Archiv der Kategorie: Mirakel

Der Rupi-Bär ist 16

16 Jahre, davon 13 bei mir und 13,5 mit mir, denn ich war ja seine Gassigängerin im Tierheim.

Geliebter kleiner – er ist geschoren und sieht nun so klein aus – alter Hund … ich muss es immer wieder sagen: DU bist eben mein Geschenk des Himmels. Ich komme immer mehr darauf, dass das Schicksal uns zusammen gebracht hat, als wir einander dringend brauchten. Das Versprechen, was ich dir damals gegeben habe, werde ich bis zur letzten Sekunde deines Lebens halten: ich bin immer für dich da und du kannst dich noch so „arschig“ aufführen, wie du möchtest: du wirst mich nie mehr los. Dafür hast du auch auf mich aufgepasst, dass ich keine Dummheiten mache.

Nun bist du ein alter Hund mit einer weißen Augenbrille, einer weißen Schnüss, weh tuenden Beinen und die Wirbelsäule mag auch nicht mehr so recht. Du klebst an mir – und wenn ich nicht da bin an Micha – und verlässt dich in allen Lebenslagen auf uns. Danke für dein Vertrauen, das ehrt uns sehr!

Genieße deine Tag mit uns und bei uns. Wir werden alles tun, damit es dir gut geht und an nichts fehlt. Für dich schalten wir alle ein wenig runter, damit du uns immer noch begleiten kannst, denn du gehörst zu uns und ganz besonders zu mir: du bist und bleibst mein Herzhund!!!

Herzlichen Glückwunsch zu deinem 16. Geburtstag, Hund aller Hunde!

Rupi ist nun 15 Jahre jung

Frauchen Petra schreibt:

Mein alter Freund Ruppert wurde am 17.06.2016 15 Jahre jung
Ok, genau genommen. weiß ich gar nicht, wann der alte Herr 15 wird, aber vor 15 Jahren habe ich den schwarzen Teufel aus dem Tierheim Velbert abgeholt.
Was haben wir Kämpfe ausgeführt und der Maulkorb wurde ein ständiger Begleiter für mich, lag und liegt auch heute noch auf dem Nachttisch neben dem Bett. Auch wenn Rupi wie ein alter netter Bub aussieht, er hat es heutzutage immer noch faustdick hinter seinen süßen Schlappohren – und er ist immer noch schnell wie eine Natter (hat letztens noch eine neue Tierärztin beim Dr. Willich erlebt – keine Sorge: Rupi hatte den Maulkorb auf)

Dieser Hund ist mein Lebensretter, denn er hat mich durch eine sehr schwere Zeit begleitet. Wahrscheinlich war gerade sein schwieriges Ich eine Herausforderung, die mich von Dummheiten abgehalten hat, denn ich habe ihm versprochen auf ihn aufzupassen und ihn NIE wieder abzugeben.
Rupi wäre der typische Wanderpokal geworden und wäre sein Leben lang immer wieder im Tierheim gelandet, jedes mal schlimmer. Aussagen der Tierheimmenschen, wie „An den schwarzen Teufel gehen wir nicht dran“ habe ich öfters zu hören bekommen….

Egal, am 17.06.2004 zog mein schwarzes Herzblatt bei mir ein und seit dem Tag waren wir – bis auf 1 Wochenende und 1 Krankenhausaufenthalt – zusammen unterwegs. Durch ihn habe ich sehr nette Menschen und Hunde kennengelernt, habe, um ihn besser zu verstehen, meine Hundeausbildung gemacht und erfreue mich jeden Tag an dem alten Schlawiner. Und wenn wir Spaziergänge machen, läuft er mit glücklichen Ohren mit, zwar etwas langsamer als früher, will immer noch einmal das Bällchen im Maul gehabt haben, plantscht immer noch gerne im Wasser – früher hat er km in der Ruhr gezogen – und schläft abends selig am Fußende meines Bettes ein, wo ich ihn morgens echt wecken muss.

