Archiv der Kategorie: Regenbogenbrücke

Adonis ist über die Regenbogenbrücke gegangen

Einer der nettesten Hunde, die ich kenne, ist gestern in den Hundehimmel gegangen, warum und wieso, weiß ich noch nicht.

Adonis war ein Strassenhund aus Amerika, hatte aber Glück und bekam ein tolles Zuhause. Er war immer ein wenig zurückhaltend, hat durch unsere Buben aber viiiiel gelernt, besonders beim Spielen zu Knurren und er hatte ein feines Stimmchen.

Lieber Adonis, grüße alle Hundejungs, die die da oben triffst von uns.

Spike ist über den Regenbogen gelaufen

SpikeAm 28.03. erhielt ich die Nachricht von Beate, dass bei Spike Knochenkrebs diagnostiziert wurde. Was für eine schreckliche Nachricht…
Dann erhielt ich heute die Meldung, dass Spike gestern Nachmittag über die Regenbogenbrücke gelaufen ist…

Das sind so Momente, wo ich meinen alten Rupi anschaue und mich unendlich freue, dass der alte Herr – trotz Arthrose und Verknöcherung der Wirbelsäule – immer noch so gut drauf ist, obwohl ich auch weiß, dass unsere gemeinsame Zeit sehr endlich geworden ist.

Ich weiß noch, wie der kleine Spiky als ‚Handvoll Hund‘ am Diek im Büro saß. Hat er nicht noch auf den Teppich gepullert? Dann hatte der Kerl eine nicht so schöne Zeit bei seinem ersten Herrchen, so dass Spike eine Zeitlang Männer ziemlich doof fand. Nina und Beate haben aber sofort an diesem Thema gearbeitet und so entwickelt sich Spike ganz toll:
dieser Rottweiler hat nie begriffen, dass er ein ‚furchtbar gefährlicher‘ Hund sein soll.
Nun ist dieser große liebenswerte Hund da, wo nichts mehr weh tut und der Napf immer voll mit Leckerchen ist.

Liebe Beate, Nina und Peter – ich drücke euch ganz dolle

Connor ist über die Regenbogenbrücke gelaufen

Gestern gegen 16.30 Uhr mussten wir Connor gehen lassen…

Die Tierärzte – inklusive Susanne aus England – haben alles versucht. Zuerst sah es „nur“ nach Durchfall aus, also kocht man als guter Hundebesitzer Reis mit Huhn. Das hat er zu Anfang auch noch gefressen. Dann gab es Moro, lange gekochte Möhrensuppe. Die hat er auch noch mit Wonne geschlabbert. Der Durchfall wurde nicht besser, eher andersherum. Dann wollte Connor nicht mehr fressen: angeekelt drehte er den Kopf weg. Letzte Woche Mittwoch verschmähte er Käse, Schinken und Fleischwurst. Ich versuche es mit einem „Hundestängelchen“: das fraß er glückselig, ich war es auch, aber eine Stunde später wurde er unruhig und als ich ihn die Treppe runtertrug und an seinen Bauch kam, kam alles wie stinkendes Wasser wieder aus ihm raus. Der Blick von ihm… Schatzi, DU konntest nichts dafür.

Und was macht man als guter Hundebesitzer: wir pürierten alles, verdünnten es mit Wasser und gaben ihm die Pampe mit einer Spritze. Die Tierärzte packten alles in ihn rein, dass irgendwie versprach, ihn wieder auf die Pfoten zu bringen: Wurmkur, Antibiotika, B12, Antibrechmittel… Ich glaube, alles, was sie im Schrank hatten, wurde versucht. Und der brave Connor ließ alles mit sich machen.

Ab Freitag hing Connor dann am Tropf. Röntgen zeigen einen ganz leeren Hund, das Kontrastmittel, welches nach Erbrechen noch in ihm drin war, klebte nur an den Darmwänden… Die Ärzte waren echt ratlos. Samstag am Tropf, Montag am Tropf.

Dann haben wir unsere Freundin Susanne angerufen und sie nach Rat gefragt. Susanne ist Tierärztin und Chirurgin und schnibbelt halt gerne: „Aufmachen, dann weiß man was los ist!“ Unser Doc folgte, nach Austausch der Röntgenbilder und einem Telefonat, ihrer Weisung:

Pankreaskrebs!

Sehr schweren Herzens haben wir Connor in der Narkose gelassen.

Er hatte, bevor wir zum Arzt gefahren sind, noch in unserem Garten mit Schmitti Stöckchen holen gespielt, gezergelt, in der Sonne gelegen, sich puscheln lassen.

Das tut so weh, die Entscheidung treffen zu müssen und damit zu leben, dabei weiß man doch schon beim Kauf eines Hundes, dass der Tag kommt, an dem man eine sehr unangenehme Entscheidung treffen muss, da die wenigsten Tiere ruhig einschlafen und gehen…

In der Praxis konnten sich Schmitti und Ruppert von Connor verabschieden. Dann sind wir alle zum letzten mal gemeinsam nach Hause gefahren. Die Ecke im Garten haben wir schon vorher ausgesucht – man hat ja, auch wenn man es nicht wahr haben will, so eine Ahnung. Dort hat Micha, mit Hilfe von mir, Martina H., Martina und Jens, Connor beerdigt: von dort hat Conni einen guten Überblick über unseren Garten.

