Meine Heldin Petra rettet Igel

Ich nehme alle neg. Aussagen von gestern zurück: mein Frauchen ist eine Igel-Heldin.
Aber beginnen wir am Anfang:  alles fing ganz normal, aber toll an:
der Sniffer – ein Suchröhrchen – ging mit auf den Spaziergang und natürlich ein (Ersatz-) Igel. Der Igel flog – dieses mal NICHT in den Baum – und der Sniffer wurde von Petra gut versteckt, damit ich Supernase arbeiten konnte. Machte das Spaß…

 

 

 

Langsam trödelten wir uns so den Rentnerweg entlang, bis wir schließlich zum „Igelbaum“ kamen: der Igel hing immer noch leuchtend im Baum und winkte uns von oben herab zu.

Frauchen hatte unterwegs Stöckchen gesammelt; die Dickköpfin hatte sich vorgenommen den Igel vom Baum zu holen.

Also macht sie ein Spiel daraus: sie warf (daneben) und ich holte ihr das Stöckchen wieder. Nachdem sie 2 weiter Stöcke im Baum versenkt hatte, traf sie ins „Orange“ und holte den Igel vom Baum. Als Dank für meine Hilfe durfte ich das Siegerstöckchen auseinandernehmen.
Danach war die Welt für uns beide wieder in Ordnung: der Igel kehrte heim in die Jackentasche…




Danach machte Frauchen wieder Nasen-Spass und ließ mich richtig schuften:

Was war das ein erfolgreicher Tag: ich glücklich, Frauchen glücklich und Igel wieder zu Hause…

Und wieder ein Igel-Verlust…

Frauchen war heute nicht gut drauf: sie hat zwar mit Mimis Frauchen Hanne viel gelacht, aber beide wirkten echt platt. Dementsprechend schlapp fielen auch die Igel-Würfe aus. Ich habe versucht, sie zu motivieren, in dem ich sie karäfig anbellte; nichts half…
Dann kamen wir zu den beiden gegenüberliegenden Kuhwiesen auf dem Rentnerweg. Dort ist es Gesetz, dass ich 50m vorher stehenbleibe, Frauchen wirft dann verdeckt den Igel, damit ich schlauer Hund beim Suchen so richig angeben kann…
Hanne frotzele noch rum, als Petra loslegte: mit aufkeimendem Mumm in den Knochen schleuderte sie den Igel….. weit nach oben…. direkt in den Baum.
Ich war schockiert und suchte verzweifelt (auch nach oben), aber einen Ball aus 4m Höhe zu apportieren ist selbst für einen tollen Hund wie mich, sehr schwierig bis unmöglich. Hanne lachte sich noch mehr kaputt, als Frauchen versuchte, den Ball mit einem Stock zu retten: der Stock blieb 2m über dem Igel im Baum hängen.
Wir setzen daraufhin unsere Runde fort. Frauchen gab mir einen glitschigen Holzklotz zum Spielen, mit dem sie kurz vorher nochmal versuchte die Igel-Rettung anzukurbeln: er flitsche ihr aus der Hand und landete auf der Kuhwiese…
Die weitere Runde lachten die beiden Menschen nur noch. Dann fanden sie einen abgesägten langen Ast und schleppten ihn mit, was in mir den Ehrgeiz erweckte, den Ast zu bekommen: hüpf, bell, hüpf, schnapp, hüpf, schnapp, bell, hüpf… Die arme Mia wurde schon ganz kolone im Kopf und bellte mit mir zusammen Petra an. Dann erreichten wir wieder unseren Baum. in dem der orange Igel leuchtete und Petra fuchtelte mit ihrem langen Ast (ca. 3,5 m) in den zu erreichenden Ästen des Igel-Baumes herum. Ich wollte ja helfen, aber sie ließ mich nicht… Deswegen hat es auch nicht geklappt. Und dann versuchte sie, auf Hannes Vorschlag hin – den Ast zu werfen: schon mal ne Bleiente schwimmen sehen? So in etwa sah der Versuch aus, den Ast so hoch zu werfen… Völlige Pleite; hätte sie mich doch mal machen lassen….
Nun die Bitte an die Hundekumpels und deren Menschen: wenn ihr in den nächsten Tagen auf dem Rentnerweg unterwegs seid, versucht euch doch auch mal an der Rettung des armen Igels…..