Mein herzallerliebster Ruppert: du bist der tollste Hund auf der ganzen Welt, du bist einzigartig.
So was wie dich gibt es NIE wieder.

Mirakel: Frauchen und Herrchen tragen jetzt Ringe…..????

Geheule… ist das so was wie ein Halsband oder ein Geschirr für uns? Oder ist das so was, wie die lustigen Herzchenanhänger, die manche Hunde am Halsband tragen? Oh bitte nicht….
Auf alle Fälle war gestern viel los und wir wurden vorher gebürstet und bekamen mal wieder Schlips (ich) und Fliege (Connor) an. Frauchen und Herrchen rochen ein wenig aufgeregt. Wir dachten schon, dass es evtl. in Urlaub gehen würde, aber die Tour endete auf einem Parkplatz.

Zuerst mussten wir im Auto bleiben und sollten uns benehmen. Dann wurden wir rausgeholt und mussten uns anständig mit unseren Menschen auf eine Treppe setzen und lächeln. Viele Menschen haben uns fotografiert. Dann ließen unsere Menschen und die anderen Menschen, die da waren, rote Herzchen-Luftballons starten.
Connor und ich verstanden die Welt nicht mehr…

Danach ging es in ein Cafe, wo wir beiden ein wenig ausruhen konnten, während unsere Menschen mit ein paar anderen frühstückten. Klar, wir bekamen auch was ab.: Fleischwurst, mmmmhhhh.

Wir verstanden aber immer noch nicht, was denn los war… musste doch was mit den Ringen zu tun haben. Evtl. so was wir chippen?!?

Dann ging es zurück zu unserem Auto, was lustig geschmückt war, mit Fähnchen, bunten Bändchen und irgendwas stand hinten auf der Tür. Gut, dass wir nicht im Auto gewesen sind. Das hätte Ärger gegeben, aber seltsamerweise freuten sich unsere Menschen darüber. Sehr, sehr seltsam… Könnten es Ungeziefer-Ringe sein mit Chemikalien, die die beiden nicht vertragen?!?

Zu Hause angekommen werkelte Herrchen an Klingel und Briefkasten rum. Vorher stand da sein Name. Nach dem Werkeln stand das Frauchens Name und seiner in Klammern… Mir schwant was… Und dann nahmen sie uns zur Seite und erklärten uns, dass wir jetzt eine Familie sind und alle einen Nachnamen haben….

Darf ich vorstellen: Familie Glückmann:

DreamTeam auf 12 Pfoten
DreamTeam auf 12 Pfoten

Wir wollen es kühl…

cha_6Was für eine Hitze! Nun ist es überall so heiß, dass wir gar nicht mehr wissen wohin. Zum Spielen haben wir keine Lust, nicht einmal zum Spazierengehen. Höchstens, wenn dann irgendwann – am besten schnell – ein großer Teich oder ein toller Bach kommen, aus dem wir Stöckchen holen können. Dabei spritzen wir uns ja richtig schön nass, oder wir werden gleich komplett nass, weil wir schwimmen können.

Aber zu Hause ist es ja schon mühsam. Selbst im Körbchen müssen wir hecheln. In der Vergangenheit haben wir dann oft Claudias T-Shirts nassgemacht und die angezogen. Sah doof aus, weil wir auch noch einen Knoten über der Hüfte hatten, dort wurde alles Material zusammengefasst, das für unseren schlankne Körper zu viel war. Und getropft haben wir auch, wo wir gingen und lagen zogen wir eine Wasser-Tropfspur hinter uns her.

Da haben wir in diesem Jahr mal etwas Anderes ausprobiert: Ein Cool-Mäntelchen. Das lassen wir von innen von unseren Menschen nass machen. Wenn es nicht klitschnass ist, dann tropft nichts. Aber wir haben immer ein kühles, kein nasses!, Fell und müssen gar nicht mehr so doll hecheln. Und auf der Oberseite soll es auch ein Material haben, dass die Sonne vom Körper wegreflektiert, wie Jalousien vor den Fenstern. Aber wer ist schon so bescheuert, jetzt auch noch in die Sonne zu gehen?!

