Archiv der Kategorie: Spielzeug

Spielzeugtests durch die Hundejungs

Und nochmals Toben

Wir haben und vorgenommen, Freitags wieder zum Hundjungs-Spaßtag zu machen, also haben wir uns heute wieder in Hattingen getroffen.  Und was sage ich: die Jungs haben sich sooo gefreut.

 
Ehrenwort: das machen wir wieder und dann evtl. mit einer Portion Mensch mehr 😉

Lieblingshobby: Baywatch am Rentnerweg

Habt ihr auch Hobbies? Oder anders ausgedrückt: Lieblingsbeschäftigungen??? Ja? Ok, dann lasst uns darüber reden.

Eines meiner Lieblingshobbies ist es, am Rentnerweg Baywatch zu spielen: dort fließt der Felderbach, der leider den Nachteil hat, dass er im Sommer, wenn wir Hundekinder ihn dringendst benötigen, um uns abzukühlen, beizeiten fast leer ist. Aber zur Winterzeit ist er immer gut gefüllt. An einer Stelle plätschert der Bach nicht nur, sondern ist – durch eine Einengung in sein Bachbett neben der Straße – schon als reißerisch zu bezeichnen. Wunderbar!

Frauchen schmeißt den armen Igel oben in den reißenden Bach und ich muss ihn retten; aber nicht so plump, wie es meine Hundekumpels machen: direkt in den Bach springen und sofort hinterher. Ich bin halt mathemaisch bewandert: immer den kürzesten Weg.
Aber sehr selbst… Baywatch am Rentnerweg

Thumbnail

Was so alles mit einem großen Ball passieren kann

Felix_bloggtAuf einem von Claudias Strickblogs erzählt auch schon mal der Labbi Bruce spannende Geschichten aus seinem Leben. Wir haben ja schon über seinen Monkey-Gang berichtet, den wir immer mehr oder weniger gerne nachahmen, wenn wir in den Bergen über luftige Hängebrücken mit wunderbar unverstellten Blicken in tiefe Schluchten und rauschende Gebirgsbäche gehen. Hier erzählt er nun von seinen Erlebnissen mit einem Big Ball, der, kaum kennengelernt, schon dahingeschieden ist. Die Geschichte ist wunderbar bebildert und ein Genuss für jeden von uns. Wie gut, dass es Bruce paasiert ist und wir unsere Pfoten in Unschuld waschen können…

Die Familien-Legende erzählt übrigens, dass es bei meinen Menschen in grauer Vorzeit auch einmal einen solchen Ball gegeben hat. Damals war er allerdings kein Hundespielzeug, es gab auch noch gar keine Hunde in der Familie, sondern diente der Erhaltung des aufrechten Sitzens am Schreibtisch (mittlerweile halten wir unsere Menschen so in Trab, dass bei ihnen gar kein Gedanke auftaucht, auf Hundespielzeugen sitzen zu müssen 🙂 ). Aber, es gab damals schon eine Katze, einen ziemlich großen frechen Kater. Und dem war dieser quietschgrüne, furchtbar nach Plastik stinkende Ball ein echter Dorn im Auge. Denn der Ball rollte mal hierhin, mal dorthin und versperrte immer wieder dem Kater den Weg. Also versuchte er, das Hindernis mit der Pfote aus dem Weg zu räumen und da aus erster Erfolglosigkeit ziemlich schnell die Wut in ihm hochstiegt, dann auch mit den Krallen. Was für ein Geräusch!

 

Endlich wieder Spaß im Rudel…

… endlich sind die doofen Ferien vorbei und die Hundejungs sind wieder da. Also musste das direkt ausgenutzt werden und so sind wir losgezogen, um das Motto „Spiel & Spaß“ zu leben; ok, unsere Menschen auch.
Also ging es zum Rentnerweg und wir machten die große Runde. Zuerst sah es so aus, als ob das eine Langeweiler-Runde werden würde, den unsere Frauchen rückten die Igel nicht raus, liefen an unseren Lieblingsstellen vorbei, obwohl wir sie wirklich auf alles aufmerksam gemacht haben, aber die beiden ließen sich nicht erweichen…
Aber dann…. als wir den Scheitel unseres Spaziergangs erreicht haben, flogen die Igel und unsere Menschen gaben sich wirklich alle Mühe, die verpassten Gelegenheiten auszubügeln.
Wie heißt es so schön: lasst die Bilder für sich sprechen; die sagen mehr als das viele Gebelle….


Noch Fragen? Es war toll und trotz der alten Knochen, habe ich tapfer mitgemacht und im „Über Frauchen springen“ bin ich noch der Meister, wenn Linus mir nicht unbedingt die „Vorfahrt“ nimmt, aber Felix wird immer besser und Linus wird das auch noch begreifen…
Bis zum nächsten Spaßtag, wuff, wuff!

