenig Platz haben sie mir zum Schwimmen gelassen und so kam ich auch noch zu meinem kühlen Vergnügen.

Felix`eigener Weiher

Bisher habe ich es ja ganz versäumt, Euch zu erzählen, dass es einen kleinen See gibt, der nach mir benannt worden ist: der Felixer Weiher! Ich bin immer mächtig stolz, wenn wir dorthin fahren, um zu schauen, ob am See alles in Ordnung ist.

Nebenan gibt es auch einen Ort, der St. Felix heißt, da sind wir aber noch nicht gewesen, weil wir Hundejungs Orte nicht so mögen. Mir ist es meistens so fad in Orten, dass ich keine Lust habe, die Pfoten richtig hoch zu nehmen und dann schlurfe ich mit den Krallen so laut über den Asphalt, dass meine Menschen gleich merken, dass wir besser woanders hin gehen. Wald und Wiese und Seen und Bäche und lustige Wurzelstiege sind mir einfach viel, viel lieber. Was es da alles zu entdecken und beschnuppern gibt! Und irgendwo im Wald liegt auch meistens super tolles Spielzeug für uns herum, Stöcke und Tannenzapfen, und dann können wirimmer wieder unsere Menschen zu einem Spiel motivieren. Das ist ganz wichtig, weil denen die weiten Wege im Wald sonst auch schnell langweilig werden. Oder, und das ist das allerbeste, es gibt ein selbstgeschmiertes Brot aus dem Rucksack mit Leberwurstaufstrich oder Salami. Das bekommen wir immer, wenn wir ganz lange unterwegs sind.

So wie am Felixer Weiher. Zuerst haben wir nur am See geschaut, aber dann sind wir seitlich vorbeiggangen, berghoch und bergab, über Bäche geklettert und durch sie hindurchgegangen und dann waren wir am Gantkofel und haben ein Gipfelkreuzbild gemacht. Da durften wir dann aber überhaupt nicht so herumlaufen, wie wir wollten, angeblich, weil es hinter dem Gipfelkreuz ganz, ganz steil bergab geht. Weil wir so klein sind, konnten wir nichtmals auf Bozern gucken, aberl das ist ja auch gar nicht so interessiert für uns. Sind wir eben an den Bäumen und Sträuchern schnuppern gegangen.

Und am nächsten Tag sind wir auf einen anderen Berg gegangen, über einen tollen Wurzelsteig nach oben. Linus ist auf solchen Wegen immer ganz lustig, er geht dann langsam Pfote für Pfote und die Menschen sagen, dass sei wohl sein Berggang. Jedenfalls sind wir so hoch gekommen, dass da noch Schnee lag. Da mussten wir direkt rein und uns wälzen. Super. Und dann noch ein paar Hundert Meter durch richtig dicken Schnee stapfen, der aber an der Oberfläche schon so weich war, dass wir mit unseren schmalen Pfoten immer wieder eingesunken sind. Das war toll – aber auch anstrengend.

Nach so einem Tag ruhen wir uns immer aus und schlafen ein wenig – bis irgendwo in der Nachbarschaft die Kinder von ihren Ausflügen zurück sind. Dann spielen wir nochmal und fallen spät am Abend ganz, ganz müde in unsere Körbchen.

So ist das am felixer Weiher. Bin mal gespannt, wann wir da wieder hinfahren. Vielleicht suchen wir ja auch mal einen Berg aus, der nach Linus benannt ist: Monte Linus zum Beispiel oder noch besser: Cima Linus. Oder eine Hütte, in der es leckere Würstchen gibt, das würde auch noch besser zu Linus, dem Allesfresser passen. Genau: eine Linus Alm oder eine Malga di Linus mit extra dicken leckeren Würstchen mit Brot, aber ohne Senf, für alle Hunde. Bin ich gespannt, wann wir da mal hingehen.

Unser Patenhund Harpo geht schwimmen

Frauchen hat eine Mail von den Menschen bekommen, die sich um unseren Patenhund Harpo kümmern:

„…anbei ein Fotogruß von Ihrem Patenhund Harpo:
Er war heute schwimmen! Und zwar im Pool des Velberter Clubs für Terrier e. V.

Harpo war total begeistert! Bekleidet mit einer roten Schwimmweste hat er im Becken seine Runden gedreht; selbstverständlich unter Aufsicht einer fachkundigen Person, die sich mit im Becken befand. Sie hätten ihn sehen sollen, als er danach wieder zu uns kam: Seine Augen haben geleuchtet! Er hat sich pudelwohl gefühlt! Und er wirkte unglaublich mitteilsam, als wollte er jedem von uns erzählen, was er erlebt hat! Es war wirklich rührend und wunderbar anzuschauen.

Das Schwimmen ist für ihn und seine Arthrose eine wertvolle Therapie.
Dass wir Harpo diese Therapie ermöglichen können, ist in erster Linie seinen Paten zu verdanken.
Deswegen sagt Harpo ganz herzlich DANKE!…“

Und wir sagen: „Gern geschehen, Harpo. Wir freuen uns, dass wir helfen können.“

Heute ist „Tag des Hundes“

Herzlichen Glückwunsch allen meinen Hundekumpels- und kumpelinen zu unserem Tag am 09.06.2013.

Ich hoffe, eure Menschen gestalten für euch heute einen tollen Tag oder ihr besucht mit euren Menschen eine der vielen Veranstaltungen, die heute für uns / mit uns stattfinden.

Viel Spaß – wuff, wuff Ruppert

Nachtrag von Felix: Wir haben heute einen sehr schönen Spaziergang im großen Rudel gemacht. Und zur Feier des Tages haben wir es ganz ruhig angehen lassen, es war sowieso warm-feucht genug. Hier unsere Dokumentation:

Ein Blindengeschirr für Mia

Meine Tante Sabine hat mein Frauchen und mich gestern zur Hundemesse nach Mönchengladbach eingeladen. Vorher haben wir uns noch ihre Schule, an der sie arbeitet gezeigt: sehr schön mit viel Grün drum herum…
Aber dann sind wir in die „Kaiser-Friedrich-Halle“ gezogen, in der an diesem Wochenende die Tiermesse jede Menge tolle Sachen angeboten wurden. Frauchen und Bine haben alles genau unter die Lupe genommen und vor meiner feinen Nase fanden auch nur die besten Dinge Wohlwollen. Ich suchte aus, Frauchen bezahlte; so ist das richtig 🙂

Ich bekam einen schönen neuen knall-orangen Frack und da entdeckte Frauchen etwas sehr gelbes: ein Geschirr für blinde Hunde… Die Größe sah gut aus und so sackte Frauchen das Geschirr in Windeseile ein; es war nämlich das Einzige auf diesem Stand und auf dieser Messe.
Und nach einem sehr spannenden Rückweg (Hochwasser am Rhein, Alarm im Parkhaus im Rheincenter Neuss, Burger King, Eisbude Unbehaun, etc…) trafen wir uns mit Hanne und Mia und übergaben das Geschirr.

Seht selbst wie stolz wir beiden Rentner mit unseren neuen Fräcken durch die Gegend gelaufen sind…

Schöne Worte: Komm mal hier

Wir gehen ja meistens wenn Zeit ist, also tatsächlich nur manchmal, morgens zum Spielen auf eine Wiese, die nicht weit von zuhause entfernt ist. Da sind natürlich auch immer andere Hunde, was ja nett ist, denn wir freuen uns ja immer, die anderen kurz zu begrüßen, den Menschen mal eben „Guten Tag“ zu sagen, dabei manchmal noch ein Leckerchen abzustauben, und dann wollen wir eigentlich schon wieder weiterspielen.

Aber vor ein paar Tagen wurden wir doch sehr gestört. Es waren noch zwei andere Hunde da, die wunderbar miteinander tobten, ganz hinten auf der Wiese, hatten wir ja nichts mit zu tun. Aber die beiden, ein Labrodor und ein Golden Retriever, waren, als wir erst einmal mit unseren Bällen loslegten, sehr neugierig und kamen mal ganz schnell angerannt, um zu schauen, was wir da so machen. Und hinterher ihre Frauchen. Und Ihr könnt Euch vorstellen, was sie riefen!?: „Komm mal hier! Hier! Hier! Komm mal hier!“ Felix und ich schauten uns nur an, wir konnten uns ein Grinsen nicht verkneifen. Und die beiden Hunde haben auch gegrinst, aber richtig breit. Und damit die schönen Worte gar nicht mehr aufhörten, haben die beiden  einfach große Runden gedreht: über die Wiese in ein kleines Wäldchen, hinten wieder raus, kurz geschaut und gehört – von wo schallt es gerade: „Komm mal hier“? – und in die andere Richtung weitergerannt.

Wir konnten gar nicht mehr mit dem Ball spielen, so spannend und so lustig war es. Und es ging eine ganze Zeit so mit dem im Kreis Laufen und dem Rufen „Komm mal hier!“. Später haben die Hunde ein Einsehen gehabt und sich anleinen lassen und sind lustig schwanzwedelnd mit ihren Menschen von dannen gezogen.

Nun hören wir immer ganz genau zu, wenn wir irgendwo „komm mal…“ hören. Wir haben uns aber beruhigt. Meistens folgt dem „komm mal…“ das doch deutlich ohrschmeichelnde „her“. Dann sind wir immer ganz beruhigt – obwohl: lustig war es schon…