Wir sehen zwar nicht toll aus, haben es aber angenehm (linus hat natürlich auch so ein schickes Teil, wollte aber nicht vor die Kamera, hat nur gebellt, wie verrückt.). Herrchen fragt schon, ob es diesen Mantel nicht auch in ganz Groß gibt… 🙂

Felix_kühl3

 

 

 

Liebster Award – Linus beantwortet Lotta-Filipas 11 Fragen

Ruhr_8In der letzten Woche hat Lotta-Filipa uns ja für den „Liebster Award“ nominiert. Das geht ja so, dass hund 11 Fragen beantworten, sich neue 11 Fragen ausdenken und die an andere bloggende Lieblingshundekumpels weiterreichen soll. Also dann:

1. Wenn du die Wahl hättest: Lieber Zweibeiner oder Vierbeiner? – Bitte begründe deine Entscheidung.

Also, liebe Lotta-Filipa, das lässt sich ganz klar beantworten: Ich halte mich immer eher an die Zweibeiner. Und dabei natürlich auch nicht wahllos an irgendwelche Zweibeiner, sondern vor allem meine. Denn die haben das Futter – das ist für mich ganz wichtig -, außerdem denken sie sich immer eine schöne Bespaßung aus, fahren mich in der Gegend herum, damit ich immer unterschiedliche Wege gehen und meine bis ins kleinste Detail angelegten Geruchslandkarten ständig auf dem neusten Stand der Dinge halten kann und geben mir Schutz, wenn ich an schrecklich großen und bestimmt ganz furchtbar bösartigen Hunden vorbei muss oder mich vor schlimmen Gewitter- oder Silverstergrollen so schlimm fürchte. Und ganz ehrlich: Anderen, noch dazu fremden, Hunden gehe ich Ruhr_6sowieso lieber ganz aus dem Weg. Da weiß ich nie, was für ein Rüpel da so bei ist. Und meine Erfahrung zeigt, dass ich es bin, der einen auf den Deckel bekommt, Felix oder Ruppert oder Connor passiert das nie. Und deshalb findest Du mich bestimmt auf einer Wiese bei der Maulwurfshügelkontrolle, wenn wir uns mal auf einem Spaziergang begegnen würden. Obwohl – Mädchen mag ich eigentlich sehr, und weil ich so ein vornehm zurückhaltender Hund bin, finden die meisten Hundemädchen mich eigentlich auch sehr nett….

2. Stöckchen oder Bällchen? Käse oder Leberwurst?

Also auf jeden Fall wähle ich das Essen. Leberwurst natürlich lieber als Käse, aber Käse esse ich natürlich auch sehr gerne, wenn gerade keine Leberwurst zur Hand ist. – Hm? Felix tippt schon wieder auf meiner Schulter herum und meint, ich solle die Frage mal P1020045genau lesen, es ginge nicht um die Entscheidung spielen oder essen, da wäre wohl mal wieder mein ewiger Appetit mit mir durchgegangen. – Tatsächlich, das sind ja zwei Fragen. Also: wir spielen ja grundsätzlich mit allem, morgens meistens mit einem Ball, auf dem langen Nachmittagsspaziergang dann mit Stöcken und Tannenzapfen. Unser Mensch würde ja auch nachmittags einen Ball mitnehmen, aber wir sind ja spiel- und ball- und hüteverrückte Hunde. Du kannst Dir nicht vorstellen, was wir gemeinsam für ein Theater machen können, wenn unser Mensch einen Ball in der Tasche hat: Wir gehen den ganzen Weg rückwärts, laufen unseren Zweibeinern ständig vor die Füße, Felix bellt laut, auffordernd bis schurigelnd, wenn wir nicht SOFORT den Ball ins Maul bekommen. Dafür lassen wir die Bälle dann aber auch gerne mal irgendwo liegen – und dann gehen wir alle rückwärts auf der Suche nach dem Ball. Ich glaube, das nervt unsere Menschen, deshalb lassen sie nachmittags meistens den Ball zu Hause. Und was die Essensfrage betrifft: ich esse alles gerne – auch das, was ich nicht essen soll -, aber am liebsten natürlich Leberwurst!