Das Spieltau

Für uns hat es sich richtig gelohnt, unseren Menschen zu einem Hundeseminar zu schicken, in dem es ja um das Spielverhalten der Caniden ging. Nun wird hier gespielt, was das Zeug hält. Das macht ja mal so einen Spaß. Und die Menschen  haben zwei wichtige Dinge gelernt:

Erstens müssen Hunde spielen, weil sie sich beim Spielen nicht nur Austoben können, sondern auch Sozialverhalten erproben. Denn beim Spielen ist für alle Hunde sonnenklar, dass alle normalen Rollen und Hierarchien aufgelöst sind und auch der kleine, schwächere, sonst immer unterlegene Hund gegen den großen, älteren und stärkeren Hund gewinnen kann. Deshalb macht es gar nichts, wenn Menschen im Spiel mit ihren Hunden auch mal unterlegen sind, denn alle wissen ja: das ist nur ein Spiel. – Bei Menschen ist es doch auch so: wenn Eltern mit ihren Kindern spielen, haben die Kinder einen riesigen Spaß, wenn sie gewinnen und wissen doch immer, dass letztendlich die Eltern diejenigen sind, die sonst das Sagen haben.

Zweitens zeigen Hunde ganz deutlich an, wenn sie spielen wollen – Petra hat das ja letztens schon beschrieben: Hunde machen ein ganz entspanntes Spielgsicht, sie hüpfen durch die Gegend und machen sinnlose Bewegungen, sogenannte Luxusbewegungen, sie knurren, verbeugen sich mit den Vorderpfoten und gehen in das sogenannte Selbsthandikap, wenn sich z.B. größere Hunde auf den Boden legen, damit kleinere eine Chance haben. Wenn man das mal genau bei der Begegnung von Hunden beobachtet, kann man das seht gut erkennen.

Und wir haben i diesem Zusammenhang gleich ein neues Spielzeug abgestaubt. Weil wir ja für unser Leben gerne zergeln (da gibt es ja auch die lustige Auffassung, dass das kein Mensch mit seinem Hund tun sollte), haben wir ein Spieltau bekommen – nicht nur eins, natürlich hat jeder von uns eins bekommen. Sie liegen nun schon ein paar Tage auf der Kommode herum und wir haben sie gar nicht so recht wahrgenommen. Aber heute haben wir sie eingespielt, man war das toll.

Als ich erst einmal begriffen habe, dass das Spieltau für mich ist, habe ich mich so gefreut: ich habe geknurrt, bin lustig mit dem Tau im  Maulwinkel durch den Garten gerast, habe Verbeugungen gemacht, mir das Tau in die Luft geworfen und bin damit im Maul vor meinem Menschen weggelaufen und konnte sie so zu einem lustigen Verfolgungsrennen einladen. Und gezerrt haben wir natürlich auch. Ich habe sogar mit Felix Verfolgung gespielt, jeder sein Tau im Maul.

Und dann habe ich entdeckt, dass ich wunderbar an den Fäden herumbeißen kann, ich konnte sie sogar herauszupfen. Das hat auch Riesenspaß gemacht, fand mein Frauchchen aber nicht so toll. Schaut euch mal die Bescherung auf dem Foto an. Ist wohl doch besser, wenn wir die Spielzeuge nur bekommen, wenn wir auch damit spielen. Schade…

Neues Spiel: Smaland für Hunde

Ab und zu kommen uns mal die Kinder besuchen, die in unserer Straße wohnen. Dann spielen sie stundenlang mit uns und wenn wir alle ganz erschöpft sind, trinken sie ein Glas Apfelschorle und wir setzen uns alle im Kreis auf die Wiese. Und dann erzählen sie uns meistens was sie Spanndens erlebt haben in den letzten Tagen. Und dabei haben sie uns, das war schon im letzten Sommer, auch immer wieder von einem komischen Land erzählt, von Smaland. In Smaland muss es wohl für Kinder ganz toll sein, weil es dort keine Eltern gibt, die die Kinder ständig ermahnen, von ihnen gutes Benehmen erwarten oder gar das stundenlange Herumlaufen durch Möbelmuseen. Statt dessen können die Kinder nach Herzenslust spielen, am liebsten, und da bin ich ja ganz neugierig geworden, in einem großen Bassin, in dem ganz, ganz, aber auch wirklich ganz viele bunte Bälle herumliegen. Sie haben so schon erzählt, dass ich den ganzen Winter über mehrmals von so einem tollen Smaland mit den vielen Bällen geträumt habe. Felix hat mir erzählt, dass er immer genau wusste, wann ich vom Smaland träume, weil ich dann vor lauter Freude im Traum laut gebellt habe.