Alter toller Freund ich vermisse dich ganz dolle und ich sitze hier schon wieder tränenaufgelöst. Wer wird mich nun vor allem auf der Strasse warnen? Du hast aber auch mit deiner „Whisky-Belle“ alles angezeigt. Wir konnten dir nie klar machen, dass wir Menschen auch Sehen und Hören können.  Nie wieder wirst du den Kater Felix in Windgassen stundenlang anstarren. Wir haben uns immer überlegt, was du für Genickstarre haben musstest. Nun muss Schmitti lernen, mir das Bällchen in die Hand zulegen, denn du kannst auf den letzten Meter nicht mehr als Bällchen-Bringer einspringen. Ihr beide wart schon ein Dreamteam. Nie wieder wirst du deinen Hundejungs-Freund Felix beim Zergeln durch die Gegend ziehen. Nie mehr wirst du dich furchtbar über das Atmen von Ruppert aufregen. Keiner wird nun Schmitt und Ruppert schurigeln. Keiner wird mich mehr so lieb mit der Nase anstupsen, Niesen und aufdringlich gucken, um irgendwas zu bekommen. Keiner wird mehr ab 21 Uhr die Dentastix auf alle erdenkliche Arten einfordern. Ich kann nie wieder die wunderbaren Bärenohren puscheln oder die dicken Pfoten knuddeln…

Geliebter Connor, ich hoffe, wir waren dir gute Menschen und haben dir ein schönes Leben ermöglicht. Komme gut über die Regenbogenbrücke und warte auf uns alle auf der anderen Seite.

Rasmus ist über die Regenbogenbrücke gesprungen

Ich bin ganz traurig:
Rasmus war einer der ersten Hunde, die ich bei Frauchen kennengelernt habe, nachdem ich aus dem Tierheim zu ihr kam. Ich war sehr unnett zu ihm: immer bekam er Schimpfworte (der übelsten Art) um die Schlappohren gehauen. Selbst in einer grossen Hundegruppe suchte ich mir immer den armen Rassi aus, um so zu tun, als ob ich ihn fressen würde.
Aber Rassis Frauchen war toll: sie blieb dran und schlug meinem Frauchen vor, doch mal zusammen spazieren zu gehen…. und siehe da… mein Benehmen verbesserte sich zusehends.
Rasmus ist einer meiner ältesten und besten Freunde – auch wenn er es nicht hören möchte. War das schön mit ihm zusammen in Renates Auto zu fahren, zusammen im Kofferraum – Rassi musste immer zuerst einsteigen, so dass ich gar nicht auf die Idee kommen konnte, dass der Kofferraum nur mir gehört.
Als Frauchen einmal über ein längeres Wochenende wegfliegen musste, haben Rassi und seine Menschen mich bei sich aufgenommen und ich wurde wie ein Familienmitglied behandelt, durfte sogar mit aufs Bett: ich lins, Rassi rechts neben Renate.
Wie oft hat mein Frauchen Rassi mit auf einen Spaziergang genommen. Wir waren aber auch ein tolles schwarzes Team: alle Menschen wechselten die Strassenseite, wenn sie uns ankommen sahen, uns gefährliche schwarze Hunde (hahahahahaha….)
Und als wir mit unseren Leuchties – Rassi rot und ich orange – aus der Mählers im Dunklen zurückkamen und der Mann uns als „bengalische Hunde“ bezeichnet hat… Was hatten unsere Frauchen Spaß….

Leider haben wir uns schon lange nicht mehr gesehen und Frauchen wollte noch dafür Sorge tragen, dass wir uns vor deinem letzten Weg noch sehen, aber Menschen kommt immer was dazwischen….

Mein Frauchen hat beim Tippen schon die Tränen in den Augen.

Alter Freund, ich werde dich NIE vergessen, habe dir soviel zu verdanken und habe soviel Spaß mit dir gehabt (Igeldieb!!!!)

Warte mit Rakete auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke, damit wir demnächst wieder zusammen toben, rennen, buddeln, Spaß haben können…..

WuffWuff Ruppert

Rakete ist über die Regenbogenbrücke gegangen

P1020811Eigentlich wollten wir am 28.06.2015 seinen 17.Geburtstag mit einer großen Hundeparty feiern.

Gestern abend hat Toni, eines von Raketes Frauchen, mein Frauchen angerufen und weinte. Es ist soweit: Rakete kann nicht mehr. Der Tierarzt ist zu ihm nach Hause gekommen und hat ihn erlöst. Seine Frauchen haben ihm die Pfote gehalten.

Ach alter Freund, weißt du nochm wie wir uns in der Anfangszeit bei jedem Treffen in der Mählersbeck angefacuht, geknurrt und so getan haben, als würden wir uns gleich umbringen? Was haben wir unsere Frauchen auf Trab gehalten (hahahaha). Was haben wir noch letztes Jahr Spaß in Holland am und im Meer gehabt. Wir beide sind auf unseren alten Pfoten in den Wellen dahergewackelt, derweil die kleine Sally wie der Wind über den Strand gesaust ist. Weiß du noch, wie wir hinter der für Sally bestimmten Reizangel her waren, wir Rentner?