3. Würdest du das Geheimnis um das ultimative Rezept für Hundekekse hier öffentlich lüften?

Eis_8Weil ich ja so zum Hüftspeck neige, gibt es kaum Naschereien zwischendurch, schon gar keine selbstgemachten. Aber ich esse natürlich alle Arten von Hundekeksen sehr gerne, da bin ich nicht so wählerisch, Hauptsache es gibt überhaut welche.

4. Was hältst du von Hundekumpels, die tolle Tricks drauf haben?

Tricks sind mir eigentlich egal. Die beeindrucken mich nicht und nerven mich auch nicht – ich bin ja meistens sowieso buddeln oder Maulwürfe kontrollieren, wenn wir andere Hunde treffen. (Psst… Felix ist gerade mal weg: Ich finde schlaue Hunde, die immer damit angeben, was sie nicht alles können und wie toll sie doch für Ordnung sorgen, ziemlich nervig. Die, die immer alles können, verlorene Handschuhe wiederfinden, jeden Ball stundenlang suchen, P1020193Leinen mitbringen oder den Menschen den Ausgehfrack (unser Wort für unser Geschirr)  vor die Füße werfen, wenn sie rauswollen, die, die immer alles ganz wissbegierig lernen wollen und sogar bei den Menschen über den Rücken springen, um an den Ball zu kommen, die finde ich eigentlich… ganz ehrlich?… wie die Streber, die mit ihren schlauen Brillen in der Schule immer in der ersten Reihe sitzen und nach jeder Stunde mit einer weltbewegenden Anmerkung zum Lehrer laufen … Felix kommt wieder, psst, nichts verraten).

5. Was tust du, um dein Herrchen aus der Reserve zu locken?P1050185

Nichts, das macht bei uns Felix! … Der tippt mir schon wieder auf die Schulter. Ich soll schreiben, dass ich so lange die Schublade mit den Kaustangen anschauen kann, bis unseren Menschen auffällt, dass wir heute ja noch gar keine hatten. Das stimmt.

6. Wie stehst Du dazu, dass Dein Halter über Dich bloggt?

Das ist bei uns ja anders, das machen ja nicht die Menschen, das machen wir ja selber. Aber die Menschen haben uns auf die Idee gebracht. Weil ich nämlich, wenn ich nicht buddele oder Maulwürfe kontrolliere oder spiele, immer zwischen den Menschen gehe und ihren Gesprächen lausche, haben die immer über mich gelacht und gemeint, ich würde abends bestimmt ihre Themen „im Internet“ veröffentlichen. So entstand die Idee. Ruppert hat sich bereit erklärt, seinem Frauchen doch etwas genauer über die Schulter zu schauen, um sich die notwendigen wordpress-Kenntnisse anzueignen und dann ging es vor nun schon über zwei Jahren los.

7. Ist dir im real life schon einmal ein Hundekumpel begegnet, den du in der Virtualität kennengelernt hast?

Ja, vor kurzem haben wir uns – sogar über Facebook, obwohl wir da eigentlich nicht aktiv fb_sp_2sind, sondern nur mal ab und zu mitlesen –  mit Chica und Findus verabredet. Auf unserer freitäglichen Lieblingsrunde mit schwimmen (nur im Sommer, sonst droht Lungenentzündung), spielen und Käsekuchen (dann sind auch die Menschen glücklich und zufrieden J). Und ich Schussel habe gar nicht mitgekriegt, dass Chica ein Mädchen ist, das hat Conner mir erst später verraten, ich bin ja die ganze Zeit — Du ahnst es schon.

