Neues Spiel: Smaland für Hunde

Ab und zu kommen uns mal die Kinder besuchen, die in unserer Straße wohnen. Dann spielen sie stundenlang mit uns und wenn wir alle ganz erschöpft sind, trinken sie ein Glas Apfelschorle und wir setzen uns alle im Kreis auf die Wiese. Und dann erzählen sie uns meistens was sie Spanndens erlebt haben in den letzten Tagen. Und dabei haben sie uns, das war schon im letzten Sommer, auch immer wieder von einem komischen Land erzählt, von Smaland. In Smaland muss es wohl für Kinder ganz toll sein, weil es dort keine Eltern gibt, die die Kinder ständig ermahnen, von ihnen gutes Benehmen erwarten oder gar das stundenlange Herumlaufen durch Möbelmuseen. Statt dessen können die Kinder nach Herzenslust spielen, am liebsten, und da bin ich ja ganz neugierig geworden, in einem großen Bassin, in dem ganz, ganz, aber auch wirklich ganz viele bunte Bälle herumliegen. Sie haben so schon erzählt, dass ich den ganzen Winter über mehrmals von so einem tollen Smaland mit den vielen Bällen geträumt habe. Felix hat mir erzählt, dass er immer genau wusste, wann ich vom Smaland träume, weil ich dann vor lauter Freude im Traum laut gebellt habe.

Ist ja klar, dass wir Hunde auch ein Smaland haben wollten, ein Land, in dem wir auch in lauter Bälle springen, laufen, suchen, liegen, uns herumwälzen können. Und was soll ich Euch sagen: Wenn man nur die Augen im Wald aufmacht und ein bisschen kreativ ist, dann findet man auch ein Smaland für Hunde. Bei uns im Wald gibt es nämlich solche Mulden. Ich weiß gar nicht, ob die in jedem Wald vorkommen oder nur bei uns, weil wir nämlich in einem Wald spazieren gehen, in dem vor ganz vielen Jahren die erste Steinkohle eingesammelt worden ist. Ist ja auch egal, jedenfalls gibt es Mulden. Und in den Mulden sammelt sich im Herbst das Laub. Und dann liegt das Laub das ganze Jahr in der Mulde und im nächsten Herbst kommt neues Laub hinzu. Und schwupp di wupp ist ein Smaland entstanden, eins nur für Hunde. Hier können wir uns wälzen, wir können buddeln, wir können mit Schmackes hineinsausen und einen Stock oder einen Ball suchen, der immer im Laub versinkt, so dass wir auch unsere dicken Nasen nutzen müssen, um unsere Spielzeuge wieder zu finden. Zum Schluss, wenn wir ganz furchtbar ermattet sind, können wir ganz gemütlich und ganz weich in dem Laubbett liegen und verschnaufen.

Wir haben das alles auf Fotos bannen lassen, die könnt Ihr Euch jetzt anschauen. Wir haben ja noch viel mehr Fotos, aber hier muss eine kleine Auswahl reichen. Übrigens: Petra, in Orange zu erkennen, hat für Wurfnachschub gesorgt. Vielen Dank dafür!Und wenn Ihr beim Bildergucken schnell klickt, könnt Ihr sogar das Laub fliegen sehen.

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Mirakel der Woche: Hunde in der Kirche

Heute war wieder so ein Tag, an dem mich Frauchen bei Opa und Oma stationierte, um irgendwas ohne mich zu machen. Toll, ne? Es handelte sich um etwas, was Konfirmation heißt. Was das genau ist, weiß ich nicht; interessiert mich auch nicht. Aber das, was mich morgens interessiert hat, war, dass ich nicht mitdurfte…

Opa und Oma haben mir den Tag so angenehm, wie möglich gemacht und eigentlich liebe ich es auch, bei ihnen im Garten zu liegen und mit ihnen spazieren zu gehen. Und so verging das Warten auch schnell…

