Rupi geht’s nicht gut

Der arme Kerl: wieder mal Bandscheibe kaputt.

Der alte Herr muss aber auch immer noch mit 15 in den Kofferraum des grünen Spielmobils hüpfen. Nun lief er seit ein paar Tagen sehr „unrund“: zwischendurch fiel er einfach um, da seine Hinterpfoten einfach nicht mehr mitmachten….

Da startete dann mein Kopfkino und der Film läßt sich irgendwie nicht so ganz ausblenden. Dementsprechend waren wir heute morgen schon beim unserem Doc und der hat Rupi viele schmerzstillende und entzündungshemmende Spritzen gesetzt. Rupi hat nur 1 x gezuckt und leise geknurrt; d.h. er hat richtig fiese Schmerzen.
Eigentlich soll er sich heute den ganzen Tag Ruhe gönnen, aber er kämpft so sehr gegen die Medikamente, dass er nicht für 10 min. ruhig liegen kann. Wir waren gerade einmal kurz am Bach Gassi, damit die Hundebrüder sich einmal die Beine vertreten können, aber das ist schon zu viel für den Rentner.
Nach vielem Hin und Her, Aufstehen, Wegrutschen, Rumjaulen, panisch durch die Gegend quietschen… liegt er endlich neben mir und schläft, bzw. ruht, denn die Ohren bekommen ALLES mit.

Hoffentlich ist es morgen besser, damit das Kopfkino aufhört…

Nächster Hüteversuch

Da das Wetter sich nach den heißen Tagen ein wenig verschlechterte – die Temperaturen wurden erträglich und es fieselte etwas – hat Claudia uns für heute zum Hüten eingeladen: 11 Uhr, also kurz nach dem Frühstück 😉

Morgens hat es noch geregnet, klarte dann aber kurz auf und die Sonne traute sich hervor: tolles Wetter um Schafe zu schubsen, gell Schmitti? Als wir dann (ohne die alten Herren, ABER mit Herrchen) losfuhren, zog es sich immer mehr zu, egal: wir wollen ja was lernen.

Claudia, Jürgen und Tyco waren schon da, Frank – unser Lehrer – fehlte noch, kam aber 5 Minuten später an; der Regen wurde mehr…

Zuerst durfte James ein wenig „spielen“ und dann pferchten Frank und er die Schafe gekonnt für die kleinen Anfänger im Roundpen ein. Tyco fing an und war wie immer Feuer und Flamme, so dass er Claudia überhaupt nicht mehr wahrnahm – schauten wahrscheinlich viel zu viele Leute zu …

Schmitti machte seine Sache gut, Frauchen muss halt noch viel lernen. Was man aber merkte, war, dass der Bub (aussen) an Schafen (im Roundpen), die sich nur mäßig bewegen, wenig Interesse hat und Frust aufbaut. Anders sah es aus, als der Kleene IN den Roundpen durfte: viiiieell mehr Aufmerksamkeit. Und ganz stolz hat er mich gemacht, als er sich von mir von den Schafen abrufen ließ und sehr zügig zu mir kam. Zu diesem Zeitpunkt standen wir im strömenden Regen – nachdem wir schon eine Gewitterpause eingelegt hatten – waren pitschipatschi nass und beendeten das Training mit einem guten Gefühl – für Hund und Mensch

Der erste Kontakt

Das kommt davon, wenn ein Border Collie einzieht: frau macht sich Gedanken darüber, ob der Bub evtl. doch sein eigentliches Lebenselixier ‚Schafe hüten‘ verinnerlicht hat…

Wie gut, wenn die Nachbarin Schafe und einen schnöseligen Borderbub besitzt und nichts dagegen hat, wenn Schmitti einmal in seine eigentliche Daseinsberechtigung hineinschnuppern darf. Also haben wir uns um 13 Uhr an ihrer Schafswiese getroffen: zur Unterstützung der Anfänger waren noch Frank mit James dabei. James durfte die Schafe warm hüten und einpferchen. Dann durften die Jungspunde dran: Tyco hat ja schon ein wenig Ahnung, Schmitti ist da absoluter Neuling.