Du fehlst mir jetzt schon, ich weiß aber, dass wir uns hinter der Regenbogenbrücke wiedersehen und dann wieder viel Spaß haben werden, ohne Athrose und sonstige Wehwehchen. Fühl dich am Öhrchen geleckt.

Dein alter Freund Ruppert

PS: Connor und meine beiden Menschen Petra und Micha wünschen dir auch eine gute Reise

Spunky ist über die Regenbogenbrücke gesprungen…

Eine ganz traurige Nachricht hat uns heute von Spunkys Herrchen erreicht:
unsere kleiner Freund ist mitten im Spielen und Toben gestorben. Gerade hat Herrchen noch mit der neuen Kamera Bilder vom Kleenen gemacht, wie er gut gelaunt – wie immer – übers Feld hopst und im nächsten Moment fällt Spunky einfach tot um…

Das sind die letzten Bilder von unserem kleinen Freund… 10 sek. später war er schon tot.

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Liebe kleine Nervensäge, du wirst uns auf unseren Runden fehlen…

Deine Freunde Ruppert und Connor

Heute ist Mia über die Regenbogenbrücke gegangen

picsay-1384435658Meine Freundin Mia ist heute gestorben.
eigentlich wollten Frauchen und ich auf dem letzten Weg mit gehen, aber es hat leider nicht geklappt. Meine Freundin Mia ist – nachdem sie heute morgen anfing zu krampfen – noch alleine die Treppe runtergegangen, hat noch Gassi gemacht und dann konnte sie nicht mehr. Ihr Frauchen hat dann 2 liebe Menschen mitgenommen und ist zum Tierarzt gefahren, der feststellt, dass Mia wirklich gehen möchte…
Und jetzt ist sie gegangen und ich vermisse ihr „Seehundgebell“ jetzt schon.
Wir sehen uns und werden viel Spaß haben, aber das dauert noch….

Mein Freund Steini ist über den Regenbogen gegangen

IMG_3166Heute morgen hat mein Frauchen eine sehr traurige Mitteilung bekommen:
mein ältester Freund EINSTEIN ist für immer eingeschlafen. Er war wohl krank und hat heute aufgegeben.
Eigenschaften von Einstein, an die ich mich immer erinnern werde: LAUT, dick, manchmal nervig, süß, mein Ziehsohn, bester + geschicktester Kumpel, um große Rüden zu überfallen, verfressen, langhaarig, fordernd, schlau, schokonasig, „Schmalidünnbein“, KannMitVollemMundBellen, Stöckchenfan, Schreihals, Buddelprinz (-König bin ich), Plüschohr, WillNichtGebürstetWerdenDaEsZiept, und noch ganz viel mehr.

Mein Freund, ich vermisse dich jetzt schon.

Wir fahren gleich zu seinen Menschen, damit ich mich noch von Steini verabschieden kann und dann werden die Menschen und ich, Steini in seinem Garten den Start über den Regenbogen ermöglichen….

Jens hat ihm in seiner Lieblings-Buddel-Ecke im Garten ein Grab geschaufelt. Er hat ihn auch dorthin getragen, was ihm sehr schwer gefallen ist. Die letzten Meter haben ihm Martina und mein Frauchen geholfen. Dann haben sie ihn in seiner rosa Futterdecke in das Grab gelegt. Ich habe es nicht verstanden und habe laut rumgebellt, damit sie ihn wieder rausholen; aber er blieb wo er war und dann haben sie ihn mit Erde zugedeckt und ich habe ihnen tatkräftig geholfen.

Die Menschen waren sehr traurig und so habe ich alle getröstet.

Ich bin auch traurig, aber Steini, wir werden uns wiedersehen und dann werden wir wieder „große Vollrüden überfallen“…..

Maricka und Janina kommen

Oh, wie toll: die beiden kommen uns besuchen!!!
Gestern hat Frauchen mit Janina telefoniert, um zu hören, wie es der kleinen Maricka geht: es geht zwar besser, aber es könnte noch viel besser sein. Die Kleene muss wohl noch einige Tabletten schlucken, aber sie soll gut drauf sein, was uns ganz dolle freut.
Das Wochenende vor Ostern werden die beiden nach Wuppertal kommen, um mit uns hier viiiiiel spazieren zu gehen. Dann lernen wir die Kleene endlich persönlich kennen (und wahrscheinlich lieben).

Meine Freundin Sarah

Auf Janina freuen ich mich auch, vor allen Dingen will ich ihre Hand lecken, um ihr zu zeigen, wie leid mir das mit Sarah tut. Sarah war eine sehr gute Freundin von mir und ist leider letztes Jahr über die Regenbogenbrücke gegangen, wo sie nun auf uns wartet.
Außerdem will ich der Kleenen zeigen, was für ein toller großer Bruder ich sein kann….
Also werde ich mich noch ein klein wenig gedulden müssen… auch wenn es schwer fällt…