Aber als Frauchen mich abholte und mir dann erzählte, dass sie mich nächstes Mal mitnimmt, war ich doch sehr erstaunt:
die Konfirmation findet in einem großen Haus statt, das Kirche genannt wird. Was die Menschen da genau machen, weiß ich nicht; aber das ist ein Haus, in dem Menschen irgendwas tun und Hunde nicht. Als Frauchen sich in der letzten Reihe  niederließ, saß neben ihr ein Mann, der einen Hund auf dem Arm hatte: einen weißen Havaneser. Der Hund muss sehr artig gewesen sein, rollte sich auf dem Schoß des Mannes zusammen und schlief. Aber zwischendurch schnuffelte er an Frauchen herum, um meinen Geruch in sich aufzusaugen, sprang vom Schoß, schüttelte sich und rannte an seiner Familie vorbei, um zu checken, ob noch alle da sind. Mehrmals mußte sein Herrchen den Hund wieder auf den Arm nehmen, seine Schnauze zuhalten und sich umdrehen,  damit der Havaneser nicht einen rausgehenden Yorshire-Terrier sehen konnte. Und dann kam der Yorkshire wieder rein, das gleiche nochmal und so weiter und so fort… Frauchen hörte andauernd das Klimpern der Hundemarken, wenn der Terrier sich in der andern Kirchenecke schüttelte… Was für ein Tohuwabohu veranstaltet von Kreaturen, die eigentlich nicht hierher gehören.
Frauchen hatte aber viel Spaß. Beim nächsten Mal darf ich mit, juhu. Ich werde auch brav sein; es könnte höchstens Schwierigkeiten geben, wenn…
1. mir einer auf den heiligen Schweif tritt
2. die Leute anfangen zu lachen oder ganz schlimm…
3. geklatscht wird…

Aber dann würde ich nur meine schöne Stimme erheben und singen und das tut man doch in Kirchen, oder????

Gastbeitrag auf Literaturblog

Ich bin von einer Literaturbloggerin gebeten worden, einen Gastbeitrag für ihren Blog zu schreiben. Hund, war ich geschmeichelt. Sie meinte, ich könnte das Buch viel besser besprechen, weil ich doch der Experte bei Hundethemen sei. Stimmt ja auch eigentlich. Also habe ich mich in mein Körbchen gelegt und mich durch das Buch gearbeitet (auf dem Bild unten bin ich doch schon ganz schön müde geworden vom Lesen). Ein Sachbuch ist es, eigentlich sogar ein Lexikon mit vielen alphabetisch sortierten Einträgen. Da der Autor, auch ein Hund mit Namen Othello, aber sehr kundig über die wichtigen Themen geschrieben hat, ließ es sich sehr gut lesen. Da hat mir das Schreiben der Besprechung schon deutlich mehr Mühe gemacht. Schweißperlen hatte ich zum Teil auf der Zunde, hechelnd saß ich vor der Tastatur. Aber nun bin ich doch einigermaßen stolz, denn seit gestern ist mein Artikel online. Den Beitrag findet Ihr hier. Ganz viel Spaß beim Lesen!

Von Krokodilen und vom Fliegen

Ich habe hier mal eine kleine Auswahl der schönsten Bilder, die gestern am Bachweg zustandegekommen sind, zusammengestellt. Auf den ersten Bildern könnt ihr das gemeine Herbringhauser Bachkrokodil erkennen, dass dort sein Unwesen treibt. Meistens treibt das Bachkrokodil hinter Hundespielzeug her und rettet es wieder an Land. Es ist, im Unterschied zum sonst üblichen Krokodil, auch wesentlich hochbeiniger, wenn es aus dem Wasser stiegt. Und so ist es auch in der Lage, viel besser als das normale Krokodil, vom Ufer ins Wasser zu springen. Das seht ihr auf den folgenden Bildern. Hier ist auch zu erkennen, dass das Herbringhauser Bachkrokodil eine richtig schöne Flugphase hat, mit kräftigem Absprung vom Rand, einer schönen langen Flugphase mit eingefahrenem Fahrwerk – nur das Heckruder hilft evtl. bei der genauen Zielpositionierung – und den üblichen Landephasen: Abfangen, Ausschweben, Aufsetzen und Eintauchen. Viel Spaß beim Gucken und Staunen!!!