Wir haben gaaanz langsam angefangen: erst einmal an der Leine mit Frauchen um den Roundpen gehen, damit man eine Idee bekommt, was man nachher alleine machen könnte. Und dann sagte Frank „Lass den mal rein“ Oh, da hat Schmitti dann endlich begriffen, warum wir heute hier sind. War zwar ein wenig wild, hat aber nicht geschnappt und ließ sich auch korrigieren.

Das mit 12 Uhr klappt zwar noch nicht soooo ganz, aber das hat der Kleene echt gut gemacht – für’s erste mal… wir werden es wiederholen 🙂

Connor wird heute 13 Jahre jung

Eigentlich muss Herrchen hier seine Gedanken niederschreiben, denn der kennt dich ja viiiieelll besser als ich, denn du stellst Ruppert und mein Leben ja erst seid 2 Jahren auf den Kopf.

Was ich aber über dich sagen kann, ist, dass du ein lustiger, immer alles regeln wollender, immer auf der suche nach irgendwas, was man ins Mauli nehmen kann, sich manchmal wie eine Prinzessin benehmender Border Collie bist, der Ruppert doof findet und sich mit Schmitti arrangiert hat – dem kannst du viel Unsinn beibringen und Schmitti macht immer mit. Du hast deinen eigenen Kopf und manches mal muss ich mit dir schimpfen. Dann kommst du mit deinen schönen Whisky-Augen an und ich schmelze dahin, denn du bist ein Charmeur.

Bleibe uns noch lange erhalten, du alter Puschel-Hund.

Rupi ist nun 15 Jahre jung

Frauchen Petra schreibt:

Mein alter Freund Ruppert wurde am 17.06.2016 15 Jahre jung
Ok, genau genommen. weiß ich gar nicht, wann der alte Herr 15 wird, aber vor 15 Jahren habe ich den schwarzen Teufel aus dem Tierheim Velbert abgeholt.
Was haben wir Kämpfe ausgeführt und der Maulkorb wurde ein ständiger Begleiter für mich, lag und liegt auch heute noch auf dem Nachttisch neben dem Bett. Auch wenn Rupi wie ein alter netter Bub aussieht, er hat es heutzutage immer noch faustdick hinter seinen süßen Schlappohren – und er ist immer noch schnell wie eine Natter (hat letztens noch eine neue Tierärztin beim Dr. Willich erlebt – keine Sorge: Rupi hatte den Maulkorb auf)

Dieser Hund ist mein Lebensretter, denn er hat mich durch eine sehr schwere Zeit begleitet. Wahrscheinlich war gerade sein schwieriges Ich eine Herausforderung, die mich von Dummheiten abgehalten hat, denn ich habe ihm versprochen auf ihn aufzupassen und ihn NIE wieder abzugeben.
Rupi wäre der typische Wanderpokal geworden und wäre sein Leben lang immer wieder im Tierheim gelandet, jedes mal schlimmer. Aussagen der Tierheimmenschen, wie „An den schwarzen Teufel gehen wir nicht dran“ habe ich öfters zu hören bekommen….

Egal, am 17.06.2004 zog mein schwarzes Herzblatt bei mir ein und seit dem Tag waren wir – bis auf 1 Wochenende und 1 Krankenhausaufenthalt – zusammen unterwegs. Durch ihn habe ich sehr nette Menschen und Hunde kennengelernt, habe, um ihn besser zu verstehen, meine Hundeausbildung gemacht und erfreue mich jeden Tag an dem alten Schlawiner. Und wenn wir Spaziergänge machen, läuft er mit glücklichen Ohren mit, zwar etwas langsamer als früher, will immer noch einmal das Bällchen im Maul gehabt haben, plantscht immer noch gerne im Wasser – früher hat er km in der Ruhr gezogen – und schläft abends selig am Fußende meines Bettes ein, wo ich ihn morgens echt wecken muss.