Moritz

habe ich noch gar nicht vorgestellt. Er ist Ende letzten Jahres als Welpe schräg gegenüber eingezogen und in der Zwischenzeit schon enorm gewachsen und ist schon so groß wie wir. In ein paar Wochen wird er uns auf den Kopf spucken können.

Mittlerweile kennt er uns schon und versteckt sich nicht mehr hinter den Beinen seiner Menschen, die mit ihm spazieren gehen, wenn er uns sieht. Er ist natürlich immer noch ein bischen zurückhaltend, aber beim letzten Treffen auf der großen Wiese wollte er schon mit uns spielen. Während wir Bälle apportiert haben, ist es hinter uns hergelaufen und hat uns ins Bein gezwickt, weil er mit uns toben wollte (ist ja eigentlich ziemlich respektlos, da wir schon so gestandene und versierte Hunde snd, oder?). Er hat aber auch geschaut, was wir  so mit den Bällen machen und man konnte richtig an seinen Augen sehen, dass er beim Zugucken gelernt hat. Ich glaube ja, der ist ein ganz schlaues Kerlchen. Das wird bestimmt mal ein großer Spaß, wenn er etwas älter ist und wir so richtig zusammen spielen können. Aber im Moment ist er mir noch zu jung und zu tapsig. Da muss ich ihn schon mal anknurren, wenn er mir und meinem Ball zu nahe kommt. Nicht dass er meint, er könnte ihn mir wegnehmen…

Ich bin´s, Linus. Ich muss auch noch was zu Moritz sagen – und zu Felix. Ich finde nämlich gar nicht, dass man Moritz anknurren muss. Ich lasse ihm auch schon mal meinen Ball, wenn er ihn schneller findet. Ist doch kein Problem, wenn wir ihn uns mal teilen.  So ein kleiner, netter Kerl, den muss man ja nicht ständig maßregeln! Aber Felix hat echt keine Ahnung von den jungen Hunden. Zum gerechten Ausgleich bekommt er dann aber auch nicht von Moritz die Schnauze geleckt!

krrrr, ich habe Linus jetzt erst mal vom PC verscheucht. Muss jetzt aber auch zum Abendessen. Tschüss!

 

Eine stille Woche

Da meine Mit-Dogger in der letzten Woche durch das kranke Frauchen keine Berichte schreiben konnten, muss ich wohl dafür Sorge tragen, der Hunde- und Menschehit meine Gedanken mitzuteilen, um die Leere zu füllen.
Wo fange ich an?

  • Letzte Woche Freitag sind wir Hundejungs mit Rassi UND Hannes Meier im Schneesturm am Berger Hof lustwandelt. Frauchen erzählte mir später, dass es seehr kalt und fies gewesen sein soll; ich hatte nur Augen für Hannes. Leider hatte Frauchen keinen Fotofix dabei, so muss ich euch ein Bild von ihm schulden.
  • Am Samstag waren Frauchen und ich 2 mal auf dem Rentnerweg. Nachdem die kleene Fine abgesagt hatte, hatten wir viiiiel Zeit. Also sind wir in diesem Mistwetter erst einmal losmaschiert. Dabei haben wir den Aussie Hobbs kennengelernt: ein junger „Vollkerl“, der den ganzen Weg über versuchte, wie weit er bei mir gehen kann. Aber so ein weiser Hund wie ich, weiß, wie hund sich durchsetzt. War ganz schön stressig. Dementsprechend haben wir danach zu Hause das Sofa okkupiert und es uns gemütlich gemacht. Nachmittags sind wir dann nochmal zum Spielen auf dem Renterweg eingekehrt und haben Bele getroffen, die – wie (fast) immer – nichts von uns wissen wollte.
  • Sonntag war es immer noch fies und grau. Aber wenn es total blöd ist, muss man halt was das Tolles machen: ab zum Scharpenacken.
    Das war vielleicht ein Geruchsurlaub: lauter unbekannte Hunde… Und dann noch „tiefen“ Schnee zum Schubbeln. Ach, was herrlich. Und es war so wenig los; wahrscheinlich lagen alle anderen Hunde noch auf dem Sofa und warteten auf ihre vom Mittagessen ermüdeten Menschen. Schade für sie – gut für mich…