8. Hast du schon einmal versucht, deinen Menschen zu erklären, wie dein Vomeronasalorgan funktioniert?

Ehrlich gesagt, liebe Lotta-Filipa (bist Du etwa auch so ein Schlauberger-Streber?) habe ich bis gerade überhaupt nicht gewusst, dass ich so etwas habe. Ich hätte auch, vor meiner Wikipedia-Lektüre, weit von mit gewiesen, so etwas Unanständiges überhaupt mit mir zu führen. Und für lange Erklärungen fehlt mir sowieso der Wortschatz, ich habe ja einen Migrationshintergrund. Ich bin ja mehr der Befürworter der nonverbalen Kommunikation, aber nur, wenn es ums Essen geht, und die funktioniert weltweit, sogar bei Kindern!

9. Wenn die Hundesteuer an ihren eigentlichen Zweck gebunden wäre, wofür würdest du das viele Geld ausgeben?

Für Essen natürlich. Ich würde mir ein super leckeres Hundebuffet beim Barf-Laden meines Vertrauens bestellen, nur Lamm und Pferd und Blättermagen in ganzen Stücken.

10. Das Gerücht hält sich hartnäckig, dass der Hund der beste Freund des Menschen ist. Wie siehst du das?

P1080735cIch glaube schon, dass wir die besten Freunde unserer Menschen sind. Also, vielleicht können sie mit uns nicht so ausführlich über ihre Sorgen reden – wir können nicht so gut zuhören, dafür aber können wir sie eigentlich sehrt gut aufmuntern -, sie können auch keine philosophischen oder gesellschaftspolitischen Diskurse mit uns führen, die Tagespolitik interessiert uns nicht, zum Lesen fehlt uns meistens die Zeit und bei Literaturzirkeln interessiere ich mich auch mehr für das, was auf dem Tisch steht. Dafür sind wir aber sehr empathisch und wissen genau, was unsere Menschen gerade brauchen. Als sich nämlich Claudia beim Spaziergang so richtig schön die Bänder gedehnt hat, weil sie auf einem Herbstblatt ausgerutscht oder umgeknickt ist, auf dem Boden lag und vor Schmerzen die Sterne hat kreisen sehen – da hat Felix ihr, wohl zur P1080713Aufmunterung, einen Stock auf den Bauch geschmissen und sie mit dem schönsten Spielgesicht angeschaut… Ich bin dann mal buddeln gegangen.  Also, ich finde schon, dass wir ganz gute Freunde sind und zusammen immer wieder durch dick und dünn gehen – im Moment ja meistens Matsch.

11. Und umgekehrt? Wird dann ein Schuh daraus: Ist der Mensch des Hundes bester Freund?

P1030371Da muss ich jetzt mal ganz ernst werden. Da kommt es nämlich auf den Menschen an. Meine Menschen sind auf jeden Fall meine besten Freunde, denn sie sorgen gut für mich und achten auch noch darauf, dass ich Spaß habe und Hund sein darf. Aber es sind ja nicht alle Menschen so. Ich stamme ja ursprünglich aus Irland und da hat man mich einfach so weggegeben, weil mich meine Menschen da nicht gebrauchen  konnten. Ich lerne ja  nicht so gerne, gehe ja lieber buddeln und habe wohl nie richtig rechts und links gelernt, um Schafe hüten zu können. Und da haben mich die Menschen einfach weggebracht, in so ein Haus, in dem schon andere Hunde waren. Und wäre ich da nicht innerhalb von ein paar Tagen wieder abgeholt worden, um nach Deutschland auswandern zu können, dann wäre ich da getötet worden. Jetzt habe ich es also ganz gut getroffen, aber es sind nicht alle Menschen gut zu Hunden. Aber es stimmt schon, meine Menschen sind jetzt schon meine Freunde und dazu zählen sicherlich auch noch Petra und Micha und Sabine. Auf die kann ich mich jedenfalls richtig gut verlassen

 

Mirakel der Woche: Wir sind NOMINIERT für den Liebster-Award!

FelixWas es nicht alles gibt! Von Claudia und ihrem Blog weiß ich ja, dass da schon einmal ein Blog-Stöckchen geflogen kommt oder der Blog mit einem Blog-Award ausgezeichnet wird. So richtig vorstellen konnte ich mir darunter bisher nichts. Stöckchen kenne ich zwar sehr gut, aber nur aus dem Wald und meistens sind sie aus Holz. Und einen Award…? Kommt im Hundeleben meistens nicht vor. Ein richtiges Mirakel ist das also.

Aber: Wir sind ja bloggende Hunde und da haben wir uns nicht nur in die Tücken der Bits und Bites locker eingearbeitet, sondern machen uns auch ganz entspannt vertraut mit den wunderlichen Dingen, die mit dem elektronischen Tagebuch zu tun haben. Vor allem, wenn wir von dieser netten Berliner Hündin mit den riesengroßen Ohren mit einem Blog-Award ausgezeichnet werden! Lotta-Filipa nämlich hat uns für den Liebster-Award nominiert.

Dazu hat sie sich viele vertrackte Fragen ausgedacht, die wir nun beantworten sollen. Und sie hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wir ALLE sie beantworten sollen. Ha, Jungs, da könnt Ihr Euch schon mal Gedanken machen und Eure Antworten vorschreiben und dann fröhlich mit den dicken Pratzen in die Tasten hauen. Und Connor, finde ich, ist natürlich auch dabei. – Da fällt mir ein: Liebe Menschen, macht endlich mal ein Header-Foto von uns allen! Sonst weiß ja keiner, dass Connor mit ins Hundejungs-Rudel gehört.

Ich muss jetzt wieder weg vom Schreibtisch – ein Klausurberg muss dringend korrigiert werden – noch so ein Mirakel! Und ich bin heute sowieso ein bisschen kaputt: Der Arztbesuch hat mich schon ziemlich geschlaucht und ich weiß gar nicht, ob es die Spritze war, die der nette Doktor mir verpasst hat, oder mehr die Aufregung im Warte- und Behzandlungzimmer, die mich heute so schläfrig macht…

Mirakel der Woche: wenn Menschen Langeweile haben…

.P1030840.. kommen sie auf lustige Ideen:
Frauchen hat mir vor längerer Zeit einmal erzählt, dass wir Hunde „Gesetzen unterliegen“; einige Kumpels mehr, als andere: Landeshundeverordnung schimpft sich das, glaube ich.

Nun kam sie gestern nach Hause und berichtet, dass die Stadt Wuppertal – die zu den teuersten Hundesteuer-Städten Deutschlands zählt…:

Höhe der Hundesteuer in Wuppertal (Stand 2014)
Die Steuersätze sind unabhängig von der Größe, dem Wert oder dem Geschlecht

des Hundes. Die Steuer ist in vier Teilbeträgen:
am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. des Jahres zu entrichten.
Sie beträgt:

  • für einen Hund vierteljährlich 40,00 EUR (jährlich 160,00 EUR),
  • ab dem zweiten Hund vierteljährlich pro Hund 72,00 EUR (jährlich 288,00 EUR),
  • für gefährliche Hunde (sogenannte Kampfhunde) beträgt die Steuer für
    jeden Hund vierteljährlich 250,00 EUR (jährlich 1.000,00 EUR).

… sich mal wieder was Lustiges bzgl. der Leinenpflicht ausgedacht hat:

ihre Kollegen machten sie darauf azufmerksam, dass in der Rundschau, einem Papierdinges für Menschen, vom 03.12.2014 zu lesen war, dass „… Hundebesitzer ab dem 1.Janar 2015 genauer auf ihre Vierbeiner (uns) aufpassen müssen…“

Wat en Quatsch unsere Menschen auf so etwas aufmerksam machen zu müssen. Mein Frauchen passt auf Connor und mich und unsere anderen Hundekumples IMMER gut auf. Sie kann auch ganz schön streng werden, wenn wir mal wisder über die Strenge schlagen wollen, ABER sie hat immer ein bsi zwei Augen auf uns gerichtet.

Es sollen dann „… vom neuen Jahr an schärfere Regelungen in den Parkanlagen und Stadtwäldern gelten… Wer dann seinem Vierbeiner abseits des genau festgelegten Auslaufgebiets die Leine abnimmt und vom Ordnungsamt erwischt wird, muss mit einem „Knöllchen“ rechnen. Dabei spielt es künftig keine Rolle mehr, ob es in einem Park oder einem Wald passiert ist. Das Ordnungsamt sei befugt, diesen Verstoß anzuzeigen, so die Verwaltung. Das lege eine neue Verordnung des Landesbetriebs Wald und Holz NRW fest.“
Was heißt das??? Frauchen erklärte mir, dass so eine nette Hundebesitzerin, wie sie ein ist, sich immer an die Regeln hält und dass es mit so einem wohlerzogener Hund, wie ich es bin, kein Probleme auftreten…
… vor allen Dingen, da wir komplett woanders spazierengehen, wo Hunde noch Hunde sein können, wühlen, toben, spielen, sich kloppen und sonst noch was tun können, ohne durch die Leine vom hundsein abgehalten zu werden.

ABER: wie oben schon erwähnt: hören müssen wir trotzdem und stromen gehen geht gar nicht; da werden all unsere Frauchen und Herrchen ein klein wenig unangenehm und dann gilt auch der nette Spruch:

„Wer nicht hört, kommt an die Leine!!!“

Also haben wir im nächsten Jahr keine Schwierigkeiten
WuffWuff Ruppert

Mirakel: Schlöngelweg

P1050995 Was ist das denn schon wieder für ein frei erfundenes, nicht im menschlichen Duden stehendes Wort??? Ein Schönes…. Denn es verspricht IMMER Spiel, Spaß, Spannung.

Ich versuche das Wort einmal aus meiner Hundesicht zu erläutern:

P1000064ihr kennt alle die „normalen“ Wege: entweder die Fußwege, die asphaltierten Wege, auf denen Hund sich die Pfoten im heißen Sommer verglüht. Die sogenannten Waldwege, auf denen der Mensch, weiß der Kuckuck warum, immer öfter kleine Steine – Splitt – verteilt, die für unsere Pfoten auch nicht toll sind. Aber eigentlich sind die auch schon schön…

Aber dann komme ich zum Schlöngelweg: kleine Wege, die wahrscheinlich in der Entstehungszeit von Rehlein und Wildschweinis benutzt wurden, um nicht unbedingt dem Menschen im Wald zu begegnen. Irgendwann kamen dann doch die Menschen – bestimmt mit unseren 4-pfotigen Kollegen, um auch den „normalen“ Spaziergängern aus dem Weg zu gehen.

Und so entwickelten sich die Schlöngelwege, die meist versteckt liegen, leicht zugewachsen, mit umgestürzten Bäumen gespickt sind, sind verdeckt unter dem Blätterdach der alten tollen Bäume – einige sind Limonadenbäume (s. vorheriges Mirakel…) – und bieten an heißen und auch an regnerischen Tagen alle, was das Hundeherz begehrt: Stöckchen, Buddelstellen, Versteckstellen für Spielzeug und für unsere Menschen, Ruhestellen auf und unter alten Bäumen und diese Stille – wenn wir nichts einfordern ;-). An manchen Tagen gehen Frauchen und ich stundenlang auf solchen Wegen spazieren und genießen die Zweisamkeit, aber speziell im Rudel haben wir IMMER Spaß, auch wenn unsere Menschen ihre Ruhe haben wollen, denn wir finden immer etwas zum Spielen.

Und jetzt zum Wort selber: ihr wisst nicht was schlöngeln ist??? Ein Fluss schlöngelt sich durch die Auen, eine Landstrasse schlöngelt sich durch die Landschaft…

Und übrigens: Schlöngelwege gibt es nicht nur im Bergischen, sondern auch im Gebirgigen – wahrscheinlich sogar weltweit.

Also: viel Spaß beim nächsten Abenteuerspaziergang auf einem Schlöngelweg

Und hier noch ein paar Schlöngelweg-Ansichten:

Schlöngel_1

Schlängel_2

Schlöngel_3

Schlöngel_4

Schlöngel_5

Schlöngel_6

Mirakel: 45.Geburtstag von…

Eis_4 … dem Lieblingeis unserer Frauchen: dem SPAGHETTIEIS!!!!
Als Frauchen und ich am Sonntag vom Gassi wieder heim fuhren, kam im Radio ein Bericht, der an die Erfindung des Spaghettieises durch den Mannheimer Eisfabrikanten Dario Fontanella vor 45 Jahren erinnerte.

Was Spaghettieis ist??? Ich merke, ihr seid keine Gurmehtz so wie ich und so kommt die Beschreibung pronto…:

Spaghettieis besteht in der Regel aus:
1. Sahne = Butter
2. Vanilleeis durch eine kalte Spätzlepresse gepresst = Spaghetti
3. Erdbeersoße = Tomatensoße
4. weiße Schokoladenraspeln= Parmesankäse

Dabei muss es im Anfang öfter zu Tränenausbrüchen bei Kindern gekommen sein, die ja einen Eisbecher wollten und keine Nudeln mit Tomatensauce (so ein Blödsinn: ich hätte das auch püriert gelutscht….)

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Da unsere Frauchen das Eis sehr ungern teilen – wie die Raubtiere – bekommen wir Hundejungs jeder eine Vanillekugel im eigenen Becher; schöner leckerer Trost…

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Schleck schleck… Rupi

Und so sieht es aus, wenn wir uns dann endlich über unser köstliches Vanilleeis hermachen können:

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Eis_9

Eis_1

Wir haben immer Lust auf Eis. Nur von Zitroneneis, da bekommen wir auch ein Zitronengesicht – das mögen wir nicht so gerne!

Mirakel:Der Limonadenbaum

Limo_1Zum Glück ist es jetzt ja nicht mehr so heiß, wie in der letztn Woche, sondern nur noch warm. Da passt es gut zum Wetter, einmal darüber nachzudenken, was der Wald extra für uns Hundejungs so alles vorbereitet hat, damit es uns dort immer gut geht:

Es gibt nämlich den Limonadenbaum. Menschen erkennen Limonadenbäume sehr gut daran, dass daneben ein Hund steht, dessen Kopf völlig verschwunden ist. Und zwar ist er am Boden verschwunden, wenn der Baum dort eine kleine Trinkschale für Hunde bereit hält und darin schon einmal Wasser gesammelt hat. Das tun besonders die Bäume gerne, die oben auf einem Hügel stehen, wo es sonst weit und breit keinen Bach und keine Pfütze gibt, an denen hund sich wässern kann.

Wir haben den Baum zuerst Wasserbaum genannt, aber Petra meinte, das sei doch ein Limonadenbaum für Hunde. Und hat uns dann erklärt, dass es den Baum nur bei Pippi Langstrumpf gibt, dann liegen aber gekühlte Limonadenflaschen für Menschen im Baum bereit. Hier seht Ihr den Original Pippi Langstrumpf Limonadenbaum und hier den Ausschnitt aus dem Film.

Wir trinken natürlich nicht aus Flaschen – und werfen sie auch hinterher nicht achtlos in den Garten. Aber das Trinken aus unserem Limonadenbaum ist mindestens so toll, wie es für Pippi, Annika und Tom ist.  Seht selbst:

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