 

Hund mit Terminschwierigkeiten

Ja, auch wir haben Schwierigkeiten mit den Terminen; vor allen Dingen, wenn der Mensch schwächelt.
So habe ich heute KEINEN schönen Spaziergang mit den Hundejungs gemacht, sondern einen Rentnerspaziergang auf dem Rentnerweg (welch Wortspiel…) Frauchen hat sich Impfen lassen und ihr Arm wurde dick, heiß und tat weh. Und so blieb sie heute zu Hause und pflegte sich. Leider habe ich mich von der Schläfrigkeit anstecken lassen und habe Frauchens Handy nicht klingeln gehört. So verpassten wir den Verabredungs- und Treffpunktbestimmungs-Anruf von Claudia und den Hundejungs. Zwar hat Frauchen noch versucht, den Freitag durch einen verspäteten Rückruf zu retten, war aber laut Jörg 2 min. zu spät. Also schmissen wir uns ins Auto und mussten in Herzkamp die Entscheidung treffen: Fichthorn oder Rentnern? Frauchen entschied sich falsch und fuhr zum Rentnerweg: kein Hundejungs-Car…
So humpelten wir beide gemütlich unseres Weges, trafen noch andere Hundefreunde, spielten viel und auf dem Rückweg liefen uns Mia und Hanne in die Arme. Also gingen wir nochmal langsam mit.

Nächsten Freitag werde ich Frauchen wach beißen –  ok besser wach-schlabbern –  damit sowas nicht nochmal passiert…

Frauchen wird sich mit Eis freikaufen müssen: 2 x Spaghett und 3 x 1 Vanillekugel MIT Keks im Becher…

Co-Pilot Rupi im Schnöselcar

Juhu, heute haben wir es endlich getan:

da die Wetterfrösche für heute Nachmittag gutes Wetter angesagt haben, hat Frauchen beschlossen, nicht nur mich zu lüften, sondern auch unser Schnöselcar. Nachdem heute Vormittag Spaß für Hundejungs angesagt war, gab es nachmittags Spaß nur für Frauchen und mich: das Schnöselcar sprang zwar nicht direkt an, aber nach ein paar mal orgeln, was mich sehr aufgeregt machte, sprang Fiffi mit satten Gebrumme an. Frauchen sammelte alle Schnöselcar-Utensilien inkl.meiner Schnöselbrille ein, ließ mich einsteigen, setzte mir die Brille auf und parkte aus; Zawie mußte disen Augenblick fotografisch festhalten:
Frauchen stellte fest: ich bin ein toller Co-Pilot, der es liebt, seine Ohren im Wind fliegen zu lassen und sich bequem – den Kopf rückwärts auf der Rückenlehne ausgerichtet – auf dem Sitz zu platzieren. Viele Mensch haben sich an meinem coolen Aussehen erfreut.

Nächste Woche machen wir das wieder, gell Frauchen???

ACHTUNG!!! Zecken sind schon unterwegs

ACHTUNG!!! Zecken sind schon unterwegs

Am Freitag krabbelten die Viecher auf Felix und Rakete herum.
Heue hat Frauchen 2 Stück aus meinem Pelz entfernt und 1 Zecke hatte es sich in Frauchens Kniekehle gemütlich gemacht…
Also liebe Menschen: schützt uns Pelztiere vor diesen doofen Parasiten, denn sie können böse Krankheiten übertragen; ich bin das beste Beispiel: ich habe Anaplasmose durch einen Zeckenbiss bekommen, aber Frauchen hat früh genug einen Test machen lassen und so habe ich schon Medikamente bekommen.

Also: schützt uns bitte!!!