    Scharpenacken am 24.02.2013

    Als wir auf dem „nach Hause“ Weg waren, sahen wir noch Kallis Auto, aber wir waren zu platt, um umzudrehen; aber 10 min. später klingelte das Handy: Mimi, ob wir noch ein Stück mit-„klingeln“ wollten. Ok, was tut hund nicht für eine Freundin. Also sind wir noch was mitgelaufen.
    Danach ging dann bei Frauchen und mir nichts mehr: hopp aufs Sofa uns nicht mehr bewegen…

  • Montag war wieder Rentnerweg mit den Hundejungs angesagt. Die beiden Frauchen haben uns schön bespasst und Linus hat in seiner Hektik, den Igel im Wald vergraben. Selbst Felix und meine gute Nase haben total versagt, da haben wir dann diesen Frühling wenigstens etwas zu tun…

Ein Blindenhund für eine (noch nicht ganz) blinde Hündin

Meine Freundin Mia hat Diabetes. Sie hat letztes Jahr soooo viel abgenommen, dass viele Menschen Mias Frauchen Hanne ansprechen, ob sie einen neuen Hund hat. Eine zeitlang ging es ihr überhaupt nicht gut, aber dank Insulin läuft sie wieder prima mit mir den Rentnerweg entlang.

Eigentlich langweilig immer den selben Weg zu laufen, für Mimi aber wichtig, da sie durch die doofe Krankheit auch immer schlechter sehen kann. Aber die Frauchen Hanne und Petra haben sich was tolles einfallen lassen (bzw. haben sie im Internet gefunden):

Glöckchen!!!!!
Sie bekommen kleine Glöckchen angeheftet und ich werde nachher einmal eine Bärenglocke ausprobieren. Die bekomme ich ans Geschirr gehängt, damit Mimi hört, wo ich gerade herumschnüffele. Dann kann meine gute Freundin sich nach dem Geräusch orientieren und findet mich. Wenn ich keinen Bock mehr auf das Gebimmel habe, kann Petra die Glocke auch „ausschalten“.

Ich werde euch heute abend berichtern, wie wir alle mit dem Almauftrieb zurecht gekommen sind. Drückt mal alle Pfoten, dass es klappt!

So nun liege ich gut gelüftet und vollgefressen auf dem Sofa und diktiere:

Der Spaziergang war echt lutig: Hanne und ich klingelten um die Wette, aber meine Glocke ist viiiiiiieeeeeel besser (soll ja auch Bären vertreiben…). Mimi hat sich gut an uns beiden orientiert, obwohl Hanne mit ihren Leckerchen natürlich interessanter ist als ich. Die Glocke wird also Pflichtprogramm für gemeinsame Spaziergänge: muh muh muh…

War ich nicht gut als Leitkuh?
Leitkuh Ruppert

Maricka und Janina kommen

Oh, wie toll: die beiden kommen uns besuchen!!!
Gestern hat Frauchen mit Janina telefoniert, um zu hören, wie es der kleinen Maricka geht: es geht zwar besser, aber es könnte noch viel besser sein. Die Kleene muss wohl noch einige Tabletten schlucken, aber sie soll gut drauf sein, was uns ganz dolle freut.
Das Wochenende vor Ostern werden die beiden nach Wuppertal kommen, um mit uns hier viiiiiel spazieren zu gehen. Dann lernen wir die Kleene endlich persönlich kennen (und wahrscheinlich lieben).

Meine Freundin Sarah

Auf Janina freuen ich mich auch, vor allen Dingen will ich ihre Hand lecken, um ihr zu zeigen, wie leid mir das mit Sarah tut. Sarah war eine sehr gute Freundin von mir und ist leider letztes Jahr über die Regenbogenbrücke gegangen, wo sie nun auf uns wartet.
Außerdem will ich der Kleenen zeigen, was für ein toller großer Bruder ich sein kann….
Also werde ich mich noch ein klein wenig gedulden müssen… auch wenn es schwer fällt…

Eröffnung der Badesaison 2013

Der Autor

Letzte Woche sind wir noch im eisigen Wind durch dicken Schnee im Deilbachttal spaziert und heute?? Heute fing der Tag trocken und „warm“ an:  die Vögel zwitscherten und es fühlte sich schon fast frühlingshaft an.Also trafen unsere Frauchen eine weise Entscheidung: „Wir fahren heute nach Hattingen auf die Hundeinsel.“ Aber für Menschen, die behaupten uns gut zu kennen, den Gedanken zu führen, dass wir Hundejungs dann aber NICHT ins Wasser gehen, ist absolut lachhaft.