Mein herzallerliebster Ruppert: du bist der tollste Hund auf der ganzen Welt, du bist einzigartig.
So was wie dich gibt es NIE wieder.

Spaziergänge auf 14 Pfoten

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Ihr wundert euch bestimmt, warum wir auf 14 Pfoten unterwegs waren. Schließlich ist die Zahl 14 nicht wirklich durch 4 teilbar. Egal wie man es dreht und wendet…. Irgendetwas stimmt doch da nicht. Ich will es euch erklären: Als ich Sonntag noch gemütlich auf der Couch lag, hörte ich, wie Frauchen mit Felix und Linus telefoniert. Und dann ging es gleich schon los. Ich hatte richtig gute Laune. Die Sonne schien mir auf den Pelz. Es war einfach herrlich! Ab ins Auto und los gings. Bei Felix und Linus angekommen, machte uns Jörg die Tür auf. Nanu? Wo war denn Claudi? Die Jungs würden mir das bestimmt noch erzählen, denn tatsächlich waren wir drei Jungs nur mit meinem Frauchen unterwegs.

Wir sind dann Richtung Birkenhof gelaufen. Es war richtig warm. Und der Frühlingswind in meinem frisch gebürsteten Fell. Einfach toll. Das Stück an der Straße liefen wir schön im Entenmarsch brav hintereinander her. Kein Gedrängel und kein Gezanke. Ich lief ja schließlich auch vorne. 😉

An unserem Spielplatz angekommen, lief Linus direkt zum nächsten Maulwurfshügel. Ich warte noch auf den Tag, an dem er den Schatz findet! Felix und ich haben Bällchen gejagt. Oder zumindest das, was bei meinem Ball übrig geblieben ist. Hinterher haben wir uns im Bach abgekühlt. War das schön!

Am Montag haben wir unseren Ausflug wiederholt. Wir haben viele nette Menschen getroffen. Und Alf. Den kannte ich bisher noch nicht. Er hat Felix beim Ballziehen unterstützt und mich dabei kräftig angebellt und angeknurrt. Aber ich weiß, dass ich stark bin und hab mich davon nicht beirren lassen. Am Freitag werde ich meine Freunde wiedersehen. Dann laufen wir aber hoffentlich wieder auf 16 Pfoten!

wuff, wuff euer Apollo


 

Spielen auf der Schafswiese

Damit so ein kleiner Border-Wicht irgendwann einmal so etwas wie Müdigkeit zeigen kann, muss er laufen, laufen und nochmals laufen.

Der Spaziergang gestern mit den Hundejungs hat schon einiges dazu beigetragen: Schmitti ging freiwillig OHNE Abendbrot ins Bettchen. Er war so platt… Wunderschön!!!

Damit das heute auch wieder so wundervoll klappt, sind wir Tyco besuchen gegangen. Dort kann Hund supertoll auf einer der Schafwiesen (eingezäunt!)rennen, laufen und toben…

Und das haben die beiden Kleenen dann auch superschön gemacht.

Leider sind die Handybilder von schlecher Qualität, aber ich denke, da haben sich 2 gesucht und gefunden:

Und jetzt noch als Film ;-):

Toben auf der Schafswiese: Schmitti und Tyco

Juhu – das Rudel wieder unterwegs mit Schmitti

So, nun ist es endlich soweit:
unsere besten und ältesten Freunde haben Schmitti kennengelernt…

Was war das heute schön. Wir sind alle auf unserem Rentnerweg unterwegs gewesen. Zwar hat Schmittis Leine ein wenig genervt, aber so konnte der Kleene sich endlich mal auspowern und das hat er gemacht.

Er liegt, wie wir auch im Körbchen und ist fix und ferig. OK, er hat noch Fäden ziehen hinter ich gebracht, aber egal. Wir sind fertig..

Deswegen soll Frauchen jetzt nur noch die Bilder hochladen und basta für heute:

12 Pfoten erzählen aus dem Hundealltag