Archiv der Kategorie: Hundealltag

Der Rupi-Bär ist 16

16 Jahre, davon 13 bei mir und 13,5 mit mir, denn ich war ja seine Gassigängerin im Tierheim.

Geliebter kleiner – er ist geschoren und sieht nun so klein aus – alter Hund … ich muss es immer wieder sagen: DU bist eben mein Geschenk des Himmels. Ich komme immer mehr darauf, dass das Schicksal uns zusammen gebracht hat, als wir einander dringend brauchten. Das Versprechen, was ich dir damals gegeben habe, werde ich bis zur letzten Sekunde deines Lebens halten: ich bin immer für dich da und du kannst dich noch so „arschig“ aufführen, wie du möchtest: du wirst mich nie mehr los. Dafür hast du auch auf mich aufgepasst, dass ich keine Dummheiten mache.

Nun bist du ein alter Hund mit einer weißen Augenbrille, einer weißen Schnüss, weh tuenden Beinen und die Wirbelsäule mag auch nicht mehr so recht. Du klebst an mir – und wenn ich nicht da bin an Micha – und verlässt dich in allen Lebenslagen auf uns. Danke für dein Vertrauen, das ehrt uns sehr!

Genieße deine Tag mit uns und bei uns. Wir werden alles tun, damit es dir gut geht und an nichts fehlt. Für dich schalten wir alle ein wenig runter, damit du uns immer noch begleiten kannst, denn du gehörst zu uns und ganz besonders zu mir: du bist und bleibst mein Herzhund!!!

Herzlichen Glückwunsch zu deinem 16. Geburtstag, Hund aller Hunde!

Das erste Eis für die Hundejungs 2017

Rupi ist das ja schon gewohnt: immer wenn Claudia und ich mit unseren Hundejungs an unserem kleinen Italiener am Wichlinghauser Markt vorbeigekommen sind, gab es:
2 x Spaghetti-Eis für Claudia und mich
1 x 3 Zitronenbällchen  mit Sahne für Jörg und
3 x 1 Kugel Vanille-Eis MIT Waffel für Rupi, Felix und Linus
Als Connor mit von der Partie war 1 x Vanilleeis mehr.
Wir machten einen Wettbewerb daraus, wer als erste im Jahr ein Spaghetti-Eis und ein Vanille-Eis vorweisen konnte 🙂
Unser kleiner Ire hat das ja noch nie mitgemacht: also ist Micha losgefahren und hat an diesem warmen – Entschuldigung – heißen Tag für uns alle Eis geholt:
Rupi wusste sofort, wie Hund das Eis anständig ißt, Schmitti musste ein wenig angeleitet werden: jetzt hat er es raus 😉

Und nochmals Toben

Wir haben und vorgenommen, Freitags wieder zum Hundjungs-Spaßtag zu machen, also haben wir uns heute wieder in Hattingen getroffen.  Und was sage ich: die Jungs haben sich sooo gefreut.

 
Ehrenwort: das machen wir wieder und dann evtl. mit einer Portion Mensch mehr 😉

Mein erster Beitrag

Oh, jetzt bin ich endlich in den erlesenen Kreis der Hundejungs-Redakteure aufgenommen worden.

Mein Name ist Schmitti und ich bin ein irischer Border-Collie, der bei Petra und Micha ein neues zuhause gefunden hat, da mich in Irland keiner mehr wollte. Seit ich „eingedeutscht“ wurde, habe ich viel gelernt. Geholfen hat mir vor allem Connor, mein großer Bruder, der leider letztes Jahr über die regenbogenbrücke gelaufen ist. Vorher hat er aber noch mit mir am Stöckchen gezergelt, was wohl einem Ritterschlag gleich kommt (muss ich nachher mal Felix befragen). Natürlich ist auch noch Papa Ruppert da, aber der ist meistens muffelig, aber wenn es drauf ankommt, ist er immer für mich da.

Klar und dann meine Menschen: Petra und Micha, die mich lieb haben, vor allem beschützen und mir das normale 1×1 des Lebens beibringen. Sie haben mir auch wieder den Spaß am Hüten gegeben, denn das fand ich zu Anfang gar nicht lustig: ich wusste nicht so richtig, was ich mit den mäh  machenden Pelzknäulen anfangen sollte,; deswegen habe ich die immer „in die Ecke gestellt“ und dort festgesetzt. Jetzt läuft es schon besser und James – der Border Collie meines Hütelehrers Frank – hilft mir auch sehr.