Ist ja klar, dass wir Hunde auch ein Smaland haben wollten, ein Land, in dem wir auch in lauter Bälle springen, laufen, suchen, liegen, uns herumwälzen können. Und was soll ich Euch sagen: Wenn man nur die Augen im Wald aufmacht und ein bisschen kreativ ist, dann findet man auch ein Smaland für Hunde. Bei uns im Wald gibt es nämlich solche Mulden. Ich weiß gar nicht, ob die in jedem Wald vorkommen oder nur bei uns, weil wir nämlich in einem Wald spazieren gehen, in dem vor ganz vielen Jahren die erste Steinkohle eingesammelt worden ist. Ist ja auch egal, jedenfalls gibt es Mulden. Und in den Mulden sammelt sich im Herbst das Laub. Und dann liegt das Laub das ganze Jahr in der Mulde und im nächsten Herbst kommt neues Laub hinzu. Und schwupp di wupp ist ein Smaland entstanden, eins nur für Hunde. Hier können wir uns wälzen, wir können buddeln, wir können mit Schmackes hineinsausen und einen Stock oder einen Ball suchen, der immer im Laub versinkt, so dass wir auch unsere dicken Nasen nutzen müssen, um unsere Spielzeuge wieder zu finden. Zum Schluss, wenn wir ganz furchtbar ermattet sind, können wir ganz gemütlich und ganz weich in dem Laubbett liegen und verschnaufen.

Wir haben das alles auf Fotos bannen lassen, die könnt Ihr Euch jetzt anschauen. Wir haben ja noch viel mehr Fotos, aber hier muss eine kleine Auswahl reichen. Übrigens: Petra, in Orange zu erkennen, hat für Wurfnachschub gesorgt. Vielen Dank dafür!Und wenn Ihr beim Bildergucken schnell klickt, könnt Ihr sogar das Laub fliegen sehen.

:

Nachtrag zum schönen Spaziergang

Ich habe noch zwei Nachträge zu dem, was einen richtig schönen Spaziergang ausmacht:

Erstens gab es nämlich neue Spielzeuge für alle: einen sonnengelben Dummyball am langen Seil, der so weit fliegt, das das Hundeherz höher schlägt. Er kam Anfang der Woche in einer großen Kiste an, in der ganz viele neue Spielzeuge für Hundejungs auf ihre Entdeckung warteten. Es ist mit Hunden ja so wie mit Menschen: das Spielzeug, das tagein, tagaus bespielt wird, ist doch irgendwann ziemlich langweilig. Wir wissen genau, wie weit es fliegt, ob es beim Aufprallen nach rechts oder links springt und den Geruch kennen wir auch in- und auswendig. Da ist so ein neues Spielzeug doch mal wieder eine echte Motivation. Die Menschen lesen ja auch ständig neue Bücher und wünschen sich eine abwechslungsreiche Speisekarte. Und natürlich sah man nach dem Spaziergang nicht mehr, dass der neue Ball ursprünglich mal sonnengelb war. Nein, nun ist er schmutzigbraun und richtig schön dreckig.

Und zweitens haben wir dann endlich unser Eis zusammen gegessen. Mmmmhhh war das lecker! Schon als Petra  mit dem dicken Packet auf der Hand zur Türe hereinkam, mussten wir alle ein riesengroßes Schleck machen. Hier die Dokumentation unseres Vanille-Himmels:

Meine Heldin Petra rettet Igel

Ich nehme alle neg. Aussagen von gestern zurück: mein Frauchen ist eine Igel-Heldin.
Aber beginnen wir am Anfang:  alles fing ganz normal, aber toll an:
der Sniffer – ein Suchröhrchen – ging mit auf den Spaziergang und natürlich ein (Ersatz-) Igel. Der Igel flog – dieses mal NICHT in den Baum – und der Sniffer wurde von Petra gut versteckt, damit ich Supernase arbeiten konnte. Machte das Spaß…

 

 

 

Langsam trödelten wir uns so den Rentnerweg entlang, bis wir schließlich zum „Igelbaum“ kamen: der Igel hing immer noch leuchtend im Baum und winkte uns von oben herab zu.

Frauchen hatte unterwegs Stöckchen gesammelt; die Dickköpfin hatte sich vorgenommen den Igel vom Baum zu holen.

Also macht sie ein Spiel daraus: sie warf (daneben) und ich holte ihr das Stöckchen wieder. Nachdem sie 2 weiter Stöcke im Baum versenkt hatte, traf sie ins „Orange“ und holte den Igel vom Baum. Als Dank für meine Hilfe durfte ich das Siegerstöckchen auseinandernehmen.
Danach war die Welt für uns beide wieder in Ordnung: der Igel kehrte heim in die Jackentasche…




Danach machte Frauchen wieder Nasen-Spass und ließ mich richtig schuften:

Was war das ein erfolgreicher Tag: ich glücklich, Frauchen glücklich und Igel wieder zu Hause…