Petra sammelte uns wieder mit dem grünen Hundemobil ein: Felix und Rassi hinten,  Claudia mit Linus auf dem Schoß neben mir und Petra und Renate vorne. So ging es durchs schöne Wodantal nach Hattingen. Da ich den Weg kenne, wurde mir schnell bewußt, wohin wir fahren… Yippppppieh!!!!

Schoßhund Linus

Yippieh! Endlich wieder hier

Felix, der Hütehund

Spaß, Spaß, Spaß…

Schimpfe, wenn man Kumpels den Igel klaut…

Seehund Rasmus
Rassi war der erste im Wasser, wir anderen hinterher; sag ich doch: wir und nicht ins Wasser… Menschen, tststs… Was hatten wir einen Spaß: ganz viele Hundekinder nutzen das tolle Wetter und führten ihre Menschen aus. Nach dem langen Winter mußte man viele alte und gaaaaanz viele neue Hundekumpels begrüßen. Ein Neufimädel stand total auf Rassi und Felix war total damit überfordert, alle Hunde von seinem Igel fernzuknurren; Linus betätigte sich – wie immer – als Kammerjäger mit Spezialgebiet Mäuse uns Maulwürfe. Ich erfreute mich im chauvinieren; darin werde ich mit zunehmendem Alter immer besser, aber meine Knochen machen nicht mehr so mit, dementsprechend bin ich heute beim Besteigen vom Hund gerutscht: aua! Frauchen war froh, denn danach habe ich mich „brav“ verhalten.

auch ich kann toben

Wohlfühl-Schubbeln

Spielen bis zum Abwinken

Was war das schön: noch mehr schwimmen, bellen, buddeln…

Zum Knuddeln….

.. hatten die anderen auch noch Zeit

Ich trainierte derweil

Jetzt liege ich platt auf dem Sofa, und hoffe, das Petra noch Bilder einbaut, aber die sieht auch müde aus. Evtl. kann ich sie morgen dazu überreden.

Unsere Ruhr

Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Besuch der Hundeinsel, der hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten läßt.

(Die Bilder sind da: so ist’s brav Frauchen, gleich gibt es Leckerchen….)

Cousine Smila

hat mich gebeten, einen Beitrag zu veröffentlichen:

Hallo Hundejungs,

da sehe ich auf eurer Seite nach dem rechten und lese den Buchvorschlag. Ich kann euch sagen, auch Miezekatzen können im Flow sein. Dann denke ich nur noch an das eine: schlafen!!! Und mein Mäulchen kann ich auch ganz toll aufreißen. Angseinflößend! Sagt zumindestens mein Dosenöffner.
So, ihr bebrillten Supermodels, ich gehe mal wieder auf die Fensterbank.

Bis bald
Smila

P.S. Die einen bauen Schneemenschen, die anderen haben das Gespür für Schnee…

 

Wie im Urlaub

Am Samstag haben wir schon wieder einen Rudelspaziergang gemacht, dieses Mal in Richtung Deilbacht. So weit sind wir aber gar nicht gekommen, weil wir zuerst den Wettbewerb „Wer hat das schönste Brillengesicht? veranstaltet haben:

Ruppert mit SonnenbrilleFelix mit Sonnenbrille

Ich habe so meine Meinung über den Ausgangs des Wettbewerbs, aber: entscheidet selbst!

Wir sind dann doch ohne Brillen losgegangen, obwohl es schon sehr hell war mit der Sonne auf dem Schnee, aber so eine Brille im Hundegesicht ist schon ziemlich lästig.  Wir haben die Augen ein bisschen zusammengekniffen, dann gings. Natürlich mussten wir wieder ganz viel spielen und den vielen Schnee genießen:

Rupi paniert sich mit Schnee
Linus ohne Geduld

Felix mit Spielzeug

Und dann haben wir noch Landschaftsbilder gemacht: Sieht es nicht aus wie im Urlaub in den Bergen?

Und erst mal das Panorama:

Und dann sind wir schon müde und die Menschen hungrig 🙂 gewesen und wieder nach Hause gefahren, noch bevor wir überhaupt am Deilbach angekommen sind. Aber spielen und Fotos machen ist ja auch schön.