Außerdem habe ich schon viele Hundekumpels und -kumpelinen: Tyco, Hugo, Hotte, Bungee, Naia, Kira aus Heiligenhaus, Kira aus Kleinsporkert, uva.

Und nun habe ich keine Lust mehr zu tippen, denn die Pfoten tun schon weh. Viel lieber würde ich mir meinen Igel schnappen und draußen mit Herrchen toben gehen, aber wir fahren nachher nach Hattingen auf die Hundeinsel.

Ich freue mich schon: WuffKläff euer Schmitti

Bilder meines Rupi-Bärs

Leider ist das Leben auf dieser Seite durch meinen Wegzug aus Wichlinghausen echt zum Erliegen gekommen.
Damit aber zwischendurch doch ein wenig Leben in die Bude kommt, stelle ich heute Bilder meines Rupi-Bären ein.
Ihm geht es – den Umständen entsprechend – gut und er strahlt eine Lebensfreude aus, die mich jeden Tag, der uns bleibt, glücklich macht.
Also bitte: Opa Ruppert, 16 Jahre!!!

Rupi geht’s nicht gut

Der arme Kerl: wieder mal Bandscheibe kaputt.

Der alte Herr muss aber auch immer noch mit 15 in den Kofferraum des grünen Spielmobils hüpfen. Nun lief er seit ein paar Tagen sehr „unrund“: zwischendurch fiel er einfach um, da seine Hinterpfoten einfach nicht mehr mitmachten….

Da startete dann mein Kopfkino und der Film läßt sich irgendwie nicht so ganz ausblenden. Dementsprechend waren wir heute morgen schon beim unserem Doc und der hat Rupi viele schmerzstillende und entzündungshemmende Spritzen gesetzt. Rupi hat nur 1 x gezuckt und leise geknurrt; d.h. er hat richtig fiese Schmerzen.
Eigentlich soll er sich heute den ganzen Tag Ruhe gönnen, aber er kämpft so sehr gegen die Medikamente, dass er nicht für 10 min. ruhig liegen kann. Wir waren gerade einmal kurz am Bach Gassi, damit die Hundebrüder sich einmal die Beine vertreten können, aber das ist schon zu viel für den Rentner.
Nach vielem Hin und Her, Aufstehen, Wegrutschen, Rumjaulen, panisch durch die Gegend quietschen… liegt er endlich neben mir und schläft, bzw. ruht, denn die Ohren bekommen ALLES mit.

Hoffentlich ist es morgen besser, damit das Kopfkino aufhört…

Nächster Hüteversuch

Da das Wetter sich nach den heißen Tagen ein wenig verschlechterte – die Temperaturen wurden erträglich und es fieselte etwas – hat Claudia uns für heute zum Hüten eingeladen: 11 Uhr, also kurz nach dem Frühstück 😉

Morgens hat es noch geregnet, klarte dann aber kurz auf und die Sonne traute sich hervor: tolles Wetter um Schafe zu schubsen, gell Schmitti? Als wir dann (ohne die alten Herren, ABER mit Herrchen) losfuhren, zog es sich immer mehr zu, egal: wir wollen ja was lernen.

Claudia, Jürgen und Tyco waren schon da, Frank – unser Lehrer – fehlte noch, kam aber 5 Minuten später an; der Regen wurde mehr…

Zuerst durfte James ein wenig „spielen“ und dann pferchten Frank und er die Schafe gekonnt für die kleinen Anfänger im Roundpen ein. Tyco fing an und war wie immer Feuer und Flamme, so dass er Claudia überhaupt nicht mehr wahrnahm – schauten wahrscheinlich viel zu viele Leute zu …

Schmitti machte seine Sache gut, Frauchen muss halt noch viel lernen. Was man aber merkte, war, dass der Bub (aussen) an Schafen (im Roundpen), die sich nur mäßig bewegen, wenig Interesse hat und Frust aufbaut. Anders sah es aus, als der Kleene IN den Roundpen durfte: viiiieell mehr Aufmerksamkeit. Und ganz stolz hat er mich gemacht, als er sich von mir von den Schafen abrufen ließ und sehr zügig zu mir kam. Zu diesem Zeitpunkt standen wir im strömenden Regen – nachdem wir schon eine Gewitterpause eingelegt hatten – waren pitschipatschi nass und beendeten das Training mit einem guten Gefühl – für Hund und Mensch