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Schnee in England

Ich schreibe heute auch im Namen meines Bruders Connor.

Wir weilen ja schon seit 1 Woche in Großbritannien. Ich bin ja schon ein alter Hase bzgl. dieses Landes, aber in dieser Konstellation bin ich noch nie zur Insel gefahren: Frauchen, Micha, Connor und ich in einem Auto mit gaaaanz viel Gepäck – das meiste für uns Hundejungs, hoffe ich. Das war schon aufregend und ich kam zuerst überhaupt nicht zur Ruhe. Die Reise hat dieses mal auch viiiiiel länger gedauert (Frauchen rast immer) und so kamen wir 4 sehr müde bei Frauchens Freunden an. Erste Tat: ab ins Bett…

Aber seit diesem kleinen Schläfchen haben wir schon viel unternommen und ich zeige Connor all die schönen (gut riechenden) Ecken hier. Mit den eiermann-Hunden hat er schon zusammen Weihnachtslieder gesungen. Frauchen und der Eiermann haben sich schlapp gelacht.

Und dann fing es vorgestern an zu schneien: welch Kühlung für die alten Füsse, wunderschön. Und wo muss man hierhin, wenn es kalt, schneeig und sonnig ist? Richtig, zu einem unserer absoluten Lieblingsplätzchen hier, den Long Mynd .

Aber seht selbst, wie wunderschön es da war:

Wenn wir ganz artig sind, fahren wir dann nochmal dahin??? BitteBitteBitteBitteBitteBitteBitteBitte…
WuffWuff Rupi & Connor

Kurzurlaub im Norden

Menschen machen, was sie wollen – ohne uns zu fragen. Und so packten sie Sachen zusammen, hoben uns ins Auto und fuhren los… Nicht zum Rentnerweg oder zum Bachweg, denn da wären wir ja ruckezucke gewesen… Nein, sie unterhielten sich über Hamburg. Wo ist das denn? War ich noch nicht, kenne ich nicht, muss ich dahin?

Ja, wir mussten dahin, denn unsere Freundin Janina, die mit Frauchen damals die Ausbildung zur Hundetrainerin gemacht hat, hatte einen Standesamttermin gemacht, damit sie ihren Thorsten heiraten konnte und wir waren alle eingeladen. Also ertrugen Connor und ich die lange Fahrt. In Hamburg angekommen haben wir dann Maricka kennengelernt: was für ein süßes Mädchen. Connor fand sie seeeehr nett…. Typisch, dass Frauchen kein einziges Bild von ihr gemacht hat; bedeutet, dass wir wohl nochmal nach Hamburg müssen ;-).

Und dann kam die Hochzeit und ich habe die Braut zum Standesamt geführt, wie ihr auf dem Bild sehen könnt. Ne, ist ein Scherz, aber ich habe mich in Schale geschmissen. Der Bräutigam Thorsten war schon ganz neidisch auf mein schickes Outfit: schwarzer Anzug und tolle Krawatte steht nicht jedem…  selbst Connor hatte eine Fliege an.

Nach dem ganzen Hochzeitstress sind wir 4 dann ans Meer gefahren: Laboe. Dort haben wir Hundejungs am Hundestrand im Wasser getobt: Stöckchen holen, nette Hundedamen kennenlernen, im Seetang und im Sand wälzen, Drachen ausbellen, rumhüpfen, wie ein Welpe und alles was Spaß macht… das war schön. Unsere Menschen sahen auch sehr entspannt aus. Dann sind wir 4 durch Laboe gebummelt: war das voll da. Frauchen und Herrchen haben was gegessen, wir haben Leckerchen bekommen.


Danach durften wir Jungs uns ins Auto legen, derweil die beiden sich das U-Boot und das Marinedenkmal angeschaut haben. Was haben wir gut geruht.

Eigentlich wollten wir noch einen Tag bleiben, aber Frauchen hat geschwächelt und so sind wir wieder den langen Weg nach Hause gefahren. Was waren wir alle kaputt…

Liebe Hundefreunde: ein Tag am Meer ist toll… müssen wir dringendst wiederholen…

WuffWuff Ruppert

Schon mal vorab ne lange Nase machen

6PfotenTeamDa Frauchen und ich demnächst wieder auf unsere schöne Insel fahren – und ihr nicht – will ich euch schon mal zeigen, wie schön es in GB ist. Dazu haben nette Menschen Webseiten erstellt mit vielen Sachen für uns Hundekinder:
dog friendly britain
best dog walks uk
dogs love cornwall

Ach und Spunky kommt ind er 2. Woche hinterher; der hat’s gut, gell???
Spunky und ich – ja, auch unsere Menschen – werden VIEL Spaß haben…

Urlaub am Meer

IMG_4436Frauchen und ich haben ein paar nette Tage mit Rakete, Sally, Moni und Toni in Nieuwvliet in Holland verbracht. Da meine Pfoten weh tun und ich heute nicht so viel tippen möchte, partizipiere ich von Frauchens Urlaubsbericht und verlinke ihn nur HIERHIN….
Achtet bei den Bildern mal auf meinen 16 Jahre alten Kumpel Rakete, wie viel Spaß der alte Herr am Wasser hat. Hoffentlich bin ich auch ncoh so fit, wenn ich 16 bin….

Und nun werdet neidisch auf so einen tollen Hundeurlaub….

Doofe Ferienzeit

GeheuleAndere Hunde freuen sich auf Ferien: denn da können Frauchen und Herrchen viiiiiel Zeit mit uns Hundekindern verbringen.
Mein Frauchen hat keine Ferien und so betrieben wir Alltag, der bei uns natürlich auch sehr lustig und ereignisreich ist. Der einzige Nachteil für mich ist, dass meine ganzen Hundekumpels irgendwo unterwegs sind und ihre Zeit nicht mit mir verbringen. Nein – kein Geheule, die sollen sich ja auch mal von mir altem Herrn erholen.
Und so werden Frauchen und ich eine schöne NICHT-Urlaubszeit verbringen…
Allen anderen Hundkindern: erholt euch gut….

Ein Frohes Neues Jahr

Glückskeks_1Zuerst einmal wollen wir Euch allen ein tolles Jahr 2014 wünschen, mit mindestens genau so viel Spiel, Spaß und Quatsch wie im letzten Jahr! Und natürlich wünschen wir Euch und uns gaaaannz viel Gesundheit, sonst macht nämlich das tollste Spiel und der tollste Spaß keinen Spaß!

Ihr habt bestimmt schon bemerkt, dass wir die letzten zwei Wochen verreist waren. Das ständige Gereise ist ja einerseits ganz schön, weil wir dann mal neue und andere Wege gehen können. Es sieht ja immer mal alles etwas anders aus, vor allem riecht es überall anders ganz anders und ich kann wieder neue Geruchslandkarten anlegen oder die vom letzten Mal überarbeiten. Ich weiß ja immer al allererster, wo der beste Komposthaufen ist, wo die Katzen ihre Geschäfte verrichten und wo det beste Kuhmist gelagert wird. Und dann passiert ja auch immer mal etwas Neues – dazu später.

Auf der anderen Seite muss ein Hund eigentlich nicht verreisen. Das ist immer sehr anstrengend, weil wir uns immer wieder neue Kuschel- und Schlafplätze ergattern und einrichten müssen, dann ist der Tagesablauf nicht wie gewohnt und wir bekommen vor allem morgens viel zu wenig Schlaf, so dass wir abends so müde und kaputt sind, dass wir blöden Streit miteinander bekommen, und dann fehlen uns natürlich auch unsere Kumpels und die dazugehörenden Menschen von zu Hause :(. Und: das allerschlimmste ist, dass wir viel weniger spielen – weil wir ja ständig neue Wege erwandern müssen.

Aber nun zum Positiven: Was meint Ihr, was wir alles erlebt haben?! Wir sind im Schnee gewandert und haben uns dort mit Wonne im Kuhmist gewälzt (der wurde wohl gegen Schnee und Eis auf der Straße verteilt). Wir sind im strömenden Regen auf den Berg gelaufen und irgendwann fing es an zu schneien und wir konnten im schönsten Schnee herumtoben. Wir sind zu einem Familienhotel auf einen anderen Berg gestiegen und haben dort zwei Hunde kennengelernt, die – IHR GLAUBT ES NICHT! – auf dem gesamten Gelände völlig unangeleint herum laufen durften. Das eine Mädchen – ich habe es Füchschen genannt – fand ich ganz toll, und sie mich auch (blink), aber der große Schwarz-Weiße, den mochte ich gar nicht. Sieht man auch auf dem Bild, ich habe dem ganz schön meine Zähne gezeigt.

Und dann gab es dort noch einen Bernhardiner, der leider nicht auf einem Bild ist. Der war ja mit allen Wassern gewaschen. Er schloss sich nämlich immer Hundewanderern an und ging mit ihnen vom Hotel ins Tal. Und unten im Tal setzten die Wanderer ihn dann in die Seilbahn  und schickten ihn zum Hotel zurück. Praktisch – oder?

Dann haben wir noch eine ganz tolle Schneewanderung an Felix´ Weiher gemacht. Am Felix Weiher haben wir ganz tollen Schnee gesehen, der glitzerte nicht nur, sondern sah von weitem ganz flauschig und weich aus. Bei näherem Betrachten konnten wir sehen, dass er aussah, als würde er überall blühen oder hätte kleine Federn. Und auf dem Rückweg haben wir tatsächlich auch Stöcke zum Spielen gefunden. Mann, war das toll, ich konnte gar nicht aufhören, mich zu freuen und bin laut knorzelnd durch den dicken Schnee gehüpft. Ein  anderes mal sind wir einen Sagenweg entlang gelaufen, dort habe ich dann gleich mal den Rasterle-Stein ausprobiert. Der Stein sieht wirklich aus wie ein ganz großer Stuhl. Das könnt Ihr auf dem Bild nicht richtig sehen, weil ich den unteren Rand abschneiden musste, ich bin ja immer so aufgeregt, wenn ich fotografiert werde – und das sieht man so… .

Wir sind einmal (zum Glück nur einmal 🙂 ) auch in einer Stadt gewesen, davon habe ich jetzt aber kein Bild ausgesucht, Weihnachtsbeleuchtung interessiert Hunde ja nicht.

Und abends, ihr könnt es Euch vorstellen, haben wir uns den Bauch vollgeschlagen und sind selig entschlummert. Ach, es war ja doch sehr schön.

Sentiero Lino Pederiva – endlich mein eigener Weg

Nachdem hier schon Felix über seinen eigenen Weiher berichtet hat und Rupi uns ausgeklärt hat, dass nach ihm sogar eine Klamm benannt worden ist, möchte ich Euch nun endlich und voller Stolz darüber berichten, dass ich ja einen eigenen Klettersteig habe! Da staunt ihr, nicht wahr.

Da gibt es nämlich den Klettersteig (auch „via ferrata“ genannt) Lino Pederiva. Und ich habe es extra recherchiert, Lino ist die italienische Kurzform von Linus. Die Namensbedeutung von Linus ist nicht so schön (irgendetwas mit Klagen, das passt ja gar nicht zu mir, aber immerhin gibt es ja den Heiligen Linus, Bischof in Rom). Aber ich wollte ja von meinem Weg erzählen.

Zuerst sind wir mit einer großen Seilbahn gefahren. Die Frau am Ticketverkauf war mal wieder garstig zu uns Hundjungs und bestand auf das Anlegen des Maulkorbs (ist ja manchmal in Italien Pflicht, manchmal kümmert sich kein Mensch). Naja, wir sind so schnell in der Kabine verschwunden und dann führ die Seilbahn  auch schon los, sodass gar keine Gelegenheit war, die Maulkörbe, die ja schon am Hals hingen, auch wirklich um die Schnauze zu legen. Und die Menschen in der Seilbahn waren auch sehr nett und haben alle aufgepasst, dass sie uns nicht ständig auf Pfoten oder Schwänze treten.

Nach der Seibahnfahrt mussten wir dann noch 400 Meter breite Skipisten nach oben steigen, dann kam endlich mein Sentiero: Zuerst über den Berggrat, so dass ich nach rechts und links schnuppern konnte – die Menschen schauten sich wohl die Berge rechts und links an – zum Teil über wiesiges Gelände, aber auch über so trockene Steine, dass selbst ich auf dem Staub wegrutschte, und später dann mehr am Hang entlang. Und hier gab es dann ein paar Stellen, an denen Seile am Fels (deshalb auch „via ferrata“)gespannt waren, so dass die Menschen sich dort festhalten konnten. Das brauchen wir Hundejungs ja wirklich nicht, mit vier Pfoten sind wir super geländegängig und bewältigen auch größere Steine locker durch Hinuntergleiten und -hüpfen.

In diesem Jahr war das Wetter ja so gut, dass es uns schon ziemlich warm geworden ist. Wenn keine Wolken auftauchen, ist es auch in 2500 m Höhe warm, zumal unser dunkles Fell ja schön die Wärme speichert. Also haben die Menschen immer viel zu trinken mit und wir finden natürlich auch selbst das kleinste Wasserrinnsal und die schönsten Kuhtränken. Aber wir haben dann zum Abkühlen doch eine längere Pause im Schatten einer Hütte gemacht.

Also mir gefällt mein Klettersteig wirklich gut, für Hunde ist er kein Problem zu gehen, zumal wir ja auch schwindelfrei sind. Und eigentlich ist es auch mehr ein sentiero als ein via ferrata (das sind ja eigentlich auch „schöne Worte“).  Und hier sind die Bilder:

 

Felix`eigener Weiher

Bisher habe ich es ja ganz versäumt, Euch zu erzählen, dass es einen kleinen See gibt, der nach mir benannt worden ist: der Felixer Weiher! Ich bin immer mächtig stolz, wenn wir dorthin fahren, um zu schauen, ob am See alles in Ordnung ist.

Nebenan gibt es auch einen Ort, der St. Felix heißt, da sind wir aber noch nicht gewesen, weil wir Hundejungs Orte nicht so mögen. Mir ist es meistens so fad in Orten, dass ich keine Lust habe, die Pfoten richtig hoch zu nehmen und dann schlurfe ich mit den Krallen so laut über den Asphalt, dass meine Menschen gleich merken, dass wir besser woanders hin gehen. Wald und Wiese und Seen und Bäche und lustige Wurzelstiege sind mir einfach viel, viel lieber. Was es da alles zu entdecken und beschnuppern gibt! Und irgendwo im Wald liegt auch meistens super tolles Spielzeug für uns herum, Stöcke und Tannenzapfen, und dann können wirimmer wieder unsere Menschen zu einem Spiel motivieren. Das ist ganz wichtig, weil denen die weiten Wege im Wald sonst auch schnell langweilig werden. Oder, und das ist das allerbeste, es gibt ein selbstgeschmiertes Brot aus dem Rucksack mit Leberwurstaufstrich oder Salami. Das bekommen wir immer, wenn wir ganz lange unterwegs sind.

So wie am Felixer Weiher. Zuerst haben wir nur am See geschaut, aber dann sind wir seitlich vorbeiggangen, berghoch und bergab, über Bäche geklettert und durch sie hindurchgegangen und dann waren wir am Gantkofel und haben ein Gipfelkreuzbild gemacht. Da durften wir dann aber überhaupt nicht so herumlaufen, wie wir wollten, angeblich, weil es hinter dem Gipfelkreuz ganz, ganz steil bergab geht. Weil wir so klein sind, konnten wir nichtmals auf Bozern gucken, aberl das ist ja auch gar nicht so interessiert für uns. Sind wir eben an den Bäumen und Sträuchern schnuppern gegangen.

Und am nächsten Tag sind wir auf einen anderen Berg gegangen, über einen tollen Wurzelsteig nach oben. Linus ist auf solchen Wegen immer ganz lustig, er geht dann langsam Pfote für Pfote und die Menschen sagen, dass sei wohl sein Berggang. Jedenfalls sind wir so hoch gekommen, dass da noch Schnee lag. Da mussten wir direkt rein und uns wälzen. Super. Und dann noch ein paar Hundert Meter durch richtig dicken Schnee stapfen, der aber an der Oberfläche schon so weich war, dass wir mit unseren schmalen Pfoten immer wieder eingesunken sind. Das war toll – aber auch anstrengend.

Nach so einem Tag ruhen wir uns immer aus und schlafen ein wenig – bis irgendwo in der Nachbarschaft die Kinder von ihren Ausflügen zurück sind. Dann spielen wir nochmal und fallen spät am Abend ganz, ganz müde in unsere Körbchen.

So ist das am felixer Weiher. Bin mal gespannt, wann wir da wieder hinfahren. Vielleicht suchen wir ja auch mal einen Berg aus, der nach Linus benannt ist: Monte Linus zum Beispiel oder noch besser: Cima Linus. Oder eine Hütte, in der es leckere Würstchen gibt, das würde auch noch besser zu Linus, dem Allesfresser passen. Genau: eine Linus Alm oder eine Malga di Linus mit extra dicken leckeren Würstchen mit Brot, aber ohne Senf, für alle Hunde. Bin ich gespannt, wann wir da mal hingehen.