Mirakel II der Woche: Rudelgucken

Laut Duden – Frauchen hat nachgesehen – bedeutet Rudel folgendes:
Gruppe wild lebender Säugetiere der gleichen Art [die sich für eine bestimmte Zeit zusammengeschlossen haben]

Aber fangen wir Vorne an:
Gestern Abend haben wir eine Tüte Menschenleckerchen eingepackt und sind nochmals los. Ich wollte, wie die Hundejungs, auch meine Ruhe und aufs Sofa, aber  was tue ich nicht alles für mein Frauchen. Es regnete in Strömen und ich wunderte mich, wohin es wohl gehen würde. Es stellte sich heraus, dass Beyenburg unser Ziel war, also zu Einstein, Jens und Martina. Super, dann würde es ja zum Bachweg gehen: Pustekuchen… Wir parkten vor Steinis Haus, gleichzeitig mit einem anderen Auto, aus dem Lotta mit Elke und Georg stiegen. Eine kleine Hoffnung keimte auf, verschwand aber, als wir ins Haus hineingingen, wo schon eine Gruppe mir unbekannten Menschen standen/saßen/rumliefen. Einige hatten rote, andere gelb-schwarze Sachen an. Toll, Uniformen; auf so was stehe ich ja. Frauchen klärte mich dann auf, dass wir hier an einem Fussball-Rudelgucken teilnehmen und für die Gelb-Schwarzen sind; die Roten wären doof. Soso, Rudel… Und schon flogen Wortgefechte hin und her, die etwa solchen Inhalt hatten: Gelb an Rot „Na, Tempos dabei, um gleich die Tränen zu trocknen? Am besten die Familienpackung…“ Rot an Gelb „Euer Trainer ist doch ein Irrer. Guck mal, wie der aussieht“ … Alle mussten einen Tipp abgeben, wie das „Spiel“ wohl ausgehen würde. Frauchen tippte 3:1 für die Gelben.
Lotta, Steini und ich hielten uns aus diesem Tumult raus. Wir waren viel mehr damit beschäftigt, niedlich auszusehen, um Menschenleckerchen abzustauben, was bei mir von Frauchen unterbunden wurde, in dem ich in den Leinenknast kam… Spielverderberin!
Dann fing das „Spiel“ an und wer jetzt noch von Rudel spricht, hat die Bedeutung missverstanden:
fiel ein roter Spieler hin, wurde er sofort von den gelben Zuschauern als Simulant beschimpft; ok, die hatten ja recht…. War irgendwas mit einem gelben Spieler und der blaue Mann (Frauchen sagte Schiedsrichter) zeigte dem roten Spieler eine bunte Karte, wurde nicht nur der gelbe Spieler beschimpft, sondern auch der blaue Mann als gekaufte, unwissende Niete beschimpft, was von uns Hunden mit leichtem Murren kommentiert wurde.

Dann schafften es die Roten den Ball in das Tor der Gelben zu schieben, was zu frenetischem Lärm unter unseren rotbemantelten Menschen führte. Das reichte uns Hunden und Lotta, Steini und ich legten los… Schade, dass ich im Leinenknast saß… Die freuten sich doch tatsächlich für die Roten; wir Pfotenkinder fanden das gar nicht lustig. Kurz darauf wurde ein Gelber (Frauchen nennt das) gefoult und der blaue Mann zeigte auf einen weißen Punkt im Rasen. Unsere Roten regten sich furchtbar auf, denn ein Gelber bugsierte nun den Ball in das Tor der Roten. Frauchen und alle Menschen, die für die Gelben waren, freuten sich ganz dolle; wir Pfotenkinder auch, nach dem Motto:
freut sich der Mensch, freut sich der Hund…
Da das Genöle aus der roten Ecke anhielt, hielt ich die rote Ecke fest im Blick und gab ihnen mit „bissigen“ Kommentaren zu verstehen, damit aufzuhören. Leider haben die Roten auf dem Spielfeld es nochmal geschafft, den Ball ins gelbe Tor zu schießen. Oh, was war unsere rote Ecke laut: ich auch, aber nicht im positiven Sinne. Kurz darauf wurde es noch lauter, als der blaue Mann in seine Pfeife blies: die roten Spieler hatten wohl gewonnen, was die roten Menschen bei uns in völlige Ekstase brachte und mich in Wut, denn ich konnte die Hysteriker nicht schurigeln; das tat aber Lotta: sie bellte und sprang die tobenden Roten an. Leider hat es nichts genutzt. Frauchen wurde angeblökt „Na, jetzt sagst und lachst du nicht mehr?“, woraufhin Frauchen noch mehr lachte und feststellte, dass sie Fortuna Düsseldorf-Fan sei, die bekanntlich abgestiegen sind und ihr daher furchtbar egal ist, was da auf dem Rasen passiert ist. Ich habe mitgelacht: Ha ha, doofer Roter-Fan!!……

Kommen wir nun zurück zur Überschrift dieses Artikels: Rudelgucken
Das hatte ich mir anders vorgestellt: viel harmonischer, halt wie im Rudel… Ok, gab es halt 2 Rudel, wobei wir Pfotenkinder mit den gelben Fans das größere, das lautere und das lustigere Rudel gebildet haben.
Komisch, die Menschen….

Wuff Wuff, euer Ruppert

Mirakel der Woche: public viewing

Was war das denn wieder für eine Geschichte? Wir waren eigentlich schon ganz müde und lagen selig im Körbchen. Es wurde ja eigentlich auch schon dunkel, da machten sich unsere Menschen  noch einmal auf den Weg. Erst einmal zogen sie alle Pullis an, die sie im Schrank finden konnten, schnappten sich dicke Decken, klemmten sich Stühle unter den Arm und leinten uns noch einmal an. Da schien es doich noch eine kleine Attraktion für uns zu geben, oder? Spiel und Spaß am späten Abend? Gespannt und ein bisschen aufgeregt tänzelten wir neben unseren Menschen her – und was sahen wir?

Viele Menschen saßen da eng zusammen unter einem Dach und um solche großen Pilze mit warmer Luft herum und alle starrten – auf einen großen Fernseher! Oh je, oh je, es deutete sich ein Fußballspiel an, also stundenlange Langeweile, ewiges Liegen im feuchten Gras, Blick auf Stuhl- und Menschenbeine! Das einzig spannende waren die Kinder, die hinter uns auf der Wiese mit einem Ball spielten. Ich habe so gebettelt, zu laut, meinten meine Menschen, zu viel Geheule, aber ich durfte nicht mit spielen.  Also weiter langweilen.

Zwischendurch sprangen einige Menschen auf und grölten, wie wir es nie dürfen, dann sprangen andere Menschen auf und grölten, zwischendurch habe ich Beschimpfungen des Schiedsrichters gehört (ich habe mir die Ausdrücke lieber gar nicht gemerkt, die wären nicht mal was für eine Kolumne „miese Wörter“) oder von Spielern, die sich furchtbar weh getan haben und mit schmerzerfüllten Gesicht auf dem Rasen rollten. Dann grölten noch einmal die mit den rot-weißen Schals, einer hatte sogar eine Fahne mitgebracht, und dann konnten wir endlich nach Hause und in unsere Körbchen gehen. Unsere Menschen haben noch ein bisschen gemeckert, über Fouls glaube ich, aber dann haben sie auch endlich Ruhe gegeben und sind eingeschlafen.

So ein Mirakel brauchen wir erst einmal nicht mehr. Bitte liebe Menschen: selber mit dem Ball spielen ist dich tausendmal besser, als das im Fernsehen zu sehen!

Bill trifft Einstein

Pfingstsonntag war wunderschönes Wetter und was will der Hund dann tun? Richtig, schwimmen, laufen und Kumpels treffen. Und wo kann Hund das alles und die Örtlichkeit gefällt auch den Menschen? Richtig, Herbringhauser Bachweg.

Es sollte eine Premiere stattfinden: eigentlich waren wir nur mit Bill verabredet, aber da Steini da wohnt, hat Frauchen bei Einstein angefragt, ob er und seine Menschen auch Lust hätten, zu kommen. Sie hatten…

Wir trafen als Erste ein und gingen schon einmal ein paar Meter. Die Nächsten waren Bill und seine Menschen Jürgen, Martina und Leo. Der Bub musste 3 mal hinschauen, um mich mit der Kurzhaarfrisur wieder zu erkennen. Aber wozu hat er seine dicke Nase…

Und dann kam Einstein… Er ist und bleibt ein Chauvi, wie er im Bilderbuch steht: er furzte die ganze Zeit den Kleenen an. Warte es ab, wenn der Kleene mitbekommt, dass er Klötzchen hat und größer ist… Trotz allem fand Bill Einstein sehr spannend und versuchte immer wieder mal Kontakt aufzunehmen, was mit Zähne fletschen, Geknurre und Geblöke beantwortet wurde. Einstein war ein guter Ersatz für Felix, in allen Belangen…

Am Wasser gab es dann kein Halten mehr: Bill ist wieder geschwommen: zuerst freiwillig und dann hat Jürgen den Igel zu nah am Ufer ins Wasser geschmissen: Bill wollte Papa gefallen und den Ball holen. Da kein Platz zum Reinspringen da war, ließ sich der große Wuff mit einem ‚Platsch‘ ins Wasser fallen. Mei, hat des g’spritzt… Und dann wollte der Kleene wieder da aus dem Wasser kommen, wo er hineingefallen ist… der Rand ist da echt hoch. Also hing Jürgen am Rand, rettete erst den Igel und dann seinen Bill. Frauchen sah schon beide zusammen im Wasser liegen 😉 , aber Jürgen hat es geschafft.

So plantschen, bellten und schwammen wir noch mehrere Runden, bis das Wasser wieder ins Hirn diffundierte und unsere Menschen für uns entschieden, dass wassertechnisch Schluss ist… Noch ein paar mal und Bill wird schwimmen, wie ein Großer.

Auf dem Rückweg wurde der Kleene dann noch mit Pferden, Fahrradfahrern, Joggern und Spaziergängern konfrontiert. Was ist der neugierig! Hat er aber gut gemacht und den Rückweg ist er brav neben Jürgen gelaufen: die Synapsen sortieren sich….

Für Mia Daumen drücken

Eigentlich wollten wir heute mit Mia und Hanne spazierengehen, denn wir haben uns schon seit einer Woche nicht mehr gesehen. Rentner müssen doch zusammenhalten.

Aber leider musste Hanne uns absagen, denn Mimi geht es schlecht: sie frisst schlecht,  säuft viel und schläft ganz viel. Die Tierärztin tippt auf Gebärmutterentzündung, möchte Mia aber wegen ihres Allgemeinzustands nicht mehr die Gebärmutter operativ entfernen (bin ich froh, ein Kerl zu sein: Klötzchen entfernen ist ja ein Klacks gegenüber dieser großen OP). Ich will aber, dass es Mimi wieder gut geht, denn auch Mimis Frauchen leidet unter der Situation.

Also ALLE Daumen drücken, dass es Mia wieder gaaaaaanz schnell gut geht und wir wieder rentnern können und ich wieder Blindenkuh spielen darf….

Der 1.Frisörbesuch innerhalb von 12 Jahren

Da muss ich mit 12 Jahren sowas noch erleben:
letzte Woche habe ich Felix zu seinem Frisörbesuch begleitet. Linus und ich lagen völlig entspannt herum und sahen zu, wie die nette Dame Felix „nackig“ machte. Gott sei Dank war Felix durch den vor stattgefundenen Spaziergang mit uns und Bill so fertig, dass er fast im Stehen auf dem Frisiertisch eingeschlafen ist.
Da ich auch sehr schläfrig war, habe ich nicht auf die Gespräche der Mesnchen geachtet: hat mein Frauchen doch einen Termin für mich gemacht. Für MICH!!!!
Gestern war es dann soweit. Gut, dass die Hundejungs mittgekommen sind, so war es etwas erträglicher, aber ich habe gekämpft. Und wie…
Der Maulkorb wurde aufgesetzt und ich (am Anfang noch) Schaf sprang freiwillig auf den Tisch. Ab da weiß ich fast nichts mehr, denn ich war damit beschäftigt, um mein Leben zu kämpfen; besonders, wenn die nette Dame mit der Schermaschine meine Beine, meinen heiligen Schwanz und mein bestes Stück bearbeitete. Frauchen bekam einige Kratzer und eine dicke Lippe, als ich mich ruckartig umdrehte und ihr den Maulkorb ins Gesicht haute. Tut mir ja leid, aber was soll ich tun? Still halten? Niemals!!!!
Nach einer Stunde Arbeit, 20 kg meines flauschigen Fells und 50 kg Schweiß meines Frauchens war es vollbracht:
ich sehe aus, wie ein alter Welpe. Frauchen sagt, dass das super aussieht und dass ich super flauschig weich bin.
Die gute Laune kehrte sofort – nach Herunterspringen von Tisch, einem letzten „alle Anfauchen“ und sofortigem Stress-Abschütteln – zurück und ich nahm auch artig einen Keks von der netten Frisörin an.
Claudia hat Bilder gemacht und die werden hier auch noch veröffentlicht, damit ihr sehen könnt, wie ich tapfer gekämpft und verloren habe.
Langsam gewöhne ich mich aber an die Kurzhaar-Frisur: ich kann viel besser an mir herumknabbern und habe nicht immer so viele Haare im Maul..
Wann ist der nächste Termin? Ok, dann mit Waschen und Föhnen!!!!

Und hier sind die Bilder: schaut mal, was wir für einen schönen neuen Freund haben!!! Aber vorher gibt es nopch dieses kurze Gespräch:

Linus: „Ich bin ja nun doch ein wenig in Sorge, wann ich denn wohl dran bin mit dem Friseur, denn die Einschläge mit dem Friseur kommen deutlich näher.“

Felix: „Ich glaube nicht, dass Du auf den Tisch musst und Dich am ganzen Körper mit dem komischen Rasierer bearbeiten lassen musst. Du hast Dir doch so ein tolles Fell ausgesucht, das ist auch so super pfleegeleicht. „

Linus: „Ich habe aber die sehr begehrlichen Blicke der Friseurin gesehen. Ich glaube, die rasiert jeden Hund, egal wie kurz das Fell ist. Da muss ich aufpassen, nicht dass ich auch noch in ihre Fänge gerate. Also an den Pfoten, das könnte ich gar nicht haben.“

Felix: „So schlimm ist es auch nicht. Am besten schläfst Du dabei.“

Bills Wochenende Teil III

Erinnert ihr euch an meinen gestrigen Wunsch, Bills Synapsen mögen sich schnell neubilden/neusortieren? Mein Wunsch wurde erhört. Was der Kleene von Freitag bis heute im Rudel gelernt hat: sagenhaft…

Aber ich fange am Anfang an: der heutige Tag fing ziemlich nass und hagelig an. Frauchen musste mich heute morgen schon kräftig trocken rubbeln; aber auf dem Sofa in der warmen Decke trocknete ich sehr gemütlich vor mich hin, obwohl ich eigentlich die ganze Zeit versuchte, Frauchen zu überzeugen, wieder ins Bett zu gehen. Klappte nicht… Irgendwann sprang sie vom Sofa auf und rief : „Los gehts!“ Was geht los? Ich hatte gerade wunderschön geschlafen. Aber Frauchens Wort ist Gesetz, also ließ ich mich anziehen, sparang ins Auto – hinen rein? – und ab ging es… zu den Hundejungs. Die wurden auch eingesackt samt Claudia und die Tour ging weiter. Die beiden Menschen schauten etwas betreten in den Himmerl, der ziemlich grau war, aber egal: wir Hundejungs wollten nun laufen und toben. Nächster Halt: Herbringhauser Bachweg. Da stand schon ein Auto und eine Person wuselte davor herum: es war Erika, Bills Menschenmama. Der Bub saß noch im Auto. Wir waren schon ganz aufgeregt und unterhielten uns lautstark über den bevorstehenden Spaß. Endlich durften wir raus und Felix mußte dann unbedingt alles den Menschen verraten, aber die wollten das gar nicht hören. Endlich kam Bill aus dem Auto. Da der Kleene noch in der Lernphase ist, bekam er die Schleppleine angelegt.

ab da gab es kein Halten mehr: zuerst mußte Bill erst eimal alle begrüßen. Bei Felix stieß er wieder auf das Haifisch-Grinsen, aber er steht auf Felix… Er benahm sich nach dem Begrüßungsritual, als wenn er schon immer zu uns gehört hätte: er blieb in Reichweite, schaute sich immer wieder um, ließ sich von Erika abrufen – mal mehr, mal weniger – und lernte auch, dass Nichthören Konsequenzen hat. Er spielte mit dem Stöckchen, versuchte immer wieder näher an Felix zu gelangen, aber Felix brauchte nur zu gucken – oller Hütehund – und schon ließ Bill entäuscht von ihm ab. Dann brachte Frauchen die Beißwurst ins Spiel: da konnte keiner von uns an sich halten. Das Tollste ist, wenn man darein beißt und von Frauchen durch die Gegend gezogen wird. Noch besser ist nur, wenn ein Hundekumpel ins andere Ende beißt und man sich gegenseitig herumschleift. Zwischendurch sprangen wir in den See, Bill plantschte im seichten Wasser, aber den bekommen wir auch noch in den Baywatch-Kader…

Das Highlight des heutigen Tages fand fast am Ende des „Spaß“iergangs statt: Linus zergelte mit Bill zusammen mit der Beißwurst. Das hätte er vor 1 Jahr noch nicht gemacht. Er lernt auch noch. Das einzige, was die Beiden echt nervte, waren Felix Anfeuerungsversuche. Linus verdrehte die Augen und Bill sah so aus, als wenn er sich Gedanken über seine Sicherheit machen würde.

Erst die Bilder….

… und dann den Film:

Bill lernt von seinen Onkeln zergeln

Das war supertoll und ich trockne gerade mal wieder vor mich hin, bevor wir gleich zu meiner Menschenoma fahren, Muttertag feiern.
Allen Menschenmamas meiner Hundekumpels und -kumpelinen einen schönen Muttertag…

Bills Wochenende Teil I +II

Erinnerte ihr euch noch an Bill? Hovawart, jetzt ca. 10 Monate alt. Wenn ich Felix Huckepack nehmen würde, wären wir ungefähr gleichgroß. Er ist ein großes Baby, welches noch die ganze Welt kennenlernen möchte, nein falsches Wort: will.
Nachdem der letzte gemeinsame Spaziergang aus Menschensicht desaströs geendet ist – wie gesagt aus menschlicher Sicht; aus Hundesicht wollte Bill nur mit Leo spielen, auf Hoviart; wirklich… – haben Frauchen und ich uns Verstärkung mitgenommen: Claudia und die Hundejungs. Bills Wochenende Teil I +II weiterlesen

Heiratsantrag…

Antrag mit Zeugin Mimi
den ich Hanne auf dem Rentnerweg gemacht habe…
Ihre Anwort:
„Ja, ich will unter einer Bedingung, wenn meine Mimmi mit einziehen darf, du mich nicht immer nass machst und ich deinen Ball so oft haben kann wie ich will…“

Mimi zieht mit ein??? Na ok. Ich darf sie nicht nass machen???? Den Ball, meinen Igel, immer abgeben???
Ich glaube, ich überlege es mir noch mal….

Was für ein schönes Wochenende

Frauchen hat ein tolles Wochenende für mich gestaltet:
der Freitag war nett, denn da haben wir in Düsseldorf Geburtstag gefeiert: Martin, Frauchens Bruder, ist das Geburtstagskind. Leider konnte er nicht mit uns feiern, aber ich habe ihn in der Nase gehabt und habe ihm gratuliert, indem ich mich kräftig „auf ihm“ geschubbelt habe. Damit habe ich alle Menschen zum Lachen gebracht und das war gut so.

Am Samstag hat sich Frauchen bei Einsteins Menschen mit mir unbekannten Menschen und einer netten Hündin getroffen: Elke, Georg und Lotta, ein Briard-Mix-Mädchen. Wir sind auf dem Herbringhauser Bachweg spazieren gegangen. Lotta musste zwar an der langen Leine bleiben – die Dame hat Jagdtrieb – aber wir hatten alle viel Spaß UND wir haben uns super verstanden. Lotta ist zwar ein wenig unsicher und hat einen großen Individualabstand, aber da stehe ich drüber: sie knurrte mich auf die süßeste Art und Weise an, dass ich ihr alles verzieh 😉 Die Menschen haben danach gegrillt und wir haben Putenhälse schnabuliert. War das schön….

Sonntag vormittag haben Frauchen und ich das grüne Spielmobil gestartet und haben die Hundejungs und Claudia eingesackt. Unser Weg führte uns wohin???? Klaro, auf den Bachweg. Die Stimmung war von Anfang an super. Wir konnten gar nicht schnell genug zum See und ins Wasser kommen. Nach einiger Zeit sackte das Wasser ins Hirn und wir drehen immer mehr auf. Dementsprechend wurden die Igel eingepackt und wir gingen weiter. Wir drehten eine schöne Runde über die Staumauer und merkten schon wieder, dass wir dringend Wasser unter die Pfoten bekommen mussten… Durch Hunde-Hypnose gelang es uns, unsere Menschen dazu zu bewegen, wieder die Igel raus zu rücken und mit uns in einer Furt zu spielen. Danach humpelte mal ausnahmsweise nicht ich, sondern Frauchen: sie hat sich eine dicke Blase an der Pfote geholt, lief aber tapfer weiter. Danach liefen unsere Frauchen an allen Wasserstellen vorbei und Claudia wurde immer ungeduldiger: Menschen nennen das Unterzuckerung – was für ein Wort für die Ausrede, ein Eis zu kaufen…. Das taten wir aber auch wieder: 2 x Spaghetti-Eis für die Frauchen, 1 x Zitrone mit doppelt Sahne für Jörg – Herrchen der Hundejungs – und last but not least: 3 x 1 Vanillekugel MIT Keks OHNE Löffel für uns….

Ach, was für ein schönes Wochenende, aber seht selbst:

Schöne Worte: Schurigeln

Während ich hier im Sessel liege und mich von den sehr anstrengenden letzten Tagen erhole, fällt mir doch wieder ein SCHÖNES WORT ein, über das ich nachdenken muss, weil ich gar nicht verstehe, warum meine Menschen sich darüber immer kringelig lachen müssen.  Es ist das Wort SCHURIGELN.

Das kam ja so in die Welt: mein Herrchen ging mit uns spazieren und erzählte zu Hause, dass Felix doch ständig jüngere Hunde, wenn sie ihm auf die Nerven gehen und nicht den gebührenden Respekt vor seinem Alter und überhaupt seiner allumfassenden Weisheit zeigen, schurigeln müsse. — Kurze Pause und dann prustete es quer durchs Zimmer. „Schurigeln!“, lachte sie sich mein Frauchen kaputt, „wie kommst du denn auf das Wort?“

Schöne Worte: Schurigeln